Was sind eure Top Rompler ? Top 5

Dieses Thema im Forum "Polyphon" wurde erstellt von Syme0n, 8. Februar 2018.

  1. stefko303

    stefko303 ......

    also ich habe mich mit dem TR Rack ziemlich intensiv auseinandergestzt mit einem guten editor und da war schon so einiges möglich mit der Kiste. zu anderen Korgs kann ich aber nichts zu sagen. Das mit dem Effekten fand ich zuerst auch ganz schön kompliziert, bis ich das mit dem Routing langsam überissen hatte. insbesondere Send-effekte auf einzelne drums zuweisen war ziemlich knifflig. Die verfügbaren Effekte in den verschiedenen Modi waren zwar die selben, aber immer eine eigene instanz bzw. unabhängig von einander. Wenn man im Programm Mode einen Custom sound zusammengefrickelt hat mit Send- und Mastereffekten, mussten man die in den Multi/Combi mode extra rüberkopieren. Über den Editor war das aber keine grosse Sache. Was den Sound vom TR angeht, der klang schon ziemlich durchsetzungsfähig und überhaupt nicht Lo-Fi mässig. Da finde ich die Roland Rompler aber dumpfer im Kernklang, nach den unzähligen Klangbeispielen die ich mir so angehört habe. Der Filter bzw. die beiden Filter pro programm die sich Seriell und Parallel verschalten nebst zwei weiteren varianten soweit ich mich erinnere, wurden am TR aber sehr oft gelobt. Da gab es nichts zu beanstanden. den M1R oder wie Wavestation SR oder AD würde ich mal als nächstes anchecken. Aber die spanne an Factory Sounds sind aufgrund ihrer Erweiterungsmöglichkeiten über die heute sehr kostenintensiven Cards um einiges überschaubarer als beim TR. 100 Programs und 100 combies glaube ich und die meisten Sounds sind irgendwelches getröte, flutes, brass, trumpets und so ein krempel den ich nicht haben will. Habe ja die Korg legacy VST collection. solche sounds hat der TR zwar auch, aber dafür auch viel mehr Synth und Bass Klänge und sogar mehr als 500 Drums die echt sau gut klingen. Darum würde ich den TR als den besseren Presetschleuder Rompler bezeichnen. Filter, hüllkurven u.s.w. lassen sich ja via MIDI CC steuern, das macht man am Gerät ja sowieso nicht. weiss jetzt nicht ob die älteren Rolands auch voll über MIDI steuerbar sind!
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juni 2018
  2. Ich sprach von der Editierbarkeit von Sounds aus dem Multimode heraus – von allen verfügbaren Parametern, die es im Program Mode gibt. Mit dem Editor möglich? Ich vermute – nein.

    Ich schrieb ja, dass der Sound ab Trinity mit 48 kHz schon Hi-Fi war.

    Wie gesagt, Filter waren vor der Trinity-Serie Lowpass ohne Resonanz. Ab Trinity wurde das geändert.

    Drums lassen sich bei KORG-Romplern auch nicht aus dem Multimode heraus editieren. Egal, welche Generation. Vielleicht mit Kronos. Aber mit keinem anderen KORG-Rompler, soweit ich weiß.
     
  3. stefko303

    stefko303 ......

    man weist dem Multimodus im TR ja auch schon fertig editierte programme zu, wozu denn noch direkt von hier editieren? Rüberwechseln zu einem Programm oder andere dem MMode zuweisen, sind noch einige der Dinge die man am schnellsten direkt am Gerät machen kann. was drums angeht, die lassen sich auch im TR generell nur nervenaufreibend umgestalten und Mappen oder ganz neue Drumkits erstellen, das stimmt. Das ganze geht NUR über editoren und ist nicht am Gerät möglich. Ich hab dafür sogar 3 Editoren verwendet, weil ein Editor bei einer Aufgabe besser war als der andere. Mit Sounddiver habe ich drums gemappt, das war in den folgenden editoren ein ziemlicher graus, mit Trinitro habe ich die Effekte zugewiesen (Comp, limiter, AMP oder EQ) und mit MidiQuest die ganze Schose editiert und die mit Trinitro ausgewählten effekte bearbeitet. Sobald ich den dreh dann raus hatte, habe ich auf diese Tortur dann langsam auch keinen bock mehr drauf gehabt. Auf die Drumsounds war ich auch nicht angewiesen, wollte das ganze lediglich nur richtig beherrschen!

    was ich aber bis zuletzt nicht Kapiert habe, waren die beiden Separaten Audioausgänge. Die funktionierten am TR scheinbar nicht so wie man es von anderen Gerätschaften gewohnt ist.
    ich habe mir einen abgebrochen dabei, im Multimodus z.b. ein Drumkit getrennt aus den L/R individual outputs zu routen und Synth Sounds aus den Mainout. Das einzige was ging, war das die gleichen sounds die aus dem Mainout kommen genauso auf die Einzelausgänge zu Routen. Der einzige unterschied war dabei, das das Dry/Wet verhältnis der Mastereffekte irgendwie anders zu sein schien. Total unlogisch für mich, dem TR dafür extra einen bzw. zwei einzeloutupts einzubauen. ist mir ein Rätsel. naja,wie dem auch sei. lass Rompeln Kumpel^^
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. Juni 2018
  4. Preset-Schleuder-Modus. Entspricht nicht meiner Arbeitsweise. Ich editiere Sounds im multitimbralen Kontext.

    Zu den Ausgängen kann ich jetzt nichts sagen. Da müsste man ins Manual schauen. Schon die X3R hatte irgendwie verschiedene Routings. Aber ich habe bei der die Einzelausgänge nicht genutzt, weil ich damit damals nichts anfangen konnte. Effekt-Routings habe ich aber so konfiguriert, wie ich es gebraucht habe, und die Einzelausgänge konnte man da auch miteinbeziehen, aber dazu müsste ich wieder ins Manual schauen.

    Jetzt habe ich jedenfalls eine MPC5000 mit 10 Ausgängen. Im Multimode editierbar. Schon damals habe ich nach der X3R AKAI-Sampler S2000 und S3000XL gehabt, wo Programme im Multimode editierbar waren. Danach nie mehr KORG. Außer dem Electribe Sampler, wo die Parts im Multimode editierbar sind. Dafür dann z.B. keine Hüllkurven. :selfhammer: AD ist keine Hüllkurve, sorry. Naja, und Paraphonie kommt noch dazu. Ohne diese Einschränkungen hätte man sie zu den Romplern zählen können. Sogar Rompler + VA wäre das gewesen. Aber mit genannten Einschränkungen bleibt es ein einfacher Drumcomputer mit Sample-RAM. Ok, Synthese mit AD-Hüllkurven geht auch, aber was soll der Schwachsinn?! :twisted:
     
  5. Stue

    Stue Maschinist

    Yamaha Montage (nicht nur aber auch Rompler)...
     
  6. ecaep

    ecaep ...

    Kawai K4
    (ich mag Rompler sonst nicht besonders:)
     
    vogel gefällt das.
  7. Schneefels

    Schneefels (-_(-_(-_-)_-)_-)

    Ich bin neugierig was Ihr jeweils so schätzt an den Romplern die ihr aufgezählt habt. Ist zwar nicht direkt die Überschrift des Threads, aber ja keinesfalls OT, und weil ich selbst noch nach einem passenden Rompler suche (hauptsächlich Brot & Butter / Allrounder für ein paar Projekte mit 80s Sound - Italo, Synthpop, Synthwave) würde ich mich sehr über Details freuen was die einzelnen Geräte so für Charakteristiken, Stärken, Schwächen, spezielle Einsatzgebiete haben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Juli 2018
  8. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor

    Meine Nummer Eins: Technics SX-KN3000

    • Ich nenne ihn zärtlich "meinen kleinen Fairlight".
    • Das Konkurenzprodukt zu Yamaha's QS300, sozusagen.
    • Ausstattung mit dem QS vergleichbar.
    • Eher etwas mehr auf den klassischen Lambada und weniger auf "Raver's Babe" ausgerichtet.
    • Linearer 16+ Spur Sequencer mit "Quick Record" und weiteren Sachen.
    • 64 Stimmen Polyphonie.
    • Transponierbarer 7-Spur Pattern-Sequencer (drei separate Drumspuren), genannt "Composer", für Patterns von bis zu 16 Takten Länge.
    • Die Composer-Patterns lassen sich in den Sequencer laden. Umgekehrt lassen sich aus MIDI-Files und Sequencer-Takten wieder Composer-Patterns machen.
    • Die Sound-Edit Möglichkeiten könnten beinahe einem JD800 Feuer unter'm Popo machen.
    • Im Layermodus 8 Oszillatoren
    • Vier Velocity-Layer je Oszillator, inklusive Oszillator-Delay
    • 260 PCM Wellenformen, unterteilt in 14 Kategorien.
    • Multimode-Filter mit Resonanz
    • Im Layer-Modus acht Hüllkurven und acht Anschlags-sensitive LFOs mit Key-Sync.
    • "Easy Edit" Page für Novizen - legt die acht wichtigsten Paramer fürs Sounddesign auf eine einzige Display-Seite.
    • Orgel mit virtuellen Drawbars und Push-Buttons, wie später von Clavia geklaut übernommen.
    • Drei Effekt-Engines mit 33 Varianten, der Reverb ist separat.
    • Grosses, monochromes 320 x 240 Display; vergleichbar mit dem QY700.


    [​IMG]

    [​IMG]





    Zwei: Korg M3-M

    • Cooler Formfaktor. Interessantes Konzept aus getrennter Tastatur und Modul.
    • Eingebauter Sampler mit 384 MB expandiertem Sample-RAM.
    • Display als XY-Kaoss-Pad.
    • Eigentlich mag ich keine Touchscreens - hätte mir Softbuttons gewünscht, aber nu.
    • Instant Karma - 'nuff said.


    [​IMG]





    Drei: Yamaha EOS B2000

    • Ein Exot. Meines Wissens Japan-only.
    • Hab' nie einen zu Gesicht bekommen, aber die Specs lassen mich sabbern ohne Ende!
    • Praktisch der grösser Bruder des QS300... QS300 = QY300 mit Tastatur, B2000 = QY700 mit Tastatur.
    • Ein QY700 mit Motif-style Ribbon-Controller und fettem Lautsprecher-System.
    • Auch den Phrasen-Sampler des SU-10 hat man da noch reingefriemelt.

    [​IMG]





    Vier: Technics KN-7500

    • Der Sequencer, den ich immer wollte, aber nie gekriegt habe.
    • Mehr Power und noch mehr Features als die Kandidaten auf den Rängen Eins und Drei.
    • Der nachträgliche Sieg Panasonics über die Tyrosen von Yamaha!
    • Interessante Idee mit dem Bedienpanel - einfach zuklappen wie einen Laptop.
    • Grafikfähiges 640 x 240 Widescreen-Farbdisplay mit Softbuttons.
    • USB, Mikrofon-Eingang, ein Main- und zwei Sub-Outs.
    • Vocal Harmonizer
    • 1800+ Styles, keine Polkas!


    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]




    Platz Nummer Fünf...

    Wenn ich hier was hinschreiben soll, dann würde ich "Studiologic Sledge" hinschreiben.
    Ich weiss, es ist kein Rompler per se. Können tut er es trotzdem gut.
    ...sonst lasse ich diesen Platz einfach für zukünftige Produkte frei...
     
  9. Bernie

    Bernie Alien

    EMU Turbo Phatt
    EMU Orbit 3
    EMU Planet Earth
    EMU Xtreme Lead-1
    EMU Mo Phatt
     
  10. Ist ja interessant, dass alle 5 von E-mu sind. Was ist so besonders an den E-mu's?... :agent:
     
  11. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor

    Der Arpeggiator! :cool:

    Bisschen so, wie später der Motif Rack.
     
  12. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

    Aus meiner Sicht (hatte einige e-mu's im Einsatz .. derzeit noch den Proteus 2500 v2.0 hier), haben die e-mu Rompler einen ziemlich eigenen Sound. Einerseits ziemlich druckvoll, andererseits etwas trash'ig und LoFi <- nach oben kann man sich stets mit EQ/Comp. helfen, aber der Grundklang ist doch schon recht typisch. Dazu kommt die e-mu-typische sound-library, welche bei Roland oder Korg gänzlich anders ist und viel mehr nach HiFi klingt.

    Der satte und gleichzeitig etwas dumpfe Sound macht die e-mu Rompler interessant.
    Wer möglichst authentische Pianos oder Strings sucht, ist bei e-mu falsch (dann lieber Kurzweil oder Roland, Yamaha .. ja: auch die neueren Korg Rompler können das gut). Bei e-mu ist eher "phatt" das Programm.
     
    Donauwelle gefällt das.
  13. Donauwelle

    Donauwelle Malandro

    Was die EMUs speziell macht, ist die Möglichkeit, die 4 separaten Ausgänge als Eingänge zu nutzen: zum Einschleifen anderer Soundquellen oder externer Effekte .
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2018
  14. Renpac

    Renpac ..

    1. Roland JD-990 (mit weitem Abstand...)
    2. Emu Audity 2000 (mag den Klang)
    3. Yamaha CS2x (verwende ich hauptsächlich, um schnell Ideen einzuspielen)
    4. Emu Orbit V2 (ganz gute Drumsounds)
    5. Quasimidi Technox (sehr trashiger Klang, aber dadurch auch schon wieder interessant)
     
  15. rauschwerk

    rauschwerk pure energy noise

    Naja.. Korg, Roland & Co. verfügen dafür über gesonderte Aus-/ und Eingänge (sofern da, natürlich).
     
  16. Donauwelle

    Donauwelle Malandro

    eigentlich weniger :)
     
  17. Rolo

    Rolo sinewavesurfer

    Akai SG01-V , klein wie ein Autoradio und hat verdammt fette Sounds am Start.