Windows x64 & Cubase ?

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von Plasmatron, 17. Juli 2007.

  1. Plasmatron

    Plasmatron recht aktiv

    Ich bin gerade dabei mir einen Windows XP Rechner mit dem x64 Betriebssystem zusammen zu basteln, kein VISTA !

    Hat da wer von euch schon Erfahrungen sammeln können im Verbund mit Cubase. Cubase und Cakewalk sollen ja unter x64 laufen. Ist nur die Frage wie sich die Performance auswirkt.

    Zu dem standard "ach ne 64 Bit" geschwaafel will ich vorweg nehmen, ja es ist im Bereich Windows eine neue Technologie und Ja, alle meine Hardware (Asus ) hat passende x64 Treiber - also ein hoffentlich funktionierendes x64 System.

    Ich hoffe das die Einzelteile bis zum Wochenende ankommen werden, aber man kann ja schon mal drüber reden ??
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Bei Musik sind konservative Werte immer besser, besonders bei Windows.
    Dann läuft das auch.

    Da wäre ich also vorsichtig, da ja 64Bit Progs unter WINDOWS leider auch komplette 64Bit Apps brauchen, heißt: Da geht nix mit 32Bit, Summa korrigiere er mich, denke aber so ist es..
     
  3. Plasmatron

    Plasmatron recht aktiv

    Wie sieht es denn aus, Cubase sichert mir eine 64bit Ünterstützung zu. Profitieren dann VSTs von der größeren Wordbreite. Ich hab gelesen das 32 Bit Aplicationen weiterhin problemlos laufen aber durch eine größere Speicheradresse dann nicht ganz so flott sind. Die meisten Probleme von Usern die ich lese fangen immer mit dem Satz an, " wenn du dann nicht alle Treiber hast "... und genau das habe ich jetzt ausgeschlossen ..

    Also ich spiel Beta Tester und schau mal was Cubase zu 64 Bit sagt und mach mal ein paar Plugs auf ;-)
     
  4. Plasmatron

    Plasmatron recht aktiv

    Also es interessiert hier anscheinend niemanden aber das Winddows X64 geht schon mal so richtig fetzig los. Bis jetzt lgeht alles stabil und rasend schnell. Entpacken eines 300 mb zip dauert keine 10 secunden. Es gab auch bis jetzt keine Abst[uerze bei der installation.

    Als erstes wird mal Das neue Sonar ausprobiert nur habe ich da leider kein Vergleich zur 32 Bit Version..... * Mac go home >(
     
  5. ich hab auch schon seit geraumer zeit xp64 drauf.

    hatte bisher beim musik machen keine probleme nutze aber nur ableton kein cubase im mom. waves plugs, arturia usw alles ohne problem es gibt n paar freeware sachen die probleme machen beim installieren. es gibt keinen real player, antivir geht nich, falls man ins inet muss.

    hardware seitig ist alles ok.
     
  6. Plasmatron

    Plasmatron recht aktiv

    ich benutze AVAST, das gibts schon in der freeversion als 64bit edition.

    http://www.avast.com/eng/x64.html

    Ich wusste garnicht das ableton 64 bit unterstützt, oder ist es eben nur lauffähig ? das ist schon sehr genial.

    Ich muss sagen das Windows x64 an sich fühlt sich jetzt schon sehr geschmeidig an.. Ich hab im Moment so meine Probleme mit Sonar, ich teste das ja nur aber die ganze Grafik und die tausend Buttons gehen mir etwas auf die Klöße...
     
  7. marv42dp

    marv42dp aktiviert

    Gut zu hören, das macht Hoffnung.

    Dass man einen Virenscanner braucht, wenn man ins Internet will, ist ein sehr gut gepflegtes Gerücht.
    Niemand, der nicht auf alles klickt, was bei Drei nicht auf dem Baum ist, braucht einen residenten Virenscanner. Und Diejenigen, die auf alles klicken, sorgen trotz Virenscanner regelmässig für Zuwachs auf meinem Bankkonto. ;-)
     
  8. Plasmatron

    Plasmatron recht aktiv

    Auf einem reinen MusiComputer mag das wirklich sein. Ich persönlich suche schon öfters mal nach Informationen im weltweiten Netz , weil ich viele Interessen besitze - und leider mekrst du erst wenn du die Seite gesehen hast ob die seriös ist.... Ich hab niee eine Viagra gekauft, habe aber jeden Tag 20 tolle freunde die mir welche anbieten.. Gerade meinen Emailscanner liebe ich. Und ja, manchmal gehe ich zur Belustigung oder aus Anregung durch ein Forum auf Seiten denen ich nicht vertrauen kann..
     
  9. escii

    escii -

    wird eh nichts mehr direkt für entwickelt werden. Genau, wie für vista 64 Kosten /Nutzen /Aufwand ist suboptimal.
     
  10. marv42dp

    marv42dp aktiviert

    Auf jedem Computer. Nagut, auf Firmencomputern ist ein residenter Virenscanner sinnvoll, um eine Ausbreitung eines Schädlings im Intranet frühzeitig durch ausknipsen der Kiste verhindern zu können.

    Mit einem vernünftigen Browser und als User mit eingeschränkten Rechten haben gängige Schädlinge i.d.R. keine Chance sich komplett einzurichten.

    Ah, die Sicherheitslücke sitzt vor dem Computer. ;-)
    Dumm nur, dass Dir gerade da ein Virenscanner prinzipbedingt nicht wirklich was bringt: selbst bekannte Schädlinge kann er nicht immer an der Ausführung hindern, vor allem wenn Du als Administrator angemeldet bist. Und wenn Du als eingeschränkter User unterwegs bist, kommt der Schädling meist eh nicht so weit, dass er das System infizieren kann...aber nun genug, denn das ist hier völlig OT.
     
  11. Plasmatron

    Plasmatron recht aktiv

    und auf meinem Heimrechner kann sich ein Virus ja gerne heimisch machen.. Also mein Scanner hat mich schon einige male vor Viren beschützt, diese Tatsache macht für mich einen Scanner so selbstverständlich wie defragmentieren...
     
  12. marv42dp

    marv42dp aktiviert

    Ohje...wer Schutz durch einen Scanner zu brauchen meint, installiert sowieso früher oder später einen Virus am Scanner vorbei.
    Teilweise aufgrund von Risikokompensation ("Ich hab ja den Scanner, also kann ich ruhig kli...aaaargh"), und der Rest aufgrund von Bequemlichkeit, Nichtwissen und Schludrigkeit.

    100% meiner Kunden, die sich auf den Schutz durch Scanner verlassen, hatten mindestens einmal trotzdem einen Virus (Juhuu, Neuinstallation,$$). Viele sind Wiederholungstäter, und ja, Täter. Viren installieren sich nämlich nicht von alleine.

    100% meiner Kunden, die auf meine Empfehlung hin nur bei Bedarf scannen und ansonsten aufmerksam und verantwortungsvoll mit ihrem System arbeiten, hatten noch nie einen Virus (Mift, zu gut beraten).

    Rate mal, wer billiger wegkommt?

    Ja, auch das mit dem Defragmentieren ist ein Gerücht, das leider nicht totzukriegen ist.
    Defragmentieren ist nur in ganz bestimmten Szenarien wirklich sinnvoll, und auch dann nur, wenn die Performance spürbar unter fragmentierten Dateien leidet. Prophylaktisch jede Woche zu defragmentieren ist unnötiger Stress für die Festplatte und führt i.d.R. zu vorzeitigem Ausfall selbiger.

    Jetzt ist aber wirklich gut...nachher heisst es noch, ich würde hier nur Threads kapern.
     
  13. Plasmatron

    Plasmatron recht aktiv

    ne ist doch ok, der tHread hier hat ja eh nicht so eingeschlagen, ich hab schon schlimmere Geschichten erlebt.

    Ich will dich ja als Spezialist nicht angreifen, bin aber selbst seit 20 Jahren PC User und finde schon das ein Virenscanner seine Berechtigung hat, genauso wie Defragmentieren technisch gesehen für mich als Techniker schon Sinn macht.

    Erklär doch mal genauer warum defragmentieren und Virenschutz nichts bringen. So eine Behauptung muss man auch begründen.. OK, man kann jetzt sagen das sowieso jedes Studio auch ein Firma ist und deswegen auch einen Virenscanner braucht, aber so beim kleinen Mann eben .. So genau weiß ich nicht mehr wie das mit der Fileallocation Table ist und diese Zuordnungseinheiten die dann immer länger werden oderso, aber ich bin da immer offen , man lernt ja nie aus.
     
  14. marv42dp

    marv42dp aktiviert

    Ich habe nichts anderes behauptet.
    Aber sie machen nicht pauschal und in jeder Form / Umsetzung Sinn!

    Habe ich doch bereits. Nagut, dann etwas ausführlicher:
    Virenscanner können Schädlinge prinzipbedingt weder zuverlässig erkennen, noch ihre Ausführung verhindern, noch entfernen.
    Alle Scanner arbeiten nach dem gleichen Prinzip: sie vergleichen die Signatur der Dateien auf der Festplatte und im RAM mit gespeicherten Signaturen von bekannten Schädlingen. Diese Signaturen sind bereits unzuverlässig für eine genaue Identifikation eines Schädlings, da sie aus performancegründen möglichst viele Varianten abdecken müssen. Es wird also nicht für jeden Schädling eine eigene Signatur gespeichert.
    Der Scanner kann also sagen "Diese Datei ist möglicherweise ein Schädling mit den Eigenschaften eines mir bekannten Schädlings".
    Welche Variante des Schädlings es *genau* ist, kann er nicht sagen.
    Hat der Benutzer, der den Schädling ausführt, Administratorrechte, dann kann der Schädling dem Virenscanner vorgaukeln, dass er ihn erfoglreich beblockt hat, und sich im Hintergrund im System einnisten. Das ist bereits üblich.
    Hat der Benutzer keine Administratorrechte, scheitert der Schädling i.d.R. dabei die für die Unterwanderung von Virenscannern notwendigen Änderungen im System vorzunehmen, es sei denn er nutzt eine Schwachstelle die ihm eine lokale Rechteerhöhung ermöglicht. Solche Schädlinge sind extrem selten, da sehr Aufwändig zu programmieren: Schwachstellen in Windows, die lokale Rechteerhöhung vom User Mode aus ermöglichen, sind schwer zu finden und funktionieren meist nur in sehr eng begrenzten Szenarien. Sowas lohnt sich also nur für ganz gezielte Angriffe.
    Es gibt allerdings immer wieder Schwachstellen in Drittanbietersoftware, insbesondere in Virenscannern, die lokale Rechteerhöhung ermöglichen. In diesem Fall senkt der Virenscanner also die Systemsicherheit, anstatt sie zu erhöhen.

    Da der größte Teil der Massenschädlinge auf Administratorrechte angewiesen ist, kann man sich vor diesen am effektivsten schützen, indem man als User mit eingeschränkten Rechten arbeitet. Ein ressourcenfressender On-Access-Scanner hat dann weniger Nutzen als Nachteile.
    Reicht das zu dem Thema? ;-)

    Defragmentierung habe ich nicht pauschal als sinnlos bezeichnet. Auch da sollte man sich genau überlegen, wann der Nutzen den Aufwand und das Risiko rechtfertigt. Defragmentierung des Systempartition ist eigentlich nur vor dem Scan mit einem Virenscanner sinnvoll, denn der geht dann etwas schneller. Für die Startzeit des Systems und von Programmen ist Fragmentierung nicht wirklich relevant, die Differenz liegt bei nicht völlig überfüllten Partitionen im einstelligen Prozentbereich. Das ist nichts, was Mensch spürt.
    Auch Datenpartitionen sollte man nur dann Defragmentieren, wenn sie so stark fragmentiert sind, dass die Performance spürbar beeinträchtigt wird - das ist dort eher der Fall, als bei Systempartitionen.
    Prophylaktisches Defragmentieren hat nur einen Nutzen: man kann es so planen, dass es die Arbeit nicht stört - auf einer Partition, die gerade defragmentiert wird, kann man kein Audiorecording betreiben. Man kann das ruhig machen, sollte das Intervall aber möglichst groß wählen, um die Lebensdauer Platte nicht unnötig zu verringern.
     

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