E-Gitarre (Beratung, Aufnahme, Elektronik, Saiten und Allgemeines)

Dem Video nach soll ich mir das holen wonach ich strebe und mir leisten kann. Das motiviert mich die Ersparnisse zu plündern.
 
Dem Video nach soll ich mir das holen wonach ich strebe und mir leisten kann. Das motiviert mich die Ersparnisse zu plündern.

Verstehe nicht, was du meinst.

Essenz des Videos ist doch, dass eine teure Gitarre dich nicht zu einem besseren Musiker macht und günstige Gitarren das beste Preis-Leistungsverhältnis haben.
Mit einer teuren Gitarre fallen nur die Ausreden und das stetige Streben nach "besseren" Alternativen weg.
Ergo: Beide Varianten sind valide. Je nach dem wo man seine individuelle Befriedigung findet.
 
Mit einer teuren Gitarre fallen nur die Ausreden und das stetige Streben nach "besseren" Alternativen weg.
Ich habe mich in dieser Variante wiedererkannt. Das Gear macht mich zwar nicht zum Musiker, aber es beruhigt. War bei mir bislang mit allem so. Ob Gitarre, Synthesizer, Plektrum, Mikrofon usw.

Und jetzt habe ich das wieder bei der Ampsuche, die echt ätzend ist. Soll Röhre sein, soll gut klingen, soll nicht zu dolle rauschen und nicht zu teuer sein. :kotz:
 
hm… das wiederspricht sich irgendwie.

Nachdem du dich in der Teuer-Variante wiedererkennst, hätte ich gesagt: Hol dir einenMesa Boogie und gut is. Aber darf ja nicht zu teier sein. :brain
 
Ich habe mich in dieser Variante wiedererkannt. Das Gear macht mich zwar nicht zum Musiker, aber es beruhigt. War bei mir bislang mit allem so. Ob Gitarre, Synthesizer, Plektrum, Mikrofon usw.

Und jetzt habe ich das wieder bei der Ampsuche, die echt ätzend ist. Soll Röhre sein, soll gut klingen, soll nicht zu dolle rauschen und nicht zu teuer sein. :kotz:
Seit dem Ukrainekonflikt sind die Röhrenpreise nun ins unermessliche gestiegen.
Selbst mein Röhrenampkumpel hat sich nun schon um Alternativen gekümmert Da die Preise für einen kompletten Röhrentausch nun beim Preis für den Erwerb eines gebrauchten Röhremamps liegen.

Rücksprache mit einem der Gitarristen von (ich glaube es war) Hatesquad haben ihn zu diesem Ding als Röhrenampersatz gebracht:


Endstufe und Box dran, Abfahrt!

Ansonsten hat er jahrelang alles an Röhrenamps ausprobiert was es so gibt(Orange, EVH, Rectos, ….). Sein jetziges Röhrenampsystem von Synergy ist modular und er ist superzufrieden damit.
Da gibt es alles mögliche an bekannten Röhrenamps als Einschubkarte:


 
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Ist damit der Captor X dann nicht auch obsolet?
Weil der Amp einen emulierten Ausgang hat? Sowas haben viele Amps, aber selten klingen sie gut. Beim Marshall DSL5CR klingt es richtig schlecht, beim Bassbreaker 15 etwas weniger schlecht, aber bei Weitem nicht gut.

In den Captor X kann ich mir eigene IRs laden und auf 6 von ihnen direkt von der Hardware aus zugreifen. Die restlichen IRs und/oder Presets sind per Smartphone-App oder PC erreichbar. Was mir besonders gut gefällt ist die Stereoverteilung (Twin Tracker), die man mit Balance und Tightness nach Gusto einstellen kann. So hat man ohne Gefummel versetze Spuren für einen breiten Sound. Das ist auch als Preset speicherbar und per App/PC ein-/ausschaltbar. Bin vom dem Teil richtig begeistert. Blöd ist nur, dass man sich für 8 oder 16 Ohm entscheiden muss. Ich habe die 16er Version, wegen dem DSL. Combos mit nur einem 8er Ausgang kann ich also nicht abnehmen, aber dafür so gut wie alle Topteile.

So sieht ein Teil der App aus:
1699603398325.png

Und das ist der Captor X:
1699603500399.png
 
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Weil der Amp einen emulierten Ausgang hat?

Ne, ich dachte, weil der einen direkten Line Out hat, wenn ich das richtig verstanden habe. Also ohne Cab-Sim.
Aber ist ja super, wenn das Teil für dich passt. Und es ist dann ja auch variabel einsetzbar bis du deinen richtigen Amp gefunden hast in ein paar Jahrzehnten. :D
 
Ne, ich dachte, weil der einen direkten Line Out hat, wenn ich das richtig verstanden habe. Also ohne Cab-Sim.
Achso. Ja, ist weiterhin nötig, da ich unabhängig von Software aufnehmen möchte. So kann ich den Amp und Captor überall mitnehmen und einfach an den Mixer anschließen. Sound to go.

Aber ist ja super, wenn das Teil für dich passt. Und es ist dann ja auch variabel einsetzbar bis du deinen richtigen Amp gefunden hast in ein paar Jahrzehnten. :D
Ich hoffe, dass du Recht hast und ich in diesem Zeitraum was finden werde =)
 
Essenz des Videos ist doch, dass eine teure Gitarre dich nicht zu einem besseren Musiker macht und günstige Gitarren das beste Preis-Leistungsverhältnis haben.
Mit einer teuren Gitarre fallen nur die Ausreden und das stetige Streben nach "besseren" Alternativen weg.
Ergo: Beide Varianten sind valide. Je nach dem wo man seine individuelle Befriedigung findet.
Ich war immer ein Freund von Instrumenten der unteren Mittelklasse (im Bezug auf den Preis). So habe ich zum Beispiel eine Fender Esquire aus Mexiko und eine Fender Lead II aus Mexiko - beide lagen so bei ca. 650,- Euro im Anschaffungspreis, wenn ich mich richtig erinnere - heute würde man sicherlich etwas mehr zahlen müssen für vergleichbare Qualität. Wesentlich billiger geht es meiner Erfahrung nach nicht ohne zu große Kompromisse bei der Holzart, den verwendeten Mechaniken, Tonabnehmern, der Qualität der Bundierung, dem Sattel, der Brücke usw. usf.

Darüber hinaus habe ich aber auch eine Meister-Gitarre, die von Walter Kraushaar nach meinen Vorstellungen für mich gebaut wurde und mich damals "nur" ca. 3000,- Euro gekostet hat - für ein handwerkliches Unikat wohlgemerkt. Die Qualität dieser Gitarre ist um Ellenlängen besser als die sämtlicher Industrie-Instrumente, die ich kenne: https://www.kraushaar-gitarren.de/

Daher würde ich immer sagen: Man kann durchaus in der unteren Mittelklasse bleiben und bekommt da Instrumente, die musikalisch zu 100% funktionieren. Wenn man darüber hinaus etwas deutlich Besseres möchte und das Geld erübrigen kann, sollte man gleich Nägel mit Köpfen machen, zu einem Zupfinstrumentenmacher-Meister seiner Wahl gehen und sich dort das Wunsch-Instrument nach eigenen Vorgaben bauen lassen. Das lohnt sich meiner Meinung nach tatsächlich - anders als zum Beispiel überteuerte "Custom-Shop"-Instrumente von Fender oder Gibson.
 
Finde beide 'Stufen' in dem Video gut begründet, nachvollziehbar (und habe sie auch mit anderen Sachen -Auto, Foto - schon mitgemacht).

Es gibt aber auch noch eine weitere Stufe: man hatte genug arschteures Zeug gehabt und ist irgendwann 'immunisiert'.

Den Unterschied macht im Video ja nicht das Instrument, sondern die innere Einstellung: die Begründung für die teure Gitarre ist, dass dann das dauernde Suchen nach dem billigen Schnäppchen aufhört. DAS hätte er auch erreicht, indem er mit der Squier (die ja für Jahre als Gig-Instrument gut war) zufrieden gewesen wäre.

"Marken sind für Anfänger" sacht meine Kleene, und da hat sie recht. Wenn man die Sachkunde hat, festzustellen, dass die Saiten nicht schnarren, keine Wolfs- oder toten Töne da sind, die Intonation stimmt und man das gewünschte Klangspektrum erreicht, dann kann man auch mit ner Squier für 330 EUR aufhören, nach Nachbars Gras zu schielen...
 
Hmm, ein schöner Ledergurt tuts doch auch (wohl sogar besser, weil die Gitarre dann beweglicher ist) - und Pinöpels dafür sind auch schon da...
 
Ich habe mal den Zeitmarker auf die Stelle gesetzt, wo er in dem Video m.E. am meisten musikalisch abgeht, man kann sich das Video aber auch komplett anschauen, fand ich nicht uninteressant:
 
Da juckts aber schon beim gucken am ganzen Körper, wenn man die verkeimte Gitarre sieht.

Aber guter Typ.
 
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Der heutigen Recherche nach, wäre der hier mein nächster Kandidat:

Anhang anzeigen 193127

Ja, dieser ist es auch geworden. Da ich nun keine Overdrivepedale mehr brauche, ist mein Pedalboard etwas geschrumpft.

Aus dem hier:
1701779417152.png

Ist das hier geworden:
pedalboard2.jpg

Den Rest (Delay, Modulationen..) mache ich dann in der DAW.. Den Winter werde ich nutzen um zu entscheiden welche Pedale ich behalte.
 
Bei einer Gitarre wirds nicht bleiben. Schon alleine weil du Single coil UND Humbucker Sound haben willst.
Und nicht ständig rauf- und runterstimmen, ausserdem hast du bei Drop C, was du vielleicht auch mal machen willst, dickere Seiten auf die die Gitarre eingestellt werden muss ( evtl. die nuten etwas ausgefeilt ), dafür ist deine Pacifica mit der langen Fender-Mensur schon geeignet... eine kurze mensur wäre leichter zu spielen ( ausser du hast recht grosse Hände ), Saiten leichter zu ziehen.... etc.

Ich habe 4 Gitarren, und ich finde das ist das abolute Minimum :D
Eine PRS mit mittlerer Mensur und weichen Saiten, eine Hagstrom Super Swede die splitbare Humbucker hat ( und damit auch Single Coil Sound ), etwa dickere Saiten und langer Mensur, eine Schecter mit EMG Humbuckern die grundsätzlich einen dunkleren Sound hat und auf Drop B eingestellt wurde... und eine Akustische mit Tonabnehmer.
Wie gesagt, das absolute Minimum. :D

und was die Pedale angeht... ich habe unter anderem einen 3-Kanal Rivera Knucklehead der recht gute Zerrsounds bietet ( Slipknot nehmen den auch her ) und stöpsel auch bei dem trotzdem noch mindestens mein Fuzzpedal dazwischen, weil das einfach noch einen passenderen Sound gibt für manche Sachen. Bei den Einkanal-Amps sowieso. Kompressor kann auch nix schaden, ich habe ein MXR Supercomp das recht sanft eingreift und die gröbsten Ausreisser einfängt.

Ich habe für mich rausgefunden dass ich zur Aufnahme ( nicht zum spielen ) den besten Sound habe wenn ich die Endstufe gut in die Sättigung fahre, einen Power Soak zwischen Amp und Box habe ( dein Koch kann das ja anscheinend intern ), den Power soak auf etwa 8 Uhr stelle und NICHT aus der DI vom Power Soak ( XLR mit Cab Simulation ) in den Tascam gehe sondern mit einem Shure SM57 den ( dann leisen, aber immer noch penetranten ) Sound aus dem Speaker abnehme.
 
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Ach, die Pacifica habe ich schon lange nicht mehr.. Klassische Single Coils waren nicht so mein Fall. An verschiedenen Stimmungen bin ich auch nicht interessiert. Komme gerade so mit dem Standard zurecht.

Momentan habe ich die LTD EC-256 und Yamaha Revstar RSS20. Beide mit 628mm Mensur (+/- 1mm) und Humbuckern. Die an der LTD sind etwas schärfer (Seymour Duncan nachgerüstet - beide splitbar). Hauptgitarre ist aber die Revstar. Bin begeistert von der Verarbeitung und dem Sound.

Für akustische Sounds sowie zum Reisen habe ich die Silent Guitar Yamaha SLG200S. Die muss ich aber noch einstellen lassen. Spielt sich ziemlich bescheiden. Werde wahrscheinlich Flatwounds als Experiment drauf ziehen. Das hat aber keine Priorität.

Ich schaue grad nach einer 628er mit P90 Pickups. Die kenne ich noch nicht und möchte nicht unwissend sterben. Wird vermutlich eine gebrauchte Revstar werden. Somit wären wir dann beim Minimum von 4 Gitarren angelangt :D

Der Koch hat genau den Sound den ich mag. Clean sowie verzerrt. Nehme ihn über den Captor X auf und habe IRs von verschiedenen Cabinets. Wenn ich mich nicht irre nutze ich grad ein 2x12 Cabinet IR von irgendeinem Fender. Aufgenommen mit einem SM57. Passt perfekt und erspart mir die Mühe mit der Mikrofonierung.
 
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