Was macht einen guten Synth aus

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von Anonymous, 13. Januar 2015.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ein Filter
    ein Multimode Filter
    das man verschiedene Schalten kann
    das man sie Verketten kann

    oder dann doch eher der Oszillator

    oder wenn ich an FM denke, sind das dann auch eher die Möglichkeit, von Verschaltung, Mischung, Abhängikeiten und Möglichkeiten, rein auf OSC Ebene :denk:

    Also ich persönlich finde ja FM :supi:
    Dann geht es mir fast wirklich nur um die Filter

    wie seht ihr das ?
    danke
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Mir muss zu allererst die Bedienung, das arbeiten daran, Spaß machen.
    Das impliziert (für mich) eigentlich eine "one knob per function" Bedienung.
    Soundspeicher brauch ich nicht unbedingt, wenn obiges stimmt.
    Aber so 50 Presets + 50 eigene, so als Klangvorlagen, sind immer ok und willkommen.

    Dann muss als 2tes der Klang stimmen, ich habe da keinerlei Vorurteile ggü. analog/digital.
    Grundvoraussetzung sind aber gut klingende Oszillatoren.
    Nur damit kann man auch mal "modular" klingende, erdige Töne und Läufe, hervorbringen.
    Der nächste Part ist der/die Filter, wenn zu den gut klingenden Oscis noch gute Filter dazu kommen,
    dann ist es perfekt. Wobei ich mich gar nicht auf irgendwelche Filterarten festlegen will, aber
    natürlich, je mehr und je schaltbarer/konfigurierbarer, desto besser.
    FM und/oder Sync gehören für mich ebenso standartmässig dazu.

    Sahnehäubchen zu obigem Synth wären dann noch integrierte, nachschaltbare, komplett einstellbare, FX.
    Diese müssen aber auch sehr gut sein, sonst kann man sich das besser sparen...
    Einfach irgendwelche "Dreingabe-FX", so wie früher üblich bei billigen Mixern, sollte man sich besser schenken.

    Das gleiche gilt für Sequenzer, Arpeggiatoren und sonstige Spielhilfen, sie müssen komplett einstellbar
    und einfach in der Handhabung sein.

    Anschlussseitig sollte ebenfalls alles vorhanden sein, also komplettes Midi-Trio, Usb, Netzteil möglichst im Gerät,
    CV wäre noch eine nette Zugabe.


    Daß all diese Vorgaben natürlich auch etwas kosten, ist wohl auch klar.
    Daher bin ich auch bereit, da im mittleren Preissegment zu investieren und erwarte nicht, daß ein 500€ Synth das drauf hat.

    All das macht für mich einen guten Synth aus.



    Bisher habe ich 2 Synth gefunden, auf die meine Vorgaben zutreffen, mal sehen,
    ob es in Zukunft vielleicht noch einen dritten gibt... :floet:
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest


    kommt ein Synth ohne Speicher nicht eher einem Instrument nahe :denk:

    Siehe MS20 oder Microbrute! Ich hab die erfahrung gemacht, manchmal steppt man nur durch Presets...aber klar, es ist toll, wenn man die alle selber erstellt hat. Aber rein vom Anfangen, mag ich meist einen Init Sound und dann geht's los ;-)

    ich empfinde gerade dies "Disziplin" ist oft ein Manko. Auch wird heute nur zu gern MIDI stiefmütterlich behandelt, dafür gibt es ein mehr an CV. Gerade bei Syncfragen finde ich das durchaus gut.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Habe ich ja geschrieben "als Soundvorlagen".
    Ich speichere eigentlich nur höchst selten was ab, nehme mir aber gerne eine Soundvorlage und editier die dann wie ich brauche.
    Ansonsten eben einen Init-Sound.
    Wenn er dann klingt wie ich will, wirds meistens direkt als Audio aufgenommen und fertig.
    Bin der typische Bouncer.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Habe ich auch so verstanden und danke schon mal für Deinen Bericht!

    Bouncer: also mir ist das noch nix. Da ich oft schon ne Menge unterm Kopfhörer abgleiche, Sounds im Mix und Tiefenstaffelung und fürs Sofa. Vielleicht wird das auch noch ganz anders, wenns "Studio" mal on ist ;-)
     
  6. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Das ist ganz einfach, er muss mich anmachen und darf mich nicht langweilen.
    Und das hat nichts mit komplexen Features zu tun. Das Gesamtkonzept muss stimmig sein. Sogar das Design spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Yep, Design habe ich vergessen....obwohl, ein voll beknopfter ist ja automatisch schön. :mrgreen:
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich finden einen musikalischen Sweepspot sehr wichtig, deswegen :bussi: shruti ;-)
     
  9. TRF

    TRF -

    Ich denke auch, dass das Gesamtpaket stimmen muss. Eine möglichst einfach nachvollziehbare und am besten auch zugüg machbare Bedienung sollte zu einem möglichst guten Sound führen. Dann macht das Arbeiten mit dem Synth auch Spaß und führt zu entsprechend guten Ergebnissen.
     
  10. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel engagiert

    Jo, über bestimmte Features braucht man hier garnicht reden :D .

    Ich schliesse mich da in vielen Punkten meinen Vorrednern an.

    1. Muß der Synthi einen "Haben-Wollen"-Faktor haben.
    2. Muß das Nutzerinterface gut sein und Spaß machen.
    3. Muß der Klang mich zum Schrauben einladen, auch Stichwort Sweetspot.

    Was nutzt mir z.B. ein Nordlead, der Punkt 1 und 2 erfüllt mir aber klanglich überhaupt nicht zusagt, oder ein AN1x der Punkt 3 wunderbar erfüllt, aber Punkt 2 nicht.

    Leider ist es ja so das man da immer wieder Kompromisse eingehen muß, eben auch beim Shruthi.
    Die "eierlegende Wollmilchsau" wirds nie geben und sieht auch bei jedem anders aus.

    Für mich persönlich wären "eierlegende Wollmilchsäue" z.B.:

    Ein Korg MS2000 mit 8 Stimmen und nem polyphonem Elektronsequenzer drin.
    Größe in etwa so wie der Analog Keys oder ein Virus Indigo.

    Ein polyphoner Shruthi XT mit 8 Stimmen und nem polyphonem Elektronsequenzer drin.
    Mit Tastatur so wie ein Virus Indigo.

    Oder so ähnlich....
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest


    Ich fand ja immer, gerade von den Bedienelementen her, der der Specki 1 mal das zeug dazu hatte.

    Da war die Freude bei der Übergabe vom Postboten riesig, was leider an anderer Stelle nie

    ... ach ja, Träume, Teil 2 :floet:

    Dem Orgin unterstellte ich auch mal dieses Potential, auch Optisch ;-)
     
  12. Feldrauschen

    Feldrauschen aktiviert

    guter sound, gute haptik, cooles interface mit direktem zugriff, intelligente menuführung,

    unterm strich, ein guter synth überrascht dich immer wieder. :)
     
  13. tichoid

    tichoid Maschinist

    Der Grundsound. Oszillatoren und Filter. Wenn ich mal genug Kohle übrig hab, hole ich mir einen SEM oder den Telemark/Semblance, die YT-Demos haben mich ziemlich angefixt.. die klingen sehr elektronisch (ja, sollte wohl so sein ;-) aber nicht so roh 'in die Fresse' sondern mehr so fein-cremig... unbeschreiblich. :adore:
     
  14. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ein gut überlegtes Konzept mit gutem Klang kann auch mit Features geizen. Es muss zu dem passen was man machen will, aber wenn es gut designed ist, werden es noch mehr Leute mögen. Ein effektives Layout und vernünftig ausgewählte Eckwerte der Komponenten ist auch wichtig, besonders und gerade wenn man nicht all zu viele einsetzt, sonst kommt da so etwas heraus wie der Gaia - langsame LFOs, ENVs, etwas muffig im Sound und und und..
    Beim System 1 gibt es weniger an Menge, klingt aber viel besser und die ENVs und LFOS sind schnell, nur die Tasten sind nicht toll und die Dynamik fehlt. Aber als Gegenüberstellung sicher ganz gut geeignet - das Layout und Design im Gaia ist sogar richtig gut, nur der Sound halt rosa plastik.

    Sanft ist übrigens immer schwerer, hart geht leicht.

    Es gibt etliche gute Designs. Man kann sie gut spielen. Aus meiner Sicht keine Frage von wie vielen LFOs oder sowas.
     
  15. Horn

    Horn ||

    Für mich muss ein guter Synth:

    - gut klingen!
    - sich sehr direkt bedienen lassen. Ich wünsche mir am liebsten eine vollkommene WYSIWYG-Bedienung, wenigstens aber eine große Zahl von Controllern.
    - eine Tastatur haben, am liebsten mit Aftertouch, Modwheel und Velocity sowie zweieinhalb bis dreieinhalb (ausgewachsenen) Oktaven.
    - nicht "billig" sein, aber mit einem "vernünftigen Budget" bezahlbar sein.
    - kompakt sein.

    Die Hardware-Synths, die den Kompromiss aus diesen Anforderungen am besten erfüllen, sind die beiden, die ich besitze, finde ich.
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    auch das schafft ein DX7 heute immer noch ;-)
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest


    Ich hätte wirklich nichts einzuwenden, wenn es das System 1 mit diesem Touchfeld der volcaserie geben würde und dafür das ganze unnütze Keybord weg wäre (nimmt nur Platz weg), dafür aber eben doch trigger fähig :idea: ;-)

    Eigentlich könne man auch 3 oder 4 dieser Felde machen und wenn es einen Stepper gebe, wo man Akkord-folgen hinterlegen könnte :denk: und je wie man da drauf drück wird der nächste einfach ausgelöst :idea: sowas gab es doch auch noch nie oder :denk:
    (So Ähnlich eben wie es bei der EMX mit diesen Touchstrip gelöst wurde)

    danke das es weiter geht :supi:

    War der JD800 nicht immer nah einen perfekten Synth :denk:
     
  18. Pepe

    Pepe aktiviert

    Ein guter Synth löst bei mir schon Spielfreude aus, kurz bevor ich auf "Power On" drücke.
     
  19. mink99

    mink99 aktiviert

    Ein guter synth passt zu meinem musik-machen , sowohl von der Haptik als auch vom Sound . Das heisst im Umkehrschluss, dass ein für mich guter synth für andere garnicht gut sein muss.
     
  20. Anonymous

    Anonymous Guest


    Das ist doch auch so ne logik und lässt sich auf fast alle Menschliche Teilbereiche auslegen (Frau o.ä.)

    O.T. Bissl definierter könnte es schon sein, selbst wenn dabei die eigene Vorlieben zu Vorschein kommen ;-) :mrgreen:
     

  21. Instrumente müssen mich inspirieren, es muß mir Spass machen, damit zu spielen.
    Reine Kopfentscheidungen (zB. Alesis Micron) lasse ich schnell wieder liegen, beim
    Micron war es die miserabele Haptik plus Parametergrab. Und wenn ich mir mal
    Mädels nur über den Kopp ausgesucht habe, war das meistens ein Fehlgriff. :mrgreen:
     
  22. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die lustigeste Story ist bei mir der Venom, das Display schreit auch nach Augenkrebs, aber was er so bietet und klanglich mal ganz anders ... viele wollen eben keine Untermenüs mehr, hauptsache einfach strukturiert und sich dann wunder, das es irgendwann doch nicht mehr zu bieten gibt -> die Lernkurve in Flexibilität finde ich, zu den wenigen Bedienelementen ELEKTRON -> doch dann kommt die Einschränkung des Preises zu tragen :-|
     
  23. Im Vergleich zum Micron ist die Bedienbarkeit des Venoms ein Traum :mrgreen: , es gibt eine (unvollständige) Matrix, aber man kann schon tweaken. Der Micron (ohne Peripherie) ist eine Preset-Schleuder, den möchte ich nicht live umprogrammieren müssen. Und die Haptik gefällt mir beim Micron auch nicht. Aber es gibt ja jetzt einen Controller, vielleicht hol ich mir den mal und ändere meine Meinung (?). Zuerst mochte ich auch den microKorg (Tastatur) nicht, aber die Matrix ist genial gelöst, alles erreichbar.
     
  24. Moogulator

    Moogulator Admin

    Nope, ich fand die Jupiters besser - weil da die Eckdaten stimmten, beim JD waren LFOs und ENVs langsam - aber strukturell war das schon ganz gut angedacht. Der Sound ist natürlich diskutierbar. Und genau diese Elemente fehlen dann schon, gute muss verdient werden.

    Diese Tauchdinger im System 1? Naja, aber extern aber mit Dynamik - das wäre schon ein Kompromiss - und würde ihn auch zum Controller machen. Dh, so halb - weil es nur eine MOD Knopf gibt. Aber es gibt ja freche Controller, die auch nur so ein Kippwipp-Dings haben als Bender, während man dem MS20 Mini auch nur ein Wheel gab und keine Oktav-Schalter - mit währe er auch als Remote interessant, ok - auch nur mit Dynamik natürlich.
     
  25. Anonymous

    Anonymous Guest


    also wenn da ein vernünftiger Arpeggiator: vor / zurück / vor-zurück / radom und eine Regelbare Velocity = mehr würde ich nicht benötigen ;-)
     
  26. programchange

    programchange aktiviert

    1. Klang
    2. Handling
    3. Alles andere
     

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