Model D muss ins neue Newbee-Rackbrute 6U mit rein - aber was dann?

Otar

Otar

..
Moin zusammen!

Ich starte gerade ganz frisch in die modulare Welt und hatte bisher den Korg Wavestate zum experimentieren. Das Rackbrute 6U ist gerade angeliefert worden und nun soll es mit der Bestückung losgehen. Auch der Wavestate soll wenn möglich irgendwie noch einbezogen werden.

Ich möchte unbedingt aber den "Behringer Model D" mit in dem Rack haben. Das ist gesetzt. Der alte Traum vom Minimoog :)
Aber was passt dazu. Wichtig ist mir ein richtig guter und einfach zu bedienender Sequencer: da denke ich an den Behringer 960. Und dann wird es schon eng im Rackbrute 6U.

Mit Modulargrid habe ich angefangen zu basteln, um mehr Vielfalt auf den (wohl immer zu engen) Raum zu bekommen. Ein Bild füge ich an.

Kann man das so machen? Woran muss ich noch denken? Was fehlt oder kann weg?

Schöne Grüße von
Otar
 

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Der Behringer 960 Sequencer hat keine quantisierten CV Ausgänge, oder? Also wenn die Pitch CV vom Sequencer halbtongenau sein soll, wäre ein Quantiziser nicht schlecht. Den Behringer Sequential Switch 962 vielleicht auch mit einplanen, wegen 16 oder 24 Steps statt 3x8 etc.
 
Ich hätte mir eher die Fixed Filterbank,LFO oder andere Module eingebaut.Dazu vielleicht ein Beatstep pro oder Korg Sq 64.
 
@Otar der 960 Sequencer ist super meiner Ansicht nach. Allerdings solltest du zwei wesentliche Punkte in Betracht ziehen:
1) Der 960 hat, wie @binary_idol oben schrieb, keine quantisierten Ausgänge. Du musst mit dem Step-Poti die CV für den Notenwert also exakt einstellen.
2) Der 960 hat keine Schaltbaren Gates sprich, keine Step On/Off Schalter. Heißt, wenn du rhythmische Pattern erstellen willst, musst du das über eine externe Komponente regeln.
Eine andere, wenn auch kostspieligere Alternative mit zumindest ähnlichem Verhalten wäre der A-155 von Doepfer.
 
Gegenfrage: Was benötigst Du denn unbedingt? Ich würde mir das Rack erst mal nicht voll ballern, sondern einfach erst einmal experimentieren und schauen, was ich benötige. Dann nach- und nach holen, was sich ergibt (vielleicht auch gebraucht). Da ändert sich der Bedarf ziemlich oft, wenn man neue Erkenntnisse hat, besonders, wenn man Anfänger im modular Bereich ist. Auch würde ich den Model D nicht ins Rack schrauben und den Platz sparen imho. Aber das sind nur m2c.
 
Gegenfrage: Was benötigst Du denn unbedingt? Ich würde mir das Rack erst mal nicht voll ballern, sondern einfach erst einmal experimentieren und schauen, was ich benötige. Dann nach- und nach holen, was sich ergibt (vielleicht auch gebraucht). Da ändert sich der Bedarf ziemlich oft, wenn man neue Erkenntnisse hat, besonders, wenn man Anfänger im modular Bereich ist. Auch würde ich den Model D nicht ins Rack schrauben und den Platz sparen imho. Aber das sind nur m2c.
Genau, den Model D Ykannst Du auch vor den Rackbrute stellen.
 
Ich würde mir erstmal einen separaten Eurorack-tauglichen Sequencer besorgen. Entweder einen Beatstep Pro, oder wenn es kleiner sein soll einen Korg SQ-64.
 
Ich hatte meinen Model D auch für einen Tag im Rackbrute.
Das Experiment scheiterte bereits an dem Stromhunger des Model D. Also flugs wieder raus damit.

Für den Einbau-Rackspace kannst Du Dir auch ein schönes Modul zum Synth dazu kaufen.
So aufgeräumt es aussehen mag, ich würde auch anraten, die Kiste davor zu stellen.
Das Rack wird eh voll. Früher oder später fliegt er also sowieso wieder raus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank für eure Antworten! Das war schon mal sehr hilfreich: Die Anregung, den D und Sequenzer aus dem Rack herauszulassen und draußen zu plazieren habe ich für mich dahin entschieden, dass beide doch erst einmal im Rack sein sollen - eventuell kann der D später ja noch wieder herausgenommen werden, wenn es zu voll wird. Allerdings leuchtet es ein, das Rack nicht gleich komplett vollzustopfen.
Also möchte ich neben dem D und dem Sequenzer nur noch das absolut Notwenige einbauen, damit ich ohne MIDI schöne Töne mit dem D + Sequenzer aus dem Rack zaubern kann. Dazu habe ich übrigens auch noch ein Keystep 37 zur Verfügung, das ja auch mit CV funktioniert. Für den Sequenzer möchte ich keine externen Komponenten für den gewünschten Funktionsumfang - dann nehme ich doch lieber das vorgeschlagene A-155 von Doepfer (oder ein anderes Passendes).

Frage: Welche "wesentlichen" oder "absolut erforderlichen" Module würdet ihr zu dem D und dem Sequenzer noch ins Rack aufnehmen?
 
Vielen Dank für eure Antworten! Das war schon mal sehr hilfreich: Die Anregung, den D und Sequenzer aus dem Rack herauszulassen und draußen zu plazieren habe ich für mich dahin entschieden, dass beide doch erst einmal im Rack sein sollen - eventuell kann der D später ja noch wieder herausgenommen werden, wenn es zu voll wird. Allerdings leuchtet es ein, das Rack nicht gleich komplett vollzustopfen.
Also möchte ich neben dem D und dem Sequenzer nur noch das absolut Notwenige einbauen, damit ich ohne MIDI schöne Töne mit dem D + Sequenzer aus dem Rack zaubern kann. Dazu habe ich übrigens auch noch ein Keystep 37 zur Verfügung, das ja auch mit CV funktioniert. Für den Sequenzer möchte ich keine externen Komponenten für den gewünschten Funktionsumfang - dann nehme ich doch lieber das vorgeschlagene A-155 von Doepfer (oder ein anderes Passendes).

Frage: Welche "wesentlichen" oder "absolut erforderlichen" Module würdet ihr zu dem D und dem Sequenzer noch ins Rack aufnehmen?
Also möchtest Du mit dem Sequenzer keine Noten spielen sondern nur CVsteuerbare Parameter am Model D modulieren?

Weil Du ja für Töne mindestens einen Quantisierer benötigst und der Sequencer ja auch keine schaltbaren Gates hat. Wie der Kollege @MacroDX ja schrub.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das soll schon auch Töne spielen - gibt es denn keinen Sequenzer, der schon alles an Bord hat? Sonst müssen halt noch andere Module mit in das Rack. Nur welche?
 
Das Keystep 37 hat doch einen Arp und einen Sequencer. Das reicht ja erstmal. Wenn Du noch CV Sequenzieren willst und Platz sparen, dann hol Dir doch den Behringer 182 Sequencer der ist dafür super geeignet. Den könntest Du sogar über den Sync Out des Keysteps syncen und sparst Dir das Mörder Moog Clone Teil das nur Platz wegnimmt. Das sollte für den Anfang auf alle Fälle reichen. Ein nettes Effekt Modul mit Delay und Reverb wäre vielleicht nicht verkehrt. Mehr würde ich persönlich erstmal nicht machen bis klar ist wohin die Reise geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Otar der 960 Sequencer ist super meiner Ansicht nach. Allerdings solltest du zwei wesentliche Punkte in Betracht ziehen:
1) Der 960 hat, wie @binary_idol oben schrieb, keine quantisierten Ausgänge. Du musst mit dem Step-Poti die CV für den Notenwert also exakt einstellen.
2) Der 960 hat keine Schaltbaren Gates sprich, keine Step On/Off Schalter. Heißt, wenn du rhythmische Pattern erstellen willst, musst du das über eine externe Komponente regeln.
Eine andere, wenn auch kostspieligere Alternative mit zumindest ähnlichem Verhalten wäre der A-155 von Doepfer.
Der Doepfer A-155 macht aber auch nur Sinn, wenn ein A-154 dazugekauft wird.
Quantiser ist immer Ansichtssache. Ich habe den A-156 wieder rausgeschmissen, weil er nie wirklich sauber quantisiert hat.
Mein A-155 wird manuell mit einem Gitarrentuner, der fest eingebaut ist, gestimmt und behält das auch sehr präzise lange Zeit bei.
Lediglich nach einem Transport mit Temparaturdifferenzen (kaltes Auto, heiße Bühnenscheinwerfer) muss ich nochmal etwas nachtunen.
Eine Alternative wäre der Generator, er bietet eine ganze Menge Möglichkeiten, da ist schon alles drin.
Die Tonhöhe wechseln, Steps überspringen klappt über die Sensortasten hervorragend, auch im Livebetrieb.
Ist allerdings teurer und größer.

2021-003 Hyper-Liveset Neutron+Gen.JPG
 
Ich habe ähnliche Überlegungen wie Du, @Otar - bei Gelegenheit möchte ich mir mal einen Pittsburgh Taiga zulegen, und der könnte dann in der nächsten, eher noch weit entfernten Ausbaustufe in ein Rack wandern.

Ich würde dann aber statt Sequencer ein Expert Sleepers ES-3 dazu einbauen und den Synth per CV von Bitwig aus steuern. Das ganze wohl mit dem Tiptop "Happy Ending" in einem 19" Tischrack, zusammen mit einem Audiointerface (Focusrite 18i20) und einem Polysynth im Rackformat (vielleicht der Fred's Lab Manatee mit Rackohren?).

Vielleicht ist die Idee mit dem ES-3 ja auch was für dich?
 
Frage: Welche "wesentlichen" oder "absolut erforderlichen" Module würdet ihr zu dem D und dem Sequenzer noch ins Rack aufnehmen?

Döpfer A-189-1 , der zieht auch nix nach. Bei Modular gibt es ja Module mit denen man nur in Verbindung mit weiteren so richtig was anfangen kann.
Aber mit einem Bitcrusher macht man nix falsch. Der hat einen festen Platz in meinem Modularsynthesizer und macht immer wieder Spaß.
 
Ich bin ein wenig erstaunt, dass bei Empfehlungen für ein erstes Rack noch niemand das Expert Sleeper Disting mk4 empfohlen hat.

Auf engstem Raum und gebraucht für gerade einmal ca. 150,- bietet dieses doch wohl die einfachste Möglichkeit, sich in einigen Stunden darüber klarzuwerden, was man vielleicht noch an "Spezialisten" im Rack haben möchte, welche klassischen Funktionen man gerne noch als Einzelmodul ergänzen würde oder welcher Effekt im Kleinrack sinnvoll erscheint. Das Disting taugt ja zu alledem.
Für schätzungsweise zwei Euro pro Funktion des Moduls wird es ja auch völlig zu recht gerne mal als sog. No-brainer oder auch als Schweizer Taschenmesser in der Modularwelt betitelt. Selbst wenn man, wie ich etwa, regelmäßig nur zwei oder drei der Fantastillionen von Funktionen nutzt, ist das Teil sein Geld m.E. allemal wert.

Und selbst Maths wurde noch nicht genannt.
Das war auf vielfache Empfehlung eines meiner ersten Module. Und wäre sicherlich eines der letzten, auf welches ich jemals verzichten wollte. Es hat ja seinen guten Grund, weshalb es auf Modulargrid in fast jedem Rack zu finden ist.

Ich gebe zu, beides sind nun keine "fancy" Vorschläge. Die beiden Module dürften wohl in fast jedem "Wie fange ich an, modular Musik zu machen?"-Thread irgendwann einmal ziemlich rasch auftauchen. Und da das hier noch nicht der Fall war, habe ich diese mit wenig Phantasie verbundene Aufgabe jetzt hiermit übernommen.
 
Ich bin ein wenig erstaunt, dass bei Empfehlungen für ein erstes Rack noch niemand das Expert Sleeper Disting mk4 empfohlen hat.
Weil vielleicht nicht jeder Stundenlang in Menüs abtauchen willen, sondern ein Knopf für eine Funktion haben möchten. Ist auch der Grund warum ich keine DROIDS verwende, obwohl ich den Funktionsumfang schon geil finde. Hier gibt es zwar keine Menüs, aber eine Eindeutige Zuordnung gibt es auch nicht, und man muss sich alles merken.

Bevor ich so ein Many in 1 Modul verwende würde, benutze ich lieber ein Rechner, der ist übersichtlicher. Aber mir kommt so was (ein Rechner oder ein Many in 1 Modul) nicht ins Rack. Mich ärgert schon immer die MI-Module, wo man sich immer merken muss wie lange man welche Taste drücken muss, damit welche LED einem dann den neuen Zustand/Mode anzeigt. Das hat in meinen Augen nichts mit intuitiven Zugriff zu tun, und das ist für mich ein Gründe für ein Modular.
 


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