Welcher Desktop-Sampler ist empfehlenswert?

Dieses Thema im Forum "Sampling, Looper" wurde erstellt von Hau Ke, 25. Dezember 2015.

  1. Hau Ke

    Hau Ke .

    Hallo zusammen!

    Ich bin auf der Suche nach einem kleinen Sampler, um beim Jammen einfach ein paar Sprachsamples oder Schnipsel anderer Songs (das Übliche eben...) klanglich zu bearbeiten (Effekte, Time-Stretching etc.), zu resamplen und ggf. zu loopen.
    Habe da drei Geräte im Auge, die gebraucht in mein Budget passen (ca. € 180) und frage nun euch Erfahrene, welches am ehesten zu empfehlen wäre:

    - Zoom ST-224 Sample Trak
    - Yamaha SU 200
    - Korg Kaoss Pad 3.

    Freue mich auf eure Ratschläge!

    ...und natürlich frohe Weihnachten euch Allen :D
     
  2. Sonamu

    Sonamu |

    Roland SP404 ist für das Budget auch machbar.
    Zoom ist schon ein netter lofiger Geselle, würde ich mir heute nimmer antun.
    SU ebensowenig ;-)
    404 hat brauchbare FX und ein noch erhältliches Speichermedium.
    Außerdem ist die Bedienung super einfach.
     
  3. V

    V Guest

    obwohl egtl weniger features und sample import "odd":

    Volca Sample. Verzichte bei dem Spielspass gern auf FX.
     
  4. Gebrauchtes iPad und enstprechende App, z.B. Samplr.
     
  5. Pris

    Pris ..

    Ich kann den Sampletrak sehr empfehlen. Ich hab den jetzt seit 12 Jahren in kontinuierlicher Benutzung.
    Drei MPCs , drei SPs, zwei Sample Tribes gingen... der 224 ist geblieben.
     
  6. Hau Ke

    Hau Ke .


    Kann man mit dem SP auch im laufenden Betrieb neue Samples aufnehmen oder muss dafür die Wiedergabe angehalten werden?
     
  7. Sonamu

    Sonamu |

    Nur intern, also resamplen.
     
  8. Hau Ke

    Hau Ke .

    Mal generell gefragt, wäre das Kaoss Pad überhaupt für diesen Einsatz zu empfehlen oder ist der Samplepuffer dafür einfach zu gering?

    Ich mach meistens Sachen um die 150 bpm rum, weiß nicht, wieviel ich dann beim KP zur Verfügung hätte.
     
  9. Donauwelle

    Donauwelle Malandro

    Das Kaosspad kann nur 4 Samples gleichzeitig abspielen. Die lassen sich zwar super bearbeiten,resamplen, überblenden und live slicen, aber wie gesagt du hast nur vier Sounds im Angebot. Natürlich lassen sich Samples aus dem Speicher nachladen, aber das braucht halt Zeit und eine gute Organisation, damit man weiß welche Samples wo liegen. Man kann sie nämlich nur nummerieren. LIve ist das laden der Samples kein Spaß, weil das Kaosspad während des Ladevorgans verstummt.
    Beim Kaosspad würde ich die Samplingmöglichkeit als zusätzliche Effektandickung sehen und als Erweiterung der an sich schon sehr großen Trickkiste dieses kleinen Wunderswerkzeugs.

    Das Sampletrak von Zoom bietet mehr Samples an, jedch nur sehr kurze, denn der Speicher ist schnell voll. Die Samples lassen sich auf 3 Bänke verteilen; das sind bis zu 24 Sounds, auf die man zugreifen kann. Die Effekte zur Samplebearbeitung sind witzig. Auf einer Bühne habe ich das Sampletrak noch nicht gesehen.

    Ich glaube , dass der Tipp, zum SP 404 zu greifen, ein guter ist. Das ist meines Wissens noch viel im Einsatz und hat seine Bühnentauglichkeit oft bewiesen. Four Tet arbeitet z.B. damit.