was meint ihr zum reamping? über Monitore?

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von ion, 25. August 2009.

  1. ion

    ion -

    habe mir jetzt endlich mal ein Duo gute Mic`s gegönnt (naja Budget Teile aber mit sehr geilem Sound)

    wollte mal fragen ob einige hin und wieder sounds zb Rhodes oder Synths über die Monitore rausjagen und da mit den Mic´s wieder abzunehmen um bischen Lut un Leben rein zubekommen.
    Das auf dem weg sowohl vor als auch nach der Mikrofonierung noch einiges an würz-gear dazwischen geklemmt werden kann ist klar.

    ist das ne sinvolle Praxis oder wenn schon dann nen Git. amp?

    wenn ja, wie weit sollten die Mics von den membran weg sein?
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    An Nahfeldmonitoren eher nicht. An irgendwelchem Batzkisten schon.
     
  3. Mach ich ziemlich häufig, aber eben mit einer Marshall Gitarren Combo. Mit den Nearfields ist es natürlich was anderes, je nach Distanz kann man da den Raumanteil beeinflussen, bringt aber sicher was. Könntest dir natürlich auch deine eigene Hallkammer bauen, das ist sicher die interessanteste Variante. Einfach die Boxen in den Gang oder in das Badezimmer stellen und ein paar Meter weiter hinten dein Mic.

    Ich mach solche "reampng" Sachen ziemlich häufig, auch mit den Moogerfoogers, Sherman, Spring Reverb, altes Kasettendeck, etc. Nicht im eigentlichen Sinn reamping, aber ein bischen analoger Dreck und Unregelmässigkeiten bringen es alles in allem am Ende doch.
     
  4. jup, find ich auch sinnvoll... hab nen marshall-amp hier stehen und der erfüllt seinen zweck. mein nordlead wird eigentlich meistens so "gedoppelt". mir fällts im mix erst immer dann auf, wenn ich die gereampte spur mute :D ein freund meinte mal daß die amps von marshall da aber nicht optimal für wären, zu "träge" oder so. habe aber keinen vergleich.

    denke die monitore abzunehmen macht jetzt nicht so viel sinn, ausser du willst den raum aufnehmen. bei meiner hallhölle daheim wäre das sicher geil.
     
  5. kl~ak

    kl~ak -

    salut
    #

    find ich nur interessant, wenn man den record so gestalten kann, dass es den sound nicht nocheinmal verfärbt _ also um den klang des lautsprechers und den druck des amps zu habne ist das ok __ wenn man dafür aber wieder soundeinbußen beim recording hinnehmen muß . weiß ich nicht *

    habe einen englishen orgelamp der klingt sehr amtlich und ist fast linear _ in diesem befindet sich ein marshall-federhall _ und wenn vorher noch n tubeman mit nem noisegate hängt kommt da echt guter sound ___ das recorde ich dann mit zwei ganz einfachen octavas _ das reicht meißtens aus*

    grüße jaash
     
  6. ion

    ion -

    ja hab mir schon gedacht ohne nen amp isses nüscht.
    wahrsch. nur mit sau giter Akustik und für Hall, aber einfach um Hall ginge es ja nicht.
     
  7. Es gibt verschiedene Marshall Amps. Aber irgendwie bezweifle ich das, wenn ich so höre, was für schnelle Riff-Gewitter aus den großen Marshall-Amps rauskommen.
    Anderseits könnte die Trägheit, wenn es so wäre, für manches Material sicher auch einen interessanten Effekt ergeben.

    Was heisst überhaupt "optimal"? Sicher ist ein Marshall-Amps nicht für Synths konzipiert, aber eine TB303 wurde auch nicht für Acid-Gezwitscher erfunden. :P
     
  8. ich würde mal sagen ausprobieren ist da eh alles. mit meinem marshall klappt das ja auch prima. das mit dem "träge" habe ich bis heute nicht hinterfragt aber du hast eigentlich recht!
     
  9. gringo

    gringo aktiviert

    Der gute Dynacord Jazz ist für mich der Hit in der Hitparade.
     

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