Fragen zu meinem QS 300

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von fradobi, 16. April 2013.

  1. Hallo zusammen. Ich besitze einen der ersten QS 300 Synthesizer. Ich spiele nicht oft damit, möchte es aber jetzt intensiver betreiben und erlaube mir hier folgende Fragen: 1.) Wie kann ich einen Batteriewechsel eigenhändig durchführen? Ich traue mir das alleine zu, bräuchte aber eine Anleitung. 2.) Kann ich über Midi einen externen Brenner anschliessen? Floppydisks sind mir zu unsicher geworden. 3.) Jetzt bitte nicht lachen. Ich habe vor 2 Tagen meinem Freund zwei Autolautsprecher geschenkt. Der hat die erst mal bei mir für mehrere Stunden deponiert: Magnete nach unten auf den QS 300, über der Floppy und nach hinten. Ich habe mich bis jetzt nicht getraut, meinen geliebten Synthi anzumachen, aus Angst, das er Schaden genommen hat. Das wichtigste zuerst: Ich habe meinen Freund nicht umgebracht, er lebt noch. Auch aus dem Grund, das er eine Haftpflichtversicherung hat. Ich sehe in Gedanken jeden Chip nun schlaff auf der Platine gammeln. Wie sind Eure Erfahrungen bezüglich relativ starkem Magnetismus und wehrlosen Synthesizern? Gäbe es im Schadenfall noch die Hoffnung einer Reparatur?
    Auch wenn er schon betagt ist und ich Amateur bin, ich hänge an dem Gerät. Im Voraus schon mal dankeschön für Eure Hilfe und, wenn dem so sein sollte, für Eure tröstenden Worte. :)
     
  2. microbug

    microbug |||

    Falls das kein Witz sein soll:

    1. wenn Du noch nie einen Batteriewechsel gemacht hast (Löten erforderlich), lasse es besser bleiben. Wenn man weiß, wie es geht, braucht man keine Anleitung. Suche Dir jemanden, der löten kann und bitte ihn, den Wechsel für Dich zu machen bzw gleich einen Halter einzubauen, dann geht's beim nächsten Mal ohne Löten.

    2. MIDI ist eine Schnittstelle zum übertragen von Noteninformationen, Controllern und Klangparametern, aber keine Schnittstelle für den Anschluß von irgendwelchen Massenspeichern. Du kannst die Daten des Synths über MIDI Sysex in den Rehner laden und dort speichern (via MIDI Ox oder Sysex!ibrarian) oder statt des Diskettenlaufwerks einen HxC Floppyemulator einbauen (lassen)

    3. Magnetismus schadet höchstens dem Diskettenlaufwerk und einer drin steckenden Diskette, aber nicht dem Synth selbst.
     

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