Wie macht ihr eure Bassline?

Niki

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Hallo Leute,
Ich bin gerade an einem Track dran und brauche eine Baseline um untenrum die Melodie zu begleiten. Da ist es irgendwie bisi leer.

Da mein modularsystem für die Melodiesequence drauf geht bleibt mir nur mein nanozwerg. Allerdings kriege ich mit dem keine dicke, druckvolle und gut klingende baseline hin. Schade das ich meinen sub37 verkauft habe, mit dem wäre es glaube ich einfacher.

Was braucht man für ne geile baseline? Wie viele osc's, und welche effekte?
 

dbra

Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
nanozwerg kann keine guten bässe. untenrum klingt er schwammig. glaub, deswegen ist er auch so beschnitten was die spielbaren noten nach unten hin angeht. darunter wäre es wohl noch schlimmer.
 

dbra

Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
aber so acidartige basssounds, mit vielen Obertönen und nicht allzu tief runter kann er gut.

kommt drauf an, was du machen willst.
 

Green Dino

Techno Anno 1902
Kommt drauf an, aber eigentlich reicht 1 OSC, vielleicht noch n bisschen Sub OSC dazu.
2 OSC sind mir meistens zu viel.
Das beisst sich dann schnell.
Wenn, dann wird der zweite OSC bei mir eher als Sub OSC genutzt.
Lieber auf die Noten fokussieren.
Delay kann gut funktionieren um den Platz zwischen den Noten zu füllen.
 

Niki

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Will so ne tiefe linie mit 8/16 tippenden noten mit ohne abwechlung, sprich keine oder evtl minimale freq cv
 

Niki

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Habe das gefühl das ich gucken muss das ich irgendwo einen minitaur oder so ausgeliehen kriege. Irgendwas moogartiges. Werde nochmal den nanozwerg mit nem anderen filter probieren. Evtl mit nem reverb alles platt drücken....
 
Ich nehme mir immer vor, die Mother 32 mal für was anderes als Bässe zu nutzen, aber irgendwie muss die dann doch immer für den Bass ran.
Vor allem die modulierte Pulswelle macht da gut Druck.
Und dreckige Bässe gehen mit einem Microbrute ganz gut, bei den Gebrauchtpreisen kann man schon über kaufen statt leihen nachdenken.
 

Wesyndiv

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Nachdem ich mir vor kurzem dieMB33 zugelegt hatte, wollt ich natürlich die unterbringen. Nicht als Acidgezwitcher, sondern nur subtil als Bass. Fand das zuerst auch total gut, aber nachdem ich die Sequenz gegen den Repro1 getauscht habe ( MW1 ist verkauft ;-) hats mich förmlich weggeblasen (Preset: Plonck Bass oder so ähnlich).

Gruß
Frank
 

Rastkovic

PUNiSHER
Da mein modularsystem für die Melodiesequence drauf geht bleibt mir nur mein nanozwerg. Allerdings kriege ich mit dem keine dicke, druckvolle und gut klingende baseline hin.
Hast du keinen EQ mit Low Shelf?

Was braucht man für ne geile baseline? Wie viele osc's, und welche effekte?
Gibt's keine pauschale Antwort, tendenziell würde ich jedoch sagen nicht mehr als zwei Oszillatoren. Manchmal reicht auch einer, kommt auf dass Stück an.... :)
 

Sticki201

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Hört sich ja nicht so gut an.
Da wirst du dir wohl noch einen kaufen müssen. Micro korg ist zb. nicht so teuer und macht super Bässe. Oder Roland SE 02 für Moog ähnliche Bässe. Software ganz klar Repro 1. Falls du nicht ganz vst Feind bist.
 

dbra

Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
auch wenn du beim nz per ls was unten drauf packst, klingts trotzdem mist. beim phatty z.b. nicht. oder ich bin zu blöd.
 

Sticki201

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Nikki ist aber meines Erachtens mehr auf Hardware. So wie ich mittlerweile mitbekommen habe. Deswegen erwähnte ich nur ganz vorsichtig den Repro 1.;-)
 

Niki

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Die mother32 habe ich tatsächlich da, die spielt im moment die melodie als hauptton, unterstützt durch den rausgeholten noise der durch geigercounter gejagt wird und wieder reingeschickt. Das ganze geht in den lpg mit sehr hoher Resonance und cv auf die freq. Das gibt dem sound einen noch interesaanteren Touch. Wobei den sound von meiner mother ich als sehr briliant empfinde. Ist aber nichz das Thema hier.

Ja die mother als baseline geht echt gut aber heute nicht.

Microbrute mag ich sehr, war schon kurz davor eine zu kaufen, das teil hat aber leider kein midi out glaube ich. Ich wollte die tastatur als mastertastatur nehmen.
Gibt glaube ich aber ein mod um midi out zu holen.

Hast du keinen EQ mit Low Shelf?
Was ist ein low shelf?


Ich habe jetzt im digitakt eine wellenform genommen. Saw. Env ganz kurz. Leichten abfallenden dreieck lfo auf die freq. 8tel noten eingetippt und den delay voll aufgedreht. Hört sich schon mal besser an als der nanozwerg. Also druckvoller, wärmer und nicht so kratzig.
 

Niki

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Nikki ist aber meines Erachtens mehr auf Hardware. So wie ich mittlerweile mitbekommen habe. Deswegen erwähnte ich nur ganz vorsichtig den Repro 1.;-)
Ja, ich bin benutze pc eig nur zum aufnehmen und das auf einmal einspielen. Aber jetzt wo du es sagst. Ich glaube ich habe noch einen monark auf dem rechner und die v-kollektion. Will mir das jetzt aber nicht geben zu schaffen das irgendwie ins Spiel zu bringen. Da ich keine verbindung zwischen habe.
 

Lauflicht

x0x forever
Der Minitaur ist der ultimo Basssynth in kompakter Hardware. Soll ein Sequenzer dabei sein? Das kann sehr hilfreich sein, um gute Basslinien zu erstellen --> 303 clones in allen Formen und Farben (idealerweise dann mit Minitaur kombiniert). Ein extra Sequenzer schadet nie im Setup.
 
also ich mach die bassline auch meistens mit einem oszi. ich würde für den fall jetzt die acid8 verwenden die da schon gut zu gebrauchen ist aber auch mit dem neutron geht da einiges. klarr mother ist ja wie für gemacht, siehst du eh sonst was samplen?
 

Plasmatron

Moderator
Kommt ein wenig auf die Fusslage des Bass an.. ich nehme da gerne die Diva, ein osc, Moog Oscis und Filter , Wellenfrom blenden zwischen Sägezahnwellen und Pulsewelle, -ansonsten Envs gescheit einstellen , Keboard Tracking auf das Filter und Velocity darf nicht fehlen ... Aber ohne Nachbearbeitung geht da trotzdem Nix , EQ , wenig Pultec und zauberkram , wenn Delay dann zum auskämmen und danach Mono gezwungen zb...
 

Green Dino

Techno Anno 1902
Was ist ein low shelf?
Shelving Filter (auf deutsch Kuhschwanzfilter) heben oder senken das Anteile des Signals oberhalb bzw. unterhalb der eingestellten Frequenz.
Hast du garantiert schon gesehen.
Mit dem Low Shelf kann man eben den Bassbereich anheben (oder absenken).

Da wir schon bei EQs sind; Ich würde, wenn ich am Bass arbeite auch gleich prophylaktisch ein bisschen Raum im Mix schaffen.
Spuren pannen, Hi-Pass auf die Pads, Sub Bassbereich bei den Drums raus usw.
Hi-Pass zusammen mit nem Low Shelf auf der Bassspur wenns gebraucht wird.
Sonst kann es schnell sein, dass zu viel Matsch vorhanden ist und dann klingt der schönste Bass Synth im Arrangement nicht und man ärgert sich nur.
 
Zuletzt bearbeitet:

firstofnine

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Also mein erster Gedanke war auch, dem Nanozwerg mit einem Shelving Filter und einem Kompressor auf die Sprünge zu helfen. Ich kenne den Zwerg nicht, aber meist kann man sich am EQ doch einiges hinbiegen, was dann wieder Spaß machen kann. Allerdings - so meine Erfahrung - gibt es Tracks, da brauchst einfach den "nativen" Synth Sound (der dann entsprechend dick sein muss). Mit dem EQ den Bass pushen funktioniert nicht immer.
 
Ich hab mir dafür extra den Korg Monologue geholt.. der geht ziemlich tief. Ich mach meistens dub ähnliche triangle-mit viel-lfo-auf-dem-cutoff-whupp-Bässe, geht aber auch viel mehr damit. Einzig den Sinus vermisse ich etwas.
 

Sonamu

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Du hast doch noch den Digitakt.
Hat der fähige Hüllkurven, LFOs zur Verfügung.
Kann der per Lock ein ganzes Pattern transponieren.
Songmode?
Dann würde ich‘s mit nem Sample versuchen.
 

dbra

Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
beim nanozwerg kannste ja auch nochmal dreieck probieren. da dann aber viel reso rein, wenn du Obertöne haben willst.
 

borg029un03

Elektronisiert
Ich habe jetzt im digitakt eine wellenform genommen. Saw. Env ganz kurz. Leichten abfallenden dreieck lfo auf die freq. 8tel noten eingetippt und den delay voll aufgedreht. Hört sich schon mal besser an als der nanozwerg. Also druckvoller, wärmer und nicht so kratzig.
Du kannst da auch ein wenig mit Variieren mit ner anderen Waveform (Sine oder Pulse) und ein wenig Overdrive. Die Overdrive Schaltung ist auch vor dem Filter, dass man da zur not auch wieder zu drehen kann. Wenn man noch ne Stimme opfert kann man den Sound noch etwas komplexer gestalten.
 
Base wie Basis oder Bass wie Bass (ein rein phonetisches Ding).
Basis muss ja nicht unbedingt ein Bass sein, dennoch ist es bei Tanzbarem oft der Bass und ggf. Schlagzeug und rhythmisches, zB ein Sample oder Loop - so es Pop ist.

Das ist alles intuitiv und nicht unbedingt wirklich ein Schema, es sei denn man möchte genrekonform zu etwas sein, dann ist das ein Rezept.
 


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