Vinyl, Tonabnehmer & Friends

telefonhoerer

telefonhoerer

||||||||||
Hier wird ja gerne mal über die Vorzüge von Vinyl diskutiert,
aber ein entscheidender Faktor warum man sich bei Schallplatten den subjektiven Eindruck des persönlichen Klangvorteils
zurechtzaubern kann ist das elektromechanische Filter, allgemein als die Nadel bekannt.

ich benutze seit Jahrzehnten ein Shure V15MR5, selbstredend denn ich komme aus einer Shure Familie. Ortofon das war was für
Rentner mit einem Hang für schlechte Klassikproduktionen.
Das V15 hat seine Schwächen, der zurückhaltende Bass und das zu breite Stereobild aber ich habe bisher nix wirklich besseres gefunden.

was benutzt Ihr den als Referenz?
als im Nachbarstudio die letzte Vorpressung angeliefert wurde flog das Concorde raus und mit Hilfe eines Shure M44-6 auf nem Technics und ner PA-Abhöre
prüfte der Meister sein Werk (digitalem Ursprungs)..............das hat mich dann doch mal zum Nachdenken gebracht, was braucht man eigentlich wirklich wenn man eh weis wie es wirklich klingt?

Wenn ich mir z.B. von Depesche Mode die Some Great Reward anhöre weis ich in etwa wie Sie klingen sollte, aber gestern mit einem Grado auf einem Vestax P5000 abgespielt
stelle ich heute mit meiner neuesten Errungenschaft, dem Clearaudio Performer, fest das es nicht besser/schlechter klingt aber Unterschiede im Stereobild, in der Dynamik und
dem Frequenzgang/Impulsverhalten zu einer anderen Wahrheit führen.
 
Ortofon 2M Blue auf meinem besten Plattenspieler, Audio Technica AT-VM95-E auf meinem billigsten Plattenspieler.

Ich bin kein Rentner. Ich habe einen Hang zu Klassikproduktionen - aber nicht zu schlechten.
 
Das günstigste Audio-technica- System für ~ € 40,-
Reicht mir vollkommen aus an meinem Lenco. Allerdings sollte ich es nach über 20 Jahren mal wieder ersetzen. :)
Die Bananensysteme gefallen mir optisch nicht so.
 
Mein Tonabnehmer für Vinyl:
Eine modifizierte Ortofon Concorde von Pro-Ject (S2C) mit elliptischen Schliff in Silber


Spieler ist eine limitierte Version des Reloop RP-1000 mk.III mit Riemenantrieb und hochglanz Edelstahlplatte onTop.
Für HiFi vollkommen ausreichend - Direktantrieb muss hier nicht sein, im Gegenteil - die meisten HiFi-Plattenspieler sind per Riemen angetrieben. Daher alles gut.

46035834kn.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gehe da nicht so wissenschaftlich ran.
Ich weiß auch, wie die genannte Some Great Reward klingt. Die kenne ich in und auswendig.
Ich habe 2x
und die klingen für mich gut genug.
Ich vertraue da auch den Rezensionen, ob das ganz allgemein eine gute Nadel ist.
 
mit den Concorde hatte ich immer Brummprobleme insbesondere bei den Vestax-Laufwerken.
das Concorde Arkiv verwende ich ab und zu, um alte Scheiben zu digitalisieren. Klingt erstaunlich gut,
bei Jazz oder Klassik merkt man allerdings schon wo die Grenzen bei der Auflösung und Räumlichkeit liegen.

Die hohe Ausgangsspannung der Concorde Systeme ist halt auch sehr praktisch wenn man kein Vermögen für einen
rauscharmen Pre-Amp ausgeben will. (oder ich, wie Jahrzehnte in die Optimierung des Eigenbaus)
 
Vor allem IMMMER eine nackte Nadel , keine getippte Variante bei der nur ein winziger Teil aus Diamant aufgeklebt wird . Die Haltbarkeit und die bessere Ausführung machen Sinn , alles andere ist Murks .

Ansonsten habe ich eine umfangreiche Sammlung von Vintage Tonabnehmern von 1978 - 2xxx die entweder mit NOS Nadeln oder amtlichen Neuteilen bestückt sind .
Vorrangig Technics und Audio Technica , und natürlich muss man bei Vintage auch ein altes Shure M75 dabei haben , das läuft derzeit auch am meisten .

Mein all time favourite ist auf jeden Fall das AT 12 XE , ich habe noch nie erlebt das es mit irgend einer Kombination nicht gut klang .
 
ich hab noch eine Ersatznadel fürs Shure V15/5MR da gibts nicht mal mehr Nachbauten :sad:
 
Ich bleibe aus Gewohnheit am Elac DN 792 hängen. Ich hatte eine Weile alternativ auf einem anderen Tonarmrohr das Blue von Ortofon, was mir auch ganz gut gefällt, aber das Elac ist einfach eine Gewohnheit für mich seit gut 30 Jahren.


Was denn?

Wie jeder beim Westdeutschen Dummfunk weiß, heißt die Band Deep Ashe Mote -- Diep Äsch Moht ist wahrscheinlich Kölsch für irgendwas.

Stephen
 
ich hab ja das billigste Clearaudio-System ohne "Holzseitenteile" gekauft, gehe ich richtig in der Annahme das der Klangunterschied genauso groß ist wie bei Modular-Cases?
 
Nagaoka MP-500 Tonabnehmer (Moving Iron)
ich denke man kann auch neue Platten damit hören ;-)

MI System sind meist nicht so empfindlich bezüglich der Abschlusskapazität/Wiederstand da muß man sich nicht all zu viele Gedanken
bezüglich der Kabel und dem Pre-Amp machen.
Wobei mein Grado System extrem zickig bezüglich des Tonarms/Headshells ist...das liegt allerdings weniger am der MI-Bauform
 
Habe einen 1210 MK2 mit Benz Micro MC-Gold bestückt.
Als Preamp benutze ich einen Musical Fidelity V90.
Das klingt schon ganz ordentlich.
Würde aber gerne mal ein Concorde Elite System ausprobieren
finde die Concorde Systeme schon stylisch.

 
Bin da nicht so der "Feinschmecker" und auch wenn die "Vinyl-Misshandlungs-Zeiten" weit hinter mir liegen und ich hauptsächlich nur noch höre, blieb ich dabei:

Pickering XV-15 mit, vor ein paar Jahren dann doch mal benötigten, günstigen Ersatznadeln (iirc ehemals orig.: D150DJ) auf beiden SL-1210MK2.

Allerdings sollte ich es nach über 20 Jahren mal wieder ersetzen
+1 (+ 10 - "wieder") :]

Die Bananensysteme gefallen mir optisch nicht so.
+1 (ausserdem ließen sich da früher schlecht Münzen (DM) drauf kleben, wie man es noch von den Riemenbetriebenen her kannte und noch bevor man erfuhr, dass man am 1210er das Gewicht hinten auch umgedreht aufstecken kann) ;]

....zum Steine kaufen hier lang 😬
 


Neueste Beiträge

News

Zurück
Oben