Beim Vocoder fehlen mir dann doch die Möglichkeiten unkompliziert per Audio ein fremdes Trägersignal einzuspeisen und
somit die Klangvielfalt unbegrenz zu erhöhen. Ausserdem sind keine Regler für die 11 Bänder vorhanden. Das macht es leider wirklich mehr zu einem Spielzeug als
einem ergiebigem Produktionsinstrumment. Naja macht nix..ich habe ja meinen original SVC350 von Roland und den werde ich dann auch doch mal lieber nicht hergeben.
Allerdings ist der VP03 wirklich gut um seinen Soundbedarf auch mal unterwegs befriedigen zu können. Ich werde mal warten , 500,- Mücken ist mir für das Toy einfach zuviel.
Sowas sollte heutzutage auch günstiger zu bekommen sein. Das Ding ist doch letztendlich nix anderes al ein Chip mit der Software drauf , billigtastatur und ein paar Regler und Kabel.
Herstellungswert 100-150 Euro?
Das Gehäuse ist allerdings sehr robust. Die Strings klingen gut finde ich.
 
spookyman schrieb:
Ich muss mich mal Demos von VP550 und VP770 auf Youtube einziehen...

Ich sag es ja ungern, weil der Typ mir inzwischen auf den Keks geht, aber schau Dir mal die Videos von Jordan Rudess zu den beiden Geräten an.

Besonders den Svengroove auf dem VP-550 fand ich klasse.

VP-770 ist mir zu neu und zuviel Überflüssiges dabei, ich werde mal nach dem VP-550 Ausschau halten, danke Bernie für den Tip.
 
microbug schrieb:
VP-770 ist mir zu neu und zuviel Überflüssiges dabei, ich werde mal nach dem VP-550 Ausschau halten, danke Bernie für den Tip.
Vom Klang her nimmt sich das nicht viel, ist fast die identische Engine drin.
Der VP-770 hat einen Slot mit Deckel, in dem man einen USB-Stick mit eigenen Sounds versenken kann, das ist der einzigee Vorteil für live.
Das Display und Datendial braucht man eigentlich nicht.
 
Habe mich da einige Demos von VP 550 und 770 angehört. wooooow...die mit Jordan R. sind ziemlich spektakulär :eek: Die Virtuosität seines Spiels ist nicht immer nach meinem Geschmack, aber er kann die zwei Roland so expressiv klingem lassen, dass es wirlklick erstaunlich ist.

Ja eine wirklich tolle Neu-Interpretation des VP330. Keim Ersatz dafür, aber total komplementär, und ideal für die Bühne. Da bevorzuge ich immer neuere Maschinen gegenüber Vintage Instrumente.
 
Bernie schrieb:
spookyman schrieb:
Ich muss mich mal Demos von VP550 und VP770 auf Youtube einziehen...
die beiden sind recht unterbewertet. Ich arbeite schon seit Erscheinen damit, sie sind jedenfalls besser als ihr Ruf.
Die VP550 und VP770 sind ja auch digital, was zunächst mal ja gut ist weil nebengeräuschärmer. Aaaaaber ... Gretchenfrage: Wie steht es mit der Verarbeitungszeit?
Ich hab drei digitale Vocoder, aber bei allen dreien ist es quasi unmöglich Drums als Modulator zu nehmen, weil das 'vocodete' Signal eine deutliche Verzögerung gegenüber dem Originalsignal hat. Das vocodete Signal hängt vom Timing hinter dem Rest her. Wenn man die Originaldrums und das Vocodersignal mischt, dann hat man einen fiesen Flam. So bei Electrix Warp Factory, Alesis Metavox und dem Vocoder im Nord Modular. Mein analoger MAM-Vocodor hingegen vocodet auf den Punkt.

Wie steht es da bei diesen modernen VP's?
 
darkstar679 schrieb:
wie schlägt sich in euren ohren der virus als stringmaschine?

[ http://soundcloud.com/darkstar679/jarrv ... d-vangelis (•Soundcloud AUDIOLINK) ]

Mit dem Virus kann man wunderschöne Flächensound erreichen. Und mit Hilfe eines Phasers ist das Intro von Equinoxe 2 von Jarre gut erkennbar.

Es gibt aber so viele Stringmachines...dass es relativ schwierig ist genau zu beurteilen. Jarre hat ein Eminent 310 U (in Kombination mit dem EHX Phaser) als Stringmaschine für seine zwei ersten LP's verwendet (Oxygène und Equinoxe), während Vangelis ab 1980 das Roland VP-330 Mk1 als Stringmachine überall eingespielt hat. Und diese zwei Stringmachines klingen schon recht unterschiedlich !
 
darkstar679 schrieb:
wie schlägt sich in euren ohren der virus als stringmaschine?
Der Phaser klingt in meinen Ohren irgendwie "falsch". So als würden mehrere Phaser mit Versatz parallel laufen. Bezug auf die ersten 45 Sekunden.
 
swissdoc schrieb:
darkstar679 schrieb:
wie schlägt sich in euren ohren der virus als stringmaschine?
Der Phaser klingt in meinen Ohren irgendwie "falsch". So als würden mehrere Phaser mit Versatz parallel laufen. Bezug auf die ersten 45 Sekunden.

hmm....könnte sein. ich habe mit dem phaser bisher nicht viel experimentiert.
es gibt dort die option 1 - 6. ich meine, erst steht auf 4 oder 6.
wenn du recht hast, dann wäre es vielleicht wirklich mehrere phaser?
 
Ich stelle noch ein Link mit einem Blindtest, zwischen einem Roland VP-330 (mk1) und einem Roland VP-03

http://fr.audiofanzine.com/rack-mod...l/tests/vocodeur-string-machine-de-poche.html

Die Files Blind Strings1 bis Blind Strings3, Blind Voc1 bis Blind Voc3 sind mit beiden Maschinen eingespielt worden...da können Sie auch mal aufzeigen, welche Maschine zuerst gespielt wurde. Beim dritten Beispiel ist es am schwierigsten, da der Übergang von einer Maschine zur andere ohne Unterbruch gemacht wurde.

Ich muss zusagen, der Unterschied ist hörbar (vor allem bei den Strings, der einte ist ein bisschen mehr statisch...), aber so gross ist er auch wieder nicht. Roland hat also wirklich eine gute Arbeit geleistet.
Wie schon früher erwähnt, wer keine 2'500 Euros in einem alten VP-330 stecken möchte, ist mit der Pocket Size Edition nicht schlecht bedient. Er muss aber einige Abstriche bei der Polyphonie machen.
 
fanwander schrieb:
Wie steht es da bei diesen modernen VP's?

Hab das jetzt erst entdeckt, aber zum Anlaß genommen, das mal mit meinem EHX V256 auszuprobieren, und da hab ich keine Flams bekommen.
 
microbug schrieb:
Hab das jetzt erst entdeckt, aber zum Anlaß genommen, das mal mit meinem EHX V256 auszuprobieren, und da hab ich keine Flams bekommen.
Sehr gut! Danke!
 
fanwander schrieb:
Die VP550 und VP770 sind ja auch digital, was zunächst mal ja gut ist weil nebengeräuschärmer. Aaaaaber ... Gretchenfrage: Wie steht es mit der Verarbeitungszeit?
Ich habe weder den VP-550 noch den VP-770 irgendwann mit Drums ausprobiert.
Nutze für rhythmisches ebenso den MAM VF-11 oder den Dynachord SRV-66, der ja eigentlich ein umgelabelter Synton 222 ist.
 
Es wäre insofern vorstellbar, als der VP03 jetzt nicht DER Renner war. Alle anderen aus der Serie waren schnell ausverkauft. Der VP03 ist bei allen Händlern noch auf Lager zu haben. Also werden die Händler bei Roland nicht nachgeordert haben. Da macht es Sinn den als nicht rentables Produkt rauszunehmen.
 
Klar macht Sinn...
Das Video ist vom 14. Januar, also schon ne Weile her....Er sagt ja, er hätte die Info in einem Laden bekommen als er dort einen Vp03 kaufen wollte. Fragt sich halt wie verläßlich das ist...
 
Kann weg... das Teil war wirklich "the original VP-330 in the palm of your hand".

Würde mich interessieren, wieviele sie davon verkauft haben?

Der Behringer-Nachbau wird denk ich zum deutlich größeren Teil das halten können, was die Hupe hier versprochen hat, aber ich war auch etwas erschrocken mit wie niedrigen Stückzahlen Uli für seinen Klon rechnet - für 1000 Stück werfen die Chinesen normal nicht mal ihre Maschinen an, aber die Fabrik gehört ihm ja selbst. Tja, solche speziellen Synthesizer sind dann wohl doch eher ein ziemliches "Randgebiet im Randgebiet"...
 
Ich dachte, die Boutique-Teile wären sowieso allesamt limitiert, was die Produktionszahlen angeht?

Ich hatte den VP-03 bei Musik Produktiv seinerzeit stehenlassen, für 349 Euro. Vielleicht schlage ich irgendwann mal auf dem Gebrauchtmarkt zu, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt.

Stephen
 
Ich dachte, die Boutique-Teile wären sowieso allesamt limitiert, was die Produktionszahlen angeht?

Ich hatte den VP-03 bei Musik Produktiv seinerzeit stehenlassen, für 349 Euro. Vielleicht schlage ich irgendwann mal auf dem Gebrauchtmarkt zu, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt.

Stephen
Dafür hätte ich ihn auch nicht mitgenommen.
Leider fehlt am VP03 der externe Eingang für den Carrier, was das Teil vom Ansatz her schon unbrauchbar macht.
der Behringer wäre da schon eher was, wo ich schwach werden könnte.
 
Ich hab den Vp-03 gestern auch mal im Laden getestet.
Da ist mir aufgefallen das man mit dem integrierten Sequenzer ziemlich tolle House Sequencen im Hand umdrehen erstellt hat.
Also für Leute die House und Tekhouse machen kann man den echt empfehlen.
Für Leute die gerne String spielen ist der Behringer wohl wiederum dann besser.
Kommt also irgendwie drauf an was man so machen will.
;-)
 
Kann den VP03 nicht empfehlen, die 6 Stimmen sind ein Witz für so ein Teil, klingt aber sehr gut.

Alles viel zu klein irgendwie, der war schnell wieder verkauft.
 
Tja siehste, so sind die Bedürfnisse verschieden. Ich habe meinen behalten und setze ihn recht häufig ein, weil er meine Anforderungen perfekt erfüllt und ich mir das Originalmöbel dafür nicht hinstellen möchte.
 
Jep, jedem das Seine ;-)

Vorsicht!

Für das Zitieren dieses Spruches mußte ich mir vom Forumsmitglied B******** schon den Vorwurf der Verbreitung nationalsozialistischen Gedankenguts gefallen lassen.

Immer beruhigend, wenn die Forums-Stasi wachsam ist und der Blockwart auf Draht.

Stephen
 
Habe mir den jetzt den VP-03 geholt, da mich der Behringer-Clon nicht so anspricht und ich auch keinen Platz mehr für ne Tastatur habe (3 Oktaven wäre mir auch zu wenig bei Vocoder/Strings). Also ich muss sagen, mit einem vernünftigen Mikro und leichter Kompression/Limiter vor dem Eingang klingt das Teil in meinen Ohren oberamtlich. Das ist für mich der 330er-Vocoder-Sound. Und die Möglichkeit bei dem Sequencer pro Step ein Audiosample aufzunehmen, hatte ich gar nicht auf dem Schirm, da kann man lustige percussive Sachen mit machen. Chord Memory ist auch top. Formfaktor auch. Bin mit dem Teil voll zufrieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist der VP 03 eigentlich auch komplett ohne Keyboard spielbar? Also, lassen sich da Chords auf die Taster legen.z.b.? Ich meine da mal sowas gelesen zu haben, finde es aber nicht mehr....
 


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