Synthi-Empfehlung für 80s-Klänge?

Auch auf die Gefahr hin, hier Spielverderber zu sein: Hätte ich 500 Euro zur Verfügung und sonst noch gar nichts am Start, würde ich mir nen Novation Launchkey bzw. nen Arturia Keylab Essentials holen und den Rest in 2-3 gescheite Softsynths investieren. Studio One Artist für 79 Euro noch dazu und fertig. Damit kommt man wesentlich weiter bzw. alles Andere ist letztendlich nur ein Kompromiss, seien es Features, Polyphonie und auch Bedien- bzw. Programmierbarkeit, gerade auch wenn man vorhat, mit Klängen zu experimentieren (also selbst erstellen und nicht nur simpel abzufeuern) bzw. damit komplette Tracks zu schreiben und auch zu arrangieren...
 
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Software zu empfehlen, halte ich nach den Aussagen der Threadstarterin zu urteilen, was ihre Ziele und ihre Herangehensweise betrifft, für vollkommen daneben.

In der Tat würde ich vermuten, dass eine gebrauchte Workstation wie Roland Juno Gi hier die richtige Wahl wäre.

Einige Menschen hier können sich wohl nur begrenzt in die Lage von Musikern versetzen, die tatsächlich Klavier spielen können und Songs schreiben. Sorry.
 
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Nee Du, ich kenne auch Leute, welche sowas tatsächlich beruflich machen und nicht nur Klavier, sondern sogar auch andere Instrumente einspielen können... und das sind übrigens keine Technoproduzenten... die schreiben Songs bzw. Stücke, spielen Instrumente ein und arrangieren bzw. mixen diese halt ggf. mit Vocals i. d. R. am Rechner... ist jetzt auch nicht so ungewöhnlich, weil meist auch bequemer, als an irgendwelchen älteren Einsteigerworkstations.
Edit: Wenn natürlich das Klavierfeeling beim Spielen wichtig ist, streiche man hier das Launchkey und ersetze es durch bspw. ein gebrauchtes 88er Studiologic mit Hammermechanik für ca. 200 Euro.
 
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Es gibt übrigens, falls noch nicht bekannt, ne Seite die Equipboard heißt. Da kann man nachschauen, welche Instrumente die Musiker/Musikerinnen genutzt haben.

Z.B. bei Depeche Mode:

Beim Durchschauen dieser Liste ist mir DER 80ies Synth DX7 aufgefallen. Der hat doch so ne brutal lange 80ies Tastatur und ist (noch) bezahlbar, so U500 Euro, oder?

Wie schon einige vor mir erwähnt haben, gibt es (zum Glück) schon viele der damaligen Synths als bezahlbare Nachbauten. Da würd ich den Namen des Synths, der mir vielleicht zusagt aus der Equipboard-Liste in ne Suchmaschine eingeben und noch „Clone“ dazu, dann sollten die Namen der aktuellen Nachbauten angezeigt werden.

Beim DX7 wäre z.B. ein aktueller Nachbau der Korg Volca FM2 für 180 Euro (Neupreis), in den man alle (!) Presetsounds des DX7, die es im Netz gibt, reinladen kann.


Da würde ich nen netten Tastatur-Controller (und Arpeggiator/Sequencer) dran hängen wie den Arturia Keystep 37 für 200 Euro (Neupreis). Leider hat der nur 3-Oktaven, aber dafür glänzt der halt mit den obengenannten Zusatzfunktionen.



https://m.youtube.com/watch?v=I3iaHNIJFsg


Eine sehr günstige aktuelle Drummachine ist die UNO Drum für 160 Euro (Neupreis). Da kann man auch 80ies Sounds reinladen und es gibt auch paar analoge Sounds.


https://youtu.be/WphcZWgtYlI


Macht dann zusammen 540 Euro.
So hätte man ein nettes „Hands-On“-Setup aus 80ies-Synth-Sound, 80ies-Drum-Sound, aber mit heutigen Technikvorteilen (Speicherbarkeit/Reinladbarkeit).
 
Einige Menschen hier können sich wohl nur begrenzt in die Lage von Musikern versetzen, die tatsächlich Klavier spielen können und Songs schreiben. Sorry.
Ist schon interessant, was die Anforderung "Frau sucht Hardware-Synth, um 80er Mucke zu machen" hier im Forum so alles an Output generiert.

Weiter so, da geht doch noch mehr!!! 🍿
 
Ist schon interessant, was die Anforderung "Frau sucht Hardware-Synth, um 80er Mucke zu machen" hier im Forum so alles an Output generiert.

Weiter so, da geht doch noch mehr!!! 🍿
Naja das ist jetzt aber auch nix Neues hier im Forum, daß bei "Welchen Synth für [...]" Fragen schon nach kurzer Zeit jeder jemals existierende Synth mindestens 1x vorgeschlagen wurde...
Das ist doch ganz normal hier, man gewöhnt sich mit der Zeit daran. :D
 
Ja, jetzt ist bald alles durch und die Threadstarterin bestimmt so schlau wie vorher. 😁😄

Aber das Forum lebt davon. Man pickt sich eh nur das raus, was für einen selbst verwertbar ist. Weitermachen.👍
 
Warum ist da noch keiner drauf gekommen? ;-)
achso? ;-)
Auch ein JD-Xi könnte für den Anfang interessant sein, wenn man sonst nichts hat, weil der auch Samples abspielt und Drumkits hat.

In der Tat würde ich vermuten, dass eine gebrauchte Workstation wie Roland Juno Gi hier die richtige Wahl wäre.
wenn kein PC/Mac mit DAW verwendet werden soll, stimme ich da zu. Ansonsten bekäme man halt mindestens Drums und Sequencing sehr userfriendly über die DAW hin. Geht das nicht, wird es schon eine Workstation in der einen oder anderen Form sein müssen ...
 
Meiner Meinung nach liegt ja dieses nach 80er klingen auch nicht an der Wahl der Synthesizer.
Daher auch die vielen Angebote hier.
Wenn ein keyboard Spieler aus der Zeit an einem neuen Synthesizer aus der heutigen Zeit ran geht dann klingt das auch so.
Irgendwo hatte ich mal ein Video gesehen von einem 80er Musiker der das gleiche heute sogar mit vst's macht.
Sowas gibt es auch.
Das selbe betrifft auch die 90er und 70ziger.
 
Der 70s Spirit kommt vom Benutzer. Nicht vom Synthesizer. Der Synthesizer ist nur das Werkzeug. Er macht das was du willtst, kannst oder nicht kannst. Du kannst auch mit einem modernen Synthesizer nach 70s klingen. Selbst mit Software. Lass dich von den 70s inspirieren und treiben.

Und du brauchst unbedingt Räucherstäbchen. Zieh eine Schlaghose und ein Hemd mit Stehkragen an. Keine halben Sachen! Lass dich drauf ein.

Das gilt natürlich auch für die 80er. :D

Statt Räucherstäbchen nimmst du buntes Neonlicht. Zieh eine ausgewaschene Jeans und eine Blümchen Bluse mit "Atomstrom Nein Danke" Sticker an. Keine halben Sachen! Lass dich drauf ein.
 
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Bei The Cure denke ich sofort an Stringmachines... wenn es keine Alte sein soll kann man da auch den Waldorf Streichfett günstig erwerben...
Bei den Stringmachines kann man immer noch Glück haben und einen Flohmarktfund bergen...
 
... wenn es keine Alte sein soll kann man da auch den Waldorf Streichfett günstig erwerben ...
... oder (um auf die 49 Tasten zurückzukommen) den Waldorf STVC ... der sich übrigens auch hervorragend als Master-Keyboard eignet (sehr gute Tastatur mit Aftertouch, USB class-compliant, bus-powered usw.).
 
In der Tat würde ich vermuten, dass eine gebrauchte Workstation wie Roland Juno Gi hier die richtige Wahl wäre.

@spinati97 Du schreibst, du möchtest Songs komponieren. Heisst das, dass du ein Gerät suchst, das auch einen Sequencer hat? Falls ja, bringt es @Horn in seinem Post oben meiner Ansicht nach gut auf den Punkt: Dann wäre eine Workstation das Richtige.

Der grösste Teil der hier genannten Synths sind zwar gute Produkte, aber eben "nur" Klangerzeuger, meist ohne Sampler und ohne Sequencer. D.h. wenn du Songs schreiben willst und mit deinem Synth dann eine Drumspur, vielleicht eine Basslinie, ein Layer, ... spielen willst, dann bräuchtest du daneben zusätzlich auch noch einen Sampler und/oder Drumcomputer und/oder Sequencer.

Eine Workstation, die Samples unterstüzt, hat zudem den Vorteil, dass du auch Sounds von 80er Synths nutzen kannst - einfach, dass diese als Samples vorliegen und nicht vom Synth selber analog erzeugt werden. Da gibt's klanglich sicher ein paar Unterschiede, das ist dann der Kompromiss zwischen einem all-in-one Gerät (für 500 Euro) und 10 verschiedenen, spezialisierten Geräten (für ein paar tausend Euro).
 
Bei eBay Kleinanzeigen ist derzeit ein Tyros 2 für 500 Tacken drin... Für Selbstabholer sogar mit Lautsprechern. Für jemanden, der Songs mit lediglich einem Gerät fabrizieren will, m. E. deutlich empfehlenswerter als Volca & Konsorten... Persönlich würde ich den Rechneransatz bei dem gegebenen Budget trotzdem bevorzugen...
 
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Ist doch egal, wir machen einfach weiter. Tipp des Tages für Retro-Fans: Die klassische Wellenform typischer 80er Sounds ist die Dauerwelle. Softsynths können bestenfalls Fönwellen!
 
Nu ja; die Anforderungen war irgendwas mit Tasten (wenn möglich 4 Oktaven), was auch Drumsounds kann. Da kommen halt von 10 Leuten 20 Meinungen... Die Musikrichtung, welche angestrebt wird, ist letztendlich wurscht, da die wenigsten Geräte/Setups auf ein Genre festgelegt bzw. 80er-Sounds überall irgendwie drin sind...
 
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Bei The Cure denke ich sofort an Stringmachines... wenn es keine Alte sein soll kann man da auch den Waldorf Streichfett günstig erwerben...
Bei den Stringmachines kann man immer noch Glück haben und einen Flohmarktfund bergen...

Stimmt, das wäre auch was mit ner Stringmachine, allerdings würde man damit nicht nen kompletten Song wie z.B. Blue Monday abgedeckt bekommen.
Apropos, habe letztens ein Cover davon gesehen, in dem der Behringer Stringer VC340 eingesetzt wurde (ab Min. 2 etwa). Der VC340 z.B. kostet neu um die 500 Euro, ist aber wohl zur Zeit nicht lieferbar, bei meiner Kurzrecherche im Netz. Auf Ebay KA tauchen die aber immer mal wieder auf für halt weniger Kohle.
Ah und natürlich wären das auch nur 3 und nicht 4 Oktaven.
Dafür aber Midianschlüsse und so...


https://youtu.be/So1kh4HTN4o
 
Die Musikrichtung, welche angestrebt wird, ist letztendlich wurscht, da die wenigsten Geräte/Setups auf ein Genre festgelegt bzw. 80er-Sounds überall irgendwie drin sind...
Nun ja, so ab Werk kann das eine Gerät schon mehr nach 80er klingen als ein anderes. Z.B. klingen Yamaha-Rompler m.E. ab Werk weniger nach 80er, außer das gesampelte FM-Piano dadrin vielleicht.
Da hat mir der KingKorg beim Antesten mehr nach 80er ab Werk geklungen. Allerdings hat der KingKorg keine Drums und ist ein bi-timbraler Klangerzeuger, soweit ich mich erinnere.
 
Richtig... trotzdem spielen Top40-Coverbands bzw. Alleinunterhalter 80er-Zeugs mit bspw. Tyros & Co. und den Leuten gefällt's hier und da offensichtlich...
 
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