Give me limits - Vortrag von Prof. Monolake

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von monoklinke, 13. Mai 2018.

  1. monoklinke

    monoklinke Komme später.


    Ansehen: https://youtu.be/iwOaYxSJGqI

    Gearnews:
     
    Sunwave, Würze, maak und 4 anderen gefällt das.
  2. Green Dino

    Green Dino Techno Anno 1902

    Ich hab mir den Vortrag jetzt noch nicht angeschaut, möchte aber trotzdem kurz was zum Thema sagen;

    Es ist immer wieder erstaunlich was man noch rausholen kann, wenn man sich sinnvoll beschränkt. Ich hatte da über die Jahre diverse Rezepte und habe nun auch seit über einem Jahr (oder länger?) keine neues Plugin installiert. Wie man es dreht und wendet letztendlich arbeiten wird nun mal mit Musikinstrumenten und man wird immer davon profitieren sein(e) Instrument(e) gut zu kennen und zu beherrschen.
    Das sollte doch eigentlich Begründung genug sein, um sich mal mit dem Thema auseinanderzusetzen! :)

    Robert Henke hatte doch schon öfter´s zu dem Thema Vorträge gehalten - oder hab ich das falsch in Errinnerung?
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2018
  3. wirehead

    wirehead Ständig unterwegs

    Im Vortrag gibt es zwar kaum große, neue Erkenntnisse, aber trotzdem ist es gut sich das alles immer mal wieder vor Augen zu führen, zumal Robert Henke das sehr sympathisch rüberbringt.

    U.a. gab es diesen Punkt "Entwertung aufgrund Überfluss" den ich selbst nur nachvollziehen kann. Gerade bei Plugins fällt mir immer wieder auf, dass ich Sachen die eigentlich extrem hochwertig und leistungsfähig sind, links liegen lasse, bloß weil ich schon so viel habe. Vor ein paar Tagen habe ich, gelangweilt im Hotel sitzend, mir mal den Spaß gemacht nur mit Logic-Plugins zu arbeiten und selbst wenn da viel veraltet erscheint, wäre damit extrem viel möglich. Das kann man mittlerweile auf fast jede DAW übertragen.
    Bei Hardware verhält sich das oft anders und die hat daher auch keine so große Entwertung. Natürlich ist das Typ-abhängig. Ich selbst gehöre wohl zu der Sorte die mit viel Equipment und wenig Limits eher nicht gut zurecht kommt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2018
  4. Notstrom

    Notstrom ||||

    Der hier gepostete ist von 2016.

    Ich nutze nur noch die Ableton Live mitgelieferten Plugins. Und auch nur Live 9. Mir reicht das.
     
  5. Rastkovic

    Rastkovic PUNiSHER

    Das Thema Reduktion hab ich früh für mich erkannt. Gleichzeitig ist aber auch wichtig die richtigen Werkzeuge zu finden und den richtigen Workflow, um gut und kreativ arbeiten zu können.

    Dafür gab/gibt es bei mir immer wieder Test Wochen/Monate, quasi in dem Zeitraum das Gegenteil von Reduktion.....
     
  6. Ja, toll - nur wenn man sich so gut reduziert, dass es auch quasi keinen musikalischen output mehr gibt, ist das auch kontrproduktiv, oder!?
    Verzeih meine winzige stichelei an dieser stelle :)
     
  7. Ausserdem ist Reduktion kein selbstzweck oder selbstläufer - das muss man ja auch sehen!!

    Auch ist reduktion ein prozess - wie kollege Rastakovic ja auch andeutet - und der brauch zeit...

    Vom kopf her zusagen, so ich reduziere mich jetzt - funktioniert in den wenigsten fällen.

    Die reduktion will erlebt zbw erfahren und beobachtet werden. Beobachtung ist das aller wichtigste dabei
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Mai 2018
  8. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor

    Robert Henke ist übrigens (für alle die es vielleicht nicht wussten...) Co-Gründer der Firma Ableton aus Berlin.

    Und eine beachtliche Diskographie hat er ausserdem vorzuweisen... Respekt, der Herr!
     
  9. Green Dino

    Green Dino Techno Anno 1902

    Naja, das versteht sich ja eigentlich von selbst. Ich denke auch nicht, dass hier der Eindruck erweckt wurde dem wäre so.