IRIN

pyrolator

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Irin, ist eine Software des portugieischen Komponisten Carlos Caires, der einen etwas anderen Ansatz im Arragement und Verwaltung von Audio-Material geht, er nennt dies "concatenative synthesis", was man mit "verkettete Synthese" übersetzen könnte.
Die Verkettung geschieht durch sogenannte "figures", die dann als Template gespeichert und wieder in die Komposition eingefügt werden können.
Erste Tutorials gibt es hier:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLvHcvpaNyRdOslCKi-NL-uO_dCZdIOwyW


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Cool dasschaue ich später an. Aber muss trotzdem kurz meinen Senf dazu geben:

Da gabs auch was von Ratiopharm IRCAM für MAX, nannte sich CATART. Das basierte auf Samples die analysiert und dann zerschnippelt wurden. dann wurde damit eine Art Karte gebaut, die man nach geräuschhaftigkeit, tonalität wie auch immer ordnen konnte.

Nannte sich auch Concenative Synthesis. Fand ich sehr cool, läuft aber seit MAX 5 nicht mehr(zumindest nicht die freie Version).
Kennst du das evtl?

Nachtrag: Scheinbar gibts Updates, da schau ich dochmal rein.
 
Interessant. Catart kenne ich noch nicht und das widerum schaue ich mir dann an, denn auch Irin ist mit Max/Msp programmiert und der Erfinder hat auch sein Doktorat in Paris gemacht, da gab es bestimmt eine Verbindung.
Ich hatte auch noch vergessen den Link zu geben, wo man das Programm (nach Registrierung) downloaden kann: https://irin.carloscaires.com/
 
Nach kurzer Recherche bei IRCAM schon die Connection gefunden: Carlos Caires hat bei seinen Forschungen an der Universität Paris auch die Arbeit "Irin: Micromontage in graphical sound editing and mixing tool,” (2004) verfasst, die einer der Grundlagen für CataRT wurde.
 
ach guck, so einfach.:)

Granular fand ich immer cool und hab damit auch ordentlich rumgemaxed, in zig varianten. IRIN werd ich sicher anschauen, weil das doch weit über meinen fähigkeiten liegt. Mit Analyse hab ich mich nie beschäftigt.
 
Nach kurzer Recherche bei IRCAM schon die Connection gefunden: Carlos Caires hat bei seinen Forschungen an der Universität Paris auch die Arbeit "Irin: Micromontage in graphical sound editing and mixing tool,” (2004) verfasst, die einer der Grundlagen für CataRT wurde.

yup, das ist die gleiche baustelle. ist fast 20 jahre alt - wie die meisten dieser projekte, die man nur für sich selbst baut.

das grundprinzip ähnelt der idee von ableton live / arboretum montage / radio- und theaterprogrammen, nur dass man dort zwischen verschiedenen medientypen unterscheiden muss und das audio nicht so ohne weiteres direkt bearbeiten kann (und alles stringent linear ist.)

Mit Analyse hab ich mich nie beschäftigt.

mit libs wie zsa, FANN, ML, oder mubu kannst du heute eine menge in sachen audioanalyse machen, das native und selbst programmiert schnell zur lebensaufgabe würde.

aber die hauptarbeit ist immer noch sich nachher daraus eine sinnvolle arbeitsumgebung zu schaffen, zumal wir in max ja auch noch weitestgehend auf drag and drop verzichten müssen. (oder ausflüge in javascript, node oder scheme dafür machen müssten.)


ich habe mir gerade gestern beim aufräumen noch mal den generator von taymur angeschaut und musste feststellen, dass 80% der angeblich enthaltenen formeln noch gar nicht fertig sind. aber es ist jetzt auf der todo list, wenn auch ziemlich weit unten.
 


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