Welcher Filter?

M

MinimalMusic

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Will mir nach nem OD-20 jetzt auch nen externes Filter zulegen. Hab mir folgende Sachen angeschaut:

Jomox M/T-Resonator
Electrix Filter Factory
Waldorf D-Pole
MFB Filterbox
Moogerfooger LPF

weiss jedoch nich so recht welchers jetzt werden soll.
Was kann man über Möglichkeiten/Klang von den Filtern sagen?
 
Mr. Roboto

Mr. Roboto

positiv eingestellt
Sherman

Der Jomox Resonator, besonders das T-Modell, ist manchmal etwas unberechenbar. Er erzeugt interessante Klänge, dreht aber schnell durch. Das kann machmal etwas anstrengend sein.

Den D-Pole habe ich in der Softwareversion und finde ihn total kagge.
Blödes Gebratze.

Was Du Dir auf alle Fälle anschauen solltest ist die Sherman Filterbank: http://www.sherman.be
Evtl. liegt die vom Preis jedoch über dem, was Du ausgeben willst.
 
M

MinimalMusic

.
danke erstmal für die schnelle antwort.

was mir noch eingefallen ist: taugt dieser 8step stepsequencer von der mfb box was? der ist doch dazu da für jeden der 8 steps einzelne filterparameter einzustellen oder?
 
XCenter

XCenter

Stimmungsmacher
Der D-Pole hat mit der Softwareversion nix zu tun. Der ist komplett analog aufgebaut und klingt auch so: kräftig, rund, klassischer 24dB-Synthfilter, tolle Selbstoszillation. Die Schaltung ist auch im Ur-MicroWave verbaut. Also eher musikalisch und weniger zum Zerstören geeignet.

Der Moogerfooger ist vom Ansatz und Einsatz ähnlich (oder umgekehrt ;-) ).

Die Jomox-Kistchen sind eher Effektgeräte.

Die Filter Factory liegt irgendwo dazwischen. Die Sherman würde ich auch so einsortieren.

Was willst du überhaupt mit dem Outboard-Filter anstellen? Die von dir genannten Geräte können ja konzeptionell kaum unterschiedlicher sein: MIDI vs. no-MIDI, Mono vs. Stereo, Feingeist vs. FX.
 
marv42dp

marv42dp

..
XCenter schrieb:
Der D-Pole hat mit der Softwareversion nix zu tun. Der ist komplett analog aufgebaut und klingt auch so: kräftig, rund, klassischer 24dB-Synthfilter, tolle Selbstoszillation. Die Schaltung ist auch im Ur-MicroWave verbaut.

Jein. Die 9V-Version enthält das Curtis-Filter aus dem MW1, die 12V-Version enthält das Filter des Pulse.
 
XCenter

XCenter

Stimmungsmacher
marv42dp schrieb:
Jein. Die 9V-Version enthält das Curtis-Filter aus dem MW1, die 12V-Version enthält das Filter des Pulse.

Danke für die Korrektur, wusste ich auch noch nicht, dass es da zwei Versis gibt. Für´s Pulse-Filter gelten aber die gleichen Attribute, also ein waschechter musikalischer Analog-24dB-Bolide und nix VA-gegurktes.

Nur mal kurz am Rande, in das Messer sind hier aber anscheinend alle gelaufen: wir meinen hier alle das 4Pole, gelle? D-Pole gibt es nur als Soft.
;-)
 
M

MinimalMusic

.
was ich mit dem outboard filter anstellen möchte?

nun, ich suche einfach ein gut klingendes filter für drums (machinedrum und x-base) und acidlab baseline. zum zerstören hab ich schon das OD-20 von BOSS, was sich dafür auch ganz gut macht. Hab mir nur überlegt, dass die geräte ja alle ähnlich im preis liegen und dafür aber ziemlich unterschiedliche möglichkeiten zu bieten haben. Ob es sich zB lohnt nur auf den Klang und eher begrenzten Funktionsumfang zu setzen (MF-101), oder eine flexiblere Lösung zu suchen (denke dabei eher an den resonator).
wegen den einsatz bei drums hat mich halt der stepsequencer vom mfb noch interessiert, ob der für groove sachen gut is.
 
A

Anonymous

Guest
die mfb filterbox hatte ich auch mal. anfänglich ganz witzig und brauchbar,aber nach paar wochen wurde der mir langweilig. besonders den sound empfand ich als "piepsig". fängt schnell an zu pfeifen bei hoher eingestellter resonanz,und bei geschlossenen cuttoff steps einstellungen zu undifferenziert. so in etwa...
das konzept mit dem stepsequenzer ist allerdings super.
 
XCenter

XCenter

Stimmungsmacher
Für Drums eignet sich der Resonator nur bedingt: bis auf den Envelope Follower hast du keinen Einfluss auf passgenaue Rythmisierung. Hab das Teil mal ein WoE ausgetestet. Fand das Dingens eher ernüchternd. Jeck, aber nur mit Abstrichen sinnig einzusetzen. Als Add-On aber sicher sinnvoll. Wie gesagt, ich sortiere das Teil unter Spezialeffekt ein.

Ich würde persönlich eine Sherman favorisieren, wg. der MIDI-Steuerbarkeit. Das Waldorf Filter ist modulationsmäßig auch nicht von schlechten Eltern (Hüllkurven, LFOs, EnvFoll, Panning), klingt aber gegen den Holländer deutlich braver. Preislich ist der Waldi natürlich deutlich attraktiver.

Die MFB-Filterbox kenne ich vom Sound nicht, der Sequenzer ist aber sicherlich Gold wert. Habe einen Krachzwerg hier. Das Filter tritt gut zu, ist aber überarbeitet worden.
 
qwave

qwave

KnopfVerDreher
Der D-pole ist ein VST Plug-in !!!
vgl: http://www.waldorfmusic.de/de/produkte/d-pole

Der 4-pole und der X-pole sind Hardware Filter.

Beim 4-pole gibt es zwei Versionen:
die mit 9 Volt betriebene Version mit Curtis Filter.
Und die etwas neuere mit 12 Volt betriebene Pulse-Filter Version.

Mir gefällt die Curtis Filter Version deutlich besser. Aber das ist eine Geschmacksfrage.

Der X-pole ist stereo.
 
A

Anonymous

Guest
MinimalMusic schrieb:
Will mir nach nem OD-20 jetzt auch nen externes Filter zulegen. Hab mir folgende Sachen angeschaut:

Jomox M/T-Resonator
Electrix Filter Factory
Waldorf D-Pole
MFB Filterbox
Moogerfooger LPF

weiss jedoch nich so recht welchers jetzt werden soll.
Was kann man über Möglichkeiten/Klang von den Filtern sagen?

wie wärs mit sherman?
Ich verkaufe grad einen..
 
Deusi

Deusi

Alt und arm
Das mit dem Gebratzel beim D-Pole ist doch Humbug. Es zwingt einen doch niemand die Presets oder die klangformenden Möglichkeiten abseits der Filterfunktion zu nutzen. Im normalen Initmodus ist der D-Pole ein prima Lowpassfilter. Nicht mehr und nicht weniger. Er kan auch ein stinknormales Highpass- oder Notchfilter sein und erfüllt damit genau die Aufgaben, die ein Filter gestellt bekommt (normalerweise). Klar kann man auch noch mit dem Bitcrusher oder auch dem Ringmodkrempel in den Klang eingreifen. Muss man aber nicht.
Sind aber nur meine zwei Pfennich...
 
Mr. Roboto

Mr. Roboto

positiv eingestellt
Deusi schrieb:
Das mit dem Gebratzel beim D-Pole ist doch Humbug. Es zwingt einen doch niemand die Presets oder die klangformenden Möglichkeiten abseits der Filterfunktion zu nutzen. Im normalen Initmodus ist der D-Pole ein prima Lowpassfilter. Nicht mehr und nicht weniger. Er kan auch ein stinknormales Highpass- oder Notchfilter sein und erfüllt damit genau die Aufgaben, die ein Filter gestellt bekommt (normalerweise). Klar kann man auch noch mit dem Bitcrusher oder auch dem Ringmodkrempel in den Klang eingreifen. Muss man aber nicht.
Sind aber nur meine zwei Pfennich...

Stellt man alles recht "sanft" ein, merkt man nichts, stellt man es ein wenig stärker ein, kommt nur Gebratze raus.

Auch nur meine zwei Cents. Ist auch schon lange her, daß ich den D-Pole benutzt habe.
 
 


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