Spielt der Yamaha DX7 eine Rolle in Sting's "The Lazarus Heart"

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Filli

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Hey Leute, der Leadsound in Stings "The Lazarus Heart", ist das Kenny Kirkland's Yamaha DX7, der Panflötenartige den man auch deutlich am Anfang des Liedes hört, neben dem Saxophon.
 
Also auf der 1988er Tour hat Sting selbst einen Roland D-50 auf der Bühne benutzt. Allerdings eher bei “They Dance Alone“. Wäre zeitlich eigentlich auch passend, aber vielleicht war es auch das Synclavier.
 
Ich habe Sting in Verbindung mit Synclavier 2 im Internet eingegeben und er hat tatsächlich seine ersten drei Alben mit den Synclavier 2 aufgenommen. Es scheint sogar so daß er sehr viel von dem Gerät hält und da ...Nothing Like the Sun sein zweites Solo-Album war ist es sehr wahrscheinlich das es wirklich das Synclavier 2 ist, obwohl wie du ja auch gesagt hast die Yamaha DX7-Panflöte ja auch sehr ähnlich klingt. Ich habe den Sound für "The Weight of the Wind" von a-ha gesammelt.
 
Ein Kumpel von mir hatte mich auf der Frankfurter Musikmesse 87 oder 88 mit in so ein Hinterzimmer nehmen können wo ein Synclavier 2 stand. Dort gab es dann eine Vorführung von Stings - Straight to my heart. Es kam alles inklusive Stimme vom Synclavier. Sowas hatte ich noch nie gesehen mir ist damals echt die Kinnlade runtergefallen. Ich bin mir ziemlich sicher dass er sagte dass das gesamte Album Nothing like the sun nur mit diesem Gerät aufgenommen wurde, was natürlich nicht heißt dass externe Geräte gesampelt wurden.
 
Wenn ich mich recht erinnere, spielen FM-Sounds auf den Alben "The Dream of the Blue Turtles" und "Nothing like the Sun" eine ziemlich prominente Rolle. Ob sie jetzt aber aus dem DX7 kamen oder auf dem Synclavier reproduziert wurden - keine Ahnung.
 
Habe mir das noch mal genau angehört, die Flöte in dem Song klingt mir verdammt nach D-⁵⁰ 😎
 
Sowas hatte ich noch nie gesehen mir ist damals echt die Kinnlade runtergefallen.
Das Gefühl kenne ich: Anderer Ort - Hotel in Wiesbaden. Anderes Gerät - Waveframe. Das erste mal ein 16-Bit Audio-System gehört. Und digitale Filter in Echtzeit. Und was sonst noch so. Gigantisch. Heute kann jede Smartwatch mehr.
 
Das Gefühl kenne ich: Anderer Ort - Hotel in Wiesbaden. Anderes Gerät - Waveframe. Das erste mal ein 16-Bit Audio-System gehört. Und digitale Filter in Echtzeit. Und was sonst noch so. Gigantisch. Heute kann jede Smartwatch mehr.
Auf jeden, aber was mich an den Geräten fasziniert ist zum einem das Analoge, der Sound und die Optik. Weiß jemand von euch ob man bei uns irgendwo, in Deutschland, die Möglichkeit hat heutzutage Mal die alten Geräte zu testen. Irgend ein Studio was man besichtigen kann ? Am besten irgendwo in Schleswig Holstein oder Hamburg ? Das würde mich schon Mal reizen auf einem original Mini Moog, PPG Wave 2.2, Yamaha DX7 oder so zu klimpern. Ich weiß das es in Californien ein Museum darüber gibt aber die USA sind ja auch nicht gerade um die Ecke.
 
Auf jeden, aber was mich an den Geräten fasziniert ist zum einem das Analoge, der Sound und die Optik. Weiß jemand von euch ob man bei uns irgendwo, in Deutschland, die Möglichkeit hat heutzutage Mal die alten Geräte zu testen. Irgend ein Studio was man besichtigen kann ? Am besten irgendwo in Schleswig Holstein oder Hamburg ? Das würde mich schon Mal reizen auf einem original Mini Moog, PPG Wave 2.2, Yamaha DX7 oder so zu klimpern. Ich weiß das es in Californien ein Museum darüber gibt aber die USA sind ja auch nicht gerade um die Ecke.

Fahr nach Klagenfurt, zum Gert Prix ins Eboardmuseum. Oder in die Schweiz zum Hollinger Martin.

Kombiniert sihc gut mit Urlaub.

Stpehen
 
Ich habe da noch ein paar Fragen an euch. Wo wir gerade über Synclavier und Roland D50 geschrieben haben. Woran erkenne diese in Liedern sowie das PPG Wave, soundmäßig die Merkmale und dann habe ich an meinem Deluge versucht die bekannte PPG Wave Lead-Voice aus "The great commandment" von Camouflage, habe es allerdings nicht geschafft das zu Mischen, könnt ihr mir da ein SYNTH empfehlen ?
 
Danke für den Hinweis, wisst ihr ob das mit Deluge von Synthstrom machbar ist, den Sound zu samplen ? Ich finde ihn ja irgendwie schon speziell und habe jetzt in den Standartsounds keinen auch nur annähernd Passenden gefunden an dem ich mich orientieren könnte.
 
Kenny Kirkland saß bei den ersten Sting-Alben an den Keyboards und er hat den DX7 gespielt, aber ob das bei Lazarus Heart der Fall ist, wer weiß das schon.
Obwohl u.a. Hugh Padgham produziert hat, glaube ich nicht, dass es ein Fairlight ist.
Live war es eher ein D-50:
https://www.youtube.com/watch?v=xlwX4M-WgRw

Aber was weiß ich schon.
 
Das Synclavier 9600 bzw. erweiterte IIer waren ja ab den Mitt-80ern die DAWs schlechthin und in der Form (fast) konkurrenzlos. Selbst der Fairlight III konnte da in der größten Ausbaustufe nicht mithalten.
 
Man darf nicht vergessen, dass es um Größenordnungen einfacher und günstiger war, mit überall reparierbaren und ggf. günsitg ersetzbaren Allerwelts-Instrumenten wie dem Roland D-50 oder dem Yamaha DX7 auf Tour zu gehen, anstatt zwei Synclaviers (eins als Ersatz, denn die Dinger gabs ja nicht an jeder Straßenecke) samt Service-Techniker vorhalten und durch die Welt karren zu müssen. Daher ist Gear-Spotting bei Auftritten keine verlässliche Quelle (von Playback-Gigs ganz zu schweigen).

Den Stunt, mit einem Synclavier auf Tour zu gehen, hat meines Wissens nur Michael Jackson auf der "Bad"-Tour gebracht, in einer alten Keyboards-Ausgabe von 1988 (? – das ist schon wirklich lange her, und mittlerweile merke ich, wie dankenswerterweise das Vergessen solch sinnloser Details einzusetzen beginnt) gibt es einen Bericht darüber. Im Netz findet sich ein mehrteiliger Bericht von Chris Currell über die Arbeit an "Bad" samt der sich anschließenden Tour: Der Herr hat das Trumm damals gespielt – übrigens per SynthAxe, falls sich jemand noch an diesen Weißen Elephanten erinnern sollte.
 
Man darf nicht vergessen, dass es um Größenordnungen einfacher und günstiger war, mit überall reparierbaren und ggf. günsitg ersetzbaren Allerwelts-Instrumenten wie dem Roland D-50 oder dem Yamaha DX7 auf Tour zu gehen, anstatt zwei Synclaviers (eins als Ersatz, denn die Dinger gabs ja nicht an jeder Straßenecke) samt Service-Techniker vorhalten und durch die Welt karren zu müssen. Daher ist Gear-Spotting bei Auftritten keine verlässliche Quelle (von Playback-Gigs ganz zu schweigen).

Den Stunt, mit einem Synclavier auf Tour zu gehen, hat meines Wissens nur Michael Jackson auf der "Bad"-Tour gebracht, in einer alten Keyboards-Ausgabe von 1988 (? – das ist schon wirklich lange her, und mittlerweile merke ich, wie dankenswerterweise das Vergessen solch sinnloser Details einzusetzen beginnt) gibt es einen Bericht darüber. Im Netz findet sich ein mehrteiliger Bericht von Chris Currell über die Arbeit an "Bad" samt der sich anschließenden Tour: Der Herr hat das Trumm damals gespielt – übrigens per SynthAxe, falls sich jemand noch an diesen Weißen Elephanten erinnern sollte.

Pat Metheny und Chick Corea hatten seinerzeit auch ein Synclavier mit auf Tour (ebenso Genesis, aber das war noch das geringfügig überschaubarere Synclavier 2 und keine 9600er Systeme mehr).

Stephen
 
Pat Metheny und Chick Corea hatten seinerzeit auch ein Synclavier mit auf Tour (ebenso Genesis, aber das war noch das geringfügig überschaubarere Synclavier 2 und keine 9600er Systeme mehr).
Danke für die Korrektur – zumindest aber bei Chick Corea meine ich mich an ein Interview in der deutschen Keyboards (von 1987?) zu erinnern, in dem ein Foto mit der Tastatur der 9600-Systeme zu sehen war (das schwarze Klavierlack-Teil) – umstellt von mehreren Yamaha TX816 (was es nicht besser machte).
 
Ich habe mir gerade das Synclavier 9600 im Internet angeschaut. Das Gerät erinnert eigentlich schon mehr einem Computer als an einen Sampler, eine Tastatur ist auf den Bildern nicht zu sehen.
 
Man darf nicht vergessen, dass es um Größenordnungen einfacher und günstiger war, mit überall reparierbaren und ggf. günsitg ersetzbaren Allerwelts-Instrumenten wie dem Roland D-50 oder dem Yamaha DX7 auf Tour zu gehen, anstatt zwei Synclaviers (eins als Ersatz, denn die Dinger gabs ja nicht an jeder Straßenecke) samt Service-Techniker vorhalten und durch die Welt karren zu müssen. Daher ist Gear-Spotting bei Auftritten keine verlässliche Quelle (von Playback-Gigs ganz zu schweigen).

Den Stunt, mit einem Synclavier auf Tour zu gehen, hat meines Wissens nur Michael Jackson auf der "Bad"-Tour gebracht, in einer alten Keyboards-Ausgabe von 1988 (? – das ist schon wirklich lange her, und mittlerweile merke ich, wie dankenswerterweise das Vergessen solch sinnloser Details einzusetzen beginnt) gibt es einen Bericht darüber. Im Netz findet sich ein mehrteiliger Bericht von Chris Currell über die Arbeit an "Bad" samt der sich anschließenden Tour: Der Herr hat das Trumm damals gespielt – übrigens per SynthAxe, falls sich jemand noch an diesen Weißen Elephanten erinnern sollte.
Ja, dass man diese Systeme nur selten auf Tour gesehen hat, ist verständlich.
Allerdings war Mike Oldfield schon 1984 mit zwei Fairlight CMI II Systemen auf Tour. Für damalige Zeiten schon recht beeindruckend.

Bei Lazarus Heart würde ich mich allerdings wirklich festlegen, dass der D-50 auch im Studio verwendet wurde und zwar hört sich das sehr nach Patch "A-16. Living Calliope" an, vielleicht mit etwas längerem Attack. Wenn mich nicht alles täuscht wurde dieses Patch auch bei "They Dance Alone" verwendet.

Edit: Es könnte auch „A-86 Bottle Blower“ sein.
Ich musste erstmal die Batterie beim D-550 wechseln. Das Teil hat gestreikt.
 
Zuletzt bearbeitet:
... oder George Michael "Father figure"
Der Sound ist einfach sofort wiedererkennbar

Ich sag auch ist D-50
 


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