Yamaha Rmx1 Tasten defekt, lohnt es sich?

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roipher

roipher

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Hi,

Habe eine Yamaha Rmx1 Groovebox mal schnell nebenbei beim An und verkauf runtergehandelt und jetzt habe ich den Salat.

Die Tasten müssen eigentlich fast alle ausgetauscht werden, da sie immer wieder nicht reagieren. Das nervt total dabei, das Gerät zu lernen.

Da ich nicht so der Elektrofachmann bin und auch nicht so mega Lust habe jetzt zusätzlich zum lernen der Maschine noch das verlöten zu lernen, wollt ich mal hören was Ihr denkt:
Lohnt es sich das bei Yamaha in Reparatur zu geben? und wenn es nur zum Weiterverkaufen ist.
Oder wie werde ich Sie wieder los, weil niemand ein umfunktionierendes Gerät möchte.
Oder sollte ich es selber machen, weil es kein Akt ist?

Der ein oder andere Rat vom Pro wäre nicht schlecht. Bin etwas frustriert.
Danke euch.

Das isse:

Viele Grüße
Philipp
 
VEB Synthesewerk

VEB Synthesewerk

Thomas B. aus SAW
Ich habe bei meinem RM1X auch alle Taster getauscht und die Encoder und Potis zerlegt und gereinigt.
Läuft wie am ersten Tag.
Materialkosten ca. 30€.
Das Gerät ist ziemlich servicefreundlich und das Tauschen unproblematisch, wenn man löten kann.
Dummerweise musste ich es zweimal machen, da die ersten bestellten Taster viel zu schwergängig waren.
Bei Yamaha kostet der Service bestimmt richtig Kohle.
2-3h ca. plus Material.
 
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Donauwelle

Donauwelle

Malandro
Hab mir grade auch eine RM1x beim kleinen Ebay gekauft. 170 Euro. Bin begeistert!!
Tasten funktionieren. Das mitgelieferte Netzteil war nicht original und brachte die Maschine zum Netzbrummen und zu Aussetzern. Hole mir ein Yamaha-Netzeil und werde das OS von 1.12 auf 1.13 aufrüsten. Das EPROM kostet 10 Euro.
Wenn du nicht löten kannst, würde ich die Maschine zum Service geben. Lohnt sich auf alle Fälle.
 
Zuletzt bearbeitet:
LuckyAlbatros

LuckyAlbatros

....
Hatte auch Tastenaussetzer - kam dann günstig im Tausch an eine 2. RM1X. Das Umlöten ist nicht so schwierig - hatte gestern 15 Microtaster in meinem Tascam 2488Neo getauscht - Kostenpunkt 3 Euronen. Wie üblich bleiben immer 2-3 Schrauben übrig...
 
b3L0ch1m

b3L0ch1m

..
Ich hatte eine ähnliche Ausgangslage wie Du: Ich habe meinen RM1X auf einem Flohmarkt gefunden ohne Netzteil. Günstig war er auslo hab ich zugegriffen. Leider waren so ziemlich alle Schalter schwergängig - etwa 10 davon gingen garnicht mehr. Also erstmal diese 10 getauscht und gib ihm. Als ich dann wieder loslegen wollte ist der Oct Down Button gestorben. Also nochmal von vorne - diesmal alle Knöpfe und Potis getauscht. Jetzt läuft er wie neu.

Lohnt sich? Auf jeden Fall!

Wenn Du das selbst machen wolltest empfehle ich Dir allerdings, vorher mit anderem Elektronikschrott zu üben. Ich habe dazu einen alten Switch entbeint. Diese Seite hat mir sehr geholfen. Mit der Zeit kriegst Du da ein sicheres Gefühl. Es ist generell kein schwieriger Prozess, aber "better safe than sorry" ;-)

Abschließend habe ich noch das Floppy-Laufwerk gegen einen Emulator ausgetauscht. Die gibt es teuer im Netz, oder man kauft sich einen Gotek-Emulator. Der kann dann relativ einfach umgeflasht werden und seitdem spricht mein RM1X USB.
 
b3L0ch1m

b3L0ch1m

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Ich hatte eine ähnliche Ausgangslage wie Du: Ich habe meinen RM1X auf einem Flohmarkt gefunden ohne Netzteil. Günstig war er auslo hab ich zugegriffen. Leider waren so ziemlich alle Schalter schwergängig - etwa 10 davon gingen garnicht mehr. Also erstmal diese 10 getauscht und gib ihm. Als ich dann wieder loslegen wollte ist der Oct Down Button gestorben. Also nochmal von vorne - diesmal alle Knöpfe und Potis getauscht. Jetzt läuft er wie neu.

Lohnt sich? Auf jeden Fall!

Wenn Du das selbst machen wolltest empfehle ich Dir allerdings, vorher mit anderem Elektronikschrott zu üben. Ich habe dazu einen alten Switch entbeint. Diese Seite hat mir sehr geholfen. Mit der Zeit kriegst Du da ein sicheres Gefühl. Es ist generell kein schwieriger Prozess, aber "better safe than sorry" ;-)

Abschließend habe ich noch das Floppy-Laufwerk gegen einen Emulator ausgetauscht. Die gibt es teuer im Netz, oder man kauft sich einen Gotek-Emulator. Der kann dann relativ einfach umgeflasht werden und seitdem spricht mein RM1X USB.
Allerdings hab ich hier mit einer Entlötpumpe entlötet. Das war einfacher als mit der Enlötlitze.
 
motone

motone

Fremdschämcharakter
Hi,

Habe eine Yamaha Rmx1 Groovebox mal schnell nebenbei beim An und verkauf runtergehandelt und jetzt habe ich den Salat.

Die Tasten müssen eigentlich fast alle ausgetauscht werden, da sie immer wieder nicht reagieren. Das nervt total dabei, das Gerät zu lernen.

Da ich nicht so der Elektrofachmann bin und auch nicht so mega Lust habe jetzt zusätzlich zum lernen der Maschine noch das verlöten zu lernen, wollt ich mal hören was Ihr denkt:
Lohnt es sich das bei Yamaha in Reparatur zu geben? und wenn es nur zum Weiterverkaufen ist.
Oder wie werde ich Sie wieder los, weil niemand ein umfunktionierendes Gerät möchte.
Oder sollte ich es selber machen, weil es kein Akt ist?

Der ein oder andere Rat vom Pro wäre nicht schlecht. Bin etwas frustriert.
Danke euch.

Das isse:

Viele Grüße
Philipp
Wenn du kein erfahrener Löter bist, lass es lieber. Reparatur in einer Werkstatt wird auf jeden Fall teurer und lohnt sich nur, wenn du die Kiste tatsächlich behalten willst.
 
offebaescher

offebaescher

neu hier
Wie üblich bleiben immer 2-3 Schrauben übrig...
puh lange nicht mehr passiert so was .. aber eventuell sind es ja Ersatzschrauben ? Also falls mal eine Fehlt .. kannste die dann nehmen.

Tastertausch DW8000 und Xbase 09 beides Problemlos. Nur die Xbase blendet nun ein wenig ;-)
 
b3L0ch1m

b3L0ch1m

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Hatte auch Tastenaussetzer - kam dann günstig im Tausch an eine 2. RM1X. Das Umlöten ist nicht so schwierig - hatte gestern 15 Microtaster in meinem Tascam 2488Neo getauscht - Kostenpunkt 3 Euronen. Wie üblich bleiben immer 2-3 Schrauben übrig...
Wichtig ist nur, wo die langen und die kurzen Schrauben hinkommen. Ich hab mir da mal eine Skizze gemacht (Telekom hat hier keine Akten im Spiel ;-) )
 

Anhänge

LuckyAlbatros

LuckyAlbatros

....
Wichtig ist nur, wo die langen und die kurzen Schrauben hinkommen. Ich hab mir da mal eine Skizze gemacht (Telekom hat hier keine Akten im Spiel ;-) )
Danke für die Skizze - die brauche ich womöglich demnächst.

Was ja auch komisch ist: sein 3 Wochen saufen hier überall die Speicherbatterien nacheinander ab (zb. die 2032er) in Receiver, Drucker, Laptop und TV
 
bonanzabiker

bonanzabiker

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Lohnt sich auf jeden Fall. Bei mir hatten damals auch einige der Notentasten nicht mehr so gut funktioniert und dann habe ich alle ausgetauscht. Die hatten etwas mehr so ein klicky Feeling. Deswegen macht es Sinn gleich alle. War aber dann wirklich perfekt, auch mit dem Druckpunkt eben, mann weiß dann sicher dass die Taste gedrückt wurde.
Das ist ne sehr einfache Lötarbeit und von jedem der nicht 2 linke Hände hat zu schaffen. So weit ich mich erinnern kann waren zumindest bei diesen Tasten auch keine Bauteile in der Nähe, die man zerstören hätte können. Nach dem 5ten sollte man es aber eh drauf haben.
 
roipher

roipher

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Danke schonmal für die Antworten.
Habe es noch länger auf ebay gelassen, in der Hoffnung, dass es mir jemand abkauft. Doch es findet sich niemand.
Jetzt überlege ich wieder, doch alles selber zu bauen, nachdem ich bei einem Spezialisten gefragt habe und der von mir 220 Euro haben wollte. Für alle Knöpfe inklusive Drehregler.
Das ist definitiv zu viel für mich.

Jetzt wäre meine Frage, wie teuer bzw welche Knöpfe brauche ich?
Es gibt schließlich unterschiedliche: die einen Klacken die anderen sind soft...
und die Drehregler?
Wo bekomme ich das Material?
Und: Reicht ein einfacher Lötkolben?
Bzw wie entlöte ich die alten Knöpfe?

Es verkauft sich bestimmt besser, wenn es repariert ist.

Danke für den Support und hoffentlich haben auch andere User von diesem Thread mal was.

Schöne Grüße
Philipp
 
motone

motone

Fremdschämcharakter
Und: Reicht ein einfacher Lötkolben?
Bzw wie entlöte ich die alten Knöpfe?
Ganz ehrlich: Lass es! Allein diese beiden Fragen schon ... sorry, aber wenn du keine langjährige Löterfahrung hast, machst du es nur schlimmer!

Zu Frage 1: Es sollte schon einer mit digitaler Temperaturregelung sein. Ich habe eine Weller WHS40D Lötstation, und bin damit sehr zufrieden.

Zu Frage 2: Du brauchst eine gute Entlötpumpe und viel Fingerspitzengefühl. Ein Entlötkolben mit Absauger ist deutlich besser, aber auch wesentlich teurer.


Es verkauft sich bestimmt besser, wenn es repariert ist.
...und verkauft sich deutlich schlechter, wenn's kaputtgebastelt wurde.

Mein Tipp nach wie vor: Verkaufe sie unrepariert, selbst wenn du dabei ein bissl Miese machst.
 
Zuletzt bearbeitet:
roipher

roipher

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danke für die ehrliche Antwort.
Werde den Preis runterschrauben.
Ab jetzt nurnoch Neuware!

Schöne Woche
Philipp
 
Rolo

Rolo

i give some soul into the tracks
Ganz ehrlich: Lass es! Allein diese beiden Fragen schon ... sorry, aber wenn du keine langjährige Löterfahrung hast, machst du es nur schlimmer!
Was ist den so schlimm an diesen beiden Fragen? Jeder fängt doch mal an.
@roipher
du mußt natürlich für ne günstige Lötstation investieren und Lötzinn (1mm durchmesser). Außerdem eine elektrisch betriebene Entlötpumpe.
Die gibt es für um die 10 Euro zu kaufen. Ne einfache Lötstation Kostet vieleicht `n dreißiger.
Löten ist nicht schwer. Nur wissen was man löten soll ist es. Ich würde vorher trotz allem mal ein bißchen üben, das kann nicht schaden.
Aber man hat es sehr schnell gelernt und es macht Laune. Ich hab jetzt zwar keine Ahnung wie man bei dieser Drummachine die Taster wechselt ,aber
jemand hat weiter oben gesagt daß sie sehr gut zu warten ist. Ich würde den User am besten nochmal persönlich anschreiben und Fragen welche
Taster er da genau bestellt hat.
Das ist die entlötpumpe bloß keine kaufen mit Plastikspitze und ohne beheitzung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Rolo

Rolo

i give some soul into the tracks
Du mußt dir einfach im klaren darüber sein daß du bei allen möglichen Hardwaregeräten irgendwann den einen oder anderen Poti oder Regler
austauschen mußt. Von daher ist es nicht verkehrt 'n bissi Lötzinn , 'n Kölbsche und ne Entlötpumpe im Haus zu haben.
 
motone

motone

Fremdschämcharakter
Was ist den so schlimm an diesen beiden Fragen? Jeder fängt doch mal an.
Eben. Und ein Gerät, das man wieder verkaufen möchte, eignet sich nur bedingt als Einsteiger-Projekt.

Ich möchte @roipher auch nicht das Lötenlernen ausreden, aber er sollte erst genügend Erfahrung mit einfacheren Sachen sammeln, zB kleine DIY-Projekte und Bastel-Kits.

Siehe auch https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/problem-mit-abgeloesten-kupferaugen-am-mpc-1000.154657/
 
Zuletzt bearbeitet:
mixmaster m

mixmaster m

なんでもない
Also ich finde die Löterei völlig easy, was mich immer viel mehr nervt, ist die Ersatzteile zu besorgen.
 
Rolo

Rolo

i give some soul into the tracks
Eben. Und ein Gerät, das man wieder verkaufen möchte, eignet sich nur bedingt als Einsteiger-Projekt.
Ja schon, aber es sind doch nur ein paar Taster die auszutauschen sind. Das kann nun wirklich nicht so schwer sein.
Aber man muß es halt nur wollen und die Zeit dafür haben. Vieleicht vorher beim Electroschrott vorbeigehen und
an ner alten Platine ne Weile üben. Naja...musser selbst wissen der Bub ;-) Ich würd die Dinger austauschen.
 
bonanzabiker

bonanzabiker

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Evtl. gibt's ja auch Verwandte oder Bekannte die sowas schon mal gemacht haben, die auch eine Lötstation besitzen und bei denen man das machen kann?
Dann hätte man auch jemand der einem bei den ersten zwei Tasten ein bisschen über die Schulter schauen oder es auch vormachen kann.
Das ist nur Fleißarbeit. Wenn du Angst hast, dann löte so einen Taster den du eh brauchst ein paar mal in ne Lochrasterplatine rein und wieder aus.
Du wirst sehen es ist echt nicht schwer.
Bei Youtube kann man sich sowas sicher auch ansehen.
Außerdem ist eine RM1X die nicht funktioniert jetzt auch nicht so wertvoll schätze ich.
 
b3L0ch1m

b3L0ch1m

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Danke schonmal für die Antworten.
Habe es noch länger auf ebay gelassen, in der Hoffnung, dass es mir jemand abkauft. Doch es findet sich niemand.
Jetzt überlege ich wieder, doch alles selber zu bauen, nachdem ich bei einem Spezialisten gefragt habe und der von mir 220 Euro haben wollte. Für alle Knöpfe inklusive Drehregler.
Das ist definitiv zu viel für mich.

Jetzt wäre meine Frage, wie teuer bzw welche Knöpfe brauche ich?
Es gibt schließlich unterschiedliche: die einen Klacken die anderen sind soft...
und die Drehregler?
Wo bekomme ich das Material?
Und: Reicht ein einfacher Lötkolben?
Bzw wie entlöte ich die alten Knöpfe?

Es verkauft sich bestimmt besser, wenn es repariert ist.

Danke für den Support und hoffentlich haben auch andere User von diesem Thread mal was.

Schöne Grüße
Philipp
Hier ist auch noch ein gutes Video, das ganz gut den Aufwand zeigt, mit dem du dich bei der Reparatur auseinandersetzen würdest.

https://youtu.be/oS13ky8lg5o


Ich möchte dich ermutigen, das mal zu machen. Wichtig ist dabei nur, sich mit dem Aufwand vertraut zu machen (siehe Video oben) und zu üben. Hier bietet sich wie bereits erwähnt ein älteres Elektrobauteil an, mit dem du Erfahrungen sammeln kannst. Also, wie schnell erhitzt mein Lötkolben den Lötzinn und wie muss ich mit der Entlötpumpe umgehen.

Ich selbst hatte mir aus der Firma eine Weller-Lötstation ausgeliehen (das waren sicher zwei Monate) und hatte selbst noch eine von diesen Sprungfeder-Entlötpumpen. Fand ich jetzt für mich gut genug. Als ich mich im Umgang mit beidem dann sicher genug gefühlt habe, bin ich das langsam angegangen. Wichtig ist dabei, daß Bauteil nicht zu heiß werden zu lassen.

Ein simpler Eierkarton kann dir übrigens beim Auseinanderbauen helfen, die Übersicht zu bewahren, welche Schrauben wohin kommen. Auch würde ich die Kabel mit Malerkrepp markieren, damit du beim Zusammenbau weißt, welches Kabel wohin kommt.

Bauteile habe ich alle von ebay. Die Schalter von sind vom Händler

https://www.ebay.de/usr/synth-parts-com

Potis F1 bis F4 sind von hier:

https://www.ebay.it/itm/274315692579

Die 8 Potis oben rechts findest Du hier

https://www.ebay.es/itm/223141531321

Die Tastatur unten findest Du hier

https://www.ebay.de/itm/183791549651
 
 


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