Zaquencer: BCR2000 als Step-Sequencer

Also wenn Du den BCR schon rumliegen hast, installier dir einfach mal die Zaquencer Demo. Da kannste Dir schon ein Bild von der Leistung machen. Ein Vergleich mit dem Beatstep macht keinen Sinn, dafür hat der Beatstep einfach zuwenig Funktionen. Und aufgrund des nicht vorhandenen Midi-Ins, kann man den Beatstep eh nicht vernünftig nutzen

Ich jedenfalls hab den Beatstep wieder eingepackt und im Keller verstaut. Der Zaquencer erlaubt einfach ein kreatives Arbeiten, da stinkt auch mein MAQ ab. Man hat so viele Features im direkten Zugriff, dass man auch Live extrem viel damit anfangen kann.

Ich würd sogar soweit gehen und sagen, es ist der beste Sequenzer auf dem Markt, schon allein wegen dem Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn ich mir was wünschen dürfte, wär es ein noch stabilerer Controller oder ne spezielle Hosthardware für den Zaq. Das dürfte sogar 2-3x soviel wie ein BCR kosten... ^^...

Probiers einfach mal aus, ich bin mir sicher Du wirst begeistert sein
 
Atarikid schrieb:
Wenn ich mir was wünschen dürfte, wär es ein noch stabilerer Controller oder ne spezielle Hosthardware für den Zaq.
vielleicht koennte man ja jemanden dafuer gewinnen, ein besseres, schoeneres, stabileres metall-gehaeuse fuer das bcr-innenleben auf den markt zu bringen? vielleicht den adrian, der die schoenen shruthi- und ambika-metall-gehaeuse macht und wohl auch fuer den lxr was in arbeit hat?
 
Atarikid schrieb:
Also wenn Du den BCR schon rumliegen hast, installier dir einfach mal die Zaquencer Demo. Da kannste Dir schon ein Bild von der Leistung machen. Ein Vergleich mit dem Beatstep macht keinen Sinn, dafür hat der Beatstep einfach zuwenig Funktionen. Und aufgrund des nicht vorhandenen Midi-Ins, kann man den Beatstep eh nicht vernünftig nutzen

Ich jedenfalls hab den Beatstep wieder eingepackt und im Keller verstaut. Der Zaquencer erlaubt einfach ein kreatives Arbeiten, da stinkt auch mein MAQ ab. Man hat so viele Features im direkten Zugriff, dass man auch Live extrem viel damit anfangen kann.

Ich würd sogar soweit gehen und sagen, es ist der beste Sequenzer auf dem Markt, schon allein wegen dem Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn ich mir was wünschen dürfte, wär es ein noch stabilerer Controller oder ne spezielle Hosthardware für den Zaq. Das dürfte sogar 2-3x soviel wie ein BCR kosten... ^^...

Probiers einfach mal aus, ich bin mir sicher Du wirst begeistert sein

off Topic frage: muss die erste reihe der Encoder bei der bcr genau so stramm laufen wie die 2.-4. reihe? bei meiner läuft die erste reihe viel träger und wenn ich zu schnell drehe dann bleibt der wert bei einigen Encodern ab und zu hängen und zählt nicht weiter. ich vermute, dass die Encoder abgerockt sind. kann man die austauschen?
 
ossi-lator schrieb:
off Topic frage: muss die erste reihe der Encoder bei der bcr genau so stramm laufen wie die 2.-4. reihe? bei meiner läuft die erste reihe viel träger und wenn ich zu schnell drehe dann bleibt der wert bei einigen Encodern ab und zu hängen und zählt nicht weiter. ich vermute, dass die Encoder abgerockt sind. kann man die austauschen?
christian hat auf seiner website eine eigene seite ueber bekannte hardware-probleme von bcr-controllen, von dort verlinkt er auch zu dieser reparaturanleitung fuer probleme mit der obersten encoder-reihe. schaus dir mal genau an, vielleicht bringt es dich weiter. kurz zusammengefasst: moeglicherweise werden die probleme in der obersten reihe gar nicht durch defekte encoder, sondern durch das led-display verursacht.
 
Atarikid schrieb:
Also wenn Du den BCR schon rumliegen hast, installier dir einfach mal die Zaquencer Demo. Da kannste Dir schon ein Bild von der Leistung machen. Ein Vergleich mit dem Beatstep macht keinen Sinn, dafür hat der Beatstep einfach zuwenig Funktionen. Und aufgrund des nicht vorhandenen Midi-Ins, kann man den Beatstep eh nicht vernünftig nutzen

Ich jedenfalls hab den Beatstep wieder eingepackt und im Keller verstaut. Der Zaquencer erlaubt einfach ein kreatives Arbeiten, da stinkt auch mein MAQ ab. Man hat so viele Features im direkten Zugriff, dass man auch Live extrem viel damit anfangen kann.

Ich würd sogar soweit gehen und sagen, es ist der beste Sequenzer auf dem Markt, schon allein wegen dem Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn ich mir was wünschen dürfte, wär es ein noch stabilerer Controller oder ne spezielle Hosthardware für den Zaq. Das dürfte sogar 2-3x soviel wie ein BCR kosten... ^^...

Probiers einfach mal aus, ich bin mir sicher Du wirst begeistert sein

Krasse Meinung und das sagst du mir, mit meinem sequencer Fetisch :mrgreen:

Kann er mehr als ein ML4?
 
Hallo,

danke für die schnelle Hilfe an ossi-lator und das Verlinken der Seite mit bekannten Problemen, bartleby!

Ich muß allerdings hier kurz einhaken, nämlich ist noch nicht so klar, ob die gepostete Reaparaturanleitung auch bei einem langsamen Verhalten der Encoder Abhilfe schaffen kann.
Sie ist auf jeden Fall einschlägig für den Multiplexer Hardwarefehler, der da ist daß mehrere Buttons beim Drücken eines Buttons reagieren
(habe auch selbst schon einen BCR mit der Anleitung wieder fit gekriegt).

Die Ursache für defekte/träge Encoder ist noch unklar.
Es könnte, gerade bei mehreren Encodern, u.U. schon eine elektronische Ursache haben, oder auch eine mechanische (der einzelnen Encoder).
Ich bin da weiter dran und werde neue Erkenntnisse auf der verlinkten Forumsseite mit bekannten BCR-Hardwareproblemen posten:
https://zaqaudio.com/forums/topic/sticky-hardware-issues

Viele Grüße,
Christian
 
ZAQ Audio schrieb:
Hallo,

danke für die schnelle Hilfe an ossi-lator und das Verlinken der Seite mit bekannten Problemen, bartleby!

Ich muß allerdings hier kurz einhaken, nämlich ist noch nicht so klar, ob die gepostete Reaparaturanleitung auch bei einem langsamen Verhalten der Encoder Abhilfe schaffen kann.
Sie ist auf jeden Fall einschlägig für den Multiplexer Hardwarefehler, der da ist daß mehrere Buttons beim Drücken eines Buttons reagieren
(habe auch selbst schon einen BCR mit der Anleitung wieder fit gekriegt).

Die Ursache für defekte/träge Encoder ist noch unklar.
Es könnte, gerade bei mehreren Encodern, u.U. schon eine elektronische Ursache haben, oder auch eine mechanische (der einzelnen Encoder).
Ich bin da weiter dran und werde neue Erkenntnisse auf der verlinkten Forumsseite mit bekannten BCR-Hardwareproblemen posten:
https://zaqaudio.com/forums/topic/sticky-hardware-issues

Viele Grüße,
Christian

Also ich habs mir erstmal einfach gemacht und eine neue BCR geordert. Dann kann ich ja mal vergleichen. Fakt ist, die erste Reihe ist wackeliger durch die Push-Button Funktion. Ab Reihe 2 sitzt alles viel fester und weniger fragil. Das Display arbeitet ansich sauber, "that segments of the 7segment display slightly light up" passiert ansich nicht bei meiner BCR.

Und das Verhalten ist sowohl bei Behringer OS als auch beim Zaquencer gleich. Mal sehen wie eine neue BCR rotiert.
 
ein besseres, schoeneres, stabileres metall-gehaeuse

Ich hatte das "stabil" nicht unebdingt auf das Gehäuse an sich bezogen, das ist eigentlich ok... Ich dachte eher an die Encoder, grade die "1st row" ist schon etwas wabbelig... Ich frag mich auch, ob man die nicht durch einfache Encoder ersetzen könnte. Hab die BCR noch nicht aufgeschraubt
 
Atarikid schrieb:
Ich hatte das "stabil" nicht unebdingt auf das Gehäuse an sich bezogen, das ist eigentlich ok... Ich dachte eher an die Encoder, grade die "1st row" ist schon etwas wabbelig... Ich frag mich auch, ob man die nicht durch einfache Encoder ersetzen könnte.
die zaquencer-software nutzt aber auch die eingebaute taster-funktion der oberen encoder...
 
Der König ist tot, es lebe der König

Bei aller Euphorie (die ich gerechtfertigt finde, tolles Projekt), als BeatStep-Killer kann ich persönlich das nicht sehen, aus preislichen Gründen. Mein kleines Modularsystem hat keinen Midi-Zugang und ich bin drauf angewiesen da CV-/Gate-Impulse reinzubekommen. Der BeatStep bietet mir das direkt und kostet unter 100 Euro. Für den Zaquencer müsste ich erstmal den Behringer Controller kaufen, 100-125 Euro, dann die Firmware von ZAQ, 69 Euro, und dann noch einen Midi-to-CV/Gate Converter, auch nochmal an die 100 Euro. Wäre ich summa summarum bei knapp 300 Euro. Also eher ein Dark Time Killer. Das ist ne andere Preisklasse. Und mit dem Zaquencer hätte ich keinen Pad-Controller.
 
Bei aller Euphorie (die ich gerechtfertigt finde, tolles Projekt), als BeatStep-Killer kann ich persönlich das nicht sehen, aus preislichen Gründen. Mein kleines Modularsystem hat keinen Midi-Zugang und ich bin drauf angewiesen da CV-/Gate-Impulse reinzubekommen. Der BeatStep bietet mir das direkt und kostet unter 100 Euro. Für den Zaquencer müsste ich erstmal den Behringer Controller kaufen, 100-125 Euro, dann die Firmware von ZAQ, 69 Euro, und dann noch einen Midi-to-CV/Gate Converter, auch nochmal an die 100 Euro. Wäre ich summa summarum bei knapp 300 Euro. Also eher ein Dark Time Killer. Das ist ne andere Preisklasse. Und mit dem Zaquencer hätte ich keinen Pad-Controller

CV/Gate ist natürlich ein Argument. Mit Midi-In könnt ich den Beatstep auch mögen. Optisch und haptisch finde ich den ja auch wunderbar. Inspiriert hat er mich jedoch nicht, weil experimentelles Sequenzing nur bedingt möglich ist. Das Schlimmste jedoch, dass ich den Beatstep als Zentrum meines Setups einsetzen müsste wenn ich ihn zu anderen Geräten gesynct haben möchte. Standalone mit einem Tonerzeuger mag das ja noch witzig sein...


echt - wofür ... bin am blinderkunden ohne manual ;-)

Hab die bisher auch noch nicht gebraucht, weiß auch nicht ^^... Sind halt da :)
 
Atarikid schrieb:
Bei aller Euphorie (die ich gerechtfertigt finde, tolles Projekt), als BeatStep-Killer kann ich persönlich das nicht sehen, aus preislichen Gründen. Mein kleines Modularsystem hat keinen Midi-Zugang und ich bin drauf angewiesen da CV-/Gate-Impulse reinzubekommen. Der BeatStep bietet mir das direkt und kostet unter 100 Euro. Für den Zaquencer müsste ich erstmal den Behringer Controller kaufen, 100-125 Euro, dann die Firmware von ZAQ, 69 Euro, und dann noch einen Midi-to-CV/Gate Converter, auch nochmal an die 100 Euro. Wäre ich summa summarum bei knapp 300 Euro. Also eher ein Dark Time Killer. Das ist ne andere Preisklasse. Und mit dem Zaquencer hätte ich keinen Pad-Controller

CV/Gate ist natürlich ein Argument. Mit Midi-In könnt ich den Beatstep auch mögen. Optisch und haptisch finde ich den ja auch wunderbar. Inspiriert hat er mich jedoch nicht, weil experimentelles Sequenzing nur bedingt möglich ist. Das Schlimmste jedoch, dass ich den Beatstep als Zentrum meines Setups einsetzen müsste wenn ich ihn zu anderen Geräten gesynct haben möchte. Standalone mit einem Tonerzeuger mag das ja noch witzig sein...


echt - wofür ... bin am blinderkunden ohne manual ;-)

Hab die bisher auch noch nicht gebraucht, weiß auch nicht ^^... Sind halt da :)

Nur gut das ich dazu midipal hab :mrgreen:
 
Kann man da irgendwie mit dem Inhaber der ZAQ-Homepage Kontakt aufnehmen? Auf der Webseite ist leider keine Kontakt-E-Mail oä ersichtlich. Ich möchte gerne die Software kaufen, jedoch vorab überweisen, da ich weder Paypal noch Kreditkarte habe.
 
Re: Der König ist tot, es lebe der König

Schneefels schrieb:
Bei aller Euphorie (die ich gerechtfertigt finde, tolles Projekt), als BeatStep-Killer kann ich persönlich das nicht sehen, aus preislichen Gründen. Mein kleines Modularsystem hat keinen Midi-Zugang und ich bin drauf angewiesen da CV-/Gate-Impulse reinzubekommen. Der BeatStep bietet mir das direkt und kostet unter 100 Euro. Für den Zaquencer müsste ich erstmal den Behringer Controller kaufen, 100-125 Euro, dann die Firmware von ZAQ, 69 Euro, und dann noch einen Midi-to-CV/Gate Converter, auch nochmal an die 100 Euro. Wäre ich summa summarum bei knapp 300 Euro. Also eher ein Dark Time Killer. Das ist ne andere Preisklasse. Und mit dem Zaquencer hätte ich keinen Pad-Controller.

Meinen ehrlichen Respekt. Also in der Preisklasse eines Beatstep würde ich persönlich komplett auf hardware verzichten und lieber vollständig im Computer Musik machen.
Das ist aller Ehren wert, dass Du dir das überhaupt antust :)
 
ASJ schrieb:
Kann man da irgendwie mit dem Inhaber der ZAQ-Homepage Kontakt aufnehmen? Auf der Webseite ist leider keine Kontakt-E-Mail oä ersichtlich. Ich möchte gerne die Software kaufen, jedoch vorab überweisen, da ich weder Paypal noch Kreditkarte habe.
seine mail-adresse steht doch in seinem impressum - ganz wie es sich gehoert. so hab ich ihn auch kontaktiert...
 
ASJ schrieb:
Ok danke. Hab ich zwar schon gesehen, wusste aber nicht ob dieser User der "Chef" des Ganzen ist oder "nur" ein Mitarbeiter, der in solchen Angelehenheiten nicht entscheiden darf..habs mal mit einer PM versucht...
lol, was schaetzt du denn, wieviele "mitarbeiter" dieser weltumspannende megakonzern zaq audio global entreprises so hat? :D

aber ich finds auch immer lustig, wenn einmannbetriebe im pluralis majistatis sprechen. scheint in der synthbastelbrangsche gang und gebe zu sein - olivier gillet (aka mutable instruments) macht das zb auch gern.
 
Re: Der König ist tot, es lebe der König

darsho schrieb:
Meinen ehrlichen Respekt. Also in der Preisklasse eines Beatstep würde ich persönlich komplett auf hardware verzichten und lieber vollständig im Computer Musik machen.
Das ist aller Ehren wert, dass Du dir das überhaupt antust :)

Weißt ja, nur die Harten komm´ in Garten :D ich hab durchaus was übrig für Gear das ein bischen schrottig ist, aber halt kein Vollschrott.
 
Wenn man am BCR die seitlichen Schrauben löst, gehen dann die gewölbten Seitenteile runter (wegen der Montage der - geraden - Holzseitenteile)?
 
habe mir die schablone für die holzseitenteile mal ausgedruckt. man ist schon echt patz die das ganze braucht. hat die schon jemand gebadtelt? evtl. kann die ja jemand hier anbieten ode sollen wir eine group sache machen ? hat jemand andere holzseitenteile oder ideen?
 
bartleby schrieb:
aber ich finds auch immer lustig, wenn einmannbetriebe im pluralis majistatis sprechen. scheint in der synthbastelbrangsche gang und gebe zu sein - olivier gillet (aka mutable instruments) macht das zb auch gern.

Das ist auch anderswo durchaus üblich, daß bei Einmannbetrieben immer "wir" geschrieben wird.

In der Heimcomputerzeit hab ich mich selbst ja scherzhaft "the microbug group" genannt, weil ich auf den entsprechenden Treffen sowohl Hard- als auch Software demonstriert habe :)
 


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