womit anfangen ?

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von darsho, 12. April 2012.

  1. darsho

    darsho verkanntes Genie

    Ich hab das Ziel, mit dem Möb zusammen xoxboxen zu bauen für unser Setup.
    Da ich als gelernter Bürosklave Null Plan von so was habe, der Möb aber sehr wohl, sollte ich wohl vorher mal etwas üben.

    ich brauch also das entsprechende Werkzeug, reicht sowas aus ?
    http://www.amazon.de/Profi-L%C3%B6tset- ... 177&sr=8-1

    Und ich bräuchte wohl einen Hinweis, womit man anfangen könnte. Ich dachte ganz unbedarft an irgendein einfaches Effektgerät, tube amp oder fuzz oder so. Gibt es da evtl. Bezugsquellen für Sets in Deutschland mit Anleitungen dabei ?
    Wäre dankbar für nen Tipp :)
     
  2. Jockel

    Jockel -

  3. ich bin dir etwa 7 tage vorraus auf dem weg zur xoxbox/diy-synth. ;-)
    ich habe mit dem russian big muff von http://www.musikding.de
    angefangen. wenn man erst die taster und potis verlötet und sich erst dann
    an die bestückung der platine macht, lernt man wärend des bauens ausreichend
    für den nächsten arbeitsschritt.

    die platine des muffs ist so gut beschriftet, daß man ohne ahnung von irgendwas
    drauf loslöten kann. wenn etwas unklar ist, dann gibt noch fotos der fertigen
    bestückung/verkabelung und ein user-forum.

    neben dem lötkolben wirst du noch ein multimeter brauchen bzw dir damit
    ärger und zeit ersparen.
     
  4. werkzeug, das man für stressfreies arbeiten haben sollte: ein lötkolben (bin der meinung, dass man sich gleich einen anständigen kaufen sollte, auch wenns tuerer ist - der is dafür zuverlässig und er funktioniert die nächsten jahrzehnte), lötzinn, multimeter, seitenschneider, entlötlitze, absaugpumpe, platinenhalter, eine lupe und gutes licht. speziell für die x0xb0x ein regelbares netzteil für gewisse tests (das kann man sich auch selbst basteln, wäre zum beispiel auch gleich ein projekt, bei dem man üben kann ;-) )
     
  5. Das mit der Lötstation kann ich bestätigen.

    Wichtiger Vorteil ist das diese sehr geschmeidige Silikonkabel am Lötkolben haben nicht so starre Strippen wie einfache. Das lernt man sehr schnell schätzen. Auswechselbare Spitzen auch.

    Richtig guter Seitenschneider, da gibts spezielle für Elektronik, macht sich auch nach der zweiten Platine bezahlt.
     
  6. So jetzt will ich auch mal meinen Senf dazu geben.
    Zur Lötstation. Ich habe zu Hause eine einfache von Reichelt. Reicht vollkommen aus. Auf Arbeit habe ich eine Ersa und muss sagen, dass diese zwar besser verarbeitet ist und auch schneller aufheizt . Aber ich komme mit meiner Reichelt Stadion besser zurecht. Also muss es nicht immer Weller oder Ersa sein.

    Anders sieht das schon bei einem Seitenschneider aus. Hier sollte man schon etwas tiefer in die Tasche greifen genau so wie eine kleine Spitz Zange.

    Entlötpumpe brauch man immer genau wie ein Multimeter.

    Platinenhalter und Luppe sind auch von Vorteil genau wie eine Bürolampe mit Schwanenhals.

    Ansonsten ordentliche Schraubendreher und Lust am basteln.


    Gruß Micha
     
  7. naja, wegen lötstation.. ich hab mir, als ich angefangen habe, auch eine billige um ~40 euro gekauft. abgesehen davon, dass der temperaturregler mehr oder weniger nur zierde war, weil sie nur ausreichend heiß wurde, wenn auf rechtsausschlag, is sie dann nach 2 shruthis und 3 x0xb0xen kaputt gewesen.
    nachdem ich festgestellt habe, dass es mir spass macht, hab ich dann in eine weller investiert und der unterschied ist krass. das steife kabel der billigen, ersetzt durch ein kabel, dass man gar nicht bemerkt, unterschiedliche lötspitzen, kein klobiger griff, der kolben liegt in der hand wie ein dickerer kugelschreiber.

    ich möchte natürlich nicht alles schlecht reden, wo nicht weller oder ersa oben steht, kann nur aus meiner erfahrung berichten. es gibt sicher auch noch andere produkte mit qualität, deswegen habe ich ja auch von "hochwertigeren" lötkolben gesprochen und nich direkt auf weller oder ersa verwiesen.

    es ist doch das selbe wie mit diversem studioequipment wie zB audio interfaces. bis man schlussendlich bemerkt, dass man nur mit einem rme oder motu auf lange sicht glücklich wird, kauft man sich zuerst jede menge billigzeugs und gibt auf die jahre gesehen auch nicht weniger kohle dafür aus.
     
  8. waren auch 40, sry habs gerade editiert als du anscheinend geschrieben hast. wie gesagt, es gibt sicher auch andere produkte, die was wert sind, ich hatte vielleicht einfach pech.
    ich hab die weller ws81...
     
  9. Hi,
    wenn man nicht unbedingt eine Loetstation kaufen moechte dann tut's auch ein einfacher Ersa Tip 260. Der Kostet ca. 30 Eur und damit kann man schon einiges machen. Meiner ist nun schon ca. 25 Jahre alt und funktioniert immer noch einwandfrei...
    Beim Werkzeug sollte man immer auf ausreichende Qualitaet achten, sonst macht das Basteln schnell keinen Spass mehr.
    Greetz
    orange
     
  10. darsho

    darsho verkanntes Genie

    danke für die ganzen Tipps.
    Ich glaub ich kauf mir erstmal günstiges (nicht das billigste, aber auch keine Luxusware) Löt-Equipment für den Anfang und einen Effekt von musikding.

    Den Shruti finde ich zwar interessant, aber ich hätte da glaube ich als Synth einfach keine wirkliche Verwendung für, auch wenn das basteln Spaß macht.
    da würde ich eher mal nen monotribe midifizieren, da gibts ja glaube ich auch so Kits für.

    Verwendung für Effekte hab ich aber schon. So einen Overdrive kann man dann ja später mal super hinter die xoxbox klemmen ;-)
     

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