vermona perfourmer mk2

patilon

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Sind eher Ausstattungsmerkmale, die sich da unterscheiden (Panels vergleichen).
Die optische Aufteilung (unterschiedliche Größe der Bedienelemente) und logische Strukturierung der Elemente ist beim 2er sehr viel übersichtlicher
und ich hab mich beim 1er oft über die schlechte Qualität der Potis/Drehschalter geärgert (wie auch bei der DAF-1), da gabs meinem Empfinden
nach einen deutlichen Qualitätssprung. Der 2er ist viel hochwertiger, kein Knacksen der Potis, die Drehschalter waren ein Graus und auch die Bedienung
der größeren Potiknöpfe macht Freude.
 
Hallo Hollie, nein leider nicht. Der Perfourmer bietet zwar einiges , aber auf analoger Basis. Dieses helle Schnarren bekommt man nicht ohne weitere aus so einem subtraktiven Synthesizer. Da würde eher noch FM gehen,.. Aber in dieser Lebendigkeit brauchts wahrscheinlich schon einen FS1r oder sowas , ..
Danke für die Info. Das hatte ich bereits befürchtet, auch wenn ich insgeheim gehofft habe, dass sich mit den 4 Oszillatoren und der vorhandenen FM Modulation etwas tricksen lässt.
 
R

Rastkovic

Guest
*hust*

Den PPG Wave gibt es mitunter für wenig Geld auch als Software. Zu verschiedenen Anlässen wird der zum halben Preis angeboten....

 
Mir geht es jetzt weniger um diesen Sound. Ich möchte nur ausloten, welche Bass Sounds mit dem Perfourmer möglich sind. Ich kann mir ja nicht ständig etwas Neues kaufen ;-)
 

Soljanka

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Der Per4mer ist für Bässe generell gut geeignet.
Schon der Monolancet ist da geil.
Und da hast du dann mit dem P4er gleich 4 davon, die du layern kannst.
Für den Attack-Sound kannst du bspw. eine eigene Spur nehmen und für den Body eine andere.

Auch der 14 ist ein Bassmonster.

Mittlerweile sollte es doch Perfourmers mal gebraucht geben und der Gebracuhtpreis stabil sein.
Insofern: Gebraucht kaufen und bei Nichtgefallen (unwahrscheinlich) relativ verlustfrei wieder verkaufen.
 

maak

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Die Mona hat nen schönen creamigen moog sound. Die kann fast nie nicht gut klingen.
Was sie auch richtig gut kann, sind plucky sounds.

Sogar ohne effekte klingt die sau phatt und gehört def. in die Minimoog Klasse.
Ich glaube ist mit einer der Synthies, wo man das timbre nur schwer mit software nachbilden kann.
Die Höhen sind glasklar. Und weil der sound so solide ist hat man auch sehr viele Spielraum den zu verfremden.
Ist auf jedenfall einer der synths die am natürlichsten klingen.

Hardsync Bässe machen auch Spass. Tolles instrument. Das einzige was sie nicht kann ist paraphon ;-)
Z.b. kann man auch die voice 1,2 und 3 über den Midi Kanal 10 zusammen spielen, während voice 4 über Midi Kanal 11
getrennt gespielt werden kann.... also zb. für Akkord + Bass

(Die Snare da ist eigentlich standard. Man braucht da immer was mit Sinus und halt white noise.
Das geht in der DAW auch genau so)
 
Zuletzt bearbeitet:
R

Rastkovic

Guest
Hatte mir schon öfters überlegt einen Per4mer zu kaufen (schon seit der MK1), allerdings wie man im Beitrag #237 schön erkennen kann, ist dass eindeutig ein Gerät für Leute die Bock auf schrauben haben. Nix mit Automatisierung der Parameter.

Ein Per4mer MK3 mit mehr Patchpoints in 3.5 Klinke fände ich mal wirklich angebracht und zeitgemäß. Was Neuerungen angeht ist Vermona mittlerweile allerdings extrem slooow, keine Ahnung ob Bernd Haller da etwas risikofreudiger war. Mir scheint es so....
 

maak

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Hatte mir schon öfters überlegt einen Per4mer zu kaufen (schon seit der MK1), allerdings wie man im Beitrag #237 schön erkennen kann, ist dass eindeutig ein Gerät für Leute die Bock auf schrauben haben. Nix mit Automatisierung der Parameter.

Ein Per4mer MK3 mit mehr Patchpoints in 3.5 Klinke fände ich mal wirklich angebracht und zeitgemäß. Was Neuerungen angeht ist Vermona mittlerweile allerdings extrem slooow, keine Ahnung ob Bernd Haller da etwas risikofreudiger war. Mir scheint es so....
Du kannst per midi Befehle Tonhöhe und Länge und Lautstärke automatisieren!
 
R

Rastkovic

Guest
Wochenends habe ich ja Zugriff auf einen Perfourmer, aber auf manche Sachen komme ich von selbst einfach nicht. Hier baut z.B. jemand eine Snare mithilfe der 4 Stränge:
Der eigentliche Snare Body wird hier mit zwei Stränge gemacht, die Noise Fahne und den Attack Klick mit jeweils einen.

Kann man so machen, kann man aber auch anders machen.... :)

Danke für die Info. Das hatte ich bereits befürchtet, auch wenn ich insgeheim gehofft habe, dass sich mit den 4 Oszillatoren und der vorhandenen FM Modulation etwas tricksen lässt.
Wenn mich nicht alles täuscht, dann gibt es im Per4mer "nur" exponentielle FM. Für Drum Sounds und für Klänge wo man das ehr als Soundeffekt nutzen möchte (nicht negativ gemeint) ist das kein Problem, aber Sounddesign für tonal spielbare Klänge dürfte sich damit etwas schwierig gestalten. Kein Vergleich zu digitale FM Synths.....
 

maak

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FM Mod zu steuern wäre für mich neben VCF Cutoff Mod und Env Velocity das wichtigste.

Leider ist ersteres soviel ich weiß nicht möglich....
Den cutoff kann man dem AT zuweisen und so über midi kontrollieren.
Klar die EGs selber sind nicht zu automatisieren. Aber Velocity ist bei FM vlt. mit der wichtigste Parameter und das geht nat.
Ich kann nur sagen schrauben macht da Spass, und geht auch schnell, weil grosse Knöbbe und grosser sweatspot.
Hat was vom "Schraubgefühl" von ner 303.
 
R

Rastkovic

Guest
Klar die EGs selber sind nicht zu automatisieren. Aber Velocity ist bei FM vlt. mit der wichtigste Parameter und das geht nat.
Du meinst die FM Mod über Velocity steuern, dass sollte Anleitung gehen. Wobei mögliche FM Sweeps ein wenig stufig dann klingen dürften. Das wäre so, als wenn man ein Filter nur über Velocity steuern könnte.

Bei digitaler FM hätte ich kein Problem damit wenn FM Mod nur über Velocity ginge. Das ist für mich aber auch ne andere Baustelle....
 

maak

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wegen Automatisierung...

Eigentlich braucht man nur einen kleinen Roboter den man von draußen mit CV versorgt (Midi2CV).
Dann hat man

Lenkstangen zum drehen (je 1x für cutoff, reso, pitch, decay, release)
kleinen Motor pro Lenkstange
Gummistöpsel die man sich pro Synth machen kann (3d printer?)
Der Stöpsel wird über den Poti gestülpt und man hat dann damit ne rutschfeste Verbindung
zu der Lenkstange
Und die Motorsteuerung die wandelt die Automatisierungskurve aus der DAW also das CV Spannungssignal davon
in Drehbewegung um.
Wenn die Steuerung fein genug regeln kann, hat man dann auch noch eine mechanische Presetmaschine.
 
  • Haha
Reaktionen: oli
... Die Hüllkurve selbst habe ich nur für eine ganz leichte Filtermodulation genutzt die diesen "Percussion"-Anteil der Orgel erzeugt. ....

Anhang anzeigen 43133
Ich muss schon sagen, das mit dem Percussion Anteil funktioniert sehr gut, nur den Release habe ich auf 0 gedreht. Allerdings verstehe ich die ADSR Kurve in diesem Fall nicht. Ich hätte nur Decay etwas aufgedreht, allerdings funktioniert das nicht.
 
Tolles instrument. Das einzige was sie nicht kann ist paraphon
Mann kann zumindest den Output der Stränge 2-4 bei komplett offenem Filter in den jeweils vorherigen Strang einspeisen, und so alles durch den ersten Filter (und die Amp-EG) jagen (alles außer Strang 1 natürlich auf 0 Volume).
Geht, aber den klanglichen Mehrwert muss ich mir noch erarbeiten :D
 

Kai-vD

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Meiner ist nun auch zu mir unterwegs, zusammen mit Vermona DRM1 MK3 - auf zum fröhlichen analogen Schrauben von Sequenzen mit bestem Sound und toller Haptik!
(Die Anschaffung vom UDO Super 6 habe ich nun erstmal zurückgestellt... ;-))
 

Kai-vD

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Ich habe mich nun ausgiebig eingelesen, allerdings verstehe ich eine Sache noch nicht, ich bin auch nicht der größte MIDI-Experte: Wenn ich mit meinem ext. Sequenzer per CC steuerend auf den Perfourmer einwirken möchte, geht es ja zum einen über CC 1, was einem Modulationsrad entspricht, nicht wahr? So weit, so klar.

Und zum anderen lässt sich beim Perfourmer ja die Cutoff Frequenz auf Aftertouch legen. Dafür ist aber nirgends eine CC-Nummer angegeben. Kann ich den Aftertouch mit meinem Sequenzer generieren und die CC-Werte an den Perfourmer schicken und damit dann letztlich den Filter Cutoff steuern?
Woher erfahre ich welche CC-Nummer das ist?
Oder habe ich in der ganzen Sache einen Denkfehler?

Als Sequenzer verwende ich derzeit den Pioneer Toriaz Squid. Bei dem besteht übrigens eine CC-Zuweisung aus noch mehr Ziffern, z. B. "CC 1 # 102" wie hier in diesem kurzen Tutorial zu sehen ist. Ich weiß nicht, was es mit letzten Ziffern auf sich hat - und ob ich die ggf. weglassen kann?


https://www.youtube.com/watch?v=6EMd3YsqYF8&list=PLk1VCXHnvPLAcZ6fEDU2uT0qrPvToe3NZ&index=24&t=0s
 
Zuletzt bearbeitet:

beaes

.....
Und zum anderen lässt sich beim Perfourmer ja die Cutoff Frequenz auf Aftertouch legen. Dafür ist aber nirgends eine CC-Nummer angegeben. Kann ich den Aftertouch mit meinem Sequenzer generieren und die CC-Werte an den Perfourmer schicken und damit dann letztlich den Filter Cutoff steuern?
Woher erfahre ich welche CC-Nummer das ist?
Oder habe ich in der ganzen Sache einen Denkfehler?
Aftertouch wird nicht mit CC-Nachrichten uebertragen, sondern ueber einen eigenen MIDI-Befehl.

-beaes
 


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