vorstellung und electribe mx secrets

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von stitch, 6. Februar 2008.

  1. stitch

    stitch -

    Hallo,

    ich lese schon eine weile hier mit, habe mich allerdings erst im dezember dazu entschieden, mir eine electribe mx1 zu kaufen, um mit hardware musik zu machen. habe selbst lange jahre elektronische musik aufgelegt, wollte aber irgendwie immer auch die musik selber machen. habe dann erst mit buzz gearbeitet um danach mit reason weiterzumachen. das musizieren mit der software hat mich aber irgendwie nicht glücklich gemacht. immer mit der maus regler verschieben, kein satter klang und auch ein übermaß an möglichkeiten, wo ich mich kreativ dann meistens eher verzettelt habe. auch ein controller hat da keine abhilfe gebracht, ich wollte was zum "anfassen", was direkt die musik macht.

    ich hab mich dann für die electribe mx1 entschieden, da ich nach dem mitlesen hier und einer guten beratung im fachgeschäft das für genau das richtige gehalten habe und bin auch sehr zufrieden :D

    klar das ich demnächst nochmal was dazu brauche, denn irgendwie fehlt mir halt die möglichkeit, mal n schönes pad oder n eigenen akkord reinzubringen, oder auch mal ein wildes sample abzufeuern.

    ich finde das forum sehr spannend, auch wenn ich als anfänger bei vielen sachen noch nicht so genau weiss, worüber gesprochen wird ;-)

    jetzt als anfänger zu meiner frage:

    mein fachverkäufer hat mir erzählt, dass es irgendwo im netz quasi ne anleitung "secrets" für die electribe mx1 gibt. hab die aber nicht auffinden können.

    eine sache hat er mir aus dem kopf sagen können, und zwar das man, wenn man mehrere tasten im keyboard-modus hält, der arpeggiator diese dann automatisch durchläuft. habs sofort ausprobiert, und das hat funktioniert. deswegen bin ich gespannt, was noch so geht. gibts diese "secrets" irgendwo im netz?

    ich wäre also dankbar für alle tips und tricks im zusammenhang mit der electribe mx1, da ich die möglichkeiten gerne voll ausschöpfen möchte.

    ausserdem hab ich ja oben geschrieben, dass ich gerne mal n sample oder auch ein pad dabei hätte. was würdet ihr mir als nächste hardware-erweiterung empfehlen, was live-tauglich und nicht zu teuer ist? sollte ich versuchen eine sx1 zu bekommen oder was anderes?
     
  2. toxictobi

    toxictobi aktiviert

    hallo stitch!
    :hallo:
    also von emx-secrets hab ich noch nichts gehört,
    es gab sowas für den microkorg, aber da stand eigentlich nichts drauf,
    was man nicht auch in der bedienungsanleitung hätte lesen können...
    akkorde wirst du zwar auch nich mit der esx hinkriegen, aber als preiswerte ergänzung zur emx kann ich sie nur empfehlen.
    hab mit den tribes letztes we n gig bestritten und sie haben mich nich im stich gelassen, wie immer, das sind halt echte club-schlampen ;-)
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    Huhu, deine Anforderung klingt nach einer Electribe SX. Perfekt auch für die MX als Partner.

    Echte Geheimnisse hat die Tribe eigentlich nicht vor uns. Zumindest nichts, was ich sonst nicht wüsste.

    Da gibts nicht so viel supergeheimkram, evtl gibt es ja sowas doch irgendwo, ein bisschen so geheim wie die Sache mit den Hochseekabeln im Atlantik und den Ölpreisen ;-)
     
  4. toxictobi

    toxictobi aktiviert

    @moogi: du bist scheinbar der einzige, der den röhren-justierungs-griff kennt? willste den nich ma mit uns teilen?
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    dafür brauchst du noch mehr als nur den griff. macht nicht viel sinn.
     
  6. toxictobi

    toxictobi aktiviert

    naja, da magst du recht haben. noch klingen meine röhren ganz gut, aber da meine technischen fertigkeiten nich über eigene audiokabel löten hinausgehen, werd ich die tribes beim röhren-wechsel wohl in die obhut von schraub&dreh oder extended geben, vielleicht könn die sogar noch ein paar modifikationen einbauen, zum beispiel ne drive-schaltung für die esx, auja :D
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    An secrets fällt mir eigentlich auch nichts ein. Aber die möglichkeiten sind doch auch so schon super. Wenn du Sampeln willst wär ne SX auf jeden Fall gut, da wie schon gesagt livetauglich und von der Bedienstruktur ähnlich wie die SX. Für Live ein Traumpaar.auch ein Kaoss Pad 3 wär du den beiden ne Superergänzung. Und wenn du Akkorde willst und generell bessere Synthparts, dann schau dir mal den Waldorf Blofeld an. Damit dürftest du dann ein schickes und vor allem übersichtliches Livesetup haben.
     
  8. snowcrash

    snowcrash aktiviert

    naja, theoretisch ginge mit der chords-einstellung bei einem synthpart und zusaetzlichem manuellem einstellen des chord-typs per step (motionsequenz) schon einiges, ist aber weder sonderlich intuitiv noch erreicht man damit die breite eines einfachen polyphonen synthpads. wenn auch mit FX und evt layering/octaven-dopplung schon einigermassen plausibles erreicht werden kann. ich spiel mir da oft lieber einen loop mit dem AN1x oder alpha juno in einen sampler (zB sp-404) und feuere die pads dann zusaetzlich ab. ist dann auch gleich super live tauglich weil ich die schweren kisten zuhause lassen kann... muss also nicht gleich eine volle ESX sein, auch wenns natuerlich ein perfektes gespannt ist.
     
  9. klangsulfat

    klangsulfat Gut druff

    Ich würde auch vorschlagen, dass du dir einen kleinen Sampler zur EMX holst. Zum einen bietet sich natürlich ne ESX als Partnermaschine an. Die hat halt nur so wenig Speicher und braucht Smartmedia-Karten. Wenn du deine Samples schwerpunktmäßig im Rechner baust/verwurstest oder vorwiegend mit Loops/langen Samples arbeitest, wäre eine SP-404 oder SP-555 fast schon geeigneter, eventuell auch ein Kaoss Pad 3. Oder: EMX gegen ESX eintauschen und Radias-Rack dazukaufen. Dann gehts auch polyphon.
     
  10. Mir geht es genauso wie Dir Stitch.

    Ich habe mit Grooveboxen angefangen,
    weil sie sexy aussehen und sich anfassen lassen. :lol:
    Aber irgendwann bin ich an die Grenzen gestossen.
    Techno lebt eben von einem sauberen Sound.
    Und diesen auf Grooveboxen herzustellen ist mit einer
    Menge Arbeit verbunden. Du musst jedes Sample
    also Kick, Snare, vor allem Bässe sauber EQen oder Filtern,
    dass Du keinen Soundbrei bekommst,
    und das geht mit der MX eben nicht. Bei der SX
    kannst Du resamplen, damit du den FX-Kanal
    wiederverwenden kannst, ist aber mit nervigen Arbeitsschritten
    verbunden. Ich bin vor 2 Jahren bei Ableton live gelandet
    und hab in den 2 Jahren mehr über Sound-Ästhetik gelernt
    und endlich umsetzen können als in 10 Jahren Groovebox-Schrauben.
    (Hier ein Buchtipp: Dance Music Manual, gibts bei Amazon).
    Mit Software kann man eben bequem
    Snares layern, Sounds EQen, Noten um wenige Clicks verschieben,
    dass der Beat nicht so statisch ist (mach ich gern bei Snares).
    Aber wie Du sagtest, auch mit einem Controller macht es nicht
    so viel Spass, da die Knöppe halt auch erstmal zugeordnet werden müssen.
    Ich hatte mal die RS 7000, die ist fantastisch und kann obiges. Das Problem:
    sie hat keine Festplatte und keine USB-Connectivity. Die MC 909
    hat USB, klingt aber muffig und ist nur mühsam bedienbar.
    Mittlerweile warte ich auf neue Electribes (Was ist los Korg? Pennt ihr oder kommt da was zur MM?? :evil: ) oder was neues von Roland
    oder Yamaha, was mir Ableton live ersetzen kann. Die MPC 5000,
    die bald rauskommt ist quasi auch eine Groovebox
    mit dem "Vorteil", dass sie kein Lauflicht hat, du also alles Live einspielen
    musst, das klingt oftmals viel besser und inspirierter. DIe hat Festplatte,
    USB und einen Synth, der viel flexibler is als der von der MX.
    Da Du schon lange auflegst und viel Erfahrung bezüglich Clubsound
    mitbringst, empfehle ich Dir erstmal, diese Buch zu kaufen und durchzuarbeiten.
    Dann kannst Dir genau überlegen, welche Geräte Deine Anforderungen
    erfüllen.
    Mach mal zum Spass den A-B-Vergleich: nimm einen Beat von deinem Lieblingstrack, baue ihn nach auf der MX und dann vergleichst Du das Ergebnis mit dem Original. Vielleicht hörst Du dann schon, was ich meine.
    Überleg Dir dann genau, ob eine SX eine gute Ergänzung ist (für live-acts sicher, aber zum ernsthaften produizieren...). Die Sample-Austauscherei mit Smartmedia-Karte ist grauenhaft. Die MX ist ein geiles Gerät was Lust auf mehr macht, aber letztendlich ein Spielzeug... :)
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    sagt jemand der sich electribe nennt... ;-)
     
  12. toxictobi

    toxictobi aktiviert

  13. stitch

    stitch -

    hallo,

    danke erstmal für die vielen antworten, hab gleich mal nach allen geräten gegoogelt, wobei das geld für ne neuanschaffung erstmal nicht so da ist :?

    die sampler-option scheint mir momentan die beste, da ich damit dann ja auch nicht mehr auf die drum-presets angewiesen wäre. dazu hab ich noch eine frage (ich merke ich sollte den buchtipp beherzigen :D ):

    kann ich dann über midi den sampler von der mx ansteuern? also das ich quasi auf einem drum-part (da sind meistens noch welche frei) "noten/signale" setz, und dann der das an den sampler weitergibt und ein zugeordnetes sample abspielt? sprich das ich zukünftige neuerwerbungen eigentlich über die mx dann steuere?
     
  14. snowcrash

    snowcrash aktiviert

    das geht, eingeschraenkt. bei manchen kleineren samplern (zB sp404) sind die samples festen notenwerten zugewiesen. da du bei der emx nur global die notewerte fuer die drumsounds einstellen kannst empfiehlt es sich bei so etwas dann einen synthpart zu opfern. dann kannst du allerdings pro step nur 1 sound abfeuern, dafuer aber soviele wie der sampler bietet.

    lass dich nicht verwirren, wie gesagt, das kommt auch auf den sampler an.
     

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