"Omas" zahlen 24€ fürs singen an GEMA?

Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

PS:

Wenn Mic und Co bei Musotalk ein Lied jünger als 70 Jahre performen. Ist da auch Kohle fällig?
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

----- schrieb:
Bei den Omis geht es um 24 Euro. Durch 10 sind 2,40. Und deswegen treffen die sich jetzt am 13.Mai zum letzten Mal?
2,40 Eintritt, um sich selber singen zu hören? Ja, das sollte es einem schon wert sein! An wen zahl ich eigentlich Strafgebühr, wenn ich mit wem ins Bett geh, geht das an den örtlichen Puff wegen Geschäftsschädigung oder eher ans Ordnunsgamt wegen Sittenwidrigkeit? :selfhammer:

Im Ernst: Das Problem ist wohl oft auch einfach die Bürokratie und die Rechtsunsicherheit, mit der sie die Leute überziehen. In solchen Fällen wie Seniorentreffs oder Kindergärten wird es - vermute ich - selten um Unsummen gehen, aber um einen Aufwand und Stress, für den einfach keine Reserven da sind.

Mal abgesehen davon, dass 2,40 für manche tatsächlich ne halbe oder ganze Mahlzeit mehr oder weniger bedeuten.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

----- schrieb:
PS:

Wenn Mic und Co bei Musotalk ein Lied jünger als 70 Jahre performen. Ist da auch Kohle fällig?

Was meinste, wieso Podcasts selten Musik enthalten, also wenn dann nur unsere.
Und deshalb kann man so schlecht einen Musik-Pod/Videocast machen - so ohne Musik. Man kann sagen "der Song xy" und dann müssen sich alle den raussuchen und dann kann man reden.

Ist schon doof, aber jemand könnte sich das sonst rausschneiden, wobei Ausschnitte ausreichen, die Radio-DJs (Moderatoren?) haben ja auch die Anweisung reinzulabern, damit man das Ding kauft. Käme damit ja noch irgendwie klar, aber heute bist du ja schon mit Samples und winzigen Schnipseln unklar.

Das ist schon irgendwie etwas, was seine Kinder frisst,
das System Abgleich für etwas ist ja ok, aber es ist heute alles so übertrieben. Das prangern wir an. Es ist doch vom gesunden Menschenverstand schon komisch, dass ein paar alte Leute nicht einfach Bibabutzemann singen können. Da stimmt schon was nicht und ich neige nicht dazu etwas nicht aus 2 Seiten zu sehen. Aber bisschen schräg ist das und nicht die erste Nummer.

Also - weiss nicht.
Wie man's besser macht mit heutigen Bedingungen? Weiss ich nicht. Bin ich ehrlich.
Ich denke in der Praxis ist es schon normal geworden, dass man weder als Künstler was sieht noch das das mit der Gema so läuft, dass das was hilft.
Und ich sage mal Künstler die auch gespielt werden, nicht irgendwelche Hanseln wie mich, da ist das nicht so der Rede wert. Aber das Prinzip ist schon etwas einseitig gelagert.

Das lösen wird nicht leicht.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

die Sachlage ist doch ganz einfach: Wenn die Omas im internen Kreis geschützte Lieder trällern, dann dürfen die das, bis sie heuser werden und müssen nix bezahlen.
Sobald sie dann die Stücke öffentlich aufführen, wahrscheinlich auch noch Geld einnehmen, müssen sie eben Gema zahlen, das ist doch auch okay so.
Hier gibt es kurioserweise eine ganz große Lobby, die sich sehr stark dafür einsetzt, das Musiker gefälligst ohne Lohn zu arbeiten haben.
Und das in einem Musikerforum -wie blöd muss man denn sein?
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Gema gegen Omas ist halt ein Prima Aufhänger.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Bernie schrieb:
die Sachlage ist doch ganz einfach: Wenn die Omas im internen Kreis geschützte Lieder trällern, dann dürfen die das, bis sie heuser werden und müssen nix bezahlen.
Sobald sie dann die Stücke öffentlich aufführen, wahrscheinlich auch noch Geld einnehmen, müssen sie eben Gema zahlen, das ist doch auch okay so.
Hier gibt es kurioserweise eine ganz große Lobby, die sich sehr stark dafür einsetzt, das Musiker gefälligst ohne Lohn zu arbeiten haben.
Und das in einem Musikerforum -wie blöd muss man denn sein?
Es ist in diesem Fall einfach unverhältnismässig. Das hat nichts damit zu tun, ob Musiker entlohnt werden sollen. Die Damen sind zudem auch Musikerinnen, auch wenn du da offenbar etwas durcheinanderbringst.

Und wer redet von der Lobby Gema, die einen völlig intransparenten Verteilungsschlüssel, eine ebenso intransparente Organisationsstruktur besitzt und Geld in die eigenen Taschen und einiger Weniger spült? Wie blöd muss man sein, diese Gema zu verteidigen?
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

So sieht es leider aus, die Idee war gut, aber was daraus wurde ist immer weiter abgedriftet.
Was nicht richtig ist muss sich auch ändern, damit es wieder dem Zweck dienen kann.

Wir sind hier nicht in "Brazil".

Man kann auch hoffen, dass so etwas erfolgreich wird https://www.c3s.cc/
Einfach, damit etwas passiert. Nicht immer scheint staatlich gelenkt perfekt zu sein.

Gegen die Gema "ansich" habe ich übrigens nichts, es sollte nur ein Update bekommen, welches klar und fair mit allen umgeht und keine 2-3-Klassengesellschaft mit wirren Schlüsseln aufbaut. Waren wohl zu lang unbeachtet.


C3S will:

Vorteile für Musiker

Bessere Einnahmemöglichkeiten für MusikerInnen, die alternative Lizenzmodelle nutzen.
Keine Vorabzahlung: Geringe Mitgliedsbeiträge, die von erwirtschafteten Lizenzgebühren abgezogen werden – kein Negativkonto.
Gesichertes Sockeleinkommen: Du erhältst 100% der monatlichen Lizenzgebühren (abzüglich des Mitgliedsbeitrages), so lange ein fester Schwellenwert nicht überschritten wird. Prozentuale Verwaltungs-Abgaben werden erst nach Überschreiten des Schwellenwertes eingehoben.
Werkbasierte Verwertung: Du wirst entscheiden können, welche Werke die C3S verwalten soll.
Pay-per-play: Die Verteilung der Lizenzgebühren soll basierend auf einem 1:1-Schlüssel erfolgen, so weit es die technologische Umsetzung zulässt.
Du behältst die vollständige Kontrolle über Deine Rechte, die C3S ist das ausführende Organ.
Du entscheidest über die kostenlose und legale Verwendung Deiner Musik. Einfache Lizenzierung Deiner Werke für Games, Film und Werbung.
Volle und gleiche Stimmrechte für alle Mitglieder. Transparenz für alle Zahlungstransaktionen und Lizenzierungsvorgänge.
Geringer Verwaltungsaufwand für unabhängige KünstlerInnen durch weitgehend automatisierte Lizenzverträge.
Hinweis: Es handelt sich um Planungen, die noch nicht rechtsverbindlich sind. Die endgültige Regelung wird der von der Mitgliederversammlung zu treffende Verwertungsvertrag treffen. Also: Mitglied werden, dann zählt Deine Stimme!

sagen sie. Letzter Satz ist natürlich wieder Verein-Style, aber die können mehr tun, weil mit einzelnen auch bekannteren reden die ungern. also die GEMA. Und sie sind allein. Können also "machen wie sie es wollen". quasi kleine Revolution von unten machen über den Weg der Institute, um es erstmal gesetzlich auszuheben.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

nur angemerkt (ja, die gema-informationspolitik ist noch lange nicht da, wo sei sein müßte!!!): ich habe das so geregelt, daß konzerte von meinen werken gemapflichtig sind, cd´s und onlinestreams etc. nicht.
da geht merh als man denkt, man muß es halt tun und langen atem haben.

und für die gemaverächter: ihr glaubt nicht, was ohne gema hier mittlerweile los wäre: a) seitens der großen musiclabels und plattenfirmen (es gibt da studien, daß die urheber eigentlich an ihrem zeugs am wenigsten verdienen!) und andrerseits b) was für einnahmen wegbrechen würden, wenn jeder veranstalter/verein etc. quasi kostenlos auf das große hitrepertoire zugreifen könnte. es wäre eine eigene studie, was es an wertschöpfung bedeutet für viele unserer kollegen, weil verein sowieso eben gewisse sachen nicht aufführen darf und deswegen eben doch einen kompositionsauftrag herausgibt!

stichwort carmina burana: gäbe es nicht diese rigorosen werkschutzbedingungen bezüglich dieses werkes, würde unsere filmmusik und alle mögliche werbung zu 50% nur aus carmina burana bestehen...

natürlich macht die gema auch mist (audioabgabe auf cd-rohlinge, brenner, drucker etc.) aber im großen ganzen ist es trotzdem eine urhebervertretung und es lohnt als urheber diese dann auch zu gestalten, als der industrie noch in den rachen zu spielen.

bezüglich berghain, lohnt auch die recherche: grad kleine clubs haben immer wieder eine gerechtere aufteilung der gemagebühren gefordert, die die gema dann eben auch umgesetzt hat, mit dem ergebnis daß große clubs (berghain) eben dann auch erheblich merh zahlen müssen...kleiner aber eben auch weniger.

für alle hier: kann nur empfehlen bei der gema die online/streamsachen aus dem vertrag zu nehmen (geht in jahresfrist), dann wird auch nix per YT gesperrt.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

maffyn schrieb:
für alle hier: kann nur empfehlen bei der gema die online/streamsachen aus dem vertrag zu nehmen (geht in jahresfrist), dann wird auch nix per YT gesperrt.
Bin nicht bei der Gema, aber das scheint eine nützliche Info zu sein, danke wusste nicht dass das geht.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

bei 15 Omis, werden da auch nicht automatisch 15 mal GEZ gebühren fällig ? weil 15 ich AGs in angemieteten Räumen . sollte man das nicht mal melden ?
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

nein, so berechnet sich das nicht. Da gibt es klare Mengen und Schlüssel, wenn auch nicht immer total klar nach "außen".
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

trotzdem melden . :opa: ist auch ne sache der solidarität, der gemeinschaft. uns allen gegeüber. ich bezahl auch GEZ .. für nix. aber ich singe auch nicht. ich bin ja nich doof :roll:
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Natürlich, die Verbrecher sollen ja hier nicht einfach so davon kommen. Wobei die an sich Geld überweisen könnten, sie haben es ja auch gehört.
Ok, werden wir albern? Ja, schon.

Solange die Gema und Kompatible dafür sorgen, wirklich Musiker zu schützen und ein wenig fair zu verteilen wäre das schon in Ordnung. Glaube da muss man nachsteuern. Ich bin nicht komplett gegen solche Sachen, so sie nicht absurd werden, wie hier und nicht nur hier, gibt ja leider genug Beispiele.

ausgehebelt wird das allemal viel. zB indem ein Musiker seine Sachen an einen Konzern verkauft, damit er das überhaupt bezahlt bekommt. Andere gehen davon aus, dass die Gema deine Bezahlung ist.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

ich habe als ehemaliges Mitglied die Gema mal gebraucht. Rechtliche Sache. Die Arschgeigen machen Freitags um 11 uhr Wochenende, sind unfreundlich, von vorgestern, kapieren nix und wenn dann ellen-langsam, sind rechthaberisch und erinnern an ihr gebärden sehr an den Führerbunker 1944.

Eva, reich mal die knarre
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Zolo schrieb:
Unglaublich ! Wir können ja nur hoffen das es bald eine Alternative gibt und die Gema ihre Schreckensherrschaft beenden wird.

Solange die selben Senioren weiterhin fröhlich CDU/CSU wählen wird sich wohl nix andern...
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Ja klar. Die Grünen verbieten dann Omis. Feinstaub oder wegen der Emissionen. War es nicht sogar die FDP die GEZ und Urheberrecht "reformieren" wollte. Aber wahrscheinlich dann doch nur für ne Randgruppe wie Hotelhorste
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Moogulator schrieb:
Solange die Gema und Kompatible dafür sorgen, wirklich Musiker zu schützen und ein wenig fair zu verteilen wäre das schon in Ordnung.

Aber nur wenn die Schutzzeit wesentlich verkürzt wird. 70 Jahre nach dem Tod des letzten überlebenden Autors ist lächerlich.
Warum sollen die Urenkel noch davon profitieren?
Spätestens mit dem Tod des letzten Autors sollte der Urheberrechtsschutz verfallen (ich würde die Schutzzeit aber eher auf 10 oder maximal 20 Jahre verkürzen, das würde auch die Produktivität fördern ;-) ).
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Es geht halt noch was, so können 2 Generationen davon leben, das der Papa mal Hoch auf dem gelben Wagen komponiert hat. Die Hoch-der-Wagen-AG hat Bestand.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

maffyn schrieb:
(es gibt da studien, daß die urheber eigentlich an ihrem zeugs am wenigsten verdienen!)
Und an dem Punkt kann man ja mal nachhaken und fragen wer das Geld so einsammelt und welche Wege es geht und wer es dann an die Urheber verteilt,
und die auch in dem ganzen Prozess vertritt.

Oder auch fragen welche Alternativen denn so denkbar wären um das zu ändern.

Das scheint mir vielversprechender als zu sagen: es gibt aktuell ein riesen Problem und deswegen soll alles so bleiben wie es ist.

maffyn schrieb:
stichwort carmina burana: gäbe es nicht diese rigorosen werkschutzbedingungen bezüglich dieses werkes, würde unsere filmmusik und alle mögliche werbung zu 50% nur aus carmina burana bestehen...
Das ist doch erstmal Urheberrecht, nicht GEMA?
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

memristor schrieb:
maffyn schrieb:
(es gibt da studien, daß die urheber eigentlich an ihrem zeugs am wenigsten verdienen!)
Und an dem Punkt kann man ja mal nachhaken und fragen wer das Geld so einsammelt und welche Wege es geht und wer es dann an die Urheber verteilt,

maffyn schrieb:
stichwort carmina burana: gäbe es nicht diese rigorosen werkschutzbedingungen bezüglich dieses werkes, würde unsere filmmusik und alle mögliche werbung zu 50% nur aus carmina burana bestehen...
Das ist doch erstmal Urheberrecht, nicht GEMA?

zu carmina: ja, hast recht, hat nix mit der gema erstmal zu tun, hängt aber zusammen bezüglich urheberrecht in internationalen gewässern etc...

zu 1.: das gibt es alles schon. empfehlenswert ist das buch " das geschäft mit der musik" von berthold seliger. da steht erstmal viel drin, von dem was du wissen willst. seliger irrt aber, wenn er das streaming als ausweg beschreibt. die jüngsten facebookberichte von streamingabrechnungen belegen, daß streaming als geschäftsmodell einfach nichts taugt.

fakt ist, daß schon immer (wort und musik) das eigentliche geld von den verlegern und vermarktern gemacht wurde.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Das mit den Verlegern ist klar. Bisher war es so. In Zukunft muss es nicht so sein.

Was ich meinte ist daß die Gema da ja ne Rolle drin spielt.
Wäre ja deren Aufgabe.

Und daß streaming per se kein Ausweg ist liegt halt auch am Überangebot und daran daß
streaming technisch so gut wie keine Kosten und damit auch keine Kapitalkosten verursacht.

Bei ner Schallplatte oder Buch gibts Kosten die gehen nicht weg, und limitierte Vertriebs- und Produktionskapazität.
Deswegen ist es wenig wahrscheinlich daß jemand jede Platte auf den Markt schmeißt und immer nur 1 Cent pro Stück verdient.

Das geht eben allein wegen Kapitalbindung nicht - wenn in der Platte 5 Euro gebunden sind, kann man nicht nur 1 Cent Gewinn machen,
weil das prozentual zu wenig Rendite ist, da machen die Geldbesitzer nicht mit.
Gleichzeitig sind das gute Hebel um nur wenig Gewinne auszuschütten zu müssen da man lauter Kostenpunkte hat,
zumal oft das Argument dazu kommt die Arbeit sei schon bezahlt - und jede Tantieme drauf nur ein Erfolgsbonus.


Bei virtuellem Zeug fällt das ja zum großen Teil weg und man kann einen Preiskampf lostreten.
Und die Verleger können da mitziehen, weil es sie nichts kostet,
und die Entscheidung nur ist: Winzbetrag aus dem Stream oder halt kein Stream und nix.
Aber das gilt für alle.


Da liegen ein paar grundsätzliche Probleme, die man nicht so ohne weiteres lösen kann,
aber man kann den Mittelsmann ausschalten weil man ihn anders als bei der Schallplatte nicht braucht:
der tut ja nicht viel.

Und hier kommt wieder die Gema ins Spiel,
weil die durchaus drauf hinzielen könnte daß da nur reelle Gewinne abgegriffen werden die im Verhältnis zur Leistung stehen.
Oder das Zeug dann selbst vertreiben.
Was nicht soo viel bringt bei internationalen Netzen, aber zumindest kann man die Gewinne ganz abschöpfen und verteilen.

Und wenn die Gema in all den Bereichen nix bringt dann kann man da mal über eine Veränderung nachdenken.

Geld im Altersheim kassieren löst das Problem glaube ich jedenfalls nicht.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Man kann die Gema ja verdammen, aber für viele Musiker ist sie eine sehr wichtige Einnahmequelle.
Ich weiß auch, das der Verteilungsschlüssel Käse ist, was sicher auch an der Struktur der Gema liegt.
Man muss sich nur mal die Personen anschauen, die dort das Sagen haben, das ist doch ein Altersheim.
Dennoch sehen wir ja, das sich dort immer mehr verändert und einiges ist besser geworden -sie arbeiten dran.

Was die Omas betrifft, so könnten sie ja auch ihre eigenen Stücke darbieten, damit wären sie auch gemafrei.
Unterm Strich passt es doch, wenn sie ein paar Euro ihrer Einnahmen an die Komponisten abtreten.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

An die Gema-Mitglieder: Wann kommt eigentlich der Break-Even, also der Punkt wenn die Einnahmen aus der Gema die Gebühren und Mitgliedsbeitrag übersteigen?
Wieviel Airplay und Bekanntheitsgrad muß man denn so haben? Ich kenn ja nur Mitglieder die bei der Gema nichts oder sehr wenig bekommen.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

tulle schrieb:
An die Gema-Mitglieder: Wann kommt eigentlich der Break-Even, also der Punkt wenn die Einnahmen aus der Gema die Gebühren und Mitgliedsbeitrag übersteigen?
Wieviel Airplay und Bekanntheitsgrad muß man denn so haben? Ich kenn ja nur Mitglieder die bei der Gema nichts oder sehr wenig bekommen.
Unter Umständen kannst Du auf ein VIEL an Airplays verzichten, wenn Du oft Live auftrittst und der Veranstalter
brav die GEMA-Gebühren abdrückt, von denen Du wiederum profitierst. Oder wenn Du Filmmusik machst usw.

Ansonsten sehe ich aktuell für unsere Nischenmusik eher weniger einen Grund bei der GEMA zu sein.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

darsho schrieb:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/GEMA-zieht-Rechnung-fuer-Senioren-Singkreis-zurueck-2642940.html
"Wir bedauern sehr, dass sich Frau von Assel nach Erhalt der Rechnung nicht mehr an uns, sondern leider direkt an die Presse gewendet hat."
Och, sind wir etwa betrübt? Der direkte Weg an die GEMA wäre vielleicht richtig gewesen...
...so aber wird sich die GEMA mal wieder Gedanken über Ihren Ruf in der Öffentlichkeit machen müssen. :supi:
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Die "GEMA-Vermutung" muss weg, ganz einfach. Diese widerspricht einfach jeglichen Prinzipien des Rechtsstaates.
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

snowcrash schrieb:
Die "GEMA-Vermutung" muss weg, ganz einfach. Diese widerspricht einfach jeglichen Prinzipien des Rechtsstaates.
Ich frage mich, ob das nicht sogar gegen grundlegende Rechte verstößt - bloß: wo kein Kläger...
Und mit der GEMA anlegen, die selbst ein Heer an Anwälten unterhält?
 
Re: "Omas" dürfen nicht singen: Gema

Zotterl schrieb:
snowcrash schrieb:
Die "GEMA-Vermutung" muss weg, ganz einfach. Diese widerspricht einfach jeglichen Prinzipien des Rechtsstaates.
Ich frage mich, ob das nicht sogar gegen grundlegende Rechte verstößt - bloß: wo kein Kläger...
Und mit der GEMA anlegen, die selbst ein Heer an Anwälten unterhält?
Ich denke das ist genau so wie mit der GEZ und dem IHK Mitgliedschaftszwang, alles verfassungswidrig aber sehr schwierig zu bekämpfen.

Dass Selbstständige und Unternehmer per Gesetz gezwungen werden, Mitglied in Selbstverwaltungs- und Interessenvertretungs-Gremien zu werden, ist schon einigermaßen kurios. Immerhin geht mit der im Artikel 9, Abs.1 Grundgesetz festgelegten Vereinigungsfreiheit zugleich ein "Fernbleiberecht" einher: Denn das Recht, Vereine und Gesellschaften sowie Vereinigungen zur Verbesserung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen zu bilden, schließt grundsätzlich auch die Möglichkeit ein, sich solchen Vereinigungen nicht anzuschließen.
http://www.akademie.de/wissen/ihk-hwk-beitraege
 


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