Depeche Mode - Memento Mori

Das neue Album mit allen Stücken ist…


  • Umfrageteilnehmer
    49
Ab 80€ für Bern habe ich gesehen. 2013 in Stuttgart lag es bei 70€, nur Stassbourg 2014 war mit 60€ noch günstiger.

Mein Limit wäre max. 120€.

Edit: war wohl Fake für Bern, 200+

Dann wohl ohne mich.
 
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Ultra fand ich grandios, die Remix Alben waren experimentell bis spannend, der Rest war nicht so meins, gut womöglich war ich als 81er etwas zu jung für die ersten DM Alben..
 
Um DM live sehen zu können, hätte ich vor 1989 getötet. :D
Dann kam die Wende und andere Dinge waren erstmal wichtiger.
Mein erstes DM live Konzert war leider erst 2013 in der Arena Stuttgart. Was soll ich sagen, es war richtig Scheisse. Ich war komplett entzaubert an diesem Abend. Ich war einfach zu spät.
Die coolen DM Zeiten waren FÜR MICH schon 1991 vorbei als Alan ging und sich der Stil der Band radikal änderte.
Ist aber ok so. Zum Glück gibt es auf YT viele Konzertmitschnitte von früher. Kostet auch nix. ;-)

Ähnlich wie bei mir.
Ich hatte DM 2001(?!) in HH gesehen.
Trabrennbahn…
Es war alles zum Kotzen.
Anreise, Parken, Fußmarsch zum Gelände, Konzert, Sound, Videotechnik, Wetter, Fußmarsch vom Gelände, Abreise.

Was solls.
Bis einschließlich Violator war alles gut.
Schwelge ich halt in Erinnerungen.
 
Auszüge aus dem Zeit Interview von heute


ZEIT ONLINE: Die Songschnipsel, die es bisher zu hören gibt, klingen so, als ob Sie zurück in die Achtzigerjahre wollen.

Gore: Die Schnipsel, die wir veröffentlicht haben, stammen aus zwei Songs von dem neuen Album. Der eine davon ist musikalisch absolut nach vorn orientiert und experimentell! Bei dem anderen haben Sie recht, der ist deutlich kommerzieller, so was wie ein klassischer Depeche-Mode-Track, das wird wahrscheinlich die erste Single sein. Der aktuelle Arbeitstitel ist Ghosts Again.

ZEIT ONLINE: Der Songtitel Ghosts Again, das Album heißt Memento Mori – das deutet auf eine gewisse Melancholie hin. Hat das auch mit dem Tod von Andy Fletcher zu tun?

Gore: Nein, der Titel stand schon fest, und die Lieder waren auch schon geschrieben, als Andy gestorben ist. Ich finde auch überhaupt nicht, dass die neuen Songs etwas Morbides haben. Das war bei Depeche Mode auch noch nie so, wir haben uns immer auch als Band verstanden, die ihr Publikum unterhalten will.

ZEIT ONLINE: Mit welchen Instrumenten arbeiten Sie gerade am liebsten?

Gore: Wenn ich meine Demos aufnehme, arbeite ich viel mit Euroracks, also mit Modularsynthesizern, und diesmal ist es so, dass sich viele Sounds von den Demos auch in den fertigen Aufnahmen finden. Wenn es was zu verbessern gab, dann haben wir das im Studio mit anderen digitalen Mitteln verbessert. Aber die Richtung der Songs war nun eigentlich schon zementiert, bevor wir als Band ins Studio gingen. Was gut war, denn so wurden wir schneller fertig.

ZEIT ONLINE: Wann haben Sie Ihren ersten Synthesizer gekauft?

Gore: Auch 1980.

ZEIT ONLINE: Waren die nicht wahnsinnig teuer damals? Woher hatten Sie so viel Geld?

Gore: Ich hatte einen Yamaha CS 5, das war der kleinste und billigste Analogsynthesizer, der damals zu kaufen war. Kostete 200 Pfund, und ja, klar, auch das war für jemanden wie mich damals eine Menge Geld.

ZEIT ONLINE: Die erste klassische Phase von Depeche Mode war dann ja von Samplern geprägt, damals noch völlig neuartigen Instrumenten. Wie kamen Sie damit in Berührung?

Gore: Daniel Miller, der auf seinem Label Mute Records unsere Platten veröffentlichte, brachte uns mit dem Produzenten Gareth Jones zusammen. Und Gareth hatte einen Emulator I, das war einer der ersten Sampler überhaupt. Mit sehr begrenzten Möglichkeiten, als Speichermedium nutzte man Floppy Disks, und auf jede passte genau ein Sound. Wahnsinn, von heute aus betrachtet. Aber damals hat dieses Gerät wirklich unser Leben verändert. Wir hatten so viel Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren, wir sind endlos mit Tonbandgeräten durch die Gegend gelaufen, um Geräusche aufzunehmen, aus denen man dann Musik machen kann. Wir haben in der Küche mit Tellern geklappert und mit Hämmern auf Metallschrott geschlagen, wir haben startende Automotoren aufgenommen und daraus Rhythmen gesampelt

ZEIT ONLINE: Viele Musiker, die mit elektronischen Instrumenten arbeiten, haben vor allem Probleme mit dem endgültigen Fertigstellen der Musik. Weil sich ja immer noch irgendwas verändern, verbessern, hinzufügen lässt. Können Sie gut aufhören? Oder brauchen Sie Hilfe dabei?

Gore: Na, das ist der Grund, warum wir im Studio fast immer mit einem Produzenten zusammenarbeiten. Bei Memento Mori ist das wieder James Ford, mit dem wir schon das vorige Album Spirit aufgenommen haben. Er ist sehr inspiriert und vor allem sehr schnell, das ist eine äußerst günstige Kombination für einen Produzenten. Ab dem Moment, ab dem wir das Album als Band aufnehmen, ist er mit dabei.

ZEIT ONLINE: Wie viel von Andy Fletcher findet sich noch auf dem Album?

Gore: Er hätte im Juli mit uns ins Studio gehen sollen. Die Songs waren alle schon geschrieben, die Texte und die Titel waren fertig und wir bereiteten uns darauf vor, als Band in Studio zu gehen und alles fertigzumachen. Er hat sich wahnsinnig darauf gefreut, dass es wieder losgeht. Und dann ist er so plötzlich gestorben.
 
Das waren wohl mit die zwei besten Konzerte die ich in meinem Leben gesehen habe und beide haben gekostet was man wohl auch damals für eine Schallplatte bezahlen musste.
Wie ist heute das Verhältnis von Schallplatte zum Konzertbesuch? 🤔😁
Das Erasure Konzert war sogar bevor die Wonderland LP rauskam. Man kannte also vorab praktisch überhaupt nichts von den Liedern.
DM müsste Black Celebration Tour gewesen sein.
Zu den heutigen Preisen noch mal hin, no way 🥳

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Habe DM mehrfach live gesehen und es ist immer ein Erlebnis.
150 bis 250 Euro sind aber schon krass, das ist auch nicht
mit höheren Spritpreisen zu begründen.

DM 2023 habe ich Glück, 205 Euro als Early Börd für 3 Tage Festival
PrimaveraSound - einschließlich DM - gibt es auch in Madrid.
Tickets für 3 Tage kosten jetzt allerdings 260 Euro - etc.

 
ZEIT ONLINE: Mit welchen Instrumenten arbeiten Sie gerade am liebsten?

Gore: Wenn ich meine Demos aufnehme, arbeite ich viel mit Euroracks, also mit Modularsynthesizern, und diesmal ist es so, dass sich viele Sounds von den Demos auch in den fertigen Aufnahmen finden. Wenn es was zu verbessern gab, dann haben wir das im Studio mit anderen digitalen Mitteln verbessert. Aber die Richtung der Songs war nun eigentlich schon zementiert, bevor wir als Band ins Studio gingen. Was gut war, denn so wurden wir schneller fertig.

Kann man gut finden, oder auch nicht. Ist schon fast ein Solo-Ding.
Die Combo aus Gore Demo und Wilder Sound hat einfach den Unterschied ausgemacht.
 
Also 5x Frankfurt ist für die ganze Familie gebucht a 100,40€/Ticket.
Für das Gebotene evtl. schon saftig, aber meine Tochter kam 3 Wochen nach meinem letzten Konzert in Strassbourg 2014 auf die Welt, so dass meine Frau hochschwanger nicht mitkonnte. Der Mittlere war damals 5 und durfte nicht mit, der Älteste damals 10 war dann anstelle meiner Frau dabei.
Jetzt gehen wir vermutlich für uns das letzte mal als ganze Familie.
 
Ich habe mich auch durchgerungen, mit Frau und Schwägerin noch einmal in Frankfurt hinzugehen.

Bei dem Bestellmarathon bin ich aber nun endgültig zu der Erkenntnis gelangt, dass große Konzerte nichts mehr für mich sind.
Von den ca. 350 Steinen für die drei Tickets abgesehen ertrage ich das Drumherum beim Bestellen nur noch mit Grausen.
Erst las ich, VVK ab Freitag. Dann hier vernommen, dass als PP- oder Magenta-Kunde der Verkauf bereits läuft.
Heute Morgen dann festgestellt, dass auch auf Viagogo bereits Karten gehandelt werden.

Weder gab es aber offenbar eine Preisbindung für die Anbieter, wie die Mondpreise auf Viagogo zeigten, noch wäre ich ein weiteres Mal gewillt, mich auf einen stundenlangen Vergleich von Regular, Hot Shot, VIP, Early Enty-Tickets und dem ganzen weiteren Quatsch einzulassen.
Wo liegt denn etwa der Sinn eines Early Entry-Platzes auf der Tribüne?

Von der Dreistigkeit, eine "Front(!) of stage 2"-Kategorie, die - man ahnt es - vom Bühnenrand durch Front of stage I-Plätze getrennt ist, anzubieten, will ich dabei erst gar nicht reden.

Ich schließe also mit solchen Events in Altersweisheit nunmehr endgültig ab und verfolge die weitere, mutmaßlich unaufhaltsame Entwicklung zu Nearby Toilet- oder Stay till end of show-Tickets und anderem herrlichen Unsinn fortan mit stiller Freude aus der Distanz.
 
ich habe dm nach der songs of faith and devotion nur noch in remixen gefeiert, und ja, mir fehlte immer alan wilder <3
die ankündigung der memento mori lief gestern zufällig über meine twitter timeline.
vielleicht ist es nostalgie. oder gutes marketing. oder die geräte vom eurocrack-freak ml gore.
aber ich hab da ein gutes gefühl.
zumindest werd ich mir das album zulegen. und vlt mit der selben faith and devotion anhören, wie es sich damals für eine neue platte der absoluten lieblingsband gehörte, das format eines albums wird ja seit gefühlt einem jahrzehnt totgesagt.
lg
 
Die Antwort ist ja schon irgendwie der Spruch des Jahres oder? ;-)

„We can’t really unplug, ’cause we’re an electronic band“​

 
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269€ für halbwegs anständige Plätze in D-dorf.
Kann man machen.... Ich jedenfalls nicht..
 
Strange Ticketpreise obwohl das DM nicht nötig hätten. Füllen sie doch seit 30 Jahren ausverkaufte Stadien. Haben seit über 40 Jahren ihr Schaffen in unzähligen pressungen in aller Länder Single Maxi Limited LP CD Farbig Vinyl Promo Backkatalog extrem ihre releases gestreut von Anfang an. Ein Dickicht an Veröffentlichungen und über Merchandising Poster Taschen Clothes tinnef mugs geht's noch weiter (Rammstein ist da auch sehr extrem Wat es alles gibt) usw. 2017 in Hannover war mein letztes Konzert von DM und wird es auch bleiben denn das war auch schon nicht so dolle mehr. Schade.
 
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Story las ich 2017 über Anleger im Konzert bereich das es sich lohne zu investieren in einen anderen Ticketshop.. Um sonne komische Geschichte um genau diesen anderen Ticket Anbieter handelt es sich. Von den 45000 tix (Hannover) gehen 30000 in den regulären Verkauf (Durchschnitt 100€ je Ticket 3mio) und die 15000 übrigen tix gehen zur freien Preisgestaltung zu höheren Preisen und werden verkauft zum doppelten oder dreifachen Ticketpreis. Ich las das 2017 über Anleger das es sich lohne mit Tickets zu handeln. Wenn jetzt noch mehr Händler freie Preiswahl haben dann wundern mich die Preise nicht. Nochmal schade.

:peace:
 
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Ich war schon bei der letzten Tour nicht mehr dabei. Stadion ist zwar beeindruckend aber dann doch zu groß. Die Preise für die Tickets, Anreise, Hotel, Essen und Trallala, gehen dann doch in einen Bereich, den ich einfach nicht mehr zahlen will.
Und dann kommt jedes Uh und Jeah an der gleichen Stelle wie bei jeder Tour… 😒
 
Immer, wenn jmd. fragt, was mein Lieblingsalbum ist, sage ich "Kraftwerk Unplugged"
daraufhin ernte ich Lacher, Kopfschütteln und Namen wie "Blödmann"....
und jetzt fragt das jmd. völlig ernsthaft eine Elektronikband... in aller Öffentlichkeit!
 
Immer, wenn jmd. fragt, was mein Lieblingsalbum ist, sage ich "Kraftwerk Unplugged"
daraufhin ernte ich Lacher, Kopfschütteln und Namen wie "Blödmann"....
und jetzt fragt das jmd. völlig ernsthaft eine Elektronikband... in aller Öffentlichkeit!
Ach ich glaub schon das die ein Akustik-Set spielen können. Selbst Erasure haben das schon gemacht. 😉
Und Dave Gahan hat auf seiner ersten Solo-Tour ein Medley von ein paar dm Songs gespielt, in einer akustischen Version. 🥳
 
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