MPC 5000 user - erzählt mal bitte was. wie ist sie wirklich?

tachsen...

michae würde an dieser stelle dringend interessieren, wie die MPC 5000 wirklich ist. man kann so viel schlechtes über diese machine lesen - aber wie ist sie wirklich?

also bitte ich die MPC5000 user unter uns darum, mal konkret was zu dem thema zu sagen.

sind die filter wirklich so schlecht?
können die effekte wirklich nix?
parameterbelegung geht immer nur für einen track und nicht individuell?
wie siehts mit CC-send an externe geräte aus?
kann das flagschiff eine zentrale steuereinheit fürs studio sein? ist es überhaupt ein flagschiff?
theoretisch soll man ja damit alles machen können. das sieht für mich so aus, dass ich mich kaputt sample, meine externen synths dann noch mit midi-noten versorge, die synths gleichzeitig auf die HD aufzeichne, und während dessen noch paramter bediene...

versorgt uns bitte mal mit fakten.

besten dank und lg

;-)
 
viewtopic.php?f=3&t=39214&start=0&hilit=mpc5000

Filter: Das ist Geschmackssache. So wie die Z Serie und Folgende. Etwa. Also sehr direkt.
Zentrale: Ja, das geht, gibt ja meherere MIDI Ports und ist dafür auch ausgelegt, quasi Computerersatz.

Ja, "alles" machen ist so ein Begriff. Ich finde man kann auch mit ner Elecrtibe "alles" machen. Aber die MPC5k ist halt inkl HD und mit einer Art Standard-DAW Soft drin und so weiter. Damit kann man schon produzieren. Natürlich ist für viele hier im Forum ein Analoger auch Bestand von "richtig" und "alles", oder Lauflicht. Das hat sie natürlich nicht. Ebenso kannst du nicht die FX Power eines Rechners mit irgendeiner DAW wie Logic, Cubase, Live erwarten. Aber man KANN durchaus fertige Produktionen fahren.

CC geht natürlich auch. Nix besonderes.
 
wunderbar - erst mal vielen lieben dank für die schnelle antwort...

ich werd mal was konkreter:

hab einfach kein bock mehr nur computer zu programmieren - mir fehlt die intuition und der spaß geht so langsam verloren am rechner. hier steht ein spectralis2, den ich auch bedienen kann, ein prophet08, ein schippmann und halt das kaoss pad3. demnächst sollte eigentlich noch ne drm1 mk3 dazu. die will ich dann absamplen, sowie auch den anderen kram bedienen, samplen, usw. bei dem ganzen minimal-gefrickel ist je einiges zu sequenzen haut zu tage. hatte auch erst an die MD UW gedacht, aber ich glaub der o.g. weg macht mehr sinn.

klar, dass ich auch die FXe aus der mpc benutzen will - auch die filter. und das ist halt nicht möglich, wenn die kiste keine flagschiff sondern ein spielzeug ist. aber das wurde ja schon verneint. ;-)

am ende soll der rechner nur noch zum fertigen recorden und mischen dienen.

also du meinst, das geht...

??? danke nochmals für antworten.
 
wenn du nen spectralis,p8 und nen schippmann filter hast, fänd ich die mpc 5000 nicht so optimal als ergänzung. da bleibt sicherlich ein GROSSER auf der strecke von der auslastung.(mpc oder speci) . also rein studio technisch,zum produzierne.

falls du live viel machst,würd ich persönlich mir noch ne mpc 1000 dazustellen,der dann evtl den p8 per midi ansteuert. somit wären das "zwie turntables" (speci+mpc,p8) .cool zum mixen,übergänge usw...

mpc 5000 kenn ich nicht. aber als studio-steuer zentrale kann der schon herhalten,behaupte ich mal. kann meine 1000er ja auch.

aber warte mal noch die meinungen der anderen spezis ab.

speci ,schippmann und p8,das ist doch schon fett. wenn du eh im pc recordest. wozu dann ne mpc?
 
danke für die komplimente bezüglich meines equipments... ich bin auch sehr zufrieden damit und weiß das zu schätzen. ;-)

ich denke da an die mpc, weil mir die geschwindigkeit beim tracks bauen fehlt. ich hab wie oft beim am synth schrauben ne idee, halte die aber nicht direkt fest, sondern schraube immer weiter, alles wird noch besser, und dann ist ne stunde rum, ich hab nix, außer nem wahnsinnig gut klingenden beat - quasi ein spitzen grundgerüst, aber ich komm nicht weiter. in logic müsste ich glaub ich 20 spuren mit je einem sampler öffnen, deshalb der gedanke an die mpc. ich will nicht mehr auf das lineare arrangement gucken, keine balken mehr sehen, ich will spaß, intuition und ergebnisse. ich hab keine lust mehr, mir ständig den selben groove anzuhören, und nicht weiter zu kommen. das ist mitlerweile schon wie ne blockade... hilfe!!!

wenn ich auf dem profet nen geilen sound zusammengeschraubt hab, dann muss ich den direkt aufnehmen, dann einen vom specki, von der drm1 mk3 und dann gehts weiter...

das sind so meine gründe.

???

vielleicht reicht ja tatsächlich auch ne 2500er?

eins noch: wie ist denn die sache mit den parameter - geht das mit individueller zuornung? also kann q-link fader 1 den internen synth bedienen, während der q-link 2 den profet bedient und der fader vielleicht noch den hall dazu fährt?
 
Ich als analog Fan fand den internen Synth wirklich gut und ich könnte mir vorstellen, diesen auch zu nutzen. Natürlich nicht ausschliesslich weil dann fehlt doch Irgendwo die analoge Wärme aber man kann Ihn für den einen oder anderen Sound benutzen. Besser als dein Prophet ist er nicht, un dich meine auch das der Specki besser klingt.

Wie gesagt den Synth musst du als Bonus sehen, wirklich ersetzen tut er analoge natürlich nicht. Aber den ein oder anderen Sound macht er besser. Die Effekte sind die besten die es je in einer MPC gab, aber Outboard können diese auch nicht ersetzen. Aber wenn du eh deine anderen Synths mitnutzen willst sie über die MPC ansteuern willst geh ich mal aus das du einen Mixer nutzen wirst, da kann man über die Auxe hochwertigere Effekte einschleifen die internen würde ich nicht wirklich nutzen, zumindest den Hall und den Delay nicht.

Aber das waren ja auch nie die Stärken einer MPC, was super ist, ist das felsenfeste timing und wie die Samples tönen, nämlich besser als aus der DAW sprich runder,knackiger. Die Wandler sind wirklich gut, und die MPC 5000 hebt sich auch klanglich vom Rest der MPC Familie ab.

Die Verarbeitung ist auch gut, und nicht so wie hier mal behauptet das sie mangelhaft wäre, das Design find ich nicht so gelungen, aber das ist Geschmacksache.

Wenn du den Synth nicht brauchst, und auch nicht die Effekte dann würde es schon eine 1000/2500er tun, die sind portabler. Und wenn du nur mehr Drums damit machst als längere Samples (sprich von Vinyl) dann fallen die besseren Wandler nicht so sehr ins Gewicht.

Das mit den q-link fadern geht die senden ja midi.
 
monokompatibel schrieb:
eins noch: wie ist denn die sache mit den parameter - geht das mit individueller zuornung? also kann q-link fader 1 den internen synth bedienen, während der q-link 2 den profet bedient und der fader vielleicht noch den hall dazu fährt?

ja, geht.
 
Der Sequencer der 5000er ist der vermutlich am einfachsten zu bedienende Hardware Sequencer aller Zeiten. Der Sound der Wandler klingt sehr gut (besser als MC 909 und MPC 1000 bzw. 2500), und auch vom Klangcharakter des (virtuellen) Synth war ich positiv überrascht. Also keine schlechte Idee. Hat sich halt meiner Meinung nach von der reinen Hip Hop Maschine wegbewegt und klingt ziemlich modern-edel, druckvoll und klar - aber nicht dreckig. Effektmäßig toppt sie auch die anderen MPCs, sowohl von der Auswahl der Effekte als auch von der Qualität her. Hip Hopper waren schnell beleidigt weil die 5000er von Akai in die Flagship Position bzw. Königsrolle gerückt worden ist. Dabei hat die 4000er fast genausoviel Features, aber eben andere und dazu noch 96kh24bit Sampling, und das ist eben vielen alten Dogs sauer aufgestoßen. Daher wurde sie mit dem inklusive Synth und der HD Funktion (zugegeben etwas unrevolutionäre Sachen) von der alteingessessenen MPC Fraktion schnell als eine Art Allinklusive-"Spielzeug" eingestuft, was sie meiner Meinung nach nicht ist. Ich würde sie als MPC 3500 sehen, unter diesem Titel war sie ursprünglich auch geplant zu erscheinen, ein paar Demo Modelle der 5000er tragen noch diese Bezeichnung.
 
@ Moogu: humm dann liegts wohl an was anderem dass manche Teile wenig Bauchraum ausstrahlen bzw. mehr nach Spielzeuch klingen als andere?
 
Mit SICHERHEIT nicht an Wandlern. Das kann ich schon am Klang eines SY99 prima belegen. Da ist viel viel viel viel mehr in der Engine was faul. Deshalb klingt auch ein Virus nicht wie ein SonicCore ASB. Ein X nicht wie ein Y (beide digital).
Ich wage sogar mal frech die Behauptung, dass schon die 20 Bit Wandler weit besser waren als das, was dahinter saß. Ich wette, dass mir Kollege Fetz den Rücken freiballern kann. Siehe http://sequencer.de/synth/index.php/Schwurbel Schwurbel™=Exciter-ähnliche Artefakte Thread und andere. Die haben alle supergeile Wandler, aber sind hier und da einem oben schon erwähnten TG77 oder SY99 klanglich weit unterlegen. Da kommt der Digitalmüll und das Aliasing nicht aus den Wandlern.
 
ich hab keine ahnung warum das teil in vielen foren so schlecht geredet wurde.
da das meine erste MPC ist, bin ich vielleicht unvorbelastet und hab keine lange persönliche geschichte mit der firma akai..

aber nun mal zur frage:
die mpc5000 ist das, was momentan am nächsten an die rechnerlose studiozentrale rankommt. anschlüsse en masse, viele regler, gute hardware, super-sequencer.

- die filter und auch den synth finde ich sehr gut, die filter machen ordentlich sound, der synth klingt für meine ohren ziemlich roh und analog und hebt sich wohtuend von vielen VAs wie Virus etc. ab (und ja, ich besitze filter wie schippmann, vermona und sherman). klar sind das digitale filter aber die sinf aboslut brauchbar und können ordentlich "sound" machen und dazu sind filter doch da, oder?
- effekte sind durchwachsen, delays, kompressoren, frequshifter gut, hall und mod-effekte unbrauchbar. aber durch die vielen ausgnänge kann man sehr gut effekte dahinterhängen. ich habe z.b. an einigen einzel-outs bestimmte kompressoren oder filter, mit einem tastendruck im (sehr guten) mixer kann ich dann einen loop oder ein drumset blitzschnel auf einen externen effekt routen.
- MIDI-Controller geht, allerdings immer nur für einen track
- die hardware fühlt sich einfach gut an!
- ein feature, das nie beachtung findet ist das resampling: du kannst gleichzeitig spielen und samplen, also nicht nur intern resamplen, sondern samples aus der maschine rausführen, mit externen effekten abmischen und das ganze dabei gleichzeitig wieder aufnehmen. ein hardware-bounce sozusagen - killer-feauture!

es gibt allerdings auch ein paar dinge, die ich nicht so toll finde:
- alle Regler immer nur track-bezogen
- die audiotracks funktionieren nur im song-mode, wenn das auch für eine sequence gehen würde, wäre es besser
- kein richtiger step/lauflicht-mode
- das slicing ist fummelig
- kein REX-import

alles in allem bin ich aber sehr happy mit dem teil, einzige alternative wäre das roland mv-8800, das kommt aber für mich wegen der wenigen anschlüsse nicht in frage als studiozentrale.
 
Moogulator schrieb:
Mit SICHERHEIT nicht an Wandlern. Das kann ich schon am Klang eines SY99 prima belegen. Da ist viel viel viel viel mehr in der Engine was faul. Deshalb klingt auch ein Virus nicht wie ein SonicCore ASB. Ein X nicht wie ein Y (beide digital).
Ich wage sogar mal frech die Behauptung, dass schon die 20 Bit Wandler weit besser waren als das, was dahinter saß. Ich wette, dass mir Kollege Fetz den Rücken freiballern kann. Siehe <a href=https://www.sequencer.de/synth/index.php/Schwurbel>Schwurbel™</a> Thread und andere. Die haben alle supergeile Wandler, aber sind hier und da einem oben schon erwähnten TG77 oder SY99 klanglich weit unterlegen. Da kommt der Digitalmüll und das Aliasing nicht aus den Wandlern.
Ich kann auch nicht verstehen, warum ein JD800 von 1991 soviel besser klingt als manch anderer VA von heute. Auch mit nur einem Layer...
 
na ich find den synth durschnittlich durch die vielen knobs fader ist der aber absolut hands on und wird gerne eingesetzt....
bin nicht so der computer user sondern mehr der "offline " "musikmacher"...
der große screen +
viele effekte+
adat+
synth+


heutzutage ist ein mpc eingentlich ein luxus weil man alles und das noch besser am rechner machen kann!!!

bin rundum glücklich mit meinen 5000 hab ihn auch gebraucht gekauft weil er mir neu einfach zu teuer ist...

man muß halt wissen was man möchte
aber nen 2500 mit jj os ist auch mehr als genug
 
Zolo schrieb:
Moogulator schrieb:
Mit SICHERHEIT nicht an Wandlern. Das kann ich schon am Klang eines SY99 prima belegen. Da ist viel viel viel viel mehr in der Engine was faul. Deshalb klingt auch ein Virus nicht wie ein SonicCore ASB. Ein X nicht wie ein Y (beide digital).
Ich wage sogar mal frech die Behauptung, dass schon die 20 Bit Wandler weit besser waren als das, was dahinter saß. Ich wette, dass mir Kollege Fetz den Rücken freiballern kann. Siehe <a href=https://www.sequencer.de/synth/index.php/Schwurbel>Schwurbel™</a> Thread und andere. Die haben alle supergeile Wandler, aber sind hier und da einem oben schon erwähnten TG77 oder SY99 klanglich weit unterlegen. Da kommt der Digitalmüll und das Aliasing nicht aus den Wandlern.
Ich kann auch nicht verstehen, warum ein JD800 von 1991 soviel besser klingt als manch anderer VA von heute. Auch mit nur einem Layer...

Ich schon. Die aktuelleren sind nämlich Soft und haben schonmal Schwurbel, die 90er Modelle haben das nicht. Aber es liegt halt nicht an den Wandlern. Das ist die Message des Tages.
 
eisblau schrieb:
(...) und auch vom Klangcharakter des (virtuellen) Synth war ich positiv überrascht. Also keine schlechte Idee. Hat sich halt meiner Meinung nach von der reinen Hip Hop Maschine wegbewegt und klingt ziemlich modern-edel, druckvoll und klar - aber nicht dreckig. Effektmäßig toppt sie auch die anderen MPCs, sowohl von der Auswahl der Effekte als auch von der Qualität her. Hip Hopper waren schnell beleidigt weil die 5000er von Akai in die Flagship Position bzw. Königsrolle gerückt worden ist. Dabei hat die 4000er fast genausoviel Features, aber eben andere und dazu noch 96kh24bit Sampling, und das ist eben vielen alten Dogs sauer aufgestoßen. Daher wurde sie mit dem inklusive Synth und der HD Funktion (zugegeben etwas unrevolutionäre Sachen) von der alteingessessenen MPC Fraktion schnell als eine Art Allinklusive-"Spielzeug" eingestuft, was sie meiner Meinung nach nicht ist. Ich würde sie als MPC 3500 sehen, unter diesem Titel war sie ursprünglich auch geplant zu erscheinen, ein paar Demo Modelle der 5000er tragen noch diese Bezeichnung.

Stimmt, und das hat gute Gründe: Die VA Engine der MPC5000 ist mit der des Alesis Fusion identisch und die ist sozusagen anerkannt als astreine Tonerzeugung ohne Schwurbelproblem und mit relativ viel Druck und Klarheit.
 
monokompatibel schrieb:
wunderbar - erst mal vielen lieben dank für die schnelle antwort...

ich werd mal was konkreter:

hab einfach kein bock mehr nur computer zu programmieren - mir fehlt die intuition und der spaß geht so langsam verloren am rechner. hier steht ein spectralis2, den ich auch bedienen kann, ein prophet08, ein schippmann und halt das kaoss pad3. demnächst sollte eigentlich noch ne drm1 mk3 dazu. die will ich dann absamplen, sowie auch den anderen kram bedienen, samplen, usw. bei dem ganzen minimal-gefrickel ist je einiges zu sequenzen haut zu tage. hatte auch erst an die MD UW gedacht, aber ich glaub der o.g. weg macht mehr sinn.

klar, dass ich auch die FXe aus der mpc benutzen will - auch die filter. und das ist halt nicht möglich, wenn die kiste keine flagschiff sondern ein spielzeug ist. aber das wurde ja schon verneint. ;-)

am ende soll der rechner nur noch zum fertigen recorden und mischen dienen.

also du meinst, das geht...

??? danke nochmals für antworten.


ach sach mal wie siehts den aus mit dem kaoss pad 3 lohnt sich das? also jetzt für 95% zu hause benutzung und 5% zum auflegen
lohnt sich das???
 
hi...

ja, warum soll sich das nicht lohnen? ich mag das pad eigentlich ganz gerne, weil man es ebenso gut bedienen kann, wie ich mir das bei der mpc vorstelle - halt intuitiv - effects klingen auch vernünftig. also warum nicht? und man kann es auch mal zum auflegen mitnehmen ;-) ich weiß ja nicht, wie du sonst so ausgestattet bist mit effekten.

lg michael
 
outgo schrieb:
- ein feature, das nie beachtung findet ist das resampling: du kannst gleichzeitig spielen und samplen, also nicht nur intern resamplen, sondern samples aus der maschine rausführen, mit externen effekten abmischen und das ganze dabei gleichzeitig wieder aufnehmen. ein hardware-bounce sozusagen - killer-feauture!

e

verdammt das hab ich jetzt erst entdeckt die input thru funktion...cool danke!!!
 
o.k. - das mit dem resampling wusste ich schon. ich hab am wochenende midi-noten rausgeschickt und meinen prophet08 aufgenommen. wie funktioniert das denn so, dass man wirklich mit direct recording timing-genau aufzeichnet? es gibt doch nur die zwei möglichkeiten - direct recording und hd-record. andere möglichkeiten gibt es doch nicht, oder? also mit "normalem" sampling im rec-mode geht das doch nicht.

danke
 
... da bin ich nochmal: hab das mit den q-links auch noch nicht geschnallt. wofür ist die after-taste und was heißt note-on bzw. realtime in kombination mit den after tasten oder den q-links generell?

also, ich würde gerne nachträglich nochmal den pitch auf z.b. precussions ändern. ich zeichne die ganz normal auf, und dann kann ich mit den after-tasten und q-link das ganze nochmal im pitch ändern. ist ja o.k. aber wenn ich mir das ganze anhöre, dann wird immer die aktuelle pitch-stellung abgespielt... ich finde, das ist im handbuch auch nicht gut erläutert. vielleicht hilft mir mal jemand auf die sprünge.

danke nochmals...
 
(habs in nem anderen thread schon beschrieben...) ich habe mir die mpc 5000 auch als compi ersatz gekauft, bin mittlerweile aber wieder etwas runtergekommen.
die fx sind meiner meinung nach unbrauchbar. beim sequencer bin ich mir noch nicht ganz sicher, ich glaube, das ist stark abhängig davon, wie man arbeitet. ich bin eingefleischter live-user, ich mach den compi an, drücke start und dann entwickelt sich alles so im laufenden betrieb, ich bin nicht so der klassische midi-arranger. das geht mit der mpc auf jeden fall nicht!!
ich will die mpc hier nicht schlecht machen, aber, wenn man schnelles arbeiten mit dem rechner gewöhnt ist, ist der umstieg auf den mpc-sequencer schon schwer, wenn man mal nicht in realtime sequenzieren will.
 
CO2 schrieb:
(habs in nem anderen thread schon beschrieben...) ich habe mir die mpc 5000 auch als compi ersatz gekauft, bin mittlerweile aber wieder etwas runtergekommen.
die fx sind meiner meinung nach unbrauchbar. beim sequencer bin ich mir noch nicht ganz sicher, ich glaube, das ist stark abhängig davon, wie man arbeitet. ich bin eingefleischter live-user, ich mach den compi an, drücke start und dann entwickelt sich alles so im laufenden betrieb, ich bin nicht so der klassische midi-arranger. das geht mit der mpc auf jeden fall nicht!!
ich will die mpc hier nicht schlecht machen, aber, wenn man schnelles arbeiten mit dem rechner gewöhnt ist, ist der umstieg auf den mpc-sequencer schon schwer, wenn man mal nicht in realtime sequenzieren will.

Die FX waren schon immer schlecht in der MPC, warum benuzt du einfach nicht outboard ein Lexicon-Hall schlägt auch jedes VST-Plugin. Die Mpc ist keine eierlegende Wollmilchsau, obwohl deine 5000er diesem Anspruch ziemlich nahe kommt.

Die MPC ist auch eher so wie ein Musikinstrument, und will gespielt werden, ist gewöhnungssache wenn du von einer anderen Arbeitsweise kommst dann ist das natürlich erstmal was anderes. Ich geh mal davon aus, das du nie ein Schlagzeug oder ein anderes Musikinstrument bedient hast. Ein Freund von mir arbeitet auch mit live und der zeichent die Noten einfach in den Sequencer, ist halt ´ne andere Arbeitsweise, welche besser ist soll jeder für sich selbst rausfinden. Ich persöhnlich finde das arbeiten mit der MPC um einiges fördernder für die musikalische Ideeumsetzung, und kommer auch schneller zu einem Ergebnis als mit dem Computer.
 
warum benuzt du einfach nicht outboard
jo klar, bin schon am suchen, die idee hinter der anschaffung der mpc war halt ne andere......

wie gesagt, ich will die mpc nicht schlechtreden, ich gebe so schnell auch nicht auf :D ich bin halt eher ein sample-schnipsler und nicht so der midi arrangierer, am rechner zerfrickel ich mich immer und komme zu keinem ergebnis (ich denke das geht vielen so :lol: ) daher die entscheidung für die mpc. das war im grunde schon ok.
ich habe das teil auch erst seit 2 wochen, von daher ist das erst mal eine sehr oberflächliche bewertung. ich mache im live halt viel mit random-funktionen, da ist live ungeschlagen gut, mit der mpc muss ich da erst mal wege finden, das umzusetzen.
 
ich stell mir auch die sample schneiderei irrsinnig mühsam vor. Im Pc geht das bearbeiten von Audio am schnellsteen und einfachsten
 
hmm, ich weiß immer gar nicht, was alle gegen die FX der MPC5000 haben?
OK, der Hall ist komplett für die Tonne, die Mod-FX eher auch aber die Delays, die Kompressoren und der ganz hervorragenden Frequenzschieber sind doch echt nicht so schlecht.
 
@Co2

Mag sein das die sample schnipserei am PC komfortabler geht. Dann mach das doch einfach weiterhin am PC die 5000er hat doch einen USB Anschluss da kann man komfortabel die Samples dann in die MPC laden. Ich versteh auch garnicht warum Ihr alle so viel samples zerfrickelt ?? Ih sollt spielen und keine samples schneiden ;-)

Die 5000er hat ja 10 Outs, also 5 Stereopaare, da kannst du jedes inviduell einem Kanal im Mixer zuweisen, und dann über die Auxe Effekte einschleifen. Da würde ich einfach die effekte nehmen die bei der 5000er schlecht sind, z.b der Hall und vieleicht das Delay. Eine Idee wäre ein hochwertiger Hall, und an dem einem vieleicht ein KP3 für Spielereien. Mit dieser Combo hast du so ziemlich ein unschlagbares Monstersetup, auch durch die analoge Summierung durch 5 Stereopaare sollte klanglich nochmal mehr Raum und Plastizität verleihen.

Es gibt für beide Produktionsweisen pro´s und con´s. Ich möchte jetzt nicht auf alle eingehen. Aber ich finde z.b den VA Synth der 5000er besser als jedes VST-Plugin. Und vorallem der Sequencer ist tight ! Bei Live wackelt der Seq so schlimm das ich das raushöre, das war auch damals für mich ein Ausschlußkriterium für Ableton Live, und der Grund warum ich meine Drums wieder mit Hardware mache. Außerdem klingt die 5000er durch die neuen verbauten Wandler auch viel besser als Ihre Vorgänger, da kann man bei Live noch so viel komprimieren und an den EQ´s drehen, es wird nicht so schön wie mit der 5000er klingen.

Aber wie gesagt, das muss jeder für sich selber rausfinden. Ist auch stark davon abhängig was für Musik du machst. Ich jedenfalls schiele stark auf die 5000er, könnte meine neue Maschine sein.
 


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