yamaha qy700 ersatz gesucht

Sorry, hatte das noch editiert, zum Backup machen reicht auch die Diskette. Aber egal, wollte Dir den Floppy Emu ja nicht ausreden.

Genauso wenig will ich Dir den QY 700 ausreden , habe selber einen, mag ihn und nutze ihn auch als Pattern Ideen Speicher / Schleuder.

Um damit ein externes Midi Orchester anzusteuern , eignet er sich auf jeden Fall. Es ist eine alte DAW in Hardware gegossen ohne Audio Teil.
Man KANN , wenn man sich das geben möchte , damit ein komplettes Album produzieren ... midimaessig.

Er kann sogar 48 Spuren im Song Mode,, wenn man die Pattern Spuren mitrechnet. 2 mal Midi Outs sind 32 Kanäle, auf den er ausgibt. Zeichnet Midi CC mit auf, hat eine (für mich ) brauchbaren Chordmode , 999 Takte lange Pattern , Platz ohne Ende, lustige Echtzeit Midi Manipulatoren, Groove Templates , XG Synth on Board etc.

Alles auf alle Fälle brauchbar.
Mit Echtzeit Recoding meinte ich, dass man , während er läuft (also zB beim Gig) , auf Record drücken kann , ohne zu stoppen, um das Pattern zu verändern. Das geht definitv nicht.

Mit Metronom einspielen ausm Stand natürlich schon.
 
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Ich möchte auch nicht live spielen oder etwas ändern, sondern wirklich damit ohne PC produzieren. Wenn ich mir deine Beschreibung (DANKE!) so durchlese, dann ist die KIste schon recht interessant für mich. Mit Kleinigkeiten, wie blödem Dateinamen-Handling kann ich leben (Geduld ist auch 'ne Tugend).

OK dann habe ich dass missverstanden mit dem Recording (bzw. wusste nicht dass es ein Unterschied ist ob neu aufgezeichnet wird oder Vorhandenes überschrieben wird).
 
OK dann habe ich dass missverstanden mit dem Recording (bzw. wusste nicht dass es ein Unterschied ist ob neu aufgezeichnet wird oder Vorhandenes überschrieben wird).


Bevors zu verwirrend wird : Man kann nichts aufnehmen, ohne vorher den Seqeunzer stoppen zu müssen und dann nochmals Record / Start zu drücken. Das eignet sich in einer Live Situation nicht . Thats all ;-)

Überschreiben / Neuaufnehmen , geht ansonsten alles. Ne MPC kann das aber auch ;-)
 
Ja, danke! Eigentlich logisch ..., LOL. Ja, ich lese mich durch die Threads, MPC-2500 habe ich auch schon viel gelesen hier. Ist am Angang wirklich viel Lesekran, wenn man nicht das Trial&Error-Verfahren bemühen möchte. Aber auf jeden Fall vielen Dank für deinen Input, das bestärkt mich schon mal, dass ich da nicht total auf dem Holzweg bin.
 
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die Beste aktuelle Alternative zum QY700 dürfte derzeit die Akai Force darstellen, die sogar noch den Vorteil hat, wesentlich direkter bedienbar zu sein. Die Klangerzeugung ist zwar brauchbar, aber eben auch nicht Überragend, der Sequenzer ist seit dem letzten Update mit dem Arrangermodus derzeit recht konkurrenzlos. Andere Alternative wäre die MC-707. Beide sind für live hervorragend geeignet.

günstiger gehts nur mit dem im Januar erscheinenden Korg SQ-64, eine Art Beatstep Pro ohne Kurbeln.

QY700 muß man sich wirklich nimmer antun, schon garnicht mit Floppyemulator, bei dem man immer mit Images und einer Software dafür rumfuchteln muß.
 
Sie möchte ja eher nicht Live damit jammen , sondern sucht einen DAW Ersatz , da ist der QY-700 schon nicht ganz daneben.

Im Vergleich zu einer MPC ... die ist ja auch in erster Linie ein Sampler, der auch Midi sequencen kann. Der QY dagegen ist ein reiner Midi "Phrasen" Sequencer, d.h man hat schon hunderte Midi Pattern aus allen möglichen Stilrichungen , die man zB verwursten kann. Wenn man sowas möchte. Die MPC muss man selber füttern.
 
Ich würde für solche Dinge wie Schule/Musikunterricht/Arrangements basteln/Bespaßen und Fun haben, auf Basis der bisher vertrauten Arbeit eines QY700 und aber dem Bedürfnis neuer moderner Sounds und Möglichkeiten inkl.- wenn ja auch eigentlich weg vom PC, aber dennoch Möglichkeit mit PC-DAW Anschluss, da sehr viel eher ein gutes und modernes Entertainerkeyboard empfehlen, wie z.B. die Yamaha PSR "SX" Serie zum Beispiel.
 
sondern sucht einen DAW Ersatz , da ist der QY-700 schon nicht ganz daneben.

nein.
Der QY700 ist von einem DAW Ersatz meilenweit entfernt, alleine schon weil da die kompletten Audiofunktionen fehlen, abgesehen davon sind nichtmal Einzelausgänge vorhanden um sowas wie einen Zoom R16/R24 anzuschließen. Akai Force ist da deutlich näher dran, weil quasi Ableton Live als Hardware, ein wirklicher Ersatz wäre aber nur sowas wie Roland MV-8000/8800.

die Presetphrasen des QY sind allerdings auch in dem Moment von Nachteil, in dem man eigene Phrasen erstellen möchte, denn man muß sich erst durch diese durchkurbeln bis man zu den Userphrasen kommt, weil es keinerlei Shortcut dafür gibt.

wenns um einen Ideengeber geht, sind die ganzen Entertainerkeyboards der oberen Klasse die deutlich bessere Wahl, zumal manche von denen schon beinahe Kompaktsudios sind.

Korg PA-3, Roland BK-9 und Yamaha Tyros/Genos wären da zu nennen.
 
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Ich weiß, Dietmar, du siehst das nachvollziehbar anders, aber wer den QY bereits kennt und schätzt, und jetzt einfach nur eine etwas zeitgemäßere Fortsetzung dazu sucht (mit der er ans vertraute Bedienkonzept mit allen Yamaha-typischen Ecken und Kanten und Umständlichkeiten anschließen kann, aber ein paar mehr Möglichkeiten z.B. in Sachen Echtzeit-Arbeit, Sampling, Klangerzeugung haben will), der sollte die RS7000 zumindest in Erwägung ziehen. Sie ist nur 20, nicht 25 Jahre alt, und macht (auch wenn sie ein paar der schönen QY-Features verloren hat) gerade im Live-Einsatz auch heute noch eine gute Figur.
 
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Ich hatte sie alle hier: RM1x, RS7000 und QY700. Gleicher Sequenzer mit Unterschieden bei der Anzahl der Sections, Preset Phrases und Jobs. Nur QY700 hat einen permanenten Speicher und von allen Dreien das modernste Dateihandling. RS7000 könnte man dank SCSI mit SCSI2SD ausstatten, das ist dann dank Yamahas Unfähigkeit mit Massenspeicher umzugehen aber schnarchlangsam und aufgrund des steinzeitlichen Dateisystems keinen Deut komfortabler. Vom Umstand des Anlegens einer Templatedatei mit leeren Samples um die interne Tonerzeugung nicht zu nutzen und dem wirklich nervigen, permanenten MIDI Omni Mode ohne einen Job zum Aufdröseln bei Phrase Record will ich erst garnicht anfangen.
ich hab grad wieder öfter mit einer RM1x zu tun und das erinnert mich daran, froh zu sein diese Dinger nimmer zu haben.

Vielleicht hab ich es schonmal geschrieben: Kebu hatte zuerst eine RM1x und später eine RS7000 im Set als zentralen Sequenzer, nur zum Playback, und er war nach eigenen Aussagen froh daß er sie ab 2016 durch eine MPC2500 ersetzen konnte. War für mich zu dieser Zeit eine durchaus ernüchternde, aber nachvollziehbare Aussage.

Man sollte diese Dinge einfach wissen, bevor man sich auf eine von diesen Dingern einläßt. Von der Direktheit der Bedienung her liegen RM1x und RS7000 vor QY700, da dort zB extra Taster für Track Select und Mute vorhanden sind, was man beim QY700 umständlich über die Cursortasten und im Display erledigen muß.

Und auch mal den Polyend Tracker als Alternative anschauen. Wobei die Force da einfach eine ganz andere Nummer ist, alleine schon durch die Möglichkeit, eine SSD einbauen und Classcompliant MIDI Interfaces an die USB Hostports anschließen zu können.
 


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