Hardware-Sampler vs. "the real thing": Audio-Beispiele!

Also ich wär wie gesagt mit meinem prophet 2002+ dabei
Der hat, weils gefragt wurde soviel speicher wie eine alte DD Diskette. Wieviel samplezeit hängt von der samplerate ab, weiss ich garnicht genau wieviel...wenig :)

Also die Regeln so far:

Samples nur aus einem oder mehreren Packs der eigenen Wahl von den gratis Goldbaby Packs.

Auf 8 Stimmen begrenzt? Oder einfach soviele wie der eigene Sampler eben hergibt, bzw. Man Lust hat?

Overdubbing ist erlaubt? (Kann sowieso nicht nachgeprüft werden)

Den fertigen Track auf die spundcloud seite laden und hier posten.

Ich würde noch hinzufügen: die samples sollten wenn möglich auch über den samplereingang AD gewandelt werden, also wirklich vom "sampler gesampelt" WERDEN. Nicht über midi dump, diskette, zip was auch immer geladen werden.
Ich finde das würde mehr dem "Spirit" dienen, von dem das Ganze hier ausgegangen is: der eigene Klang der jeweiligen Sampler und dessen Vergleich.

Jetzt brauchma noch eine Deadline und los kanns gehn :)

Oder?
 
ich hab inzwischen ein paar test gemacht und einen multisampler track gemacht. da sind 3 akai samler im spiel welche dürft ihr raten aber vorsicht, die sampler wechseln ständig die stimmen durch. wer genaueres wissen will ist alles am ende dieses muffwiggler freds erklärt: http://www.muffwiggler.com/forum/viewto ... 0&start=30

das ist alles mit einem einzigen sample gemacht und von pure data aus gesequenzt, anbei der patch ...

ich denke mal wir sollten nur einfach die sample anzahl beschränken zb. 8 maximal. ... wegen deadline ist ja wohl kein consens zu erreichen also warum nicht einfach wer was hat läd das rauf, ich mach das jetzt mal mit dem akai track. kann also sofort losgehen von mir aus ...

http://tindeck.com/listen/tjbs

.

thegameofbells.png
 
Gerade die Stimmenanzahl zu begrenzen fänd ich persönlich eher kontraproduktiv. Mit ein paar Drums is man bei 8 Stimmen schnell am limit.
Allerdings versteh ich auch wemma sagt: das was dein sampler an Stimmen hat und nicht mehr. Zwecks authentizität, oder so :)

Aber noch wegen den Samplepacks:

Wenn man sich die Goldbaby Samples so anschaut und nochmal drüber nachdenkt: natürlich sind die genial, allerdings sind manche von den Packs eventuell ein bißchen kontraproduktiv. Wenn man an die Prämisse Soundvergleich Sampler denkt und sich dann schon mal über eine SP1200 oder MPC oder dmx gesampelte Drums holt, verfälscht das leider auch ein bißchen...oder?
Da is ja schon die Färbung und der Dreck von den jeweiligen Samplern dabei in den Samples...da klingt dann ein Akai nach sp1200 usw.

Sollten wir da vielleicht die Packs ausschließen, die schon über einen Sampler aufgenommen und abgespielt wurden?

Was sagt Ihr dazu?


Keine Deafline find ich zwar auch verständlich, allerdings ebenfalls bißchen kontraproduktiv. Da plätschert das dann so dahin und man hat keinen Druck es fertigzumachen , kennt man ja...;-)
 
dem muss ich beistimmen, einfache akustiksamples klingen schon am besten, zb rhodes oder vibraphon. es gibts ja auch freesound http://www.freesound.org/ ... da gibts alles umsonst und mit ein paar searches findet man wirklich fast alles. hier also nochmal ein möglichst einfacher "regelvorschlag":

1) maximal 8 möglichst reine akustiksamples
2) start = jetzt, ende = 31. märz?
§) wer was hat mit gutem beispiel vorangehen und soundclouden.

der best klingende sampler den ich bis jetzt ausprobiert habe ist übrigens der akai s1100, für bummtschak drums der s3000xl und den grössten spassfaktor hat der s612. florian anwander soll ja der legende nach einen multisamplingfähigen s612 haben, gibts denn da soundbeispiele? ... und hat jemand einen asr10, der würde mich auch sehr interessieren?
 
hier dann nochmal ein beispiel was man mit ein paar samples machen kann. das ist früher underground jungle also mitte neunziger, da konnte man mit einem s1000/1100 glänzen. ich finde das immer wieder interessant wie am anfang einer neuen technologie oder musikrichtung die besten sachen produziert werden und danach kaum mehr was interessantes passiert.

die samplebegrenzung von 8 finde ich sinnvoll weil wenn dann das massive multisampling ausgeschlossen wird. 8 samples geht auch auf einem s900 noch gut usw, ... wieviel stimmen man aus den 8 samples bastelt ist jedem selbst überlassen.

 
Also ich wäre für sowas: 1 Midifile, 8 verschiedene Samples, kriegt jeder per Mail das gleiche an die Hand.

Und das sage ich jetzt nicht,weil ich nen S-550 habe ;-) .
 
Jute IDEE (zumindest was Ausgangsmaterial & Midispuren betrifft), ansonsten wäre ein Vergleich suboptimal - stellt sich nur noch die Frage: wie soll mit dem Mixdown umgegangen werden? Bei Mixhandling & Effektfeuerwerk freie Wahl der Mittel ?

grüsslies
ilse
 
Also MIDIFILE finde ich auch NICHT gut, aber 8 festgelegte Rohsamples für alle die selben sind super!

ob man aus diesen 8 Samples dann 100erte unterschiedliche Sounds/Patches macht sollte egal/erlaubt sein, sonst kann man ja die Synth Engines der Sampler gar nicht ins Spiel bringen, man kann ja zB aus allem auch Single-Cycle Loops machen.

Hah, ich liebe die Roland Sub-Tones...

Was würdet ihr vorschlagen:

Kick
Snare
Hat
was für die Höhen
was für die Tiefen
...
...
?

An internem und externen FX alles erlaubt?
 
Ja gut, dann kein Midifile. Ich dachte, wie Powmax auch,an einen Vergleich ohne musikalisches Statement. Aber von mir aus darf auch gerne Musik gemacht werden.
 
übrigens auch ganz nett...




Was habe ich dieses "Techno Set" (haha, so heißt diese Disk wirklich) 1988 in den ersten Wochen mit meinem damals neuen S-330 "ausgelutscht" :D
Ok, da konnte noch keiner in Japan wissen was man 5 Jahre später unter Techno versteht... :selfhammer:
 
genau! was japanische ingenieure so alles als musik der zukunft sehen, jedesmal wenn ich meinen qy100 anschalte kommt sowas dabei raus. die patterns sind tatsächlich ein querschnitt durch alles mögliche und unmögliche der 90ger jahre:

 
Ja, die "techno disk" ist auch nicht schlecht, erinnerte mich aber seinerzeit eher an den Jody Watley oder Paula Abdul Sound

 
lilak schrieb:
genau! was japanische ingenieure so alles als musik der zukunft sehen, jedesmal wenn ich meinen qy100 anschalte kommt sowas dabei raus. die patterns sind tatsächlich ein querschnitt durch alles mögliche und unmögliche der 90ger jahre:

[ http://www.youtube.com/watch?v=B8oKtlqg8Ds (•Youtube VIDEOLINK) ]


Irre wieviele "verzerrte Gitarren" in diesem Demo drin sind :)


Zum Thema:

Also ich persönlich fände einen Kompromiss zwischen reiner technik Übung, mit vorgegebenen Samples und midifile, oder riesen Samplepool mit totaler musikalischer Freiheit am interessantesten.

Obwohl der Reine Soundvergleich natürlich mit der musikalischen Freiheit immer weniger Aussagekräftiger wird.
Aber es geht ja beim Samplen auch um Kreativität in der Patchgestaltung bzw. Wie man mit den Gebitenen Möglichkeiten umgeht.

Also wir könnten auch Pflicht und Kür machen.
Pflicht: Einmal der technische Vergleich - vorgegebene Midifile, Samples, Stimmenzahl, keine Effekte, kein Multitracking, Blindtest? Also anonymes Raufladen mit anschliessendem Raten...

Kür: goldbaby free Samplepool, musikalische Freiheit, Multitracking erlaubt. Eine Rohe Version, eine mit Effekten der eigenen Wahl?
 
Bitte sehr ! :)

Doch aus dem WAVE_1 Sample kann man wunderbar Wellenformen (Single) extrahieren mit anderen mischen und als Bass oder Drone benutzen.

Ja wenn Du unbedingt ein Rhodes brauchst - dann... ansonsten WAVE_2 eignet sich hervorragend zum String oder mit modifizierten WhiteNoise Sample zum watever :)

Ihr müsst auf Sample Ebene denken ;-)

grüsslies
Ilse
 
ich kann mit ilses files leben ;-)

aber bitte kein Einheitsmidifile, ein Vergleich dieser Art wird eh durch unterschiedliche Mixerketten und Audio-IOs verfälscht.

Theo Retich können wir das Samplekontigent auf 10 erhöhen, wenn noch (einheitliche!) Wünsche vorhanden sind.
Mit Akais <5000 oder Z wird es sonst schwer aus einem Singlecycle was g'scheits zu machen...


Saftpackerl. schrieb:
Obwohl der Reine Soundvergleich natürlich mit der musikalischen Freiheit immer weniger Aussagekräftiger wird.
Aber es geht ja beim Samplen auch um Kreativität in der Patchgestaltung bzw. Wie man mit den Gebitenen Möglichkeiten umgeht.

Genau, ich sehe die Herausforderung eher in "wie kreativ kann man mit einer handvoll Samples und totgesagten alten Kisten arbeiten"

So wie ich unsere Ilse Mabuse kenne, wird sie mit diesen paar Samples ein Feuerwerk veranstalten, dass ein unkreativer "terrabyte Lib"-User blaß vor Neid wird.
 
So wie ich unsere Ilse Mabuse kenne, wird sie aus diesen paar Samples ein Feuerwerk veranstalten, dass ein unkreativer "gigabyte Lib"-User blaß vor Neid wird.

Danke, danke - aber lehn Dich net zu weit aus dem Fenster für mich :) Ich glaube - diese Herausforderung meistert so ziemlich jeder Oldschool-Samplefuchs !

Also von mir aus auch gerne 10 Samples...

grüsslies
ilse
 
ah verstehe aus den samples kann man sich was basteln! aber dann bitte nur was der sampler selbst hergibt also kein vorher rumeditieren am rechner, ok? dann ist natürlich bei den einfachen abspielsamplern köpfchen gefragt. obwohl loopen und xfaden können eigentlich alle oder? bei akai geht das ja mit dem s612 schon ... siehe

 
powmax schrieb:
Also von mir aus auch gerne 10 Samples...


mir persönlich reichen die vorhandenen...

...solange darin irgendwas nach Sägezahn, Rechteck etc aussieht.

Gut dass du noch NOISE reingelegt hast :supi: , sonst hätte ich das auch vorgeschlagen

Bei mir wird halt nach 32 Variatonen Schluß sein, mehr Tones packt der alte Roli nicht, ok evtl nehme ich auch den Fünffuchzicher mit max. 64 :D

Mal sehen, wenn's nicht genug knallt muss halt doch der EIII ran, EII und der Elektro-MAX sind mit 8 Stimmen ein bissl wenig ohne Multitrack. Mit Stack und Stereo ist man da schnell auf monophon ;-)

Haben wir eigentlich die Anzahl auf ein Sampler beschränkt? Oder darf man auch mit 2 oder mehr Geräten ran? Das der maximale 8-10 Rohsample Fundus gleich bleibt ist selbstverständlich..
 
;-) du meinst du rückst mit einem ganzen samplergeschwader an? finde ich ja eigentlich gut wenn man dann noch hört wer was macht, also nicht alle 256 stimmen unisono bitte. obwohl ...
 
so fett soll es nicht werden, aber für ein Realtime-MIDI-Arrangement sind mehr als 16 Stimmen schon schön - es werden halt sonst die Ausklingphasen abgeschnitten. Wäre schade, wenn man sich dann den Track verhunzt nur weil zuviel Realtime Noten-Beschuß den Sampler stimmenmäßig in die Knie zwingt.


Bin da aber ganz bei den Wünschen der Mehrheit, habe auch für eine "One-Sampler Verordnung" genug Alternativen bis 128 Stimmen ;-)
 
Gut dass du noch NOISE reingelegt hast :supi: , sonst hätte ich das auch vorgeschlagen

Hab ich doch mal aufgepasst - der DSS-1 hat es ja serienmäßig on board :)

Multitrack sollte erlaubt sein, oder mehrere Samplers.

ah verstehe aus den samples kann man sich was basteln! aber dann bitte nur was der sampler selbst hergibt also kein vorher rumeditieren am rechner,

Also das Sample selbst darf man am Rechner oder im Sampler editieren (aber nur schneiden). Stichwort Sampler AD-Wandlung oder SampleDump. Bsp.: Ein EIIIxp hat nur Digitale Sample Eingänge. Wieviele Variationen davon im Speicher landen ist jedem selbst überlassen. Ab da ist alles erlaubt was die Boardmittel hergeben... Hat der EMAX/EIIIx natürlich Vorteile mit seiner SE und Morphing Synthese...

Bin mal gespannt, wat denn am Ende für unterschiedliche Track-Nummern bei rumkommen werden :roll: :D

grüsslies
ilse
 
ja, entspricht auch meinen Vorstellungen.


Vorschlag: keine VÖ vor Deadline, setzt evtl. einige unter Zugzwang bzw. verleitet zum Verschlimmbessern des eigenen Tracks.
Nicht das der ein oder andere komplexerweise dann nicht veröffentlicht, eine gute idee kann oft auch minimalistisch besser wirken als mit Bombast.
 


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