Welcher ist der vielseitigste 1HE-Synth?

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von GMX, 13. November 2009.

  1. GMX

    GMX Tach

    Da hier ja vor kurzem das Thema Platz (im Club) behandelt wurde, würde mich mal interessieren, welcher Synth das beste Klangvielseitigkeit-zu-Platz-Verhältnis gibt, wobei der Platz fix ist: 1 HE.
    Sind hier die Rompler immer im Vorteil oder geht auch was mit anderer Synthese?
    (Fehlende) Steuerungsmöglichkeiten auf der Frontplatte spielen keine Rolle.
     
  2. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Wenn´s den Blofeld als Rack geben würde, wäre es der.

    Es gab den Virus 1 als 1-HE-Variante. Das ist schon mächtig.
    Yamaha FS1R dürfte oben mitspielen, auch Wavestation SR.

    Der Waldorf Waveslave ist bedienungsmäßig wohl zu abgespeckt. :mrgreen:
     
  3. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Bleibt die Frage, wie Du vielseitig definierst.

    Geht es um Abdeckung aller denkbaren Klänge, kommt man wohl an einem Fantom XR incl. sechs SRX-Boards (ist auch ein Sampler) oder an einem Motif XS nicht vorbei.

    Analog dürfte es ein Matrix sein und vielseitigste Synthese die G2 Engine (wobei da ein zusätzlicher Computer Pflicht ist!).
     
  4. Nur 1 HE? Tja - da ist die Auswahl eher gering. Ein E-MU Ultra Proteus oder Morpheus brächten da die größte Filtervielfalt. Die größte Klangvielfalt und -qualität würde ich aber eher einem Yamaha FS1R zubilligen - und das wäre dann ein FM-Synthesizer. Als VA-Synthie käme ein VIrus Rack Classic in Frage.

    Alle drei zusammen ergäben ein Hammer-Setup. :denk:

    Ergänzung: Oh, mir fällt gerade ein, dass man mit einem "Yamaha Motif Rack" nicht nur einen sehr netten 1-HE-Rompler bekäme - der wäre in Sachen Klangerzeugung auch noch erweiterbar, z.B. mit PLG 150-AN (Virtuell analoge Synthese des AN1x, 5-stimmig), - PLG 150-DX (FM-Synthesizer, DX7-kompatibel, 16-stimmig), PLG 150-VL (Physical Modelling, einstimmig).

    Vielleicht gibt es für 1 HE sogar einen guten Sampler. Das wäre - quasi systembedingt - am Flexibelsten. Wobei man Sampling wohl vermutlich eher im Rechner veranstalten würde. Am "platzsparendsten" wäre so gesehen: Kein Hardwaresynthesizer - alles im Rechner machen...
    :D
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die Nord Modular G2 Engine darf da doch nicht fehlen. Bei "wie klingt das Klavier" nicht so der Hit, aber in Bezug auf Synthese sehr weit vorne.
     
  6. electric guillaume

    electric guillaume keine Information

    Als universelle Maschine für jede Musikrichtung ist er wahrscheinlich nicht der flexibelste aber für Club oder sonstige Elektro-Geschichten: DSI Poly Evolver Rack.
     
  7. fab

    fab Tach

  8. GMX

    GMX Tach

    Wow, danke für die Antworten so far.
    Ich seh schon, dass ich schon gut vorangekommen bin auf dem Weg zum Hammersetup ;-)
     
  9. Rallef

    Rallef Tach

    Also wenn ich mal meine liebsten "4x 1HE" zusammenfasse:

    1HE Yamaha FS1r
    1HE Marion Pro-Synth (ähnelt Matrix 1000, aber am Gerät editierbar)
    1HE E-Mu Morpheus
    1HE G2 Engine

    Da ist dann irgendwie alles bei: FM, Analog, Rompler, Modular. :)

    Gruß,
    Rallef
     
  10. Fidgit

    Fidgit Tach

    symbolic sound pacarana
     
  11. weinglas

    weinglas Tube-Noise-Maker

    Sehr cool, aber sehr teuer!
     
  12. Sequialter

    Sequialter Tach

    :)
    Hallo Ralf,
    Sounds für den Prosynth gibt es ja so gut wie keine im Netz.
    Ich habe aber diese interessante Seite gefunden,konnte die Sounds auch einladen,klingen aber in meinen Ohren recht seltsam :)
    Vielleicht kannst Du sie ja auch einmal antesten.
    http://feldkir.ch/marionsystems.htm
     
  13. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ich könnte auch Synth's nennen,aber Club bedeutet, wenn man seine Musik halbwegs performen will, auch eine gewisse Performance. Das ist imo ein Widerspruch. Sprich: Nen FS1R oder ne G2 Engine kann man natürlich nehmen, aber als ideale Clubgears sind die nicht prädestiniert. Nicht, weil sie nicht toll sind, sondern weil sie eben noch das nötige Drumrum brauchen. Das gilt auch für Pacarana. Kyma entfaltet sich, ähnlich wie der FS1R nur mit einer ausgiebigen Beschäftigung und Vorbereitung. Wenn man Abspielernatur ist, dann kann das ggf. auch klappen in Zusammenhang mit nem Rechner kann man sein Programm dann abspielen und die Sache ist aufgeführt. Suchst du diese Form der Aufführung? Das ist keine Schande. Stockhausens Elektronikwerke werden auch so profan aufgeführt.

    Oder anders: Wenn du CLub oder Elektronische Musik im WEITESTEN SInne machst, dann ist flexibilität auf kleinem Raum schon gut, aber man sollte auch der eigenen Art und dem Ziel der Sache Rechnung tragen.


    Meine Antwort auf deine Frage ist natürlich dann doch eher G2 Engine, die ist insgesamt die flexibelste und bezahlbar. Pacarana ist nett, aber Kyma sollte man sich vorher ansehen und kann dann durchaus mehr als andere, es gibt aber einen enormen Mehraufwand für sehr einfache Dinge, die einen simplen Subtraktvsynth oder so zu bauen. Das GEHT, aber dem wäre ein G2 oft überlegen, wenn man ansich nur das will. DH: Suche deine Werkzeuge nach deiner musikalischen Zielvorstellung aus. "Viel können" ist eigentlich zu abstrakt und würde nicht immer helfen. Einige Sachen wären auch in die "Falsche RIchtung" komplex oder aufwändig. Müssen nicht, aber kann schnell passieren.

    Ich war auch immer für die komplexesten und unterschiedlichsten Syntheseformen, aber handle auch nach dem, was du eigentlich benötigst. Musikalisch-Künstlerisch gesehen. Eine Vielseitigkeit im klassischen oder tradierten Stile wäre Workstation ROMler wegen der vielen Samples sicher ok. Aber man könnte auch ne V-Box nehmen und dann einfach damit ebenfalls GBs oder TB's von Samples vorrätig haben. Also Klaviere, Katzendärme und Schlangenschädel. Natur halt. Und wenn man Synthetisch flexibel sein will, wäre ein Modularsystem interessant, will man aber einfach einen freien Zugriff und eine schnell Umregistrierung, kann es sinnvoller sein, sein pers. Frontpanel zu suchen und da kann ein Jupiter 6, ein NordLead oder sowas ggf. sogar das flexibelste sein, weil die Umsetzung schneller ist. Das weicht aber etwas ab vom Sinn deiner Frage, aber vielleicht nicht vom Geist der Frage?
    Was ich sagen will? Ein Instrument ist auch in elektronisch irgendwo begrenzt und die Frage ist nur, welche Grenzen einem selbst am wenigsten ebendiese setzen und wo man sich schnell und ohne viel Getue umsetzen kann. Das KANN also auch ne Maus und nen Rechner sein. ISt auch etwa 1HE in gewissem Sinne. Und flexibler als das gibt es ansich nicht. Gibts auch im Rack.
     
  14. Deusi

    Deusi Ja was denn eigentlich?

    Willst du den Micron zum editieren nehmen?
     
  15. GMX

    GMX Tach

    Mein Ansatz zu meiner Frage war folgender:
    Bei mir im Studio ist wie im Ref.-Thema: Immer zu wenig Platz.
    Deswegen: Rackgeräte, aber kompakt as kompakt can
    Rechner mag ich nicht mehr. Aktuell habe ich die Nase voll von Windows und Mac hat nicht die Soft-Synths, die ich mag.
    Also: Hardware.
    Bedienelemente können über MIDI geshared werden. mit der richtigen Kombi aus BCR und Masterkeys will ich obige HW steuern.
    Nun zum Sound: Was bevorzuge ich, wenn ich auf der Suche nach neuen Sounds bin, aber die Klavier- und Accordion-Sachen völlig irrelevant finde?
    Deswg. fand ich die Antwort en von Lothar und Rallef am besten.
    Aber ich werde mir auch mal den Evolver ansehen.


    Deusi, ich hab noch mehr als den Micron ;-)
     
  16. Deusi

    Deusi Ja was denn eigentlich?

  17. outgo

    outgo Tach

  18. Moogulator

    Moogulator Admin

    paar demos gibts noch in der SynthDB dazu. Aber nur ideell ist der so flexibel. Als normaler User und Nichtcoder hast du ansich ein paar Standardsynths und das Teil ist ja ansich nicht mehr in Produktion.
     

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