Für dieses Stück wollte ich einen Raum betreten, der etwas abseits meiner gewohnten Klangsprache liegt. Der Oxi One war dabei das Zentrum, von dem aus sich Prophet-10 und JU-06A in Bewegung setzten. Der Macbeth M3X legte einen ruhigen, aber bestimmten Basspfad darunter, während der Portabella seine feinen Noisesweeps wie kleine Luftströme durch das Arrangement zog.
Die Melodie selbst gleitet ständig. Durch die leicht gegeneinander verschobenen Tempi der Oxi-One-Sequencer entstehen kaum merkliche Verschiebungen – ein Gleiten der Raster, das die Struktur sanft ins Fließen bringt.
Auch die Visuals sind aus einem langen, konzentrierten Prozess entstanden: In Blender habe ich über Wochen Kameras, Shader und Lichter in Bewegung gesetzt, Formen modelliert und jede Einstellung mit Geduld gerendert. Erst in Final Cut haben sich Bild und Klang endgültig miteinander verzahnt.