qwertz123
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Reparatur Access Virus Snow TI
02_2026
- Gebrauchtkauf von 2011 / Gerät ca. von 2008
- Seit ein paar Wochen verhielt sich der Virus Snow beim Einschalten komisch. Es gibt hat ja keinen mechanischen Ein- und Ausschalter. Jedenfalls immer, sobald ich Strom an der Steckerleiste der Musikgeräte anschaltete, war der Virus AN - Generell war der sonst immer im "Schlafmodus" , und dabei blinkt ja nur eine LED vorne wechselnd.
- Also der Normalzustand hätte hier der Schlafmodus sein müssen. Das ging aber nicht mehr.
Ursache war eine leere Speicherbatterie. Deshalb waren auch alle RAM-Patches weg. Das ist mir beim ersten Blick nicht aufgefallen , weil der Snow dann standardmässig mit ROM Patch 1 startet, der natürlich als Werkssound vorhanden ist. Wegen der leeren Batterie konnte der Snow wohl nicht mehr dauernd im Ruhemodus bleiben, bzw. wurde das nicht gespeichert.
Es gibt nach meinem Wissen keine Möglichkeit, die Ladung / Voltzahl der Batterie im laufenden Betrieb am Gerät abzufragen, und ich habe auch keine Warnung bezüglich einer leeren Batterie angezeigt bekommen.
- Also hier sollte man nach 10 Jahren auf jeden Fall prophylaktisch die Batterie tauschen, und aber auch die Sounds regelmässig sichern.
Da ich hier nicht gross editiert hatte, war mir das in dem Fall egal. Es gab auch eine Sicherung der SYS-EX Daten, aber von vor etlichen Jahren.
Habe mir am Vortag ein Video bei Youtube bzgl. Batteriewechsel Access Virus Snow angeschaut, und es sah ja so einfach aus.
- Aber das war es leider NICHT - Ich kann nach meinem Fiasko allen Musikern hier nur empfehlen, den Virus Snow bitte nicht selber zum Batteriewechsel zu öffnen.
Im Prinzip ist der Wechsel einfach und auch wie in dem Video gezeigt machbar
- Wenn sich alle Schrauben lösen lassen.
Das war bei mir leider nicht der Fall.
Die beiden lackierten Schrauben auf der Rückseite an den Midi- und Audio- Anschlüssen liessen sich NICHT lösen. So etwas habe ich noch nie gesehen. Es war, als hätte man die mit Sekundenkleber im Gewinde montiert oder schlimmer.
Die Schrauben waren irgendwie festgerostet/korrodiert, auch wenn das Gerät immer trocken gelagert im Wohnraum war, nicht verdreckt und auch innen absolut sauber.
Und ja, ich habe Spezialwerkzeug hier, und die richtigen Bits- und Schraubendreher. Aber es ging NIX. Selbst als ich in der Not mit einem Spezialset mit Bohrern zum Schraubenlösen angesetzt habe - auf Links-drehend - natürlich den Akkubohrer umgeschaltet, so ging da nix. Letztendlich musste ich beide Schrauben bzw. die Köpfe mit normalen Bohrern - 4 mm oder so - aufbohren. Das tut mir auch jetzt noch weh und sollte NIE sein.
Habe die brachiale Methode einigermassen ohne Beschädigung des Gehäuses geschafft. Vorher wurden die Tasten und die rückseitigen Öffnungen sowie das Display alle mit Klebeband abgeklebt, damit keine Metallspäne ins Gehäuse kamen.
Schliesslich konnte ich die gelöste Platine vorsichtig aushebeln und nach oben rausnehmen. Dabei blieb das Display unten im Gehäuse liegen, da die 4 Schrauben vom Display ebenfalls gelöst wurden. Vorsicht, dass es Euch nicht rausfällt und runterknallt, wenn man da zu hektisch drangeht.
Der eigentliche Batteriewechsel der CR2023 3 Volt Lithium Knopfzelle war mit dem vorhandenen Sockel einfach. Die alte Batterie von Panasonic hatte noch 0,15 Volt, also total platt.
Vor dem Einbau habe ich das Display über Eck wieder mit 2 Schrauben an die rausgenommene obere Platine angeschraubt. Es war sehr fummelig, die obere Platine wieder sauber einzusetzen. Am besten ging das, wenn man den Virus Snow hochkant auf den Tisch stellte, und dann mit einer Lampe noch mal von oben seitlich reinleuchtet bei der Montage, um zu sehen, ob die Steckverbindung sauber verbunden wurde, und keine Pins hier verbogen wurden.
Die beiden festhängenden Schrauben der Rückseite sind nun noch immer in den aufgelöteten Rahmenhaltern ( kleinen Winkelblechen mit 4 Einlötfüssen ) als Fragmente erhalten. Da kam man mit keiner Zange dran, um die rauszudrehen. Von aussen sieht man nun auf das blanke Metall hinten, wo sonst die Schraubenköpfe zu sehen waren. Da mein Virus hier fest im Rack steht, und die Platine innen wirklich stabil befestigt ist ansonsten, mache ich mir da keine Sorgen, dass hier etwas passiert mit den Anschlüssen an der Rückseite. Optimal ist es natürlich nicht. Aber ich wollte an einer offenen Platine nicht mit dem Bohrer hantieren. Man hätte die beiden Halter komplett auslöten und tauschen können. Aber da waren keine Ersatzteile da.
Mir ist nicht bekannt, ob es im Elektronik-Handel da Ersatzteile zu kaufen gibt.
Das nächste Erlebnis war das Resetten / Wiederherstellen der Werkseinstellungen des Virus Snow-
Zustand war ja - Alle RAM Bänke von 1-8 komplett initialisiert sprich LEER.
In meiner naiven Art und Erfahrung mit Synths und CO seit +25 Jahren ging ich hier davon aus, die RAM-Bänke einfach per SYS-EX Daten einspielen zu können.
Das hat seit Jahrzehnten immer geklappt, oft mit ein paar Hindernissen und Fallstricken.
Hier leider auch kein Easy-Going.
Dazu habe ich den Virus Snow per USB Kabel vorne an meinen Win10 PC angeschlossen.
Windows hat zwar angezeigt, es würden Treiber installiert, aber das war Pustekuchen. Der Virus wurde nicht als MIDI Ein- oder Ausgang erkannt. Musste die 64 Bit Software von Access installieren. Und zwar das ganze Programm, damit ich hier weiterkam, und damit der Virus als MIDI-Gerät im Betriebssystem war.
Erstmal wurden dann von der Access Control Software das Betriebssystem auf die letzte neue Version automatisch gebracht, was leider recht lange dauerte. Ein Wiederherstellen der ROM-Sounds wurde auch gestartet, obwohl ich das hier nicht brauchte. Nach der Wiederherstellung waren die RAM Bänke 1-8 leider nach wie vor leer. In der Software kann man auch ein Backup
speichern oder laden, aber das ist in einem speziellen Format, und da hatte ich auch nix gesichert.
Habe dann mit Midi-OX es geschafft, von meinem Archiv die RAM Bänke 1-4 wieder einzuspielen. Grundlage waren 4 Midi-Dateien "*.mid" Format, original vom Hersteller irgendwann mal runtergeladen. Habe die Dateien zu Virus OS4 genommen. 2 Midi-Dateien haben funktioniert, doch die beiden letzteren leider nicht.
Die Bänke 5-8 blieben immer noch leer, obwohl ich hier mind. 5-6 Mal versucht habe, die passenden Dateien per Midi Player in Midi-OX abzuspielen. SYS-Ex Filter waren im Virus Snow auch nicht aktiv eingeschaltet, und auch kein "Write-Protect" Schreibschutz.
Warum auch immer klappte es nur mit den A und B Files. Die C und D Files, die die RAM Bänke 5-8 beinhalteten, konnten nicht empfangen werden.
Dann habe ich hier den VSTi vom Virus Snow in Cubase 11 hier gestartet, und dort die Übertragung versucht. Ich finde das Programm zwar übersichtlich, aber die Bedienung ist zum K....
- Weil man 2 Fenster hat, in die man Sounds und Bänke reinladen kann, es aber auf den ersten Versuch hier bei mir immer nur geklappt hatte, einzelne Sounds in die Virus Bank 5 reinzudumpen.
- Mir war dabei nie klar, welches Fenster nun den aktuellen Status meines Virus Snow darstellt, und was der Befehl "save" seitlich zum Speichern hier eigentlich auslöste.
Die Übertragung klappte nur mit einzelnen Sounds, aber auch nur hin- und wieder komischerweise. Also die Synchronisation ist nicht deutlich zu erkennen.
Elektron hat das viel viel besser gelöst. Da ist es kein Problem, den Digitone oder andere Geräte mit Sounds zu befüllen, Sounds auszusortieren etc.
Später habe ich gesehen, dass man etliche Dateien auf einmal markieren kann - Aber bis heute weiss ich nicht, mit welchem Schalter es dann geklappt hat, dass endlich die RAM Bänke 5-6 nun auch alle Sounds enthielten auf einen Schlag.
Danach waren nur noch die 7-8 Bänke zu befüllen, aber auch hier habe ich mind. 3-4 Anläufe gebraucht.
Ein Problem hierbei war, dass wenn ich dann im Virus Snow die Sounds einladen konnte, und am Synth umschalten konnte. - Sobald ich Cubase hier beendete, ohne einen "Speichern" Schritt zu machen, den ich bis heute nicht gesehen habe, wo der sich im Menu des Virus VST versteckte, dass dann plötzlich wieder alle RAM Bänke 7-8 blank waren im Virus.
Und ja ich kannte den Trick, dass man den Synth ausschaltet und wieder anschaltet nach einem erfolgreichen Sys-Ex Dump, damit dann endlich alle Sound gespeichert sind, und nicht nur temporär irgendwo verloren gehen.
Jedenfalls reicht es mir für heute.
Das Ganze hätte in einer Stunde erledigt sein können, wenn der Batteriewechsel so einfach gewesen wäre wie in dem Video, und wenn die Bedienung der VSTi Software
zum Virus Snow eine logische und nachvollziehbare Synchronisation der Soundbänke ermöglicht hätte.
Das war leider nicht der Fall, und Spass hat es auch nicht gemacht, da dafür über 2 Stunden Zeit draufgingen.
Ich hoffe ich kann hier ein paar Musikern noch Hinweise geben und weitere Sound- Verluste vermeiden.
Es war vielleicht auch unterhaltsam, meinen Murks hier zu lesen. Mir macht es keinen Spass, ein Gehäuse mit der Bohrmaschine zu öffnen.
Das ist genauso nervig wie Plastikgehäuse von modernen Geräten, die nur geklemmt sind oder sogar geklebt, und die man oft nur destruktiv öffnen kann.
___________
Vielleicht kann sich ja auch bitte mal jemand melden, der die Batterie von seinem Virus Snow schon selber getauscht hat ?
Mittlerweile hab ich hier einen zweiten Virus Snow hier stehen , dessen Batterie auch seit etlichen Jahren nicht getauscht wurde, der aber noch die RAM Bänke alle gespeichert hat.
Ein Wechsel der Speicherbatterie wäre auch hier angebracht ...
- Jedenfalls hängen da die rückseitigen Kreuzschlitzschrauben / Senkkopfschrauben auch fest, und da geht ebenso nix.
- Noch ist das kein akutes Problem, aber lustig ist das nicht.
02_2026
- Gebrauchtkauf von 2011 / Gerät ca. von 2008
- Seit ein paar Wochen verhielt sich der Virus Snow beim Einschalten komisch. Es gibt hat ja keinen mechanischen Ein- und Ausschalter. Jedenfalls immer, sobald ich Strom an der Steckerleiste der Musikgeräte anschaltete, war der Virus AN - Generell war der sonst immer im "Schlafmodus" , und dabei blinkt ja nur eine LED vorne wechselnd.
- Also der Normalzustand hätte hier der Schlafmodus sein müssen. Das ging aber nicht mehr.
Ursache war eine leere Speicherbatterie. Deshalb waren auch alle RAM-Patches weg. Das ist mir beim ersten Blick nicht aufgefallen , weil der Snow dann standardmässig mit ROM Patch 1 startet, der natürlich als Werkssound vorhanden ist. Wegen der leeren Batterie konnte der Snow wohl nicht mehr dauernd im Ruhemodus bleiben, bzw. wurde das nicht gespeichert.
Es gibt nach meinem Wissen keine Möglichkeit, die Ladung / Voltzahl der Batterie im laufenden Betrieb am Gerät abzufragen, und ich habe auch keine Warnung bezüglich einer leeren Batterie angezeigt bekommen.
- Also hier sollte man nach 10 Jahren auf jeden Fall prophylaktisch die Batterie tauschen, und aber auch die Sounds regelmässig sichern.
Da ich hier nicht gross editiert hatte, war mir das in dem Fall egal. Es gab auch eine Sicherung der SYS-EX Daten, aber von vor etlichen Jahren.
Habe mir am Vortag ein Video bei Youtube bzgl. Batteriewechsel Access Virus Snow angeschaut, und es sah ja so einfach aus.
- Aber das war es leider NICHT - Ich kann nach meinem Fiasko allen Musikern hier nur empfehlen, den Virus Snow bitte nicht selber zum Batteriewechsel zu öffnen.
Im Prinzip ist der Wechsel einfach und auch wie in dem Video gezeigt machbar
- Wenn sich alle Schrauben lösen lassen.
Das war bei mir leider nicht der Fall.
Die beiden lackierten Schrauben auf der Rückseite an den Midi- und Audio- Anschlüssen liessen sich NICHT lösen. So etwas habe ich noch nie gesehen. Es war, als hätte man die mit Sekundenkleber im Gewinde montiert oder schlimmer.
Die Schrauben waren irgendwie festgerostet/korrodiert, auch wenn das Gerät immer trocken gelagert im Wohnraum war, nicht verdreckt und auch innen absolut sauber.
Und ja, ich habe Spezialwerkzeug hier, und die richtigen Bits- und Schraubendreher. Aber es ging NIX. Selbst als ich in der Not mit einem Spezialset mit Bohrern zum Schraubenlösen angesetzt habe - auf Links-drehend - natürlich den Akkubohrer umgeschaltet, so ging da nix. Letztendlich musste ich beide Schrauben bzw. die Köpfe mit normalen Bohrern - 4 mm oder so - aufbohren. Das tut mir auch jetzt noch weh und sollte NIE sein.
Habe die brachiale Methode einigermassen ohne Beschädigung des Gehäuses geschafft. Vorher wurden die Tasten und die rückseitigen Öffnungen sowie das Display alle mit Klebeband abgeklebt, damit keine Metallspäne ins Gehäuse kamen.
Schliesslich konnte ich die gelöste Platine vorsichtig aushebeln und nach oben rausnehmen. Dabei blieb das Display unten im Gehäuse liegen, da die 4 Schrauben vom Display ebenfalls gelöst wurden. Vorsicht, dass es Euch nicht rausfällt und runterknallt, wenn man da zu hektisch drangeht.
Der eigentliche Batteriewechsel der CR2023 3 Volt Lithium Knopfzelle war mit dem vorhandenen Sockel einfach. Die alte Batterie von Panasonic hatte noch 0,15 Volt, also total platt.
Vor dem Einbau habe ich das Display über Eck wieder mit 2 Schrauben an die rausgenommene obere Platine angeschraubt. Es war sehr fummelig, die obere Platine wieder sauber einzusetzen. Am besten ging das, wenn man den Virus Snow hochkant auf den Tisch stellte, und dann mit einer Lampe noch mal von oben seitlich reinleuchtet bei der Montage, um zu sehen, ob die Steckverbindung sauber verbunden wurde, und keine Pins hier verbogen wurden.
Die beiden festhängenden Schrauben der Rückseite sind nun noch immer in den aufgelöteten Rahmenhaltern ( kleinen Winkelblechen mit 4 Einlötfüssen ) als Fragmente erhalten. Da kam man mit keiner Zange dran, um die rauszudrehen. Von aussen sieht man nun auf das blanke Metall hinten, wo sonst die Schraubenköpfe zu sehen waren. Da mein Virus hier fest im Rack steht, und die Platine innen wirklich stabil befestigt ist ansonsten, mache ich mir da keine Sorgen, dass hier etwas passiert mit den Anschlüssen an der Rückseite. Optimal ist es natürlich nicht. Aber ich wollte an einer offenen Platine nicht mit dem Bohrer hantieren. Man hätte die beiden Halter komplett auslöten und tauschen können. Aber da waren keine Ersatzteile da.
Mir ist nicht bekannt, ob es im Elektronik-Handel da Ersatzteile zu kaufen gibt.
Das nächste Erlebnis war das Resetten / Wiederherstellen der Werkseinstellungen des Virus Snow-
Zustand war ja - Alle RAM Bänke von 1-8 komplett initialisiert sprich LEER.
In meiner naiven Art und Erfahrung mit Synths und CO seit +25 Jahren ging ich hier davon aus, die RAM-Bänke einfach per SYS-EX Daten einspielen zu können.
Das hat seit Jahrzehnten immer geklappt, oft mit ein paar Hindernissen und Fallstricken.
Hier leider auch kein Easy-Going.
Dazu habe ich den Virus Snow per USB Kabel vorne an meinen Win10 PC angeschlossen.
Windows hat zwar angezeigt, es würden Treiber installiert, aber das war Pustekuchen. Der Virus wurde nicht als MIDI Ein- oder Ausgang erkannt. Musste die 64 Bit Software von Access installieren. Und zwar das ganze Programm, damit ich hier weiterkam, und damit der Virus als MIDI-Gerät im Betriebssystem war.
Erstmal wurden dann von der Access Control Software das Betriebssystem auf die letzte neue Version automatisch gebracht, was leider recht lange dauerte. Ein Wiederherstellen der ROM-Sounds wurde auch gestartet, obwohl ich das hier nicht brauchte. Nach der Wiederherstellung waren die RAM Bänke 1-8 leider nach wie vor leer. In der Software kann man auch ein Backup
speichern oder laden, aber das ist in einem speziellen Format, und da hatte ich auch nix gesichert.
Habe dann mit Midi-OX es geschafft, von meinem Archiv die RAM Bänke 1-4 wieder einzuspielen. Grundlage waren 4 Midi-Dateien "*.mid" Format, original vom Hersteller irgendwann mal runtergeladen. Habe die Dateien zu Virus OS4 genommen. 2 Midi-Dateien haben funktioniert, doch die beiden letzteren leider nicht.
Die Bänke 5-8 blieben immer noch leer, obwohl ich hier mind. 5-6 Mal versucht habe, die passenden Dateien per Midi Player in Midi-OX abzuspielen. SYS-Ex Filter waren im Virus Snow auch nicht aktiv eingeschaltet, und auch kein "Write-Protect" Schreibschutz.
Warum auch immer klappte es nur mit den A und B Files. Die C und D Files, die die RAM Bänke 5-8 beinhalteten, konnten nicht empfangen werden.
Dann habe ich hier den VSTi vom Virus Snow in Cubase 11 hier gestartet, und dort die Übertragung versucht. Ich finde das Programm zwar übersichtlich, aber die Bedienung ist zum K....
- Weil man 2 Fenster hat, in die man Sounds und Bänke reinladen kann, es aber auf den ersten Versuch hier bei mir immer nur geklappt hatte, einzelne Sounds in die Virus Bank 5 reinzudumpen.
- Mir war dabei nie klar, welches Fenster nun den aktuellen Status meines Virus Snow darstellt, und was der Befehl "save" seitlich zum Speichern hier eigentlich auslöste.
Die Übertragung klappte nur mit einzelnen Sounds, aber auch nur hin- und wieder komischerweise. Also die Synchronisation ist nicht deutlich zu erkennen.
Elektron hat das viel viel besser gelöst. Da ist es kein Problem, den Digitone oder andere Geräte mit Sounds zu befüllen, Sounds auszusortieren etc.
Später habe ich gesehen, dass man etliche Dateien auf einmal markieren kann - Aber bis heute weiss ich nicht, mit welchem Schalter es dann geklappt hat, dass endlich die RAM Bänke 5-6 nun auch alle Sounds enthielten auf einen Schlag.
Danach waren nur noch die 7-8 Bänke zu befüllen, aber auch hier habe ich mind. 3-4 Anläufe gebraucht.
Ein Problem hierbei war, dass wenn ich dann im Virus Snow die Sounds einladen konnte, und am Synth umschalten konnte. - Sobald ich Cubase hier beendete, ohne einen "Speichern" Schritt zu machen, den ich bis heute nicht gesehen habe, wo der sich im Menu des Virus VST versteckte, dass dann plötzlich wieder alle RAM Bänke 7-8 blank waren im Virus.
Und ja ich kannte den Trick, dass man den Synth ausschaltet und wieder anschaltet nach einem erfolgreichen Sys-Ex Dump, damit dann endlich alle Sound gespeichert sind, und nicht nur temporär irgendwo verloren gehen.
Jedenfalls reicht es mir für heute.
Das Ganze hätte in einer Stunde erledigt sein können, wenn der Batteriewechsel so einfach gewesen wäre wie in dem Video, und wenn die Bedienung der VSTi Software
zum Virus Snow eine logische und nachvollziehbare Synchronisation der Soundbänke ermöglicht hätte.
Das war leider nicht der Fall, und Spass hat es auch nicht gemacht, da dafür über 2 Stunden Zeit draufgingen.
Ich hoffe ich kann hier ein paar Musikern noch Hinweise geben und weitere Sound- Verluste vermeiden.
Es war vielleicht auch unterhaltsam, meinen Murks hier zu lesen. Mir macht es keinen Spass, ein Gehäuse mit der Bohrmaschine zu öffnen.
Das ist genauso nervig wie Plastikgehäuse von modernen Geräten, die nur geklemmt sind oder sogar geklebt, und die man oft nur destruktiv öffnen kann.
___________
Vielleicht kann sich ja auch bitte mal jemand melden, der die Batterie von seinem Virus Snow schon selber getauscht hat ?
Mittlerweile hab ich hier einen zweiten Virus Snow hier stehen , dessen Batterie auch seit etlichen Jahren nicht getauscht wurde, der aber noch die RAM Bänke alle gespeichert hat.
Ein Wechsel der Speicherbatterie wäre auch hier angebracht ...
- Jedenfalls hängen da die rückseitigen Kreuzschlitzschrauben / Senkkopfschrauben auch fest, und da geht ebenso nix.
- Noch ist das kein akutes Problem, aber lustig ist das nicht.
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