Gewohnt super Demo. Der Anfang ist super, geil wie der Beat einsetzt! Aber dann fällt der Sound für mich irgendwie ab... klingt irgendwie alles etwas mittig? Klar ist auch, dass 16 Stimmen was wunderbares sind. Die 6 im OB-6 sind mir oft zu wenig.
 
Hallo Kollegen

Interessanterweise wird laut englischen Foren (Gearslutz, Korgforums) der Prologue mit groben Stimmungsproblemen, die offenbar alle (?) Exemplare betrifft, haufenweise getauscht bzw. zurückgeschickt, im Deutschsprachigen Netz finde ich jedoch dazu nichts.
Dazu gibts u.A. dieses Video:


Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=V8ZOaVbz-wI
Ein anderes auf Twitter, das ein weiteres Phänomen dazu aufzeigt:
...here’s something else I’ve discovered too... namely the VCO waves are out of tune with EACH OTHER(!). I have no idea how as they’re usually derived from the same source.
What I mean is... if you repeatedly press an E until you get an out of tune VCO (against the multi-engine) and then change the VCO wave to Tri or Square, it’s no longer out of tune. However, change if back to Saw and it’s out by 16c or so again.
https://www.gearslutz.com/board/ele...sic-production/1197859-korg-prologue-146.html

Kurzgefasst gibt es offenbar (seit heute) eine offizielle Stellungnahme von Korg:
We have seen some reports of a slight detuning on an isolated range of keys, which Korg Inc.'s engineers are now investigating.
Korg stands behind our products, and if there is any sort of issue, we will work to make it right.
Ich bekomme jedenfalls einen Neuen 8er morgen ins Haus, in der Hoffnung, dass es doch noch Ausreisser gibt. Ansonsten werde ich kaum auf ein Firmware Update hoffen, soweit es überhaupt softwaremässig zu lösen ist.

LG Herbert
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist ein Grund, warum ich mich derzeit zurück halte obwohl ich den wirklich gut finde. Und Du hast Recht, gerade im Englisch sprachigen Raum findet man das Thema, hierzulande nicht. Auch nicht bei den aktuellen Tests, sei es auf Amazona, Greathsynthesizers.... das wundert mich ehrlich gesagt schon etwas.
 
Ach schade, bei meinem hatte es den gleichen Fehler (#950 bis 1000)
Braucht man nicht lange probieren. Die tieferen E,F und F# stimmen bei jedem Anschlag deutlich hörbar anders.
Wie ein Zufallsgenerator. Der Klang von Dreieck und Rechteck ist bei jedem Anschlag auch anders, mal heller, mal dunkler. Hatte bis zu 20 cent Differenz, das geht musikalisch gar nicht mehr.
Somit bleibt der A1 mein Liebling. Fehlerlos und robust. So solls sein.
LG Herbert
 
Ach schade, bei meinem hatte es den gleichen Fehler (#950 bis 1000)
Braucht man nicht lange probieren. Die tieferen E,F und F# stimmen bei jedem Anschlag deutlich hörbar anders.
Wie ein Zufallsgenerator. Der Klang von Dreieck und Rechteck ist bei jedem Anschlag auch anders, mal heller, mal dunkler. Hatte bis zu 20 cent Differenz, das geht musikalisch gar nicht mehr.
Somit bleibt der A1 mein Liebling. Fehlerlos und robust. So solls sein.
LG Herbert

Hast Du den Prologue lange genug Warmlaufen lasse und dann gestimmt ? eventuell auch mehrmals? Bei meinen Beiden hat das gut funktioniert.
 
Servus
Ja, hatte ich. Auch nach 2 Stunden und mehrmaligem Stimmen blieb der Bereich E-F# ein Zufallsprodukt, jedoch z.B. schon einen Halbton tiefer oder höher verhielt sich normal. LG
 
Ja, das ist das bekannte Problem, welches nur bei den Tasten E, F, F# auftritt. Das hat nichts mit warmlaufen etc. zu tun. Der Vermutung nach greift der interne Stimmalgorithmus aufgrund von Bauteiltoleranzen bei einigen Geräten bei diesen Tonhöhen nicht korrekt zu. Und das dann nur bei diesen Tasten. Es gibt ja offensichtlich Geräte ohne diese Probleme bei identischer Hardware (Vermutung) und Software. Korg ist seit 2-3 Monaten dran, hoffen wir das Beste.
 
Der Deutsche Korg Support hat mir heute geschrieben, dass sie auf Ergebnisse der Überprüfung aus Japan warten. Na, vielleicht wirds doch noch mal was mit uns...
 
Etwas OT:
Habe gerade diese, durchwegs positive, Rezension des Prologue bei Thomann gefunden:

Große Sünde

"Prolog16 löste meine Vorhersage-Annahme auf, genau das war meine Hoffnung. (Ich schreibe das nicht für Synar ... aber für Musiker.)
Ich interessiere mich hauptsächlich für Live-Spiel, Klangqualität - vor allem seine Originalität und Verarbeitung.
+ Die wichtigsten Kontrollpunkte werden angezeigt, sodass Sie keine versteckten Menüs durchsuchen müssen. So kann der Sound schnell und intuitiv im Handumdrehen verändert werden.
+ Obwohl ich diese Art in allen synahifistelijöille, so bin ich eigentlich ganz, und ich weiß, was ich erworben haben. Korgs Filter haben ihre eigenen Klänge in meinem Herzen. Ich besitze andere Mizzy, aber sie haben wieder ihre eigenen Sachen. Snooping ist kein Sport, sondern eine Kunst.
+ Vire scheint analog zu bleiben.
+ Die Peitschen sind ein Do-it-yourself-Akt und sie drehen sich in Sprüngen mit guter Qualität, mit wenig Widerstand - du fällst sie nicht versehentlich. Aluminium-Holzrinde ist auch robust.

- Aftertouch fehlt, aber ich habe mich (zumindest noch nicht) danach gesehnt.

Dies ist meine Absicht, viele Gigs in verschiedenen Konfigurationen (Electro, Punk, Pop) zu verwenden.

Thomann wurde hervorragend bedient!"

Habe mich erst gefragt, was der Typ wohl geraucht haben muss, bis mir auffiel, dass die Rezension von Google aus dem Finnischen übersetzt wurde.
 
LOL. Der Thomann Übersetzer packt selbst Englisch nicht wirklich gut. Room for improvement.
 
Markige Worte und ein dickes Video von Korg:


"KORG analog synths are in an absolute golden age with four massive-sounding offerings for musicians and producers at all levels. The KORG prologue 16 and prologue 8 are performance analog synthesizers with crisp VCOs and an all-new open source digital MULTI ENGINE oscillator for endless user customization; the KORG minilogue is a compact 4-voice analog synth that’s not only affordable and easy to use, but has become an all-star fan favorite among synthesizer power-users and musicians new to synthesizers alike; and the KORG monologue is a 2-VCO monosynth capable of screaming leads and fat basses that far exceed its small, battery-powered size.

Connect all four via USB to your computer to seamlessly sync MIDI and step up your synth sounds and let your creativity flow!"

(Blah, Blah Blah...)








Ich hoffe mal, die kriegen ihr E/F/F#-Tuning-Problem noch in den Griff,
sonst können sie das ganze Unterfangen Prologue irgendwann in die Tonne kloppen...
 
hab mir gerade ausgerechnet dass ich für 2000e ca sieben model d polychainen könnte ;-) die haben auch stimmungsprobleme haben aber wenigstens keinen BIPOLAREN filter.

mal ernsthaft, wir leben in einer synth schwemme und an dem ding ist aber auch gar nichts neu, besonders oder wesentlich besser. solange korg überall ihren ekeligen prollfilter einbauen kann ich sowieso nicht geködert weren ... und polymodelds klingen tatsächlich gut, deswegen einfach mal warten was der ulli als nächstes bringt.
 
Ich finde sehr wohl, dass an dem Ding was neu ist: nämlich ein eigenständiger Klang, der sich sehr gut für moderne Musikstile eignet und den mir so kein anderer analoger oder VA-Synth liefert. Zusätzlich Dual-Timbre mit Digital-Oszillator und User-Wellenformen sind neben den ordentlichen Effekten gute Dreingaben.

Da ich aber jetzt meinen zweiten Kaufversuch mit den genannten skurillen Stimmproblemen (keine analoge Drift, sondern willkürliche Tonhöhensprünge nur bei bestimmten Tönen: völlig bizarr!) zurückschicken muss - und Korg Japan nicht wie in früheren Jahren Verantwortung zeigt und Probleme löst, sondern sich seit Monaten versteckt und nicht mal ne offizielle Verlautbarung für das massive Problem rauslässt -, kann aus meiner Sound-Zuneigung wohl so schnell nichts werden. Korg Deutschland tun was sie können, kriegen aber von Korg Japan bis jetzt weder Nachrichten noch praktische Hilfen, die Kunden nützen.

Sollte die neue Korg-Führung in diesem schlechten neuen Stil weitermachen (Totalausfall der Qualitätskontrolle gefolgt von Totalausfall der User-Kommunikation), warte ich tatsächlich dann lieber auf Behringers polyphone Klassiker und ihre anderen Klang-Varianten, als mich weiter mit Korg-Produketen zu beschäftigen (mit denen und deren Support ich in früheren Jahren sehr zufrieden war!).
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Situation für den Prologue sieht echt nicht gut aus. Der Fehler sollte doch wirklich einfach zu finden sein.
Das ist insofern echt schade, weil Korg hier einen sehr mutigen Schritt gegangen ist. Nun können alle Kritiker sich selbstzufrieden zurücklehnen. Analog-Poly-Synths sind vielleicht doch nicht so einfach zu bauen. Lob an DSI und SE...
 
Komisch dass manche Prologues diesen Fehler nicht haben. Das macht die Fehlersuche wahrscheinblich auch so schwierig...
 
Der Fehler sollte doch wirklich einfach zu finden sein.
würde ich so einfach ncht sagen. das sind vcos also wenn da bauteile die pitch voltage nicht halten ist das mit einem os update nicht zu machen.

Ich finde sehr wohl, dass an dem Ding was neu ist: nämlich ein eigenständiger Klang

das stimmt schon, korg traue ich auch zu dass sie kapiert haben dass der sound priorität no 1 hat, dsi werden das nie verstehen. hier ist ein soundvergleich zwischen p6 und prologue, der filter klingt eindeutig besser. allerdings finde ich ein poly 800 klingt noch immer besser als beide zusammen :)

 
Ja, vermutlich geht das in diese Richtung, wurde bereits spekuliert. Sprich Schaltkreise am Limit ihres Regelbereichs und durch Toleranzen dann untauglich. Es wurde aber auch über einen Bestückungsfehler bestimmter Chargen spekuliert. Damit würden bestimmte Regelkreise nicht richtig funktionieren. Da es nur bei bestimmten "Tasten" passiert spekuliert man noch eine Interaktion mit dem Tuning-Algorithmus in der Firmware geben. Alles zusammen: Wirklich nicht gut. Liegt wohl auch an der japanischen Tradition Probleme und Lösungsansätze erst dann zu kommunizieren, wenn man eine 100% Lösung gefunden hat.
 
Der schwarze Prolog 16 kostet jetzt hier 1450,- Euro,
da sind 3000,- US-$ für eine silberne Version recht happig.
Auch wenn noch ein Case im Lieferumfang ist.
 


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