Wie findet man einen passenden musikverlag?

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von Anonymous, 8. April 2014.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    für den breich House /Deephouse/ Electronic.

    Hat da jemand erfahrung oder vorschläge?

    Das einzige, was ich gefunden habe ist buddemusic.de - aber die sind sehr groß...

    Ich habe bisher 5 VÖs die ich gerne in die verwertung geben möchte. (bei internationalen labels mit denen ich keinen vertag habe)
     
  2. mookie

    mookie B Nutzer

    Verstehe die Frage nicht ganz, suchst Du Labels oder internationale Vertriebe?
    Sowas sollte es doch gerade in diesem Bereich en masse geben.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    MIr geht es um die "Verwertung", was die labels zu denen ich kontakt habe, nicht machen.

    Mit Verwertung meine ich, z.b. einen track in einem film platzieren oder ein produkt damit bewerben usw.
    Also alles bereiche die nicht direkt, was mit musik zutun haben.

    Ich will nur rausbekommen, ob man/ich sowas braucht...
     
  4. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Du suchst ein Label -- Hauptarbeit des Labels ist es, die Produktionen, die auf diesem Label erschienen sind, unter´s Volk zu bringen, zu bewerben und den Künstler zu einem reichen Mann zu machen (siehe auch den Thread "Mit Musik Geld verdienen").

    Ein Verlag verwaltet die Veröffentlichungs- und Urheberrechte, treibt Tantiemen ein und sorgt dafür, daß Kohle fließt, wenn jemand anders Deine Hitsingle nachspielen will. Der effektivste Muiskverlag heißt in der Regel "Manuskript", d. h. Selbstverlag. Meist lohnt sich der Aufwand nicht mehr, sich heute einen Musikverlag zu suchen (der ja auch noch an Deiner Arbeit prozentual partizipieren will), denn in der Regel werden z. B. Musikstücke nicht mehr in den Druck gegeben, damit andere sie nachspielen können. Das war ja früher ein Haupteinkommenszweig der Verlage.

    Im Zweifelsfalle mal beim Deutschen Rockmusikerverband (gibt's den noch?) nachfragen.

    Stephen
     
  5. Jörg

    Jörg |

    Muaarharr! Jetzt wäre fast der Kaffee auf dem Monitor gelandet! :harhar:
     
  6. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Jetzt hör aber auf! Du ahnst ja gar nicht, wieviel Überwindung es mich gekostet hat, das überhaupt zu schreiben... :oops:

    Stephen
     
  7. Zotterl

    Zotterl Guest

    Früher waren Bandübernahmevertrag und Verlagsvertrag miteinander gekoppelt.
    Wie Stephen schon weiter oben schrieb, dient der Verlagsvertrag eher dazu weitere
    prozentuale Anteile zu ergattern; was ok ist, wenn der Verlag AKTIV ist, was in der
    Praxis selten war (ist das heute anders?).

    Daher denke ich, dass Du ein Label suchst, der Dein „Band“ zu einer CD verwurstet?
     
  8. Zolo

    Zolo aktiviert

    Ist denn sowas schon vorgekommen bei dir ? Oder meinste dass die das dann ein Verlag mal eben "abcheckt" ?

    Ich glaube kaum das ein Verlag an Veröffentlichungen ohne Verträge interessiert ist.
     
  9. Ich glaube er meint eher das er seineMusik gern als Filmmusik oder für Werbe-und Imagrfilme vermarkten will.

    Wenn das so ist check mal Soundtaxi und weitere slcher seiten.
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    :lollo: koestlich
     
  11. Hallo,

    Erfolgsquote wenn man sich auf einen Verlag verlässt : gleich Null !!

    Eigeninitiative ist der Schlüssel ;-)

    Gruß
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ja, geht in diese richtung...

    Soundtaxi habe ich mir angeschaut
    - Ich würde nur gerne etwas handselektiertes haben: Leute die andere leute kennen und beraten können.
     
  13. Zolo

    Zolo aktiviert

    ALso ich kenn das nur so, daß Leute interessiert sind wenn man erfolgreich ist und einen dann ansprechen. Halt weil man von jemanden empfohlen wurde.

    Also vielleicht am besten hocharbeiten ! ;-)
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Es gibt ganze Branchen die abseits von Hitparadenmusik (egal welchen Generes) Musik für Film, TV und Radio produzieren und vermarkten. Menschen die in diesem System etabliert sind veröffentlichen über die Jahre hunderte - ja sogar tausende Tracks und verdienen nicht wenig Geld ohne dass sie jemals auf irgendeiner Kommerziellen CD oder einer DJ-Chartliste waren.

    Ein ehemaliger Produktionspartner von mir hat diesen Weg gewählt und aktuell etwa 300 Titel im Umaluf die quer über alle Kontinente von hunderten Kunden verwendet werden.

    Das Problem bei der Sache: auch wenn die Musik gut ist muss man erst mal etwa 5 Jahre warte bis da richtig Geld fliesst - denn das Material muss ja erstmal erstellt werden und die potentiellen Kunden erst den Neuen Komponisten positiv bemerken was dadurch passiert
    dass die Firma bei der man ist das Material gut platziert.
    Ganz zu schweigen von den teilweise sehr umständlichen und auch langwierigen Abrechnungsabkommen unter verschiedenen Ländern.

    Mich persönlich hätte das in der Form nicht interessiert - allerdings ist es natürlich auch schön wenn dann nach so einer langen Anfangsphase dann kontinuierlich Geld fliesst. Mein Kollege ist ja gemessen an den Etablierten immer noch Anfänger - letztes Jahr hatte er aber erstmals eine Jahresabrechnung von über 30.000.- und nachdem er das ja nur als Nebenaspekt seiner Studiotätigkeit betreibt ist das ja ein super Zusatzt.
     
  15. Moogulator

    Moogulator Admin

    Korrekt, es gibt Agenturen die bewusst "1 Jahr vor der großen Entdeckung" Leute suchen.
    Das meiste ist gefunden werden und da sein. Die findet man beim drauftreten - also wenn man einfach sein Ding macht. Aber ich weiss nicht wirklich was…
     

  16. Man kommt aber, gerade in Deutschland, sehr schwer da rein. Viele greifen auf ihre bekannten Komponisten zurück. Bei Werbefilmen (Vodafone, Audi, BMW etc.) sind es zudem meist bekannte Künstler die schon einen gewissen grad haben, oder sie pushen neuentdekungen, aber auch da musst du ein mindestmaß erfüllen.

    Ich persönlich komponiere ja auch Orchestrale stücke die für Filme dienen könnten, und versuch auch bissl da rein zu kommen. Aber der anfang ist schwer. Musik ist das letzte in einer Werbe/Filmproduktion für das geldausgegeben werden soll.

    Da musst (!!) du ganz unten anfangen. Ein anderen weg sehe ich da nicht. Auch fur mich selbst.

    Melde dich mal bei:

    -Soundtrack-board.de
    und
    -Amateurfilm-forum.de

    an. Ich bin da auch. Im Filmmusick forum gibts viele mit bissl background info und im amateurfilm forum sehr viele die auch werbefilm machen und immer mal gratis musik (bzw fur wenig geld) suchen.

    Ansonsten kann ich nur sagen. Eigene internetseite mit showreel usw. Werbung betreiben, aktiv werden.

    Lg
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Der Oberklasse-Werbemarkt ist erst wieder eine eigene Geschichte.
    Dass die Grossen Agenturen für Milliardenschwere Kunden auf kommerziell Erfolgreiches setzten bedingt sich fast aus der Liga in der gespielt wird inkl. der dubiosen Synergien von multinationalen Konzernen wo man eh nicht mehr weiss was wem gehört :)
    (Siehe die lächerlich aufgesetzte PR für Alkohol, Handys uns Autos im vermeintlich künstlerischen Musikbusiness. Das kommt halt davon wenn Firma XY gleichzeitig Plattenlabels, Supermärkte und Luxusartikel über die Börsen mitbeeinflussen.)

    Mit der Aussage "Film, TV und Radio" bezog ich mich da auch nicht auf Werbung sondern auf jene Bereiche wo Musik z.B. als Untermalung von Berichten und Filmen oder als Soundlogo für Sendungen verwendet werden.

    Das von mir angeschnittene Segment ist sicher rein von der Aussenwirkung das unspektakulärste der ganzen Musikindustrie - dennoch kann man dort mit Ausdauer doch ordentlich Geld lukrieren. Es ist dann halt eine sehr subjektive Frage ob man Musik als rein handwerkliches Produkt auf Bestellung machen will.
    Immerhin herrschen da recht genaue Vorgaben in punkto Tempo, Arrangement, Pegelverläufe und natürlich auch dem Stil.
    Ich habe übrigens gar nichts gegen diese Form von Musikhandwerk - mir selber wäre es aber etwas zu fremdbestimmt.
    Ich betrachte zwar meine Musik auch als Handwerk und sicher nicht als Kunst - aber ich möchte mir dabei den Rahmen selber stecken.
    Interessant ist dass mir allerdings in der der Praxis das Arbeiten mit konkreten Kundenvorgaben auch viel leichter fällt und schneller von der Hand geht. Aber ich würde das nicht ausschliesslich so machen wollen.
     
  18. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich sag das nur für mich:

    Ich hab nicht vor, musik für andere zu schreiben - das ist nicht meine intension!

    Gleichwohl können andere Meine! musik nutzbringend verwenden.
    (Die suche ich oder möchte ich ansprechen, bzw ein büro das sich damit beschäfftigt)


    SCHEINBAR ist ja "Musikverlag" das falsche wort dafür!?
     
  19. Vll. passt das Wort "Agentur" da besser.

    Wie das aber in solchen fällen abläuft weiß ich beim besten willen nicht :roll:
     
  20. Zolo

    Zolo aktiviert

    Sehr größzügig :nihao: Meine Musik darf auch jeder gerne berühmt machen!

    Ansonsten ist das Wort was du suchst wohl eher Creative Commons ;-)
     

  21. Wollte er nicht bissl Profit davon tragen? Mit CC verbinde ich gänzlich freie Musik (oder Medien) bei denen der "Künstler" nur erwähnt werden muss.

    Wenn man dann ganz unauffällig wo steht is es ja auch keine "Werbung" für ein selber.... :roll:
     
  22. mookie

    mookie B Nutzer

    Natürlich steht jedem auch frei sich selbst darum zu kümmern.
    Da weiß man dann wenigstens was passiert ist.
     

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