Wie schützt ihr euer Studio gegen Diebstahl, Feuer, Wasserschaden, etc.?

Dieses Thema im Forum "Gemeinschaft" wurde erstellt von helldriver, 8. August 2018.

  1. Bernie

    Bernie Alien

    :mauer:
     
  2. Bernie

    Bernie Alien

    Eine Stahltür ist nicht gleichzusetzen mit einer Sicherheitstür.

    Wenn du eine feuerhemmende Stahltür T-30 nach DIN 4102 eingebaut hast, so bietet diese absolut keine Sicherheit, auch wenn der erste Eindruck dem Laien dies vermitteln mag.
    Die gesamte Konstruktion ist nämlich so ausgelegt, das die Feuerwehr die Tür im Brandfall möglichst einfach und schnell überwinden kann.
    Die Scharniere haben lose eingesteckte Bolzen.
    Öffnet die Tür nach außen, kann man die in 2 Minuten einfach herausziehen, werden nur durch einen kleinen Blechdeckel gehalten.
    Das Schloss nach hat einen einfachen Riegel aus umgebogenen Blech, es lässt sich auch nur einmal abschließen -hält garnix.

    Man kann so eine Tür mit mindestens einem Teleskopriegel waagerecht verstärken, dann hält das auch.
    Man sollte aber vorher dabei die Brandschutzbestimmungen berücksichtigen, da man eine solche Tür nicht anbohren darf, denn sie verliert die Zulassung.
    Oft sind die T-30 Türen aber nicht an dieser Stelle vorgeschrieben, dann entfällt das natürlich (sowas steht im Bauplan drin).

    Sowas wird oft als Außentür verwendet, weil es billig ist, bringt aber nichts.
    Eigentlich sind das Türen für Technikbereiche, also Heizungsraum, Elektroverteilung, Aufzugsmaschinenraum, Treppenhäuser und überall dort, wo es um Feuerschutz geht.
    Erkennt man an einem Typenschild, das steht "Feuerhemmendes Türelement DIN 4102 / T-30" drauf.

    Eine richtige Sicherheitstür, welche auch nur ein Mindestmaß an Widerstand bietet, ist auch als solche gekennzeichnet!

    Dort steht "Einbruchhemmendes Türelement nach DIN EN 1627" drauf und die Klassifizierung (RC 2, RC-3 ...), bei älteren Türen "DIN 18103 WK-2 ...
    Eine Tür ohne Prüfzertifizierung ist meist auch nicht sicher und erfüllt nicht die Anforderung an die untersten Normen.

    Einige Hersteller versuchen ihren Ramsch dann zu verschleiern, in dem sie eigene Fantasieprpüfklassen definieren.
    Das bringt dem Kunden aber nichts, denn niemand weiß ja, ob überhaupt und wie das mal getestet wurde.

    Nach der DIN kann man die Produkte auch vergleichen, da alle Prüfmethoden immer exakt vorgegeben sind und die Produktion überwacht werden muss.
    Dazu wird immer die Montageausführung ganz klar angegeben, damit das auch im Ernstfall hält.
    Dvorschriftsmäßige Montage muss von der ausführenden Fachfirma auch schriftlich bestätigt werden.
    Da kann der ausführende Handwerker nichts mauscheln oder pfuschen, da er im Schadensfalle mit in der Haftung steht..

    Die DIN stellt nur eine Mindestanforderung dar und ist meistens sehr niedrig angesetzt, um möglichst viele DIN-konforme Produkte zu haben und um eine Monopolstellung weniger Unternehmen zu vermeiden.
    Ein Produkt ohne DIN-Zulassung ist praktisch wertlos und bringt nichts.
     
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  3. dest4b

    dest4b neu hier


    Äh ich meine das so das der Bulgare über die Chinesischen Server guggt ob du zuhause bist und wo dein Haus wohnt und ob es sich lohnt.

    Amazon Rezensionen zu einer Cam. "Als ich nach hause gekommen bin ist mir aufgefallen das die kamera in eine andere richtung gedreht war. Ich dachte es lag am Kabel das unter druck verlegt war. Ich drehte die Kamera zurück. Am nächsten Tag wieder. Ich makierte den Standfuss und bemerkte dann das dieser sich nicht bewegt hat."

    War jetzt kein copy und paste aber so was hab ich da mal gelesen :D

    Lustig zu dem Thema ist auch youtube "IP Camera trolling"
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. August 2018
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  4. dilettant

    dilettant Progress, not perfection

    Kann ich durch meinen eigenen Fall bestätigen (allerdings Wohnhaus).
    Hoffnung ist allerdings keine Strategie...