New Gear, Maschine MK3 oder Roland TR8S oder.....

pete

...
Moin Leute,

habe mich vor kurzem mit dem Synth Fieber infiziert. Zusätzlich zum Gitarrenvirus ist das ein ganzes schlechter Krankheitsverlauf.
Zum Roland FA06 haben sich mittlerweile eine Novation Mininova und ein Circuit dazugesellt. Da ich mit Klaus Schulze, TD, Jean-Michael Jarre etc. aufgewachsen bin, tendiere (versuche!!) ich so in diese Richtung. Aber mit gutem Rhythmus und treibenden Drums.
Aktuell probiere ich noch Ableton Live (die kostenlose Fassung die bei den Novations dabei war) aus, ob es was ist für mich. Habe aus früheren Anfällen Erfahrung mit Logic und auch Samplitude. Mit dem Circuit habe ich aber das hardware entwickeln lieben gelernt, ohne eine DAW zu nutzen.

Nun komme ich mit meiner Überlegung für die nächste Anschaffung nicht richtig weiter. Maschine MK3 fixt mich momentan an und hat neben vielen Sounds und auch Pads zur Eingabe zu bieten. Was ich aber bei allen Beschreibungen und Videotuts nicht rausbekommen habe ist, ob Maschine auch externe Synths per Midi ansteuern kann.
Da bezieht sich meine Frage eher auf den Standalone Modus der Software. Ich habe es so verstanden, dass man es als VST Instrument z.B. in Ableton starten kann, oder eben die Software standalone.

Meine zweite Idee wäre die Roland TR-8S, da sie auch Samples kann. Aktuell ist in geraden Stunden die Maschine mein Favorit, in ungeraden ist es die TR-8S.
Oder doch noch warten bis der Geldsack für die Octatrak reicht ?

Boh iss dat schwer.....
Erspare ich mit der Auswahl ggfs. die DAW oder muss ich mich da ganz anders aufstellen??

Habt Ihr vor dieser oder ähnlicher Entscheidung gestanden? oder habt ihr Tipps aus Eurer Erfahrung für mich?

gruß
peter
 
Hallo Peter,

mich hat der Virus im Herbst letzen Jahres erwischt (Lach). Stand vor den selben Problemen wie Du.

Hatte mir die Roland TR-8S zugelegt (weil hier auch gleich alle Drum-Maschinen der 80er mit enthalten sind. Nachdem ich sie jetzt so "langsam begriffen habe", macht das Teil richtig Spaß.

Ich habe mich für die Hardware-Synthesizer entschieden (MicroKorg, Waldorf Streichfett, Korg Monologue (als Bass-Synthi) und die Geräte aus der Roland Boutique Reihe ohne Tastatur).

Ableton Live habe ich auch auf dem Rechner , hier nutze ich aber nur die Variante der VST Instrumente (wie z.B. den JX-8P Clon) per MIDI-USB Keyboard zu spielen. Hier sollen mal die "großen Synthis" aus den 80er rauf.

Zusammengeschalten sind die Synthis, die Drummaschine und der PC mit 4 MIschpulten (Behringer Mono / Stereo), diese gehen dann auf einen Kopfhörerverstärker (4 regelbare Ausgänge) wo dann Verstärker, Kopfhörer und PC bzw. MP3 Recorder (Aufnahme) angeschlossen sind.

Zur Verkablung. Die Synthesizermodule der Roland Boutique Reihe sind mit per MIDI-Kabel mit den Keyboards "KeyStep" verbunden) . Der Streichfett ist mit einem großen Keyboard (ohne Sequenzer) gekoppelt (blaue Pfeile). Dies sind alle MIDI-Keyboards (ohne Klangerzeuger).
Zwecks Temporegulierung (Clockfunktion / Masterclock von der Drummaschine TR-8S) habe ich SYNC-Verbindungen an den Keyboards angeschlossen (grüne Pfeile), da diese einen Sequenzer / Arpeggiator an Board haben (ich nutze die Arpeggiator der Keyboards, da man hier die Geschwindigkeit separat zum eingestellten Tempo der Drummaschine einstellen kann).
Der Übergabepunkt von MIDI auf SYNC zwecks Clockfunktion ist bei mir der Korg Monologue.
Der MicroKorg (per USB-MIDI-Adapter) und der Monologue (per USB) hängen am Rechner dran, da auf dem PC die Soundbibliotheken sind, worauf ich von beiden Geräten live zugreifen kann.

Verkablung.JPG

Ich hoffe Du kannst damit was anfangen. Jörg
 
Du musst Dich ausprobieren. Ich hatte ziemlich schnell genaue Pläne über das was ich wollte aber die Praxis sieht immer anders aus. Anfangs wollte ich ALLES analog und jeden Regler anfassen können. Jetzt habe ich Geräte gekauft die ich früher nicht mal in Erwägung gezogen hätte. Genauso hab ich manche Geräte nicht gemocht aber nach Betrachtung der verfügbaren Möglichkeiten entschieden, dass es das kleinste Übel ist.

Lerne alles mal kennen, von analoger Hardware bis hin zum DAW Controller. Wenn Du damit nicht klar kommst, nicht gleich aufgeben und weiter versuchen bzw. der Sache Zeit geben. Sollte das aber auf unabsehbare Zeit Deine Kreativität und den Spaß töten, dann probiere was anderes.

Und immer schön gebraucht kaufen, sonst ist die Hemmschwelle zu groß. Beim mir kam sonst immer der Gedanke: "Jetzt hab ichs schon gekauft, jetzt muss ich damit auch klar kommen sonst mache ich Verlust"
 
Ich nutze Maschine standalone als Zentrum meines hybriden Ansatzes, als Sequenzer für Hardware und Software, als Drum-Machine, als Multi-Effektgerät, als VST-Plugin-Zugang, Mischpult, Sampler. Ich liebe die Limitationen meiner Hardware-Synthesizer und die Flexibilität von Maschine. Meine Empfehlung wäre statt der MK3 den Studio-Controller zu nehmen. Der ist noch etwas zugänglicher und hat 3 Midi-Outs. Eine derart tiefe Integration des Hardware-Controllers für Maschine, das gibt es bei keiner DAW, leider.

Einzige Einschränkungen bei Maschine, die man wissen muss:
- Wenn man in Maschine die Hardware mixen möchte, es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Audio-Inputs.
- Maschine ist keine DAW. Man kann aber dennoch damit aufnehmen.

Noch ein Tipp, schau mal auf Ebay-Kleinanzeigen. Gebraucht wird viel für wenig Geld angeboten.
Den eigenen Workflow zu finden ist schon teuer genug.
 
Zum Thema externe Synths und Maschine - ja, geht - ich steuere diverse Synths, Groovebox etc. damit an. Für einige Hardware gibt es auch Templates mit denen man einige Parameter steuern kann.

Gerade Maschine Mk3 ist ein guter Einstieg da auch ein Audiointerface und MIDI integriert und man ziemlich viel dazu bekommt.
Und der heutige Stand der Maschine Software ist auch ziemlich mächtig.

Maschine fühlt sich auch ziemlich nach Hardware an, den Rechner-Bildschirm braucht man kaum, aber natürlich bleibt es am Ende Software. Muss aber ja nichts schlechtes heißen ?

Bleibt letztlich aber alles Geschmacksache.

Moin Leute,

habe mich vor kurzem mit dem Synth Fieber infiziert. Zusätzlich zum Gitarrenvirus ist das ein ganzes schlechter Krankheitsverlauf.
Zum Roland FA06 haben sich mittlerweile eine Novation Mininova und ein Circuit dazugesellt. Da ich mit Klaus Schulze, TD, Jean-Michael Jarre etc. aufgewachsen bin, tendiere (versuche!!) ich so in diese Richtung. Aber mit gutem Rhythmus und treibenden Drums.
Aktuell probiere ich noch Ableton Live (die kostenlose Fassung die bei den Novations dabei war) aus, ob es was ist für mich. Habe aus früheren Anfällen Erfahrung mit Logic und auch Samplitude. Mit dem Circuit habe ich aber das hardware entwickeln lieben gelernt, ohne eine DAW zu nutzen.

Nun komme ich mit meiner Überlegung für die nächste Anschaffung nicht richtig weiter. Maschine MK3 fixt mich momentan an und hat neben vielen Sounds und auch Pads zur Eingabe zu bieten. Was ich aber bei allen Beschreibungen und Videotuts nicht rausbekommen habe ist, ob Maschine auch externe Synths per Midi ansteuern kann.
Da bezieht sich meine Frage eher auf den Standalone Modus der Software. Ich habe es so verstanden, dass man es als VST Instrument z.B. in Ableton starten kann, oder eben die Software standalone.

Meine zweite Idee wäre die Roland TR-8S, da sie auch Samples kann. Aktuell ist in geraden Stunden die Maschine mein Favorit, in ungeraden ist es die TR-8S.
Oder doch noch warten bis der Geldsack für die Octatrak reicht ?

Boh iss dat schwer.....
Erspare ich mit der Auswahl ggfs. die DAW oder muss ich mich da ganz anders aufstellen??

Habt Ihr vor dieser oder ähnlicher Entscheidung gestanden? oder habt ihr Tipps aus Eurer Erfahrung für mich?

gruß
peter
 
… Gerade Maschine Mk3 ist ein guter Einstieg da auch ein Audiointerface und MIDI integriert und man ziemlich viel dazu bekommt.
Und der heutige Stand der Maschine Software ist auch ziemlich mächtig...
Das Interface in der MK3 macht doch für Pete wenig Sinn. Er hat schon 3 Klangerzeuger. Und mit Ableton spielt er auch schon.
Das heißt: er hat ohnehin ein externes Interface.(?)
Eine Zeit lang hatte ich neben dem Studio Controller sogar noch die Jam stehen. Je nach Einsatzart, kann das sogar sehr erleichtern.
 
Ich bin nach langer Suche mit Maschine mk3 voll zufrieden.
Wollte eigentlich nur noch Hardware nutzen und die roland mv8800 war schon gut aber die Darstellung aufm .monitor war unbenutzbar. Und Maschine fühlt sich eigentlich wie Hardware an allerdings mit dem Komfort eines Rechners ( Maus is vorhanden, samplebearbeitung und dateiorganisierung)
Externe synths sind kein Problem solange die über einen hardwaremischer zusammenlaufen. Und grad das komfortable arbeiten mit samples haben meinen hardwaresampler überflüssig gemacht.
Du kannst die Maschine Software glaube ich auch als plugin in ableton laufen lassen.
Den einzigen Vorteil bei der tr8s sehe ich im livejamming. Is da wohl viel direkter .
Was bei Maschine mk3 dazukommt: es gibt regelmäßig Angebote zum Upgrade auf komplete 12 für 200€ ( Cybermonday,...)
Mega preis/Leistung
Für mich war das als Alternative zum Atari st oder nem all-in-one hardwaresequenzer auf jeden Fall die beste wahl
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Interface in der MK3 macht doch für Pete wenig Sinn. Er hat schon 3 Klangerzeuger. Und mit Ableton spielt er auch schon.
Das heißt: er hat ohnehin ein externes Interface.(?)
Eine Zeit lang hatte ich neben dem Studio Controller sogar noch die Jam stehen. Je nach Einsatzart, kann das sogar sehr erleichtern.
Nur zu dumm daß nicht mehrere Interfaces gleichzeitig gehen. Für mich das größte Manko an der Windows Plattform. Multiclient multi-interface sind allerhöchste Zeit.
Sorry für offtopic
 
Nur zu dumm daß nicht mehrere Interfaces gleichzeitig gehen. Für mich das größte Manko an der Windows Plattform. Multiclient multi-interface sind allerhöchste Zeit.
Sorry für offtopic
Aus dem Grund halte ich die MK3 mit ihrem Interface für nicht notwendig.

Deswegen habe ich jetzt nen Tascam Model 24. Genügend Einzeleingänge, welche ich bei Bedarf auch in Maschine hereinnehmen kann. Oder einzelne Spuren oder Gruppen über Einzelausgänge ausgeben.
 
Ich habe übrigens auch ein externes Audiointerface im Studio, finde das integrierte Interface trotzdem mal an einem Notebook ganz praktisch. Arbeite zudem auch auf Mac, wo man das problemlos koppeln kann.

Aber grundsätzlich gebe ich Dir recht.


Aus dem Grund halte ich die MK3 mit ihrem Interface für nicht notwendig.

Deswegen habe ich jetzt nen Tascam Model 24. Genügend Einzeleingänge, welche ich bei Bedarf auch in Maschine hereinnehmen kann. Oder einzelne Spuren oder Gruppen über Einzelausgänge ausgeben.
 
Wenn Ableton die DAW der Wahl ist empfiehlt sich auch Push. Ansonsten stellt sich eher die Frage ob dein Setup eher Autark sein soll oder ob ein Rechner darin kein Problem darstellt. Funktionsumfang der Maschine ist deutlich der TR-8s überlegen, die punktet allerdings mit mehr Performance Features und deutlich mehr Hands-On. Die TR-8s ist auch zum Jammen ziemlich genial.
 
Hallo Jungs und Mädels,
Danke erstmal für die vielen aufschlußreichen Antworten. Ja, ich habe noch ein kleines 4fach Midi Interface und als AudioMixer steht ein Behringer X32 zur Verfügung. Synth technisch soll ja noch einiges dazu kommen, daher sind ja auch Eingänge wichtig. Der Mixer wird aber auch von meiner Band beim Proben verwendet (alles bei mir im Haus ... juhu). Über Scenes kann ich neben ein bisschen umstecken mal eben schnell alle Einstellungen laden.
Ob ich final mit PC und einer DAW oder lieber mit Hardware arbeite ist noch nicht raus. Momentan finde ich das mit der Novation Circuit super geil mal eben schnell grooves zu erstellen. Da fehlen mir dann doch noch Sequenzer für die andere Hardware.
Der für mich aktuell einzige Nachteil an Maschine ist die immense Leistungsfähigkeit und die daher entsprechende Einarbeitungszeit. Ansonsten spricht ja eigentlich vieles dafür.
Ich werde mir Maschine als auch die TR8 im Store mal ansehen. Mal sehen ob ich dann von den ganzen Tutorials noch etwas behalten habe..höhö

Vom angesprochenen Gebrauchtkauf halte ich sehr viel, wenn ich mir die Sachen vorher ansehen kann. (Bei Versand bin ich schon mit defekten Geräten betrogen worden).

Aber ehrlich gesagt bin ich bis jetzt noch nicht tendenziell tiefer in einer Richtung. Werde erst einmal mit Ableton weiter testen, ob mir das so gefällt vom Workflow oder eher umgeplant wird. In der Zwischenzeit wird sicherlich noch ein kleiner Boutique Synth oder so im Proberaum einziehen.

gruß
pete
 
tutorials gibts massig bei ni und youtube, ich hab auch nen mk3-course erstanden wies das für 12 euro gab. man muss ja nicht alles nutzen, einfach geht auch
 


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