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Lohnt sich die Reparatur/Restaurierung eines Roland Juno 60 vor einem Verkauf ?

Lohnt sich die Reparatur, Restaurierung eines Roland Juno 60 wenn man ihn verkaufen möchte ?

Ich denke er hat eher Kontaktprobleme. Die Fader sind auch ein wenig schwergängig und es gibt Kratzgeräusche beim Volumen Regler.
Man könnte ihn generalüberholen lassen. Aber - steckt man am Ende nicht mehr hinein, als man dafür erhalten kann ?
 
Kommt drauf an, was alles gemacht werden muss. Wenn es nur um eine Überholung, ohne Austausch diverser Taster oder Fader geht, dürfte sich das absolut lohnen.
So selten werden die ja derzeit nicht gehandelt. Mit zu vielen Mängeln wird es auf jeden Fall schwerer mit dem Verkauf.
 
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M.i.a.u.: claudio
Da ich einen Zusammenhang mit Deiner Anfrage nach Michał Matlaks Kontaktdaten vermute:

Wenn der Juno optisch in sehr gutem Zustand ist, dann kann die - entsprechend teure - Restaurierung rentieren, wenn man danach die Geduld hat auf einen Käufer zu warten, der einen entsprechend hohen Preis zu zahlen bereit ist (entsprechende "Hochglanz-Fotos" für die Reverb-Anzeige vorausgesetzt). Da wird man vermutlich Preise in der 2k€ Region aufrufen können. Dann darf man aber nicht selber mit Spray rum machen, sondern muss wirklich die Rechnung der entsprechend renommierten Werkstatt nachweisen können.
Wenn der Juno optisch nicht 1a ist, dann einfach so anbieten, wie er ist und 1200€ bekommen.
 
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M.i.a.u.: Audiohead, Die Iden des Maerz, Refund1837 und 5 andere
die „nachverfolgbaren“ Verkäufe werden zwar geringer, aber als Tendenz hilft zB eine Suche nach verkauften Juno 60 bei ebay.
(Filter „verkaufte Artikel“ aktivieren)

Wie die Vorredner schon schrieben, einfach den Kostenaufwand gegenüber dem möglichen Erlös zu vergleichen.
Vermutlich fährst du aber vom Gesamtaufwand besser, unter Nennung der Mängel einen geringeren Preis aufzurufen.
Den Werkstatt Recherche- und Kommunikationsaufwand, sowie ggf. Fahrten/Versand zu und von einer Werkstatt etc. ist neben den eigentlichen Reparatur Kosten auch nicht zu vernachlässigen.
 
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M.i.a.u.: Refund1837, Die Iden des Maerz und Scenturio
Wenn etwas wirklich kaputt ist, sollte man DAS machen, während Kratzende Fader idR. eher "akzeptiert" werden.
Eine fehlende Stimme oder soetwas - da würdest du erheblich weniger für kriegen. Reine Schönheitssachen kann der neue Besitzer machen.
Besonders, wenn du genau so ein Verkaufsphobiker wie ich sein solltest…
 
Lohnt sich die Reparatur, Restaurierung eines Roland Juno 60 wenn man ihn verkaufen möchte ?

Ich denke er hat eher Kontaktprobleme. Die Fader sind auch ein wenig schwergängig und es gibt Kratzgeräusche beim Volumen Regler.
Man könnte ihn generalüberholen lassen. Aber - steckt man am Ende nicht mehr hinein, als man dafür erhalten kann ?
Ich würde ihn an Deiner Stelle so anbieten wie er ist. Der Käufer kann sich dann selbst darum kümmern wo er Abhilfe haben möchte.
Meinen habe ich vor einigen Jahren beim „Facelift“ gehabt. Slider erneuert, etc.. Da sind 500€ schnell weg. Arbeitszeit!
Auf KA sind ja mehrere Juno 60 gelistet. Schaue ich mir die Preise an, dann wundere ich mich immer ein bisschen.
Wenn ich meinen verkaufen will?
Ich würde ihn mit 1900,-€ ansetzen bei Abholung. Wäre er dann nicht innerhalb 2 Wochen weg, würde ich nachjustieren.
 
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M.i.a.u.: Refund1837 und ppg360
Derzeit dürften hierzulande Verkäufe in diesen Größenordnungen unter den Tisch fallen -- die Rezession schlägt zu, die Inflation ebenso, die weltpolitische Lage sorgt für vollgeschissene Hosen, und erst der Besuch an der Zapfsäule... die Leute halten ihre Kohle zusammen.

Das Portemonnaie sitzt heute kaum mehr einem so locker wie noch zu Coronazeiten. Von daher denke ich, daß es sinniger ist, mittel- bis langfristig zu denken und Verkäufe so lange zurückzuhalten, bis sich die Situation wieder normalisiert hat. Wann (und ob) auch immer das sein mag.

Die beschriebenen Mängel klingen überschaubar und sollten keine vierstellige Reparaturrechnung nach sich ziehen; bei "Restaurierungen" bin ich immer vorsichtig und lasse einem Instrument lieber seine mühselig erworbene, aber gepflegte Patina, statt es zu Tode zu verschönern wie eine Leiche auf dem Aufbahrungstablett.

Das soll dann lieber der neue Besitzer machen, wenn er denn meint, es machen zu müssen.

Stephen
 
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M.i.a.u.: Audiohead, robworld, D-Joe und 5 andere
  • #10
Derzeit dürften hierzulande Verkäufe in diesen Größenordnungen unter den Tisch fallen -- die Rezession schlägt zu, die Inflation ebenso, die weltpolitische Lage sorgt für vollgeschissene Hosen, und erst der Besuch an der Zapfsäule... die Leute halten ihre Kohle zusammen.
ich würde ihn besser jetzt verkaufen so wie er ist. Wenn es richtig krachen sollte kauft ihn wirklich keiner mehr.
Jetzt will vieleicht der eine oder andere der genug auf der Kante hat (gibts ja genug von) einmal im Leben einen Juni gehabt haben
In perfekten Zustand versetzen lohnt sich nur für Händler die den richtig teuer anbieten und die langen Atem haben .
Ich würde ihn aber nicht verscherbeln.
 
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M.i.a.u.: micromoog und Refund1837
  • #11
Jetzt habe ich das Problem gefunden. Das VCF springt in der Cutoff Frequenz ohne das ich den Fader verschiebe. Wenn ich ihn bewege, dann wird es leicht chaotisch. Das ist wohl ein grösseres Problem, oder ?

Jetzt muss ich den Juno 60 als teildefekt verkaufen. Was kann man dafür noch nehmen ?
 
  • #12
die Rezession schlägt zu, die Inflation ebenso, die weltpolitische Lage sorgt für vollgeschissene Hosen

Die rückläufige Tendenz ist aber schon seit gut einem Jahr zu beobachten, sie nimmt nur jetzt mehr Fahrt auf.
Gefühlt werden ja aktuell bei KA 90% der Preisvorstellungen nach unten korrigiert.
 
  • #13
Jetzt habe ich das Problem gefunden. Das VCF springt in der Cutoff Frequenz ohne das ich den Fader verschiebe. Wenn ich ihn bewege, dann wird es leicht chaotisch. Das ist wohl ein grösseres Problem, oder ?

Jetzt muss ich den Juno 60 als teildefekt verkaufen. Was kann man dafür noch nehmen ?

Einen Euro auf eBay und schauen, wohin die Reise geht (zur Not einen Freund einen Mindestpreis bieten lassen als stille Reserve... aber das hast Du nicht von mir).

Stephen
 
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M.i.a.u.: Audiohead

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