Arturia Polybrute - Synth

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UPDATE da isser
Arturia Polybrute


Hätt ja gedacht, dass der hier irgendwie kommen könnte..

Ich würde mir ja mehr nen digitalen kleinen echten polyphonen Polyfreak wünschen, 2 oder 3 OSCS, maximal analoge Filter aber auch nur wenns sein muss.
Konzept vom MF und wenn irgendwas von woanders, dann Microbrute. Aber ich fänd das spannender ..

Das nur so nebenbei.. steht ja alles auch schon da.
 

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Fr@nk
Fr@nk
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Fr@nk
Fr@nk
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@Fr@nk Ist es geplant, dass der PolyBrute mikrotonale Skalen unterstützt wie z.B. der Pigments?
Da kann ich leider nix zu sagen, keine Ahnung! :sad:
In einer Software wie Pigments lässt sich das sicher einfacher realisieren als in einem analogen Synth.
Ich kann mir vorstellen, dass es grundsätzlich auch im PolyBrute möglich sein sollte ... ich persönlich schätze aber, dass das nicht oberste Priorität hat.
 
Highpass
Highpass
.....
Ich habe heute meinen Polybrute bekommen ( vielen Dank nochmal an Musikhaus Böke und Herrn Rahmann, kann ich jedem nur empfehlen ! )
...ich habe ihn jetzt ca.2 Stunden gespielt und bin total geflasht...was für ein Sound . Und wer meint, der Polybrute sei einfach nur ein polyphoner Matrixbrute, der wird sein blaues Wunder erleben. Die VCO‘s und Filter klingen viel runder und wärmer, einfach nur geil. Mir lief vorhin beim spielen ein paar Mal ein Schauer über den Rücken...und die Verarbeitung ist auch hervorragend.
Glückwunsch Arturia !!!
 
reznor
reznor
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Ich habe heute meinen Polybrute bekommen ( vielen Dank nochmal an Musikhaus Böke und Herrn Rahmann, kann ich jedem nur empfehlen ! )
...ich habe ihn jetzt ca.2 Stunden gespielt und bin total geflasht...was für ein Sound . Und wer meint, der Polybrute sei einfach nur ein polyphoner Matrixbrute, der wird sein blaues Wunder erleben. Die VCO‘s und Filter klingen viel runder und wärmer, einfach nur geil. Mir lief vorhin beim spielen ein paar Mal ein Schauer über den Rücken...und die Verarbeitung ist auch hervorragend.
Glückwunsch Arturia !!!
danke highpass.
am anfang dachte ich das auch, dass er die schwächen des matrixbrute hat, vom sound.
Aber die demos sprechen eine andere sprache.
ich bin sehr gepannt, aber dein ersteindruck lässt gutes hoffen.
 
Kristallprinz
Kristallprinz
....
Ich konnte nicht wiedersehen... da ist er .
Erster Eindruck von 2 min anspielen : wow großartiges Teil ... Aber...
An den Werkssounds ist nichts auszusetzen . Der Morphee und Ribbon braucht aber doch eigene Anpassungen um perfekt zum Sound zu harmonieren .
Out of the Box klingt er aber schon einiges besser als der Matrixbrute ( Einbildung? )
Puhh das gibt ne lange Nacht ...freu ...
Ach ja meiner Meinung nach sind die Effekte wirklich absolut genial und großartig!
 

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reznor
reznor
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Ich konnte nicht wiedersehen... da ist er .
Erster Eindruck von 2 min anspielen : wow großartiges Teil ... Aber...
An den Werkssounds ist nichts auszusetzen . Der Morphee und Ribbon braucht aber doch eigene Anpassungen um perfekt zum Sound zu harmonieren .
Out of the Box klingt er aber schon einiges besser als der Matrixbrute ( Einbildung? )
Puhh das gibt ne lange Nacht ...freu ...
Ach ja meiner Meinung nach sind die Effekte wirklich absolut genial und großartig!
Voll gut.
Ich hab den selben eindruck und bin begeistert.
Leider hatt ich nicht soviel zeit.
Aber viel besser als ich gehofft habe.
Die demos haben ne ganz andere seite gezeigt.
Schön wenn man sich selbst dran setzen kann und genau die sounds machen kann die man sich vorstellt.
Wenn ich mir sicher bin geb ich auch nichmal ein fazit ab.
 
reznor
reznor
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Warum wird das Teil ständig mit dem Matrixbrute verglichen? 🧐
Ich geb mal n tipp ab:
Selber hersteller ( so wie dave smith sound)
Dann heissen die beide brute, haben ein sehr ähnliches design und auch im klang hört man verwandtschaft und selbsr vom synthesedesign sind sie ziemlich ähnlich. Sehr ähnliche struktur.
Auch wenn das ein polysynth ist, fragen auch bestimmt einige leute ob er den matrixbrute ersetzen kann.
Man hat ja schon in den demos gehört das da stabile monosounds rauskommen.


Und ich behaupte das der polybrute den matrixbrute sehr gut ersetzen kann, wenn man cv nicht brauch und auf die analogen effekte verzichten kann. Dem pb steht mono gut.
Und im gegensatz zum matrixbrute den ich lieb haben wollte, dann aber verkauft hab, bin ich mit dem pb schon von anfang sehr eng.
Der klingt anders, ich finde viel besser und bietet mir weit mehr.
 
N
newuser
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Nur dass es da kein Missverständnis gibt:
die Füße (sind eher Beine - wooden legs) sind optionales Zubehör und nicht im Lieferumfang enthalten.
Sind die gleichen, die auch zum aktuellen KeyLab 88 MKII passen.
Frage: Auf welcher Höhe befindet sich die Tastatur des PB , wenn die Holzbeine installiert sind, beim Keylabb 88 MK" war mir das viel zu hoch ?
 
Fr@nk
Fr@nk
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Frage: Auf welcher Höhe befindet sich die Tastatur des PB , wenn die Holzbeine installiert sind, beim Keylabb 88 MK" war mir das viel zu hoch ?
Wir haben tatsächlich gerade keinen PolyBrute hier um das auszumessen, sorry!
Ich denke aber, dass das keinesfalls deutlich tiefer sein dürfte. Wenn die Spielhöhe beim KeyLab für Dich nicht gepasst hat, dann wird das beim PolyBrute sicher nicht sehr viel anders sein.
 
N
newuser
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Wir haben tatsächlich gerade keinen PolyBrute hier um das auszumessen, sorry!
Ich denke aber, dass das keinesfalls deutlich tiefer sein dürfte. Wenn die Spielhöhe beim KeyLab für Dich nicht gepasst hat, dann wird das beim PolyBrute sicher nicht sehr viel anders sein.
Danke Frank, sollte Arturia mal ändern, man sollte doch normale Spieltischhöhe(Flügel) einstellen können,beim Keylab 88 Mk2 war es 10 cm mehr,wenn ich nicht irre.
 
j[b++]
j[b++]
Blub
Kannst du doch ganz einfach erzeugen, indem du Pitch mit Keytrack modulierst...
Das deckt doch nur die Skalen ab, deren "Halbtöne" durch Multiplikation mit einem Faktor aus der wohltemperierten Ausgangs-Skala erzeugt werden.
Dieser Ansatz würde damit lediglich eine kleine Untermenge der möglichen mikrotonalen Skalen erlauben oder verstehe ich da was falsch?
 
TonvaterJan
TonvaterJan
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Das deckt doch nur die Skalen ab, deren "Halbtöne" durch Multiplikation mit einem Faktor aus der wohltemperierten Ausgangs-Skala erzeugt werden.
Dieser Ansatz würde damit lediglich eine kleine Untermenge der möglichen mikrotonalen Skalen erlauben oder verstehe ich da was falsch?
Nein, das ist richtig.
Aber 95% aller Anwendungen sind damit abgedeckt; die Leute, die echte andere Stimmungen brauchen, die ernsthaft mit anderen Instrumenten in ähnlicher ExotikSkala zusammenspielen, sind sehr wenige.
 
Rookie2
Rookie2
......
Eine kurze Frage an die glücklichen Polybrute-Besitzer:

Verstehe ich die Anleitung richtig, dass es aktuell nicht möglich ist , die Funktion des Morph-A/B-Reglers auf ein Expression-Pedal zu legen?

EDIT: GEHT! Danke TonvaterJan
 
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reznor
reznor
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Ich hab den polybrute nun längere Zeit testen können, obwohl ich doch viel zu tun hatte und bin immer noch unentschlossen ob ich ihn behalte. Hab für montag ups zu mir nachhause bestellt weil ich ihn dann zurückschicken müsste.

Er ist nicht das was ich wollte, glänzt aber in anderen Gebieten so stark, dass es blendet.
Ich wollte eigentlich einen analogen polysynth mit organischem vintageklang a la' prophet 5 oder ob6.
Er klingt auf jeden Fall analog und teilweise auch organisch, nur ist dass nicht dieser sogenannte Vintagesound. Der Polybrute hat ohne jeden Zweifel einen sehr eigenen Sound, der sich stark von dem was es schon gab abhebt. Die Oszillatoren sind brachial und fett. Wirklich sau gute Oszillatoren. Die habens in sich. Richtig viel low end und einfach dick. Am ehesten würde ich die mit den Oszillatoren vom Pulse 2 vergleichen. Aber doch etwas natürlicher. Mic hat sie analytisch genannt. Wenn man den slope parameter nicht benutzt sind sie starr und fast perfekt in tune. Das stimmmt, aber es gibt 3 slope modi die sich merklich voneinander unterscheiden und für sehr schöne Schwebungen sorgen. Macht man mit dem polybrute drones, mit einem dieser modi, ohne das man die filter benutzt entstehen richtig gewaltige und fließende Klangwände. Nicht vintage like aber doch sehr dicht und interagieren sehr vorteilhaft miteinander. Was mich wirklich überrascht hat ist, dass der Polybrute fantastisch bei mono Sounds klingt. Richtig fette und staubtrockene Bässe. Super leads und brasses und auch komplexe Sounds gelingen dem polybrute so was von gut. Dafür sind die Filter sehr gelungen. Es schmatzt und es zwitschert amtlich. Filter fm ist recht hart, klingt aber super organisch und lebendig. Richtig gut. Ich finde die mono Sounds um klassen besser als bei meinem Pro 3. (Den ich im paraphonen modus aber unglaublich gut finde, trotzdem wird der wohl gehen. Der polybrute hat mir da die augen geöffnet. )
Ich finde ihn sogar um Welten besser als den Matrixbrute.
Die lineare osc fm wirkt auf mich etwas starr, trotzdem brauchbar und macht richtig dosiert auch spass. Leider ist sie im Zusammenspiel mit Hardsync nicht sonderlich durchsetzungsfähig und ergiebig, was die Soundpalette einschränkt. Osc Sync geht ja hier kontinuierlich von gar nicht bis hardsync. Fühlt sich teilweise eher sprunghaft an. Kenne nicht viele synthesizer die das haben und weiß somit nicht ob das seltsam oder normal ist. Aber in diesen Zwischenstadien vor Hardsync gibt es auch mit fm schöne sweetspots, die harmonisch in der tonhöhe hin und herzucken oder einfach schön kaputt klingen können.
Der Hardsync Sound gefällt mir für sich alleine sehr.
Bis zu drei Schwingungsformen pro oszillator sind möglich. Bzw 4, bei osc 2 mit sub, was auch richtig clever umgesetzt worden ist. Der drückt ganz schön.
Schade, dass das Ladder filter nicht von einem osc moduliert werden kann. Auch die lfos modulieren schön und sind monophon und polyphon nutzbar. (Hallo Dave Smith). Wird von monophon auf polyphon gestellt werden diese schön durcheinander gewürfelt. Und was ich auf jeden Fall noch erwähnen muss, die envelopes sind der wahnsinn. So müssen die klingen. Ultrasnappy mit schöner parameterisierung. Es gibt sogar einen perkussiven modus. Ob die Form anders ist, weiß ich nicht, ich habe ihn noch gar nicht benutzt. 😉. Für mich die perfekten Hüllkurven.
Es ist ein sehr durchdachter Synthesizer, durch und durch.
Die ganzen Einstellungen, die man für die einzelnen Sektionen machen kann sind überaus sinvoll und teilweise experimentell und überraschend. Wie zum Beispiel chromatisches Glide oder die modulation der osc tonhöhe chromatisch oder in fifths.
Das Morphing habe ich bis jetzt kaum genutzt, weil ich mich in seinen Möglichkeiten immer wieder komplett verliere.
Als monosynthesizer hat der polybrute, in Relation zu seinen möglichkeiten, einen enorm großen sweetspot. Da komme ich andauernd zu etwas was mich begeistert.
Aber ich wollte ja eigentlich einen polyphonen Synthesizer mit vintage sound.
Wie siehts da aus?
Was mir bei Mics review hängen geblieben ist, war seine Aussage, dass wenn der prophet 5 ein Western sei, der Polybrute ein Scifi film ist.
Das triffts für mich perfekt.
Der Polybrute ist eine weitentwickelte künstliche Intelligenz, die auf Dinge kommt, von denen der Prophet noch nicht mal träumen kann. Dafür fehlt ihm aber die Seele, das menschliche. Das ist nicht so wertend gemeint, wie es vielleicht klingen mag. Er ist auch eine Lebensform, nur eben eine anders geartete.
Er klingt lebendig, aber anders.
Was ich bei jedem poly immer mache ist ein Patch, bei dem die Resonanz kurz vor Selbstoszillation gestellt wird. Filter Tracking auf 100 Prozent. Sawtooth wave, eine Oktave nach unten transponiert. Amp Release sehr lang und dann filterhüllkurve aufs filter mit langem decay und release. Man sollte auch beim Polybrute auf die Filtersättigung achten.
Mir gefällt hier das Ladder besser als das teiner. Trotzdem ist es für mich ein ganzes Stück entfernt von einem ob6 filter oder dem schönen ssm filter vom p5, die schönsten Filter die je bei Neuanalogen Polyphonen verbaut wurden, m. E. Auch meinen Rev2 mag ich hier lieber. Im polyphonen Betrieb wird das dann deutlich finde ich. Die Resonanz klingt etwas maschinell im Vergleich. Das bekommt er einfach nicht so hin. Was auf jeden Fall hilft ist, voice als modulationsquelle auf cutoff, filterhüllkurve und vielleicht etwas auf osc pitch und amp envelope. Und den amount dieser Modulationen dann noch mit einem langsameren geglätteten random lfo moduliert.
Mit bestimmten Arten von Vintagepatches tut er sich schwer. Was ein prophet 5 aus dem Ärmel schüttelt, ist beim polybrute viel schwieriger zu erreichen. Eben da wo ein Eigenleben den Unterschied macht und bei filterresonanzlastigen Sounds. Auch die Oszillatoren klingen und verhalten sich anders. Und da bevorzuge ich klar den prophet 5, ob6. Eben hier glänzen die Sequential Synth. Anderer Sound, andere Stärken.
Andere Klassiker wie beispielsweise clavichord Sounds macht er wiederum bravorös.
Nichts desto Trotz ist der Polybrute eine unendliche Spielwiese für Sounddesigner und ist zu überaus beeindruckenden polysounds im Stande. Was da abseits von allen Standards raus kommt sucht seines gleichen. Lässt man sich auf die Soundästhetik dieses Synthesizers ein wird man sehr belohnt und das auch sehr häufig. Es ist definitiv nicht schwer mit dem Polybrute tolle Sounds zu machen. Universum füllende Drones. Breite und lebendige Pads. Glizerndes und feines genauso wie agressive und durchsetzungsfähige Sounds.
Nicht nur einmal ist mir der Kiefer runtergefallen.
ich bin müde. Das ist jedenfalls meine Meinung zum Polybrute. In jedem Fall ein großer Wurf.
Mal sehen ob ich ihn behalte und ob mir der Rev2 als Soundausgleich langt. Werde noch so oft rangehen wie ich kann bis Montag.
 
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Laurin
Laurin
.....
Also ich kenne ihn ja nur durch die vielen YT-Demos, und muss sagen ich finde ihn von den aktuellen Poly-Synths bei weitem am interessantesten, da er ganz andere Wege geht und offenbar beeindruckende Sounds kann, die man von den eher klassisch aufgebauten Synths und ihren Revivals nicht kennt. Von denen bin ich eher müde - ich will nicht immer mehr vom Gleichen.

Und durch die vielen Spielhilfen kann er wohl auch sehr lebendig und ausdrucksstark gespielt werden.

Wenn ich einen neuen kaufen würde, dann auf jeden Fall den Polybrute - auch wenn ich das Design ehrlich gesagt abscheulich finde.
;-)
 
reznor
reznor
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Also ich kenne ihn ja nur durch die vielen YT-Demos, und muss sagen ich finde ihn von den aktuellen Poly-Synths bei weitem am interessantesten, da er ganz andere Wege geht und offenbar beeindruckende Sounds kann, die man von den eher klassisch aufgebauten Synths und ihren Revivals nicht kennt. Von denen bin ich eher müde - ich will nicht immer mehr vom Gleichen.

Und durch die vielen Spielhilfen kann er wohl auch sehr lebendig und ausdrucksstark gespielt werden.

Wenn ich einen neuen kaufen würde, dann auf jeden Fall den Polybrute - auch wenn ich das Design ehrlich gesagt abscheulich finde.
;-)
Ja, definitiv ein besonderer Synthesizer mit besonderem Klang.
Und darum gehts. Wenn man denkt man bekommt mit dem polybrute einen prophet
In komplex, dann hat man sich geschnitten. Die sind schon sehr weit auseinander, was nicht wertend gemein ist.
Wenn man den Sound mag, dann hat man einen fast pefekten Synthesizer.

Ich hatte den Matrixbrute und mochte den einfach nicht. Diesen Sound hätte ich mir beim MB gewünscht. Restlos begeistert von sequenzen, Bässen, leads und fx. Beim polybrute komm ich mit dem schrauben kaum hinterher wenn ich dran sitze. Wirklich, er ist sehr wohlwollend. Mir ist aufgefallen, dass wenn ich einen guten Sound hatte und den verändert habe, ganz oft positiv überrascht wurde. Der Blofeld ist da viel strenger. Der PB ist da wie der OB6, obwohl die klanglich und konzeptionell nicht unterschiedlicher sein könnten, man setzt sich dran und kommt immer und schnell zu tollen Sounds.
Den Vergleich mit dem pulse 2 find ich gut. Der hat auch nicht diesen typischen analogsound und klingt sehr eigen. Trotzdem hört man: Der ist definitiv analog. Nur ist der PB viel gefälliger.
Man sollte ihm auf jedenfalls eine Chance geben und nicht denken er wäre durch computer ersetzbar nur weil er nicht den klassischen 70er 80er Polysound liefert.
Das habe ich in Foren oft gelesen, als ich noch auf die Bestellung gewartet habe.

"Warum so viel Geld ausgeben für einen Synthesizer, der so glatt und poliert klingt?
Dafür brauch ich keinen analogen.Der klingt nicht analog und dünn. Langweilig!"

Dünn und langweilig ist genau das Gegenteil von dem was er ist und analog klingt er für mich auf jeden Fall. Mich hat er jedenfalls positiv sehr überrascht. Nicht so wie ich dachte, aber trotzdem. Es gib auch immer noch nicht viele gute Demos von ihm. Ich bin ein großer fan von den Oszillatoren. Die sind zwar nicht so lebendig und strahlend wie die eines prophet 5, dafür finde ich sie in anderen Bereichen besser.
Mic meinte auch er würde generell bedeckter klingen. Ich weiß nicht ob ich das ganz so unterschreiben würde. Da ist schon was dran. Er hat auch viel mehr low end als ob6 und p6. Vielleicht verstärkt das diesen Eindruck? Er ist aber berechenbarer.
Was ich überhaupt nicht so sehe ist, dass man weiß was man bekommt, wenn man den Matrixbrute kennt. Klar er hat den Arturia Brutesound, ist aber vom Matrixbrute so weit weg wie der Rev2 vom Prophet 5. Die klingen auffallend anders. Wie gesagt mochte ich den MB gar nicht und bin vom PB sehr angetan.
Das war ein ganz anderes Erlebnis.
Mein persönlicher Wehrmutstropfen ist die Interaktion von Hardsync und Osc FM.
Ich frage mich auch wie er mit einem ob6, ssm oder Juno60 filter klingen würde. Die eierlegende Wollmilchsau eben. 🙃
Man sollte ihn sich mal anhören und vielleicht findet man Begeisterung, die man vorher nicht kannte, wie bei mir.

Also wenn es der nicht wird, dann wohl ein P5, aber ich denke eher, dass ich mal abwarte was dieses Jahr sonst noch kommt.

Obwohl ich mir was anderes erhofft hatte,
Wächst er mir immer mehr ans Herz.
Herzlichen Glückwunsch Arturia, gut gemacht!
 
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reznor
reznor
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Also,
ich schick ihn erstmal zurück und bin geduldig, verkauf etwas equipment und warte noch etwas. Wahrscheinlich kaufe ich ihn aber doch wieder.
Er ist wirklich fantastisch und ich habe heute noch was entdeckt, als ich ihn mit dem rev2 verglichen hab:
Neben all den tricks um ihn vintage mäßiger klingen zu lassen, hab ich ja vermutet, dass der höhere bassanteil für den bedeckteren sound verantwortlich sein könnte. Ein memorymoog hat ja auch viel low end, den kenne ich aber nicht.
Also hab ich die filter komplett auf seriell geschaltet und die oszillatoren nur durchs steiner geschickt. Filter tracking für beide auf 100 prozent. Steiner auf highpass gestellt und so auf 12 uhr. Und dann nach bedarf noch weiter auf gedreht. Die oszillatoren im mixer nur auf 50 prozent.
Das ladderfiltercutoff auf so 10 uhr, resonanz bis kurz vor selbstoszillation.
Volles vca sustain mit langem release und vcf envelope mit null sustain, langem decay und genauso langem release. Filter envelope amount nach bedarf ausprobiert.
So, und siehe da wie toll der klingen kann.
In diesn einstellungen hat mir das polyphone resonanzverhalten super gut gefallen, so wie ich es mag. Bass wieder rein und es klang wieder, für mich schlechter. Er klingt dann auch viel seidiger.
Könnt ihr ja mal ausprobieren, wie sich der sound ändert, wenn das ladder durchs frequenzspektrum fährt. Für einen oder 2 oszillatoren.

Das hab ich noch entdeckt bevor ich ihn eingepackt habe und es ist mir richtig schwer gefallen. Eigentlich bräuchte ich mehr zeit.
Ich hatte auch kopfhörer auf, weshalb ich nicht genau einschätzen konnte, ob der bassbereich generell zu schwach war oder nicht...
Jedenfalls sind auf diese weise aber richtig organische sounds möglich. Dann noch wie vorher beschrieben voice als mod source und eglättete random lfo und der polybrute klingt fantastisch, organisch und sehr vintage. Halt nach meinem Geschmack.

Er ist halt viel viel komplexer mit anderem grundsound, aber man sieht, dass in ihm auch ein kleiner prophet oder oberheim versteckt ist, wenn man sich zeit nimmt danach zu suchen.
Und da man noch viel viel mehr dazu bekommt, ist das ein erstaunliches gesamtpaket zu einem guten preis.
Wird immer noch kein sequential draus, dass ist klar, aber man auch deren qualitäten im arturia universum erreichen.
Wirklich ziemlich begeistert.
 
Fr@nk
Fr@nk
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Also,
ich schick ihn erstmal zurück und bin geduldig, verkauf etwas equipment und warte noch etwas. Wahrscheinlich kaufe ich ihn aber doch wieder.
Gute und vermutlich richtige Entscheidung!
Das war exakt mein Gedanke als ich Deinen ersten Beitrag am Samstag gelesen habe. Trotz aller offensichtlicher (und wie ich finde berechtigter) Begeisterung hast Du Eingangs geschrieben: "Er ist nicht das was ich wollte ....".

Und wenn Du das Gefühl hast, dass Du einen Kompromiss eingegangen bist, dann wird das irgendwie immer im Hinterkopf bleiben.
Dann lieber jetzt -Nein- sagen, um dann später eventuell voller Überzeugung -Ja- zu sagen. ;-)
 
reznor
reznor
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Vielleicht eine etwas provokante, aber für mich wirklich interessante Frage: warum hast Du dann letztendlich Polybrute zurückgeschickt und nicht REV2 stattdessen verkauft?
Viel zu viel geschrieben...
Zusammenfassung unten:

Ne, kann ich dir gern beantworten.
Ich wollte einen polyphonen analogen mit möglichst vielen modulationsmöglichkeiten und gleichzeitig einen klang der mich sehr anspricht. Und damals stand der rev2 ziemlich alleine da. Den peak/summit hab ich auch ausprobiert, aber der hat mir nicht so gut gefallen wie der rev2. Dann wollte ich noch etwas geld sparen und hab mir nur acht stimmen gekauft, was ein kleiner fehler war....
Deepmind gefiel mir nicht.
Ich hatte auch mal überlegt fast fast alles zu verkaufen und auf einen 8 stimmigen moog one zu setzen. Die kiste ist noch schlimmer als der polybrute. Den konnte ich nicht mal ansatzweise genug testen um mir da ne endgültige meinung zu bilden. Mein fazit war aber, dass ich für den klang nicht so viel geld ausgeben möchte, wenn ich dafür so viel verkaufen muss. Da wären auch viele sehr charakterstarke und einzigartige synth dabei gewesen, die ich nich hätte missen wollen. Denn der moog one war klanglich für mich nicht das gelbe vom ei unter den bedingungen.

Als der polybrute kam hab ich die demos gehört und hab den erstmal ignoriert. Erst mit der zeit wurde der interssanter und dann so, dass ich ihn kaufte. Hab jetzt auch rausgefunden, dass er klanglich doch viel flexibler ist als ich dachte. Man muss mehr arbeit reinstecken, aber hat auch einen sehr vielseitigen synth mit viel synthese und modulation. War mir auch gar nicht sicher
Heute ob ich ihn verkaufen soll. Komplett überzeugt war ich für mich aber noch nicht.
Das ist definitiv ein großer synthesizer, nur weiß ich nicht ob er der Richtige für mich im moment ist.
So wie im kommentar von frank...
Ich schicke den lieber nochmal zurück und kann ihn jederzeit nochmal kaufen und hab dann noch mal knapp 30 tage mit hoffentlich mehr zeit.
Ich werde jetzt nochmal den prophet 5 testen und wahrscheinlich, wenn es nicht der überknaller ist zurückschicken und erstmal warten was kommt und etwas an meinen eigenen synth musizieren. Und dann mit freiem kopf nochmal drüber nachdenken. Ausserdem werde ich einiges verkaufen und da tun sich vielleicht andere möglichkeiten auf. Vielleicht gibt es nochmal ein gutes xpander angebot... Keine ahnung mal sehen. Das ist ja eigentlich der synth für mich, aber richtig vintage will ich nicht gehen, wegen garantie, teuer, reparatur, usw.
Für den polybrute bekomme ich halt das volle geld zurück.
Und im ernst, ich mag den rev2 und hab den für 1590 gekauft. Im moment kostet er 1345 oder so und ich werde den auf keinen fall für 1100 verkaufen. Dafür wärs mir zu schade.

Ich will einfach nicht wieder etwas kaufen, wo ich mit nicht absolut sicher bin.
Synth wie der polybrute brauchen mehr zeit um zu wissen ob die wirklich passen. Das sieht man auch an den demos. Ich hatte den schon abgeschrieben, weil ich die mehrheit gar nicht mochte. Egal was der kann. Nun sieht die sache anders aus, sicher sicher war ich noch nicht. Und dann mit verlust verkaufen will ich nicht mehr. Vielleicht gibts den ja auch mal gebraucht.
Ich weiß auch das viele voll begeistert vom pro 3 sind. Die demos waren gut. Bestellt rumgeschraubt und dachte, der kann so ziemlich alles, klingt gut, dass ding ist gut, da werd ich sicher glücklich mit. Aber mit der Zeit haben mir dann viele Kleinigkeiten nicht zugesagt. Filter Fm, hüllkurven, oszillatoren, 2.ter sync, distortion sound (manche sind endlos begeistert) fand ich bei vielen patches nicht so geil, auch die filter sind für sich bestimmt geil, aber im kontext hat mir auch da was missfallen. Manchmal kleinigkeiten, manchmal größeres. Der polybrute hat mir letztendlich den sound geliefert den ich mir vom pro 3 gewünscht hätte. Da spielen tuned feedback, oberheim filter und wavetables keine rolle für mich.
Den verkaufe ich mit wertverlust und ich gabe darauf keinen bock mehr.
Ich bin auch anspruchsvoller geworden und das liegt auch am heutigen markt.

Schlechte synthesizer gibt es eigentlich keine. Es gibt so viele und so gute, dass es beim kauf auf kleinigkeiten ankommt. Sound ist mir am wichtigsten und können soll er auch was.
Den pro 3 finde ich nicht schlecht, aber es gibt andere die mir weit mehr ins mark jagen.
Vor 10 jahren oder so wäre das vielleicht noch anders gewesen.
Irgendwie lass ich mich immer noch beeinflussen. Von features und sogar preis.
Kann er mehr als ein behringer pro 1? Scheisse ja!!! Brauch ich das alles? ist schon geil, aber wahrscheinlich nicht! Klingt er besser als der behringer? Da würd ICH sagen: ne, ne, ne!


Jetzt hab ich wieder ein buch geschrieben, sorry. Mich beschäftigt das in letzter zeit immer wieder. Was man wirklich brauch?
Was brauch ich um ungehörte und für mich fantastische und interessante sounds zu machen? Muss es denn immer was neues sein? Bringen mir spezielle und aussergewöhnliche features denn auch einen mehrwert oder nutze ich die im endeffekt gar nicht so häufig? Was am Anfang begeistert nutzt man dann manchmal gar nicht und umgekehrt.
Jetzt im vergleich pro 3 polybrute wurde klar, dass mir geile hüllkurven, ein andere filtersound mit parallel und seriell, andere oszillatoren und wavefolder weit mehr bringen als tuned feedback, wavetables, optionale filter, 3.ter oszillator und doppelsync so wie es im pro 3 realisiert wurde.
Ich hab auch einiges hier was ich heute mit viel weniger geräten ersetzen kann und das werde ich auch machen.






Kurzfassung:

Der rev2 ist zu teuer gewesen und zu gut um ihn jetzt für 1100 zu verscherbeln.
Für den polybrute bekomm ich das ganze geld zurück und kann ihn später immer noch kaufen und dann nochmal testen, mit mehr zeit hoffentlich, nachdem ich mir auch den p5 ganz genau angeschaut habe. Auch ist es generell gut mal geduldig zu sein und ein paar sachen zu verkaufen, die man mit anderen geräten ersetzen kann. Über den kauf des pro 3 ärgere ich mich, weil ich ihn jetzt doch verkaufe.
Mal sehn in naher Zukunft noch kommt, sicher sein und kaufen.
Doch einmal eine gearslut, immer eine gearslut. Ich gelobe besserung. 😇
 
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