Der OS-Plattform-Abgleich - Grundsatzdiskussion

oh, allmächtiger Kapitän kann man bei allen sein,
bei Linux kann man meist das Schiff bergen und die Besatzung retten.
bei Win birgt man das Schiff und fängt mit neuer Besatzung von vorne an
und bei Apple kauft einfach ein neues Schiff mit Besatzung.
bei allen OS hatte man zwar Rettungsbote für die Passagiere bereitgehalten, doch leider musste man im Forum trollen, Pornos schauen oder als Linuxer Kernel kompilieren anstatt den Evakuierungsplan "Backup" zu erstellen.
 
Keiner der drei Systeme kann wirklich gut deinstallieren ohne Hilfsmittel, irgendwann hat man einfach Müll vom vielen Rumprobieren, den man mit Bordmittel nicht mehr weg bekommt. Klar kann man die Verzichtsschiene wieder fahren und eben nicht viel Software ausprobieren, aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Man muss ja erstmal rumprobieren bis man sein Setup zusammen hat mit dem man gut arbeiten kann oder will.
Na und in Punkto Sicherheit, da nimmt sich auch keiner was, wie man bei diesen Hackerwettberwerben immer so schön sieht, jedes der drei großen Systemen ist in wenigen Minuten oder Stunden komplett mit Rootrechten zugängig und das mit allen aktuellen Sicherheitsupdates, also ist 100% Sicherheit auch nur so eine Illusion. Dann dieses Pochen auf den Rootuser. Die interessanten Sachen bekommen ich doch schon mit Userrechten, jedenfalls auf Privatrechnern, denn die ganzen Dokumente sind ja mit Userrechten gespeichert. Userrechte zu bekommen reicht also völlig und dank Browser wie Firefox usw. kommt man da sicher leicht ran, denn Lücken hat komplexe Software wie ein Browser IMMER, wie man dann ein paar Woche später bei den Updates immer mitbekommt. Es ist also egal welches OS und welchen Browser, wer reinkommen möchte, der kommt rein.
 
Ich habe hier noch einen alten MacMini, den ich eigentlich nie gebraucht habe, ausser als Wlan Router, als ich noch keine andere Wlan Hardware hier hatte.
Ich weiss, dass das ein bisschen Blasphemie ist, aber der Video-Ausgang von dem Computer war mir immer zu schlecht, als dass ich damit länger als ein paar Stunden
arbeiten wollte. Ich musste mir den damals anschaffen, da ich selber für eine Firma Mac-User betreut und beraten habe.

Der MacMini ist mittlerweile so alt, dass längst schon kein neueres MacOS mehr draufpasst, und Dual-Boot ist noch installiert mit einem uralten Windows XP.
Der hat aber immer einwandfrei funktioniert, von der Zuverlässigkeit und Stabilität, sowie der Verarbeitung ist der Top.

Aber wehe man muss mal etwas auswechseln ...
- ich wollte letztens die BIOS Batterie austauschen, hatte mir extra Videos im Internet dazu angeschaut. Bei jedem normalen grossen PC ist das eine Sache von 5-10 Minuten.
Hier habe ich nach ca. 50 Minuten aufgegeben. Und ja, ich habe schon hier Spezialwerkzeug um den Deckel abzunehmen, und das hatte rel. schnell geklappt, ohne etwas abzubrechen.
Auch die Batterie hab ich gefunden, aber um die zu wechseln, musste man das DVD-Laufwerk ausbauen, und noch die halbe Mainboardplatine bzw. Lüfter. Und selbst dann bin ich nicht an die
Batterie richtig rangekommen, bzw. klemmte die fest, und ich wollte dann nix kaputt machen. Habe aufgegeben, denn der MacMini startet auch mit leerer Batterie, piepst dann nur halt immer noch
Mal extra, und startet aber ansonsten normal.

Die neuem Mac Studio sehen ja wie ein etwas vergrösserte MacMini aus. Unter der Haube ist eine sehr sehr starke Apple-CPU, und laut Tabellen auch eine sehr starke Grafikeinheit verbaut.
Die M1 und M2 Chips sind halt im Augenblick die leistungststärksten in vielen Bereichen, das gebe ich gerne zu.

Aber der Preis, den finde ich Banane, und dann haben die Kisten nur lächerliche 2 USB Ports hinten und der Rest alles Thunderbolt, und mit Glück noch 2 USB Ports vorne.
Mein alter MacMini hatte schon 4 USB Ports hinten, dafür aber leider vorne keine.
Das finde ich für Musiker auch Banane - Da muss man ja schon direkt einen 16 Port USb-Hub mitkaufen, sonst kann man an dem Teil ja gerade mal ein MIDI-Keyboard anschliessen über USB und das
war es dann. Und es gibt keine Line-In Buchse, nur noch einen kleinen Line-Out hinten.
Der Einschaltknopf hinten an der Rückseite ist auch so ein Design-Feature, was ich schon beim MacMini einfach nur unpraktisch fand.

Wenn ich den Informationen aus dem Internet trauen kann , dann sind die CPU und der RAM aufgelötet, sowas ergibt für mich einen Wegwerf-Computer.
Eine CPU und das Ram sollte man tauschen können, bzw. den RAM erweitern können je nach Bedarf. Besonders weil der RAM bei Apple bisher früher immer nochmal 2 Mal so teuer war mindestens,
wie baugleiche PC-Bauteile.
Bei einem Laptop akzeptiere ich diese Technik heutzutage. Da ist es durch die Miniaturisierung bedingt, und da wird man auch nicht nach 2 Monaten noch mehr RAM brauchen normal.
Zum Glück hat Apple hier mitgedacht, und liefert schon das Grundmodell mit 32 GB RAM. Das sollte normalerweise ausreichen, wenn man nicht Video- oder Foto-Profi ist.
Finde es aber eine Frechheit, bei einem Mac Studio zum Einstiegspreis von 2.299 EUR nur eine 512 GB SSD Speicherplatte einzubauen.
Damit kommt man als Musiker nicht weit, und auch sonst sind für mich zur Zeit 1 TB der unterste Standard, den ich jedem Neukäufer von Computern empfehlen würde.
Man kann natürlich immer noch mit externen Platten erweitern, aber dafür muss man die erstmal kaufen in der Regel.

Das war jetzt erstmal mein RANT zu dem Thema

- Ich möchte keinem zufriedenen Apple Benutzer sein Gerät mies reden, und das Betriebssystem von Apple war bisher auch stabil und sicher, und manchmal benutzerfreundlicher
als Windows in einigen Dingen.

- Nur die Preise und die Features, die man als Apple-Kunde angeboten bekommt , waren für mich immer schon Anlass für Kritik !
 
Zuletzt bearbeitet:
Apple möchte halt dass so schnell wie möglich immer wieder neue Macs verkauft werden(Scheiß auf Umwelt, klar die wollen Kohle scheffeln und das Maximal, also Marge so groß wie es geht), funktioniert auch wunderbar. Ich möchte nicht wissen wie viele sich einen M1 gekauft haben, obwohl es gar nicht nötig gewesen wäre, dann vielleicht noch einen M1 oder jetzt M2 oben drauf, weil ja 8GB Ram und 256GB SSD vielleicht doch auf Jahre zu wenig sind. Im Marketing ist Apple wirklich Weltmeister, die Leute denken wirklich sie bekommen was besonderes und fühlen sich dann vielleicht auch besonders weil sie eben kein Windoof User sind(was übrigens eine persönliche Beleidigung ist, nicht das es mich stört, macht man das umgekehrt ist das Geschreie allerdings groß)

Ich dachte auch das Apple besonders gute Computer baut, bis ich mir selbst mal so ein Macbook Air gekauft hatte und dann feststellen musste, ist auch nur ein PC, nur dass eben nicht alles drauf läuft.
 
Naja, das mit den Preisen bei Apple muss man aber auch im richtigen Zusammenhang sehen. Wenn ich bei HP, Dell oder sonst wem eine richtige Workstation kaufe mir der Leistung, dann bin ich auch bei dem Preis. Laptops das gleiche. Die Verarbeitung ist bei Apple auch gut, hab hier auch noch mein altes MacBookPro von 2009 am laufen. Ja, der Akku ist durch, müsste man ggf. Tauschen, aber ansonsten passt sich damit noch gut arbeiten, sprich Office und Internet. Ansehnlich ist der auch noch, Tastatur und Touchpad funktionieren, Bildschirm hat keine Macken. Wenn ich da an mein altes ThinkPad denke, dass nach 3 Jahren kaum noch nutzbar war, aber fast genauso viel gekostet hat...
Das mit verlöten RAM und CPU hat auch seine vor und Nachteile... Sockel sind fehlerträchtig, dafür kann man natürlich leichter wechseln oder erweitern. Mit gelöteten Bauteilen kann ich dafür ggf. auch über die Spezifikationen gehen, die darüber mit Sockel funktionieren wurden, im Grunddesign ist der Hersteller dort flexibler und hat weniger Teile, die kaputt gehen können.
 
Naja, das mit den Preisen bei Apple muss man aber auch im richtigen Zusammenhang sehen. Wenn ich bei HP, Dell oder sonst wem eine richtige Workstation kaufe mir der Leistung, dann bin ich auch bei dem Preis. Laptops das gleiche.
Nicht nur das. Für mich rechtfertigt alleine Logic die höheren Preise beim Mac. Wo sonst bekommt man eine derart ausgestattete DAW, die einmalig 200 EUR kostet und jetzt schon viele Jahre lang mit kostenlosen Updates und einem massiven Zuwachs an Features versorgt wird? Nicht zu vergessen: Garageband, iMovie und eine vollständige Office-Suite (Pages, Keynote, Numbers) - alles anständige Tools, und das für lau.
 
Ja, da muss einen bewusst sein, bei Linux ist man als root Kapitän und kann wirklich alles machen, auch das eigene Schiff versenken.

Wer ist schon als root unterwegs?
Bei Windows sollte man auch nicht mit einem Administratoraccount durch die Gegend hampeln.

Bei Windows und Mac gibt es für die kritischen Sachen immer viele eingebauten Hürden, damit man sich nicht so leicht selber ins Knie schießen kann.

Funktionierte bis AFAIK Windows XP Sp2:
Habe ien triviales C-Programm geschrieben:
Es schreibt einen kurzen Text, geht dann mehrere Tabs rückwärts, in einer Schleife.
Kompilieren.
Anklicken => Blue Screen, Buffer Uinderrun im Kommandosubsystem, wird nicht abgefangen.

Lag bei auf dem Desktop 8bsod.exe). Wenn ich mich mal wieder geärgert hatte, draufklicken und scheun, wie ein unschuldiges kleines C-Programm ein komplettes OS in den Orkus reißen kann.


Ach ja: Während meiner Ausbildung mussten die E.Techniker und Machbauer an der FH einen Kurs (mir Klasusur) in C belegen.
Damals war noch Windows 95/98 angesagt, d.h. kein Speicherschutz.
Student kommt an: "Linux ist scheiße!"
Stellte sich heraus: Wenn er sein C-Programm unter Windows kompilierte und laufen ließ, funktionierte es. Unter Linux nicht.
Was hat er gemacht? Einen Zeiger deklariert, ohne(!) ihm eine valide Speicheradresse in die Hand zu drücken und schrieb auf die (zufällige) Speicheradresse.
Windows (vor NT) machte das einfach. Da konnte man sich alles überbraten,
Linux: Segmantation fault. (Wie es sich gehört.)
Dauerte etwas ihm klar zu machen, dass sein Code kacke ist, Linux recht hat und in der Klausur das ein Fehler wäre. Kurze Demonstration mit Windows NT bestätigte das, da gab auch einen Fehler.
C als Sprache für den Einstieg fand ich allerdings fragwürdig, aber das ist eine andere Geschichte.

Grüße
Omega Minus
 
was und wie machst du damit und was beauch ich um das genauso zu machen?

Also ich verwende Sounddesigner für den Emulator II (ein Programm anno 1985) und die Remote Software und Alchemy für den Emulator III.
Ok, fairerweise heißt „verwende“ hier jährlich hier und da mal sporadisch.

Aber die Funktionen gehen nun mal nur auf diesen Kisten. Und bei den genannten unter 50€ war das Porto für die Pakete mit dem ganzen Zubehör schon bei knapp 20€. Also für den Mac selbst eher dann um 30€.
 
Also ich verwende Sounddesigner für den Emulator II (ein Programm anno 1985) und die Remote Software und Alchemy für den Emulator III.
Ok, fairerweise heißt „verwende“ hier jährlich hier und da mal sporadisch.

Aber die Funktionen gehen nun mal nur auf diesen Kisten. Und bei den genannten unter 50€ war das Porto für die Pakete mit dem ganzen Zubehör schon bei knapp 20€. Also für den Mac selbst eher dann um 30€.

Wär das auch für esi und e4 interessant, evtl auch akai gedöhns?
 
Ich finde die Preisdiskussion albern. Man muss die Mac Laptops schon mit Top-Klasse Win Laptops vergleichen, also Lenovo oder Dell. Schau ich mir meinen Lenovo P1 im Büro an, dann ist der sogar teurer als ein MacBook Pro. Und ich finde, dass vergleichbare Mac Rechner sich deutlich wertiger anfühlen. Dank Win10 läuft der Lenovo nicht 100% stabil, hat vermute ich irgendwas mit dem Powermanagement zu tun. Abstürze am Mac habe ich in 20 Jahren Nutzung erst eine handvoll erlebt.
 
Dank Win10 läuft der Lenovo nicht 100% stabil, hat vermute ich irgendwas mit dem Powermanagement zu tun. Abstürze am Mac habe ich in 20 Jahren Nutzung erst eine handvoll erlebt
Bei mir umgekehrt, Macbook Air ca 1 mal im Monat Freeze, Windows 0815 Laptop seit Jahren nich einmal, und nun?
 
Ich bin auf unseren Servern zu 99% als user, der zur sudo-Gruppe gehört, unterwegs. Ganz selten muss ich wirklich root sein.

Grüße
Omega Minus
Ob ich als root eingelogged bin oder vor fast jeden Befehl sudo schreiben muss damit ich die Rechte habe die config Dateien zu ändern, Systemlogfiles zu lesen oder Admintools auszuführen, dann macht es keinen Unterschied... Die meisten Admins sind faul, ich bin es zumindest, also ist mein erster Befehl nach dem Einloggen meist "sudo -i" ;-)
Ich bin auf den Servern aber auch zu 90% entweder zumm installieren/konfiguieren oder debuggen unterwegs. Auf meinem Arbeitsplatzrechner oder Laptop bin ich zu 98% als normaler User angemeldet.
 
„Echte“ bzw. moderne Admins administrieren ihre Server nicht mehr von der Konsole aus, sondern als Infrastructure as Code über Ansible, Puppet, Chef, Salt oder & und Terraform. Funktionsuser in der Wheel eingetragen, werden dann per Pipeline genutzt. Kennwörter liegen im selbst gehosteten K8s im Bitwarden. Meine Admins editieren meist nur noch Code in einer IDE, der zur Versionierung im Git abgelegt ist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
„Echte“ bzw. moderne Admins administrieren ihre Server nicht mehr von der Konsole aus, sondern als Infrastructure as Code über Ansible, Puppet, Chef, Salt oder & und Terraform.
Wurde ja auch mal Zeit, dass diese Rumgekrepel auf der Konsole ein Ende findet, wenn man das vermeiden kann, dann tut man das.
 
Gibt ja mittlerweile auch gar keine Server mehr…nur noch Container mit einem Mini-Linux und einem einzigen Service , davon aber gleich ein paar Dutzend. Microservice Architekturen, die man selbst aufbaut, als Code. Amazon, Microsoft und Google bieten sogar sowas wie „Cloud Functions“ an, da kann man einen einzigen Algorithmus von der Cloud ausführen lassen, ganz ohne eigene Server oder Microservices.
So wird wohl Googles Stadia auch aufgebaut sein.
 
Apple möchte halt dass so schnell wie möglich immer wieder neue Macs verkauft werden(Scheiß auf Umwelt,
Woraus schließt du das? Meine Macs haben alle ca. 7-10 Jahre immer alles gut mitgemacht, und wurde auch so lange von Apple mit OS Updates versorgt. Scheiss auf Umwelt sieht anders aus. Der Wechsel auf Apple Sillicon finde ich gut, da die CPUs von Apple deutlich weniger Strom verbrauchen. Nochmal: Scheiss auf Umwelt sieht anders aus. Das Apple Geräte verkaufen muss um Geld zu verdienen und neue Produkte zu entwickeln, was auch Geld kostet, das ist bei *jeder* Firma so. Nennt sich Kapitalismus.
Es sei denn man ist die Deutsche Bundesregierung, da holt man sich die Finanzierung für unsinnigen Blödsinn einfach von den Bürgern. Und wer nicht zahlt, wird eingesperrt. Wer aufmuckt, wird auch eingesperrt.
Wer betrügt, wird Bundeskanzler.
 


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