Midi-Frage: MINITAUR über minilogue per MIDI anspielen

FROSTBOX
FROSTBOX
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Tach zusammen,

ich weiß, manchmal stelle ich mich doof an. Und meine neue Spielzeug-Kombi (s. Betreff) besitze ich erst seit ein paar Tagen, sind meine ersten Hardware-Synths...

Beide Minis sind per Midi-DIN-Kabel verbunden (zusätzlich auch per USB mit dem gleichen Rechner). Midi-Out des minilogue geht an Midi-In des MINITAUR. Die Einstellungen beider Synths sind noch im Auslieferungszustand, Kanal 1, etc. Der MINITAUR empfängt die Daten vom minilogue und lässt sich auch toll spielen. Aber...

...meine Frage:
Der minilogue sendet nicht nur auf der Klaviatur gespielte Noten an den MINITAUR, sondern auch alle möglichen anderen Informationen zu den Reglerstellungen von Filter, AMP, Hüllkurve, EG und so weiter.

Wenn ich also am Minitaur einen Sound nach meinen Vorstellungen kreiert habe und danach am Minilogue rumspiele, ist der Sound des Moog natürlich wieder komplett verändert. Kann ich dem Korg nicht beibringen, dass er ausschließlich die Noteninformationen der Klaviatur über Midi versendet und alles andere außer Acht lässt?

Midi, minilogue, MINITAUR... mi mi mi mi...

Danke!
 
fanwander
fanwander
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Weder Minitaur noch Minilogue haben die Möglichkeit das Empfangen/Senden der Cc-Daten separat zu deaktivieren. Da wird Dir nur ein externes MIDI-Filter-Kistchen helfen.

Oder Du hängst die beiden nicht direkt zusammen, sondern nur über den Rechner und filterst im Rechner.
 
vogel
vogel
Lebensform, fortgeschritten
Danke, @fanwander
Im Rechner zu filtern wäre nur meine zweite Wahl, ich fände eine "Offline-Lösung" sehr viel besser.
Kannst Du ein Kistchen für diesen Zweck empfehlen?

Finde nicht viele, auf Anhieb dieses hier:
https://www.thomann.de/de/miditech_midi_thru_filter.htm

Kurzer Blick in die Bedienungsanleitung. Ja, das Ding kann das.
Allerdings kenne ich es nicht, kann es also weder empfehlen oder davon abraten.....
Die Kommentare bei Thomann sehen OK aus, und 39 EUR sind ja nix.

Ansonsten nutze ich diverse MidiTemp-Teile (MP88 und PM-8:cool:; die können das auch und noch viel mehr, sind aber halt nur gebraucht erhältlich.
Wenn du nicht viel mehr Hardware hast, sollte also die kleine MidiTech-Kiste reichen.

Viel Spaß!

P.S. via Edith: Sehe gerade noch, dass das Ding Strom via MIDI bezieht. Das ist eigentlich nicht konform mit der MIDI-Spezifikation und wird somit nicht an jedem Gerät funktionieren. Und wenn es funktioniert, kann es ggf. zu elektrischen Schäden an dem Input-Gerät kommen. Vielleicht doch nicht so eine gute Wahl.....
 
fanwander
fanwander
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Ich glaub aktuell gibts tatsächlich nur die Miditech-Teile. Leider sind die mit Stromversorgung über den Strom des MIDI-Signals. Und das ist leider nihct in der spezifikation und de facto sche**e, weil es dazu führen kann, dass der Datenstrom grundsätzlich nicht zuverlässig funktioniert.

Ich habe einen gebrauchte EES Control-Crosser für sowas, der kann sowas prima und arbeitet mit eigenem Netzteil. Taucht leider selten auf dem Gebrauchtmarkt auf.
 
FROSTBOX
FROSTBOX
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Danke.
Mist, dann gibt's offenbar keine wirklich gute Lösung dafür. Ich würde mir auch ungern nur für diesen einen Zweck eine Kiste hinstellen, die größer ist, als der ganze MINITAUR. Weitere Midi-Geräte habe ich nicht im Einsatz (außer ein Master-Keyboard, das aber über USB direkt am Rechner hängt und einen Trigger Finger Pro, ebenfalls über USB... ach ja, noch ein BFC2000, ebenfalls USB... und den Line6 PODHD300, dito)

1. Ich kaufe das Miditech-Teil und probiere es damit, ohne zu wissen, ob der Korg Strom über Midi ausgibt und ohne zu wissen, ob das ordentlich funzt.
2. Entweder beiße ich den sauren Apfel und filtere das Midi-Signal im Rechner (auch wenn ich Moment noch keinen Schimmer habe, wie ich das in Cubase 5 mache). Allerdings war es eines meiner Ziele, auch mal rechnerunabhängig arbeiten zu können...

Also werde ich es wohl zunächst mit 1. versuchen und dann ggf. notgedrungen mit 2.
Vorausgesetzt, Euch fällt nicht noch eine andere gute Lösung ein...
 
vogel
vogel
Lebensform, fortgeschritten
Also werde ich es wohl zunächst mit 1. versuchen und dann ggf. notgedrungen mit 2.
Vorausgesetzt, Euch fällt nicht noch eine andere gute Lösung ein...
39 EUR sind ja nicht die Hölleninvestition; kann man ruhig probieren.
Ich bin mir aber nicht sicher (dazu hab ich zu wenig Elektronikbastelwissen), ob die Spannungsversorgung via MIDI nicht Schäden bei dem Gerät erzeugen kann, das die Spannung liefern soll.
Da wissen die Experten hier im Forum mehr.
@fanwander @swissdoc @microbug

(Um drei zu nennen, die mir spontan einfallen; alle anderen Lötlurche mögen mir das nachsehen...)
 
fanwander
fanwander
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, ohne zu wissen, ob der Korg Strom über Midi ausgibt
MIDI ist eine Stromschleife. Der Korg gibt also auf alle Fälle Strom aus, aber eigentlich wird der Strom benötigt, um die LED im Optokoppler des Empfängers zu betreiben. Wenn man jetzt Strom für andere Zwecke entnimmt, dann hat man weniger für die LED übrig. Tatsächlich muss der Strom, der eigentlich nur für eine LED beim nächsten Empfänger gedacht ist, jetzt die LED im Miditech-Teil, die Elektronik vom Miditech-Teil und die LED beim nächsten Gerät treiben. Und da wird es ggf knapp mit dem zuverlässigen Ansteuern der LED. Auf alle Fälle solltest Du dann möglichst kurze MIDI-Kabel verwenden.

Schäden wird es aber keine geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
t_argon
t_argon
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Oder, Plan b: Ein kleines Midi-Key fürs gleiche Geld bei Kleinanzeigen?
 
FROSTBOX
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Ja, ich hätte jetzt auch einfach mal angenommen, dass Miditech kein Gerät auf den Markt schmeißt, das zerstörerisch wirkt. Die sind jetzt ja auch nicht "namenlos"...
Probieren geht über studieren, ich bestellte das Teil mal. Tut's nicht, geht's wieder zurück zu Europas größtem Musikhaus...
 
FROSTBOX
FROSTBOX
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@t_argon
Ne, das ist keine Option, der Schreibtisch ist voll genug. Das stand bislang sogar ein kleines 49-Tasten Master Keyboard, das ist aber dem Korg gewichen (mit dem Plan, eben jenes als solches zu verwenden, was grundsätzilch ja auch geht. Grundsätzlich...)
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
(Um drei zu nennen, die mir spontan einfallen; alle anderen Lötlurche mögen mir das nachsehen...)

Ich würde da noch @mink99 ins Boot holen.

Das Problem hier sollte sich eigentlich auch mit einem MidiPal/Midigal lösen lassen, weiß aber nimmer, wer den aktuell weiterbaut. Tubeohm vielleicht?

Normal würde ich eine gebrauchte MP44 von MIDITemp für sowas ins Rennen werfen, die ist aber 19" 1HE und damit zu groß, wäre aber auch gleichzeitig programmierbarer Router/Verteiler und hat ein eigenes Netzteil. Hab davon noch einige hier, falls Bedarf bestünde.
 
FROSTBOX
FROSTBOX
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Ich habe den Miditech Filter gekauft - funktioniert wie gewünscht.
Ich kann bislang auch keine Einbußen in der Signalqualität durch den passiven Filter feststellen.

Danke noch einmal für die Unterstüzung!
 
microbug
microbug
MIDI Inquisator
Ich kann bislang auch keine Einbußen in der Signalqualität durch den passiven Filter feststellen.

Wie willst Du das denn bitte feststellen wollen? Entweder es geht oder es geht nicht.

Der Filter ist zudem nicht passiv, sowas gibt es bei einem digitalen Signal wie MIDI nicht.
 
 


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