Plötzlich mehr Klangquellen als Mischpultkanäle - Satelliten-Mischpult sinnvoll ?

Flagstaff
Flagstaff
.....
Hallo zusammen!

Kurze Frage:
Wenn man plötzlich mehr Klangquellen als Mischpultkanäle hat, macht dann ein kleines Satelliten-Mischpult, welches man dann an einen Stereo-Eingang des Hauptmischpults anschließt, Sinn?
Oder summiert sich dann ein Grundrauschen beider Mixer ? (Aufnahmequalität deutlich schlechter?)

Habe ein Behringer Xenyx x2222usb. Wenn ich mir nochmal das gleiche holen sollte, hätte ich insgesamt (8 Mono + 4 Stereo) x 2 (Kosten um die 200€ für 1 zusätzliches 2222USB).

Dagegen halte ich mal einen 32-Kanal Mixer von der gleichen Firma: das SX3242FX, kostet aber um die 530€.

Hat jemand damit vielleicht Erfahrung?

Vor-/Nachteile (bis auf "beim Großen hast du alles auf einen Blick" - das ist mir schon klar...)

Danke!

Schönen Sonntag noch allen!
 
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aven
aven
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Ein Weg wäre "Sub-Mischpult(e)" zu nutzen. Da bekommt man recht günstig viele Kanäle aber auch (je nach Qualität) fängt man sich Rauschen oder anderes fieses Zeugs ein.
Anderer Weg wäre der Einsatz von Patchbays. Es stellt sich die Frage ob man immer alle Klangerzeuger am Pult haben muss oder will. Günstig sind die Teile, ein paar Patchkabel dazu, fertig.

Kommt sehr stark auf die Arbeitsweise an. Ich habe eine Mischung aus allen Varianten. Ein Hauptpult, 2 kleine Submischpulte und Patchbays. Zum komponieren und probieren hab ich alles recht wild gemischt. Wenn es dann zur eigentlichen Aufnahme kommt, nehme ich alles in der DAW als Audio auf und mischt dann in der DAW.
 
gerwin
gerwin
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Ich selbst habe aufgrund kleiner Setups noch keinen Bedarf gehabt Mixer zu kaskadieren. Gute Gründe zum Kaskadieren sind gegeben, wenn du eingansseitig erweitern möchtst, du unterschiedliche Setups kombinieren möchtest, du nicht den erforderlich Platz für ein großes Pult zur Verfügung hast, du nicht sicher bist die Setupgröße beizubehalten, ein Umzug in ein kleineres Studio bzw. ein Umzug ansteht, gelegentlich andere Musiker mit ihren Instrumenetn zum Jammen kommen. Eventuell ergeben sich neben den weiteren Eingängen auch mehr Auxwege oder interne FX.
Bei all den Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, würde ich wahrscheinlich eher mit einem zusätzlichen Mixer erweitern, anstatt auf einen riesigen Oschi zu wechseln. Einen Mixer würde ich für ein Live Set, den anderen für das stetige Studiogear benutzen.
 
Cee
Cee
been there, done that
Habe hier 2 Behringer MX400 mit zusammen 4 Stereokanälen am Laufen; ist ganz ordentlich, flexibel und rauscharm. Wenn aber endlich mal einer meiner kleinen Oschis kaputt geht, gibts einen großen - schön mit Stereo-Send, Inserts, Alt. Out usw....

Cee.
 
subsoniq
subsoniq
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Ich hab mit nem spirit folio 10/2 pult angefangen und dann ein 12/2 und nen mam sle8 dazugeholt. Als letztes kam ein behringer xr18 dabei. Geht alles, man muss nix wegwerfen hat aber auch nachteile.
Der mam is klassischer submixer, die folios laufen parallel und gehen in den xr18. Der is quasi hauptmixer und geht zu den monitoren bzw. Digital und analog in den rechner .
Sicher wär ein grosser mixer einfacher aber is einfach ne kostenfrage gewesen und mir gefällt einfach der sound der spurit folios, wobei man so ganz easy "vollanaloges gainstaging" machen kann welches auch gut klingt
Aso, und es gibt 2 patchbays für die externen fx
 
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Flagstaff
Flagstaff
.....
Vielen Dank für all die informativen Antworten. Sehr interessant!
Natürlich ist das Thema sicherlich (für die meisten jedenfalls) auch immer eine Kostenfrage.
Ich habe jetzt den Eindruck gewonnen, dass man ohne Weiteres einen oder mehrere Sub-Mischer/patchbays an den Hauptmischer anschließen kann, ohne einen enormen Qualitätsverlust zu spüren.

Also kann ich mir eigentlich noch ein günstiges Behringer (z. B. XENYX 1204, 4 Mono-, 2 Stereo-Kanäle oder ein XENYX X1222USB, 4 Mono-, 4 Stereo-Kanäle oder nochmal direkt das 22 Kanal Xenyx x2222usb) holen und anschließen, um dann auf einen großen Mischer zu sparen.

Ich habe nur etwas Angst vor einem deutlichen, additiven Grundrauschen...

Besten Gruss!!
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
habe ich früher immer gehabt, und großartige qualitätsprobleme verursacht das auch nicht.

du kannst auch eine zweite identische konsole daneben stellen und die dinger mit klinkenkabeln verbinden. oder die gruppen oder masters mehrer mischer einfach parallel nutzen und entsprechend digitalisieren.

das einzige was du dann natürlich nicht hast, ist, dass du dann nicht den gleichen hall an beide mischer anschließen kannst.

aber gain staging, summieren und routen geht (i.e. auch im kopf) relativ problemlos mit mehreren getrennten geräten.

rauschen? sollte ein mischpult nicht. meine boxen rauschen zehn mal mehr. von einer 303 oder einem quadraverb mal ganz zu schweigen.
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Eine weitere Option wäre es ein Audio Interface mit mehreren Eingängen (z.B. das UMC1820, afair funktioniert das auch als Mixer wenn der PC ausgeschaltet ist) holen und daran die jeweiligen Mixer als Subs anschließen. Kommt allerdings auch ein wenig auf deine Arbeitsweise an, wie viel du mit der DAW machst.
 
H
HorstBlond
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Eine weitere Option wäre es ein Audio Interface mit mehreren Eingängen
hab ich auch spontan gedacht (und so mache ich das bisher). Im alten Setup habe ich 8 Ins am Interface, 4 kommen von Mixer A (ein Mackie LM 3204), Main Outs und Alt 3/4 Outs und die 4 anderen vom Onyx, dito. Ich habe zwar Patchbays, nutze die aber eher nur für die Effekte; habe gerne immer alles spielbereit, auch wenn nie alles gleichzeitig spielt. Jetzt habe ich mir noch 16 weitere INs geholt (gleiches Problem wie Du + ich will einen 2. Rechner an den Start bringen; Plan ist AVB zu nutzen, dann habe ich trotz 2 Interfaces und 2 Rechner "virtuell" alle Eingänge verfügbar; gibt aber auch noch ADAT). Mittelfristig könnte ich mir vorstellen, mehr oder weniger alles digital anzuschliessen und dann zum Mischen in ein höherwertiges Mischpult zu ziehen und dann nur noch ordentliches Outboard gear zu nutzen. Ich nutze meine Mischer beim recorden eigentlich nicht zur Klangformung, das kommt später.
 
Summa
Summa
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Ich nutze meine Mischer beim recorden eigentlich nicht zur Klangformung, das kommt später.
Ich find es eigentlich ganz praktisch ein paar Effekte zum vorhören zu haben - zumindest für die Klangerzeuger ohne Onboard Effekte, der Rest passiert bei mir auch eher in der DAW.
Wobei das bei mir aktuell immer weniger 'ne Rolle spielt, ich nutze kaum noch irgendwelche Synths ohne eigene FX Ausstattung, für das was ich als Ziel hab' sind die von den Klangformungsmöglichkeiten (nicht im Sinne von Effekten, sondern Parametermorphing/Macors etc.) meist zu beschränkt.

gibt aber auch noch ADAT
Ja, das läuft bei mir immer noch alles noch über ADAT in einem PC die PCI Karte von Marian, am anderen PC ein UMC1820, ein XP PC mit M-Audio ProFire Lightbridge (geplant für HW Synths, alte Editoren etc.) und an dem PC an dem ich gerade sitze ein Digiface USB. Wobei sich Rechenleistung und die von mir genutzten VSTis sich immer weiter annäheren, da ich keine CPU hungrigen analog Emulationen nutze - der ganze Aufwand nur damit es wie vor 40 Jahren klingt? :lollo: Vielleicht kann ich das was ich aktuell an Softsynths bevorzugt nutze bald problemlos auf einem PC laufen lassen ;-)
 
H
HorstBlond
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Ich find es eigentlich ganz praktisch ein paar Effekte zum vorhören zu haben
so habe ich das bisher gemacht. Habe wirklich nix dolles outboard, nicht schlecht (eh, doch, Zoom 1204 oder so - aber das ist dann eher wirklich als Kreativ-Teil des Sounds zu sehen) aber auch nicht wirklich richtig gut (lexicon mpx 1). Das was ich habe, habe ich bis dato auf den Mixer Effektwegen liegen - eben genau dafür wie Du sagst. Aber wenn ich mal ehrlich bin nervt das nur... Die Mischer sind gedanktlich wirklich nur noch Summierer, weit unterm Haupttisch. Genau zum Vorhören eigenen sich ja auch die Standardeffekte der Motus oder der DAW, fressen nicht viel CPU und sind viel flexibler - und man muss sich nicht zum Regler-Drehen unter den Tisch bücken bzw. gewinnt Platz.
 
verstaerker
verstaerker
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Wenn man plötzlich mehr Klangquellen als Mischpultkanäle hat, macht dann ein kleines Satelliten-Mischpult, dann man dann an einen Stereo-Eingang des Hauptmischpults anschließt, Sinn?
Oder summiert sich dann ein Grundrauschen beider Mixer ? (Aufnahmequalität deutlich schlechter?)
Klar ist das Sinnvoll .. ich hab hier 3 Submischer .. und natürlich summiert sich das Rauschen .. aber das Grundrauschen der Pulte ist hier eigentlich überhaupt nicht das Problem .
Probleme machen Einstreuungen von außen , Brummschleifen und Grundrauschen von Effekten oder Synths
Also nach Möglichkeit kurze Kabelwege verwenden u symmetrische Verbindungen herstellen , alles an eine Steckdose anschließen
 
Green Dino
Green Dino
Soul and Spirit ¯\_(ツ)_/¯
Gehst du von deinem Mixer in ein Audio Interface oder direkt über USB über das eingebaute Interface?

Je nachdem wie man arbeitet wäre ein Mixer für Drum Sampler/Drum Machines und einer für den Rest vielleicht ne gute Idee.
Vom Drum Mixer könntest du in dein Audio Interface gehen, Return Effekte für die Drums wären separat vom Rest, Kompressor könntest du auch einschleifen, könntest in der DAW die Drum Gruppe aber auch noch mal bearbeiten.
Der Rest geht über den zweiten Mixer ins Interface, ebenfalls mit der Möglichkeit Effekte einzuschleifen.
 
Summa
Summa
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so habe ich das bisher gemacht. Habe wirklich nix dolles outboard, nicht schlecht (eh, doch, Zoom 1204 oder so - aber das ist dann eher wirklich als Kreativ-Teil des Sounds zu sehen) aber auch nicht wirklich richtig gut (lexicon mpx 1). Das was ich habe, habe ich bis dato auf den Mixer Effektwegen liegen - eben genau dafür wie Du sagst. Aber wenn ich mal ehrlich bin nervt das nur... Die Mischer sind gedanktlich wirklich nur noch Summierer, weit unterm Haupttisch. Genau zum Vorhören eigenen sich ja auch die Standardeffekte der Motus oder der DAW, fressen nicht viel CPU und sind viel flexibler - und man muss sich nicht zum Regler-Drehen unter den Tisch bücken bzw. gewinnt Platz.

Ich hab' mittlerweile zwei per Netzwerkkabel kaskadierte X32 Rack, die Onboard Effekte sind zum vorhören wirklich mehr als ausreichend. Meine Sounds brauch ja eigentlich keine große FX Unterstützung 😐
Dann noch so ein TC-Electronic SCF Pedal, 1x Virtualizer aus den 90ern und 6x V-Verb Pro. Aber eigentlich müsste ich die alle wieder neu verkabeln ;-)
 
Flagstaff
Flagstaff
.....
@verstaerker
Also nach Möglichkeit kurze Kabelwege verwenden u symmetrische Verbindungen herstellen , alles an eine Steckdose anschließen

Alles an eine Steckdose ?...Uff...ich habe immer versucht, das zu vermeiden....

Erklärung ?

Danke!
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Alles an eine Steckdose ?...Uff...ich habe immer versucht, das zu vermeiden....

Erklärung ?

Danke!
Gilt zumindest für Sachen die nicht Schutzisoliert sind und Masse brauchen, bei Sachen mit 2-poligen Steckern (Wandwarzen/Eurostecker) ist das egal. Wegen gemeinsamer Masse, möglichst geringer Unterschied zwischen Potentialen den Gerätemassen um Brummen zu vermeiden.
 
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rblok
rblok
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Dann noch so ein TC-Electronic SCF Pedal, 1x Virtualizer aus den 90ern und 6x V-Verb Pro. Aber eigentlich müsste ich die alle wieder neu verkabeln ;-)

Auch wenns hier nicht so recht passt: Warum hast du SECHS davon? 2-3 versteh ich, aber 6? Kein Wunder das nirgendwo eins auftaucht..
Aber im Ernst; warum? Hat dein Mixer kein Send?
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
wenn du 6 hast kannst du sie verschieden einstellen? ;-) ich habe zu meinen besten zeiten 45+ kanäle kompressoren gehabt (aktuell sind es nur 14).
 
Summa
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Auch wenns hier nicht so recht passt: Warum hast du SECHS davon? 2-3 versteh ich, aber 6? Kein Wunder das nirgendwo eins auftaucht..
Aber im Ernst; warum? Hat dein Mixer kein Send?
Das ist ein Multi-Effekt (nicht nur Reverb) und für jedes Rack/Sub-Mixer hab' ich mir so 1-2 geholt, außerdem sind die Teile damals verramscht worden.
 
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zylone69
zylone69
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Ich hab nen Behringer Xenyx 1002B, aber als Waldorfs Kyra mit 4x Stereo kam, war's natürlich sofort Ende mit den Anschlußmöglichkeiten.
Ich hab dann nen Behringer RX1602 V2 als Submixer dazugeschraubt....alles fein...nix brummt oder rauscht, wenn nicht gewollt! :mrgreen:
 
Bodo
Bodo
Gnabbldiwörz!
Aus eigener praktischer Erfahrung:

Bei Jamsessions bei mir zuhause, z.B. mit @Lefty de Vito, machen wir es so, dass er mit seinem Instrumentarium in einen eigenen Mixer geht und mir dann seinen Submix als Stereosignal übergibt, mit dem ich dann via Patchbay in einen freien Stereokanal an meinem Mixer und von da aus in die kleine PA gehe. Zum Mehrkanalaufnehmen (Tascam DP 24, bis zu 8 Spuren gleichzeitig) wird per vorgenannter Patchbay 'abgezweigt'. Funktioniert einwandfrei, keine nennenswerten Rauschprobleme.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
oft haben synthesizer beine und kommen von ganz alleine angelaufen, wusstest du das nicht?
 
Summa
Summa
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Das ist ein klein wenig wie mit Katzen, da stellst du was Futter raus, schon hast du ständig so 'nen Fellfresssack vor deiner Tür sitzen. 🐈
Bei Klangerzeugern ist das ähnlich, kaum stehen da Mischpult und Abhöre rum, vielleicht noch ein Audio Interface, schon erscheinen die Paketdienste und stellen dir die Teile vor die Tür 😱
 
offebaescher
offebaescher
neu hier
ich hab zwei Behringer QX2442 als submixer. Kuhl weil die auch jede menge routing bieten.
einen für die Drumburg und einen für die Synthburg.

Ich würde sagen das ist ganz normal bei GAS.
 
Scenturio
Scenturio
au͘͏͡d̛̀i̛͝a͞ţ͏u͏r ̷͜et ̶͟͝a͡l͜t͢͡͠e͜͠ŗa ͝p͢a̛rs
tja, so ist es. Ich habe an meinem 24-Spur Hauptmischer inzwischen einen zweiten 24-Spur Submixer, einen Rackmischer mit 8 Stereokanälen und einen kleinen Satellitenmixer mit 4 Stereokanälen hängen ... so komme ich Platzmäßig noch halbwegs hin; für eine große Konsole mit 48 - 64 Kanälen hätte ich gar keinen Platz (das müsste dann was digitales mit reduzierten Channelstrips und vielen Eingängen sein).
 
 


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