Wie CV Signale mit DAW senden?

Christoph1972

Subharmoniconized
Hallo zusammen,

ich baue mir gerade mein erstes Modular-System auf und stehe mit meinem Wissen noch ganz am Anfang. Wie kann ich aus meiner DAW z.B. einen Filter modulieren? Sequenzieren werde ich die Kiste mit einem Korg SQ-1, mir geht es primär um die Führung von Reglern. Was brauche ich dafür?
 
Führen die Regler zur tiefen Modulation du musst.

Viele Wege führen dahin.

Bin kein Freund des langen Geseihers, aber hier erfährst du alles, was du wissen musst. Interfaces, etc.

 
Danke für die Infos! Ich werde mir früher oder später ein MIDI to CV Modul zulegen. Da muss ich mich dann noch in der tiefe mit beschäftigen, da gibt es doch große Unterschiede. Ich brauche vermutlich nur ein einfaches, mit dem ich per DAW etwas modulieren kann.
 
der sq-1 hat ja zwei gate/cv outs..

man könnte also den zweiten ausgang nehmen um das filter zu modulieren
(funktionuckelt auch ganz gut bei meinem korg x911, vcf fcm in)

dann brauchste den sq-1 nur syncen zur daw, die modulation kommt vom sq-1 selbst.
(nur als idee)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja. Perry hat recht. Hast du bereits ein (Audio-)Interface? Mittlerweile unterstützen viele Geräte diese Funktion. (Also dass sie auch Spannung ausgeben)
 
Schau Dir auch Korgs SQ64 an. Mit dreimal CV/Mod/Gate (Track A, B, C) plus 8xGate (von den Drum-Subtracks) ist der für den Live-Jam prima, vor allem für seinen Preis (gerade bei Amazon: ein Rückläufer für knapp 200 EUR).

Und aus der DAW scheint (zumindest für einen Kanal, dort aber mit frei zuweisbarem Mod-CC) auch was zu gehen:

 
Ich habe die beiden in Verwendung für sowas.


 
Ich habe die beiden in Verwendung für sowas.

Das ist leider vom Preis nicht in meiner Liga, da habe ich momentan andere Prioritäten (Oszilator, Envelope, Filter....). :)

Bei den MIDI-Modulen gibt es ja preislich, als auch von der Funktionalität enorme Unterschiede. Ein Behringer Modul gibt es schon für 75€, Doepfer für 125€ und Intellijel µMIDI für 245€ z.B.

Ich möchte mir kein ungeeignetes oder ein unnötiges Modul kaufen, deshalb die Frage: Was für ein Modul brauche ich, wenn ich Steuerdaten und Steps mit Noten aus der DAW senden möchte, damit ich z.B. auch einen Step Sequencer (Stepic) aus der DAW verwenden kann? Zudem wäre es schön, wenn ich z.B. einen Filter aus der DAW per Automation verändern kann.
 
Da das Hermod plus aktuell angesagt ist, verkaufen viele ihr „altes“ Hermod super günstig. Sehr gutes Midi Interface, aber auch modularer Sequencer und CV Effekt Generator..
 
Da das Hermod plus aktuell angesagt ist, verkaufen viele ihr „altes“ Hermod super günstig. Sehr gutes Midi Interface, aber auch modularer Sequencer und CV Effekt Generator..
Das „alte“ Hermod ist dafür sogar aktuell besser geeignet. Im „Plus“ werden eingehende Midi Daten nicht auf die CV/Gate ausgegeben, wenn der Track gemuted ist. Man kann also nicht den eingebauten Sequenzer „stumm“ schalten und dann mit einem angeschlossenem Keyboard drüber improvisieren. Das ist der Grund, warum ich wieder den alten Hermod in mein Rack geschraubt habe. Ich habe das schon x-mal an Squarp geschrieben und sie wollen sich das „ansehen“. Aber passiert ist noch nix. Ich hoffe noch auf ein FW update. Sonst habe ich bald einen Hermod plus zu verkaufen…
Also, wenn du einen günstigen Hermod findest, das Teil ist super geeignet und läuft sehr robust.
 
Das „alte“ Hermod ist dafür sogar aktuell besser geeignet. Im „Plus“ werden eingehende Midi Daten nicht auf die CV/Gate ausgegeben, wenn der Track gemuted ist. Man kann also nicht den eingebauten Sequenzer „stumm“ schalten und dann mit einem angeschlossenem Keyboard drüber improvisieren. Das ist der Grund, warum ich wieder den alten Hermod in mein Rack geschraubt habe. Ich habe das schon x-mal an Squarp geschrieben und sie wollen sich das „ansehen“. Aber passiert ist noch nix. Ich hoffe noch auf ein FW update. Sonst habe ich bald einen Hermod plus zu verkaufen…
Also, wenn du einen günstigen Hermod findest, das Teil ist super geeignet und läuft sehr robust.

Wie ist die Bedienung, abgesehen von dem Mute Problem.. finde das Display schon sexy am Plus..
 
Wie ist die Bedienung, abgesehen von dem Mute Problem.. finde das Display schon sexy am Plus..
Sie haben da einiges zu Vorgänger geändert. Wenn man den alten gewohnt ist, fällt es natürlich schwerer, sich auf den einzustellen. Es ist (leider) keine Evolution sondern in weiten Teilen neu gedacht, eben nicht unbedingt nur zum Guten. Die wesentlichen Pluspunkte beim Neuen sind, dass man polyphon editieren kann (was klasse ist, wenn man z.B. einen Sampler mit Drums über MIDI Notenwerte ansteuert), das ist echt gut gelöst. Auch die zusätzlichen 8 MIDI Spuren kamen mir sehr gelegen, da ich recht viel MID Kram in meinem Rack habe. Auch sind nun grundlegende Einstellungen global gespeichert und nicht mit dem jeweiligen Projekt (hat aber Vor- und Nachteile, das war letztlich beim alten dann umständlicher aber flexibler, wenn man sehr unterschiedliche Setups macht). Verwirrend ist (zumindest für mich) aber, dass man die Tracks über die Buttons rechts anwählt, das Muting aber über das 16er Pad. Da es "nur" 8 Buttons rechts gibt, wechselt man mit der Track Taste zwischen den ersten 8 (CV und MIDI) und den zweiten 8 (reine MIDI Kanäle). Am 16er Block repräsentieren dann die zwei oberen Reihen die ersten 8 MIDI/CV und die zwei unteren Reihen die reinen MIDI Kanäle. Es ist mir noch nicht in Fleisch und Blut übergangen intuitiv den Track auf dem 16er Pad und den 8 Buttons jeweils schnell zuzuordnen. Was auch etwas ungünstig ist: Die Kabel sind nun mehr im Weg, da die Clock und Midi Ausgänge links vom Tastenfeld liegen. Beim Alten waren alle Anschlüsse unten und rechts, nun gehen sie U-förmig bis zum Encoder. Da kann man nicht mehr so gut hin greifen. Aber es geht. Vorteil ist, dass man für die analoge Clock Ausgabe keinen Kanal mehr opfern muss. Aber ich muss auch gestehen, dass er relativ schnell wieder in seine Schachtel gewandert ist, nachdem ich das Mute Problem festgestellt habe. Das geht einfach gar nicht mit meinem Workflow zusammen. Daher habe ich mich auf dem noch nicht so richtig einspielen können. Wenn man ihn rein als Sequenzer nutzt und ein angeschlossenes Keybord nur zum komfortableren Programmieren der Sequenzen nutzen will, ist das fein. Auch als reines MIDI to CV Interface ist er gut, dann müssen aber leider die internen Sequenzer-Tracks leer bleiben. Für den Mischbetrieb taugt es mir nicht so.
Was beide toll machen: Man kann sehr flexibel einstellen, wie eingehendes MIDI ausgegeben wird. Nicht nur einmal CV/Gate sondern man kann mehrere Ausgänge bündeln und z.B. neben Pitch/Gate noch Velocity mitgeben oder dazu noch Aftertouch auf einem weiteren Ausgang und auf einem dritten z.B. die Modulation. Auch Polyphone Ausgabe (gleichzeitig gespielte Noten werden auf bis zu 8 CV/Gate Ausgänge verteilt) ist möglich. Dazu die "Effekte" um die Daten zu in Echtzeit verarbeiten, wie Arpeggio, Scale, Delay, Random, Humanize usw. Das eröffnet viele kreative Möglichkeiten.
Ach ja, beim alten Hermod waren die Effekte pro Sequenz unabhängig konfigurierbar. Nun sind diese beim Neuen in allen Sequenzen immer vorhanden und können nur gemutet werden (ob die Einstellungen pro Sequenz gespeichert werden, kann ich grad nicht sagen). Auch das hat Vor- und Nachteile. Der Alte war da umständlicher aber flexibler. Was andere sehr beklagen ist, dass beim Alten die MIDI Ausgabe ein eigener Effekt war und beim neuen pro Track global am Ende der Kette steht. Das spart zwar einen Effekt-Slot, ist aber auch wieder deutlich unflexibler. Einige nutzten das um z.B. einen gespielten Akkord gleichzeitig polyphon über MIDI auszugeben und dann mittels eines Arpeggio Effekts umgewandelt, monophon über CV/Gate parallel ausspielen. Das geht nun nicht mehr, es kommt hier auch im MIDI immer das Gleiche wie am CV/Gate an.
Irgendwie haben Sie versucht, den neuen Hermod wohl einfacher zu machen. Aber leider verliert er damit eine Menge an Flexibilität.
Ich hoffe immer noch auf ein FW Update...
 
Sie haben da einiges zu Vorgänger geändert. Wenn man den alten gewohnt ist, fällt es natürlich schwerer, sich auf den einzustellen. Es ist (leider) keine Evolution sondern in weiten Teilen neu gedacht, eben nicht unbedingt nur zum Guten. Die wesentlichen Pluspunkte beim Neuen sind, dass man polyphon editieren kann (was klasse ist, wenn man z.B. einen Sampler mit Drums über MIDI Notenwerte ansteuert), das ist echt gut gelöst. Auch die zusätzlichen 8 MIDI Spuren kamen mir sehr gelegen, da ich recht viel MID Kram in meinem Rack habe. Auch sind nun grundlegende Einstellungen global gespeichert und nicht mit dem jeweiligen Projekt (hat aber Vor- und Nachteile, das war letztlich beim alten dann umständlicher aber flexibler, wenn man sehr unterschiedliche Setups macht). Verwirrend ist (zumindest für mich) aber, dass man die Tracks über die Buttons rechts anwählt, das Muting aber über das 16er Pad. Da es "nur" 8 Buttons rechts gibt, wechselt man mit der Track Taste zwischen den ersten 8 (CV und MIDI) und den zweiten 8 (reine MIDI Kanäle). Am 16er Block repräsentieren dann die zwei oberen Reihen die ersten 8 MIDI/CV und die zwei unteren Reihen die reinen MIDI Kanäle. Es ist mir noch nicht in Fleisch und Blut übergangen intuitiv den Track auf dem 16er Pad und den 8 Buttons jeweils schnell zuzuordnen. Was auch etwas ungünstig ist: Die Kabel sind nun mehr im Weg, da die Clock und Midi Ausgänge links vom Tastenfeld liegen. Beim Alten waren alle Anschlüsse unten und rechts, nun gehen sie U-förmig bis zum Encoder. Da kann man nicht mehr so gut hin greifen. Aber es geht. Vorteil ist, dass man für die analoge Clock Ausgabe keinen Kanal mehr opfern muss. Aber ich muss auch gestehen, dass er relativ schnell wieder in seine Schachtel gewandert ist, nachdem ich das Mute Problem festgestellt habe. Das geht einfach gar nicht mit meinem Workflow zusammen. Daher habe ich mich auf dem noch nicht so richtig einspielen können. Wenn man ihn rein als Sequenzer nutzt und ein angeschlossenes Keybord nur zum komfortableren Programmieren der Sequenzen nutzen will, ist das fein. Auch als reines MIDI to CV Interface ist er gut, dann müssen aber leider die internen Sequenzer-Tracks leer bleiben. Für den Mischbetrieb taugt es mir nicht so.
Was beide toll machen: Man kann sehr flexibel einstellen, wie eingehendes MIDI ausgegeben wird. Nicht nur einmal CV/Gate sondern man kann mehrere Ausgänge bündeln und z.B. neben Pitch/Gate noch Velocity mitgeben oder dazu noch Aftertouch auf einem weiteren Ausgang und auf einem dritten z.B. die Modulation. Auch Polyphone Ausgabe (gleichzeitig gespielte Noten werden auf bis zu 8 CV/Gate Ausgänge verteilt) ist möglich. Dazu die "Effekte" um die Daten zu in Echtzeit verarbeiten, wie Arpeggio, Scale, Delay, Random, Humanize usw. Das eröffnet viele kreative Möglichkeiten.
Ach ja, beim alten Hermod waren die Effekte pro Sequenz unabhängig konfigurierbar. Nun sind diese beim Neuen in allen Sequenzen immer vorhanden und können nur gemutet werden (ob die Einstellungen pro Sequenz gespeichert werden, kann ich grad nicht sagen). Auch das hat Vor- und Nachteile. Der Alte war da umständlicher aber flexibler. Was andere sehr beklagen ist, dass beim Alten die MIDI Ausgabe ein eigener Effekt war und beim neuen pro Track global am Ende der Kette steht. Das spart zwar einen Effekt-Slot, ist aber auch wieder deutlich unflexibler. Einige nutzten das um z.B. einen gespielten Akkord gleichzeitig polyphon über MIDI auszugeben und dann mittels eines Arpeggio Effekts umgewandelt, monophon über CV/Gate parallel ausspielen. Das geht nun nicht mehr, es kommt hier auch im MIDI immer das Gleiche wie am CV/Gate an.
Irgendwie haben Sie versucht, den neuen Hermod wohl einfacher zu machen. Aber leider verliert er damit eine Menge an Flexibilität.
Ich hoffe immer noch auf ein FW Update...

Danke für deine ausführliche Erklärung!. Das ist alles praxisnah gedacht. Ich denke das Plus ist für mich erst mal nicht interessant.
 
Ich habe mich nun für den Mutant Brain Hexinverter entschieden. Das schien mir die einfachste Lösung. Damit kann ich den Kasten auch einfach mal in den TR-8S oder so stecken. Vielen Dank für eure Unterstützung! :) 👍
 


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