Kodamo EssenceFM Hardware Synth

Das ist ein ganz normaler Operator, klingt aber nur wenn er moduliert wird. Die Position im Algorithmus hängt ein Stück weit vom gewünschten Effekt ab.
 
Echt abgefahren ! Interessant auch wenn man als Träger Reso 1/2 verwendet. Der Resonance-Wert beeinflußt dann (bei entsprechenden Einstellungen) auch die Geschwindigkeit des "LFO" und wenn man das z.B. auf´s Mod-Wheel legt. Das ganze dann wieder mit unterschiedlichen Paaren....klingt dann wirklich als wären da mehrere LFO am Wirken. Als "Normalsterblicher" käme man nie auf so etwas.
 
Du hast doch auch den FM8, ich glaub' für den kann ich einfache überschaubere ladbare Beispiele machen die zeigen was sich mit fixed Frequency Operatoren so anstellen lässt. Vielleicht in 'nem eigenen Thread ;-)

Ich hatte gestern Nachmittag kurz damit angefangen, bin aber dann bei folgendem Sound gelandet, so ganz ohne Nutzung von LFOs oder geloopten Hüllkurven - aber dafür mit Parametermorphing ;-)

 

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  • Shapermovement.wav
    9 MB
Zuletzt bearbeitet:
Zitat: "Auch die Bootzeit von 3 Sekunden klingt echt saftig, da man bei einem Kronos mal etwa 5-6 Minuten warten muss."

Ich weiß gar nicht, warum auf die Bootzeiten von Workstations / Synthesizern gemeckert wird.
Eine SSD wie z.Z. im Kronos ist die beste Möglichkeit, um große Libraries sofort spielbar zu bekommen.
Irgendwie müssen ja OS und Samples in die RAMs gelangen. Eine Flash-Option ist bei den Daten-Mengen kaum mehr möglich.
Viel schlimmer:
unser Fernseher brauchte 1980 etwa 6 Sekunden zum "Hochfahren".
und Heute?
moderner TV+Receiver brauchen quälende 2 Minuten ! Wenn das mal kein Fortschritt ist.
Und die gefühlte Programm-Qualität ist dabei nicht mal besser als 1980.
 
Vermisse immer noch meinen TX802, denke der Franzose wird den gut vom Klangcharakter ersetzen können. Daher ist ein Import von DX Sounds für mich wichtig, aktuell geht das nur zum Teil, aber daran wird gearbeitet.
Ich hoffe du bekommst die Sounds die du suchst, bei eher glockigen Sachen dürfte das zumindest vom Charakter für kein FM-Synth ein Problem sein.

Mir ist auch lieber, dass eine Firma mit Versprechungen oder Kundenwünschen sparsam umgeht, als dass man Kunden ködert und dann kommt nix. Da gibt es genug Negativbeispiele.
Aktuell warte ich lieber bis die von mir gesuchten/benötigten Funktionen vorhanden sind, hab's nicht eilig mit neuen Klangerzeugern.
 
..Etwas merkwürdig ist, daß manches global eingestellt wird, wie auch der Retro-Mode, wenn wir da das gleiche meinen. Offensichtlich gilt das auch für die FX im Voice-Mode, was ich garnicht verstehe. FX möchte ich eigentlich per Sound abspeichern...

Hatte da bisher den falschen Workflow. Man muß im Patch-Mode arbeiten und von da aus an der Voice basteln. Dann gehen auch individuelle FX für den Patch und gleichzeitig kann man layern. Speicherplätze gibt es ja in beiden Modi genügend.


Operatoren als LFO verwenden ist denke ich erst mal klar, also fixed Frequency (feste Frequenz) bei niedriger Frequenz, eben wie ein LFO nur eben im FM Kontext.
Das Ganze geht aber nicht nur als Modulator sondern auch als Träger (dann als Waveshaper oder Wavefolder) oder zwischen Träger und Modulator, bei niedriger Frequenz bis hin zu praktisch 0Hz. Bei niedriger Frequenz ist es praktisch so als würde man die Phase des Shapers modulieren, dabei verändert sich die Amplitude des Ausgangs. Der Waveshaper klingt nicht selbst, aber verändert das eingespeiste Signal, ein bischen wie bei Ringmod, aber von der Wirkung her nicht ganz so unauffällig, hat auch bei niedriger Frequenz abhängig vom Level des Eingangssignals schon Einfluss auf die Klangfarbe.

Geht im Prinzip auch am Kodamo, aber irgendwie reagiert er anders. Ergab jetzt eher musikalisch verwertbares bei mir, aber klingt dann auch so als seien mehrere LFO am Werk.
 
Geht im Prinzip auch am Kodamo, aber irgendwie reagiert er anders. Ergab jetzt eher musikalisch verwertbares bei mir, aber klingt dann auch so als seien mehrere LFO am Werk.
Schalte beim Montage "Key on Reset" aus und bei Bedarf kannst du die Geschwindigkeit auch noch mit Pitch/Key varrieren, dann dann klingts wahrscheinlich auch nach mehreren LFOs.
 
Wobei man beim Kodamo auch viel mit den Envelopes machen kann, wenn man die 5 Segmente mit einstellbaren Zeiten/ Level/ Kurvenform benutzt und Loop-Punkte setzt. Ich denke da kann er noch etwas mehr wie der Montage.
 
Wobei man beim Kodamo auch viel mit den Envelopes machen kann, wenn man die 5 Segmente mit einstellbaren Zeiten/ Level/ Kurvenform benutzt und Loop-Punkte setzt.

Hatte ich dir weiter vorne ja schon als Rat gegeben ;-)

Ich denke da kann er noch etwas mehr wie der Montage.
Der erfüllt - was die Hüllkurven betrifft - zumindest problemlos meine Mindestanforderung, jetzt im Vergleich zum Opsix ;-) Wenn man mehr braucht muss man beim Montage zu den Motion Sequences greifen - sowas ähnliches hat der Opsix mit den Motion Lanes ja auch.
Bin gespannt ob da noch 'ne Antwort von Yamaha kommt, was FM-Synths betrifft. Schließlich wildern die alle in einem Gebiet wo sie die Kernkompetenz besitzen ;-)
 
Anderswo (K...) läßt sich das "Trigger at Note-On" bei den Hüllkurven ausstellen und auf AMS legen. Das kann dann alles mögliche sein, z.B. Envelope, LFO...Gerade mal etwas mit nur 2 OP gebastelt, was aber schon relativ wild klingt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bisher hab' ich noch nix "wildes" oder beeindruckendes von (K...) FM gehört ;-)

...bin jetzt auch nicht der Typ der Minuten auf seinen TV warten muss, hab' die Smart und Receiver Funktionen ausgelagert :wegrenn:
 
Am Ende ist er ja auch eigentlich was man "schon so kennt" - rein funktional. Ich bin auch gespannt was Opsix und Co langfristig liefern, beim Iridium kann ichs aktuell eher so erahnen. da sie sich nicht so weit über den Standard hinaus trauen. Aber vielleicht sind wir auch FM-technisch anders aufgestellt. Sind es denn so wenige, die mit FM was anfangen können? Das glaube ich nicht. Die können doch nicht alle Presettenkapitäne sein.
 
Am Ende ist er ja auch eigentlich was man "schon so kennt" - rein funktional.
Der Essence FM lebt von seinen 300 Stimmen, die sich relativ frei kombinieren lassen split/layer etc. und dann ist er immer noch 16fach Multitimbral ;-)

Sind es denn so wenige, die mit FM was anfangen können?

International sind es schon ein paar mehr die sich für FM interessieren in div. Foren etc. sind mir doch schon so ein paar Leute begegnet die selbst Sounds machen und teilen.

Ich bin auch gespannt was Opsix und Co langfristig liefern

Update oder soundtechnisch? ;-)
 
Der Essence FM lebt von seinen 300 Stimmen, die sich relativ frei kombinieren lassen split/layer etc. und dann ist er immer noch 16fach Multitimbral ;-)

Einen Patch mit 4 Voices (gleicher Sound) finde ich noch o.K. Hier dann verschiedene Panorama-Einstellungen und ggf. mit Transpose. Das klingt auf jeden Fall mächtig. Ggf. auch 3 verschiedenartige Sounds, aber das ganze endet dann schnell in einem undefinierbaren Soundmatsch. Midi mache ich ja nicht.
 
Spannend ist ja, dass man beim Kodamo auch eigene Wellenformen generieren (auch via Bild importieren) oder zeichnen kann.
Das macht das Teil ja dann schon fast zum Wavetable oder VA-Synth.
 
Einen Patch mit 4 Voices (gleicher Sound) finde ich noch o.K. Hier dann verschiedene Panorama-Einstellungen und ggf. mit Transpose. Das klingt auf jeden Fall mächtig. Ggf. auch 3 verschiedenartige Sounds, aber das ganze endet dann schnell in einem undefinierbaren Soundmatsch. Midi mache ich ja nicht.
Davon lebt zumindest das was ich Oldschool FM nenne, dass man den Sound in Komponenten zerlegt und diese kombiniert, dynamisch verändert und überblendet. Ein wenig wie bei 'nem Sampler, verschiedene Anschlaggeräusche, unterschiedliche Klangfarben etc. abhängig von der Velocity, also mehr als nur Filter auf/zu. Beim EssenceFM kann (nehme ich an - du hast das Teil ja) man den Sound wahrscheinlich sogar in verschiedene Tastaturzonen aufteilen.
Man muss halt ein wenig aufpassen - wie beim Musik machen generell, wenn man sich die Frequenzbereiche der Instrumente zu sehr überlagern hat man auch nur einen Matsch ;-)
Ich denke man wird den größten Gewinn aus der Architektur ziehen, wenn man jede Voice wie einen komplexen Oszillator sieht, man sich dynamisch verändernde Wellenformen zusammenbaut.

Spannend ist ja, dass man beim Kodamo auch eigene Wellenformen generieren (auch via Bild importieren) oder zeichnen kann.
Das macht das Teil ja dann schon fast zum Wavetable oder VA-Synth.
Aber nur 24 davon für den ganzen Synth, da wär' bei mir nach 4 Sounds schon der Speicher voll, speziell weil es kein Feedback pro Operator gibt.
 
Das ist möglich : Im Patch läßt sich jeder Voice ein Tastatur- und Velocity-Bereich zuordnen. Müßte ich mal ausprobieren was für meine Zwecke Sinn macht. Verschiedene Velocity-Einstellungen habe ich sonst eher für die einzelnen OP im Voice-Mode verwendet.
 
Damit kann man das Sounddesign halt maximal aufwendig gestalten, wie bei 'nem Sampler/Rompler, aber mit synthetischen Sounds statt Samples, jeden Bereich editieren, bis er wie gewünscht klingt.
 

KODAMO ESSENCE FM

Drones, textures and funk

 
Update :

Features:
  • Multimode filter with morphing capability between high pass and low pass modes, controllable via the modulation matrix
  • 48 user waveform slots instead of 24
  • The Voice Sequencer has the ability to keep its instances synchronized with each other, allowing you to play chords while keeping the patterns in sync
  • Scale override at the Patch level. Takes priority over the voice scale.
  • On-the-fly algorithm swap available as a modulation matrix destination. Selects between the 32 algorithm presets.
  • True mono mode at the layer level: the "Exclusion Group" feature can be configured to either soft-cut or hard-cut the notes, like on a monophonic synthesizer.
  • MIDI LFO sync ratio (clock) has been added to the modulation matrix destinations
  • New "Free Running" mode for operator phases, useful to use operators as LFOs
  • Added support for sostenuto pedal (CC 66 - only sustains notes that were held before pressing the pedal)
  • Added support for MPE in Patch and Voice modes. Select "Omni/MPE" for the Global Channel setting in Global > MIDI to enable it
  • New visualization system in Global > Audio allowing you to see all parts, their notes and allocated voices
  • Voice randomization: option to separately randomize the LFO
UI Improvements:
  • Events in the Voice Sequencer can be moved using the main jog wheel
  • Ability to copy/paste between different envelopes types (volume, pitch, filter, panning)
  • Voice editor: Zoom scale on envelopes stays identical when switching operators
  • Voice editor: Double-tap operators to mute/unmute them
  • A default name is enforced when a new element (empty slot) is being edited
  • Waveforms can be moved to other slots
  • Black theme: better looking menu bar
  • New startup animation
  • Patch editor: indicator for currently playing layers
  • Very rare double-triggered key presses are prevented (improved debouncing)
 
Schnee von gestern (bis Mk3 Vorbestellung), mal sehen was der VFM so können wird und ob Behringer dann doch 'nen FM-Synth bringt ;-)
 
Von Kodamo

"VFM37 early prototype. Screen will be centered, you'll get more knobs and a totally different layout on the final product
😉
"

kvfm.png
 
48 Speicherplätze reichen Dir aber bestimmt noch nicht ?

Für mich ist es gut so. Etwas mehr Platz um ein paar Sachen zu basteln, aber gleichzeitig bleibt das ganze noch überschaubar.

Beim freien Zeichnen entstehen bei mir eher Waves, die schön digital klingen aber im FM-Kontext nur für Brizzel-Sounds gut sind. Dafür gefällt es mir besser bestehende Waves zu morphen oder mit den anderen Werkzeugen zu verändern.
 
Ich würde wohl am ehesten zum additiven Editor greifen - falls der entsprechend gut während (!) des Soundbaus funktioniert, bin ich von Ableton Operator und Linplug Octopus gewöhnt ;-) Ansonsten würde ich wohl bekanntes (in verschiedenen Bandbreiten reduzierten bzw. mehr oder weniger gefilterten Versionen) bauen, von dem ich weiß dass es im FM Kontext für mich funktioniert oder irgendwelche LOFI-Sinus Wellenformen, falls Oldschool Feeling aufkommen soll, aber das hab' ich ja aktuell schon genügen beim Montage, muss immer wieder die Level skalieren, damit der Sound nicht im Aliasing versinkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Funtion "Harmonize" multipliziert/verdoppelt die vorhandenen Peaks. Ganz nett fand ich es auch eine einfache Wave-Form zu nehmen und eine zweite mit kleinem Morph-Anteil dazu. Im Prinzip erinnert mich das dann auch etwas an den Montage wenn man da Skirt/ Resonance ändern kann.
 
Klappt das denn mit dem editieren der Wellenformen während man am Sound arbeitet, so dass man beim editieren den Sound in dem man die Wellenform einsetzen will (praktisch im FM Kontext) auch hören kann?
 


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