Wie immer gab es "zwischen den Tagen" die bekannte Off-Show "Struppig Tanzen" - die recht bekannt für abgefahrene Acts ist. Dort dürfen primär die spielen, die sich über Tapes früher einen Namen gemacht haben. Sehr genau ausgewählt und immer hilft es, die Konzertfreiheit zwischen Weihnachten und Sylvester zu beseitigen. Bisher habe ich das schon eine gute Anzahl an Jahren gern gemacht. Meist sind es auch mal DIY Shows, ungewöhnliche Klänge und Konzepte…
Zuerst C.Heemann mit einem eher für den Lautsprecher gemachten Vorführung, er war mir vorallem durch sehr bemerkenswerte Bandnamen und Albennamen aufgefallen.
Danach ging es weiter mit einem nicht vorgeplanten Wechsel auf Anja Kreysing, sie spielt tatsächlich Akkordeon und steuert damit per MIDI Sounds an, die sehr dick von unten dazu kamen, dazu Soma Enner mit Britzel und Bassschub dazu. Das war nicht mal langweilig oder irgendwie altbacken. Vielleicht sehen wir sie wieder? Sie spielte, wie fast alle bei Doc Wör Mirran mit, die mir schon sehr lange aus der Tape-Szene bekannte Band versteht sich als Live-Impro Acts mit sehr vielen Veröffentlichungen.
Vor den Live-Auftritten wurde eine durchsichtige Vinyl der verhinderten Polaroid Notes gespielt. Auch eine gute Idee zur Einstimmung.

Doc Wör Mirran haben wir vor Jahren eingeladen – wenn das mal nicht genau passt dazu, dass sie nun SLOW aufführen wollten. Wollten, denn es klappte leider nicht im Juni, sie haben nun fest zugesagt für den 27.12. Doc Wör Mirran entstand um Joe Raimond 1982 in San Francisco - und passt so gar nicht in irgendwelche musikalischen Schubladen. Von Anfang an war gerade Offenheit Programm, Offenheit für unterschiedlicheste Kunstformen, musikalische Genres, aber auch für Beteiligung unterschiedlichster MusikerInnen. Das zeichnet sich nicht zuletzt in der Diskographie von DWM ab, die nicht nur unüberschaubar viele Veröffentlichungen umfasst, sondern eben auch mit einer absichtlich unüberblickbaren Anzahl von mehr oder weniger häufig Beteiligten enstanden ist. Darunter gab es einst eine SLOW Reihe: erst eine LP diesen Titels, 12 Jahre (!) später dann eine CD (SLOWER) und schließlich den Abschluss der Trilogie mit einem MP3 Download (SLOWEST) - eine Reihe, über eine sehr lange Zeitspanne, veröffentlich auf drei verschiedenen Medien. Nun dürfen wir sehr gespannt sein, denn wir haben DWM explizit zu einem SLOW Konzert eingeladen, eine Premiere nach den genannten Studiorealisationen.
Polaroid Notes - auch ein langer Weg. Und kurz vor dem Ziel nun erkrankt, muessen wir auf 2026 verschieben. Dafuer kommt Anja Kreysing mit MIDI-Akkordeon, wir freuen uns!

Sowie Christoph Heemann. Einfach so.

20 Uhr im Kulturausbesserungswerk
Hinweis noch: Hirsche bitte nicht aufs Sofa!
Ansonsten - nein, das ist kein EDM.

Zuerst C.Heemann mit einem eher für den Lautsprecher gemachten Vorführung, er war mir vorallem durch sehr bemerkenswerte Bandnamen und Albennamen aufgefallen.
Danach ging es weiter mit einem nicht vorgeplanten Wechsel auf Anja Kreysing, sie spielt tatsächlich Akkordeon und steuert damit per MIDI Sounds an, die sehr dick von unten dazu kamen, dazu Soma Enner mit Britzel und Bassschub dazu. Das war nicht mal langweilig oder irgendwie altbacken. Vielleicht sehen wir sie wieder? Sie spielte, wie fast alle bei Doc Wör Mirran mit, die mir schon sehr lange aus der Tape-Szene bekannte Band versteht sich als Live-Impro Acts mit sehr vielen Veröffentlichungen.
Vor den Live-Auftritten wurde eine durchsichtige Vinyl der verhinderten Polaroid Notes gespielt. Auch eine gute Idee zur Einstimmung.

Doc Wör Mirran haben wir vor Jahren eingeladen – wenn das mal nicht genau passt dazu, dass sie nun SLOW aufführen wollten. Wollten, denn es klappte leider nicht im Juni, sie haben nun fest zugesagt für den 27.12. Doc Wör Mirran entstand um Joe Raimond 1982 in San Francisco - und passt so gar nicht in irgendwelche musikalischen Schubladen. Von Anfang an war gerade Offenheit Programm, Offenheit für unterschiedlicheste Kunstformen, musikalische Genres, aber auch für Beteiligung unterschiedlichster MusikerInnen. Das zeichnet sich nicht zuletzt in der Diskographie von DWM ab, die nicht nur unüberschaubar viele Veröffentlichungen umfasst, sondern eben auch mit einer absichtlich unüberblickbaren Anzahl von mehr oder weniger häufig Beteiligten enstanden ist. Darunter gab es einst eine SLOW Reihe: erst eine LP diesen Titels, 12 Jahre (!) später dann eine CD (SLOWER) und schließlich den Abschluss der Trilogie mit einem MP3 Download (SLOWEST) - eine Reihe, über eine sehr lange Zeitspanne, veröffentlich auf drei verschiedenen Medien. Nun dürfen wir sehr gespannt sein, denn wir haben DWM explizit zu einem SLOW Konzert eingeladen, eine Premiere nach den genannten Studiorealisationen.
Polaroid Notes - auch ein langer Weg. Und kurz vor dem Ziel nun erkrankt, muessen wir auf 2026 verschieben. Dafuer kommt Anja Kreysing mit MIDI-Akkordeon, wir freuen uns!

Sowie Christoph Heemann. Einfach so.

20 Uhr im Kulturausbesserungswerk
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Ansonsten - nein, das ist kein EDM.

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