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Brainstorm Suche Drumsynth (auch modular) mit CV und Midi-Mod Möglichkeit

Wilde Suche nach Themen, Ideen …

Kavenzmann

Dilettant
Moin!
Habe gerade den Behringer/Simmons SDS-2 Klon da und mag den grundsätzlich.
Als erster/einziger Drumsynth finde ich den aber nicht flexibel genug und insgesamt ist an einigen Stellen mal wieder B-Style-mäßig viel Potential verschenkt worden...
Snare und Hats gehen auch nicht so gut. BD und Toms/Congas und Metallisches dagegen gut.

Suche also einen Drumsynth mit guter Hands-On Performance Möglichkeit, der auch CV in und v.a. Midi für einige Parameter bieten sollte.

Tendenziell find ich den Tubbutec 6m0d6 ganz cool. Aber es gibt wenig Erfahrungsberichte und recht teuer ist das Teil auch.

Erica LXR-02 wäre gut, aber halt wieder viel Menü und Display - wollte ich eigentlich vermeiden.
 
Ich bin gerade mit Perkons Voice von Erica Synth als Drumsynth happy. Ich hab den in einem kleinen Pod.

Ansonsten ist der Volca Drum cool, finde ich. Allerdings schwer zu programmieren. Meist arbeite ich mit random und passe dann an.

Das wären meine derzeitigen favs.

Anmerkung: 808s und 909s suche ich nicht.
 
Mit weniger Geld als für das Tubbutec Teil wird das schwierig.
Selbst bei den teils guten Schnäppchen auf dem Gebrauchtmarkt.
Man kann natürlich Kompromisse machen, eben z.B. eine flexible Stimme wie Perkons Voice mit ein paar weniger flexiblen Sounds kombinieren.
Behringer Edge wäre auch noch was und ist zumindest per CV modulierbar.

Der Drumlogue kann viel mit Midi machen. Aber das sind eben dann meistens eher so Klanganpassungen, weniger tiefe Eingriffe in die Synthese per Midi.

Vielleicht kommt ja wirklich von Waldorf bald noch so ne kleine Kiste, denke das würde dann eher in die Richtung gehen. Aber keine Ahnung ob da was geplant ist.

Alternativ eben doch ein günstiges Eurorack Case und dann mit einem Modul (Perkons Voice) anfangen und dann langsam erweitern.
Das wird zwar sehr teuer, aber man kann das viele Geld nach und nach ausgeben nicht zwingend auf einmal.
Finde das 2HP Hats gut für Hats, für Snares macht mich bis jetzt nichts komplett happy, will da auch nicht ganz soviel ausgeben.
Mit einem mutable peaks Klon mit CV Eingängen bekommt man aber eine recht flexible Snare.
Kommt etwas drauf an ob du da schon irgendwas hast, also Midi - CV Wandler oder irgendwelche Module, sonst ist das dann trotzdem viel auf einmal.
 
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M.i.a.u.: Kavenzmann
Vielen Dank für den Input.
Ist mir klar, dass das ein wenig zuviel zusammen kombiniert ist...

Vielleicht spare ich und probiere das Tubbutec.

Habe an modularen Teilen nicht viel. Das Intellijel Sealegs, Qu-Bit Stardust, halbmodular noch die Neutral Labs Elmyra 2. Ein Satz Hüllkurven, LFOs und Co. kommt irgendwann dazu.

In Sachen Midi und CV hab ich den OXI One MKII, der ja praktisch alles kann...
Muss als Sequenzierungs- und Modulationszentrale erstmal reichen!
 
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M.i.a.u.: Federkraft
Als Ergänzung zum BDS-3 würden sich direkt Edge und Syncussion SY-1 aufdrängen. Aber auch Pro-1 oder Model 15 können jede Menge Drums/Percussions liefern.
 
Wenn möglich nicht gleich wieder mehrere Geräte.
Ich will mit 1 Teil erstmal anfangen und möglichst dabei bleiben.
Wichtig ist aber eben, dass man damit ohne viel Menügedöns auch performen, also in die Klänge eingreifen kann.

Und Bedienung via Midi mit dem OXI wäre auch wichtig, da ich nicht noch einen Sequencer will/brauche.
Jedenfalls noch nicht.

Bin mit dem LXR-02 von Erica Synth noch nicht durch. Die Midi-Implementation ist ja seehr weitreichend, womit ich dann via OXI paktisch alles per LFO und Co. modulieren könnte.
 
Den LXR-02 hatte ich auch während meiner Suche nach einem Drumsynth. Es ist leider so, wie Du befürchtest: Das Ding klingt toll, aber das Editing am Gerät ist für mich aufgrund des Menuedivings echt ein Abturner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich befürchte das leider auch.

Allerdings bin ich ja mit dem OXI One und dem E16-Controller als Midi-Modulationsmonster sehr gut ausgerüstet.

Man hinterlegt die Midi-CCs des LXR-02 als "Instrument" und kann dann per OXI One praktisch alles automatisieren und modulieren.
Und/oder mit dem E16 und seinen programmierbaren Push-Potis "live" bedienen.

Ich muss das vermutlich mal selbst ausprobieren.
Denn ich möchte mir eigentlich offen halten, mal irgendwann doch ganz auf modular und analog CV umsatteln zu können. Im Moment finde ich das aber mit dem OXI als zentrale Schnittastelle und einigen wenigen Midi-Kabeln bedeutend besser als dutzende Patch-Kabel und Module. Das ist auch preislich ein Vorteil.
Der Nachteil ist halt, dass ich mit dem OXI dann immer erst die jeweiligen Bereiche/Seiten aufrufen muss, um zu sehen, was gerade passiert. Aber vielleicht ist das nur eine Frage der Gewöhnung.
Schön ist, dass der OXI ja auch reichlich CV-Ausgänge bereit hält und sogar 2 CV-Ins hat, die man dann auch intern oder extern an Midi-Geräte weitergeben kann. Somit hätte ich mit einem gemäßigten Gerätepark erstmal alle Möglichkeiten zum Austoben.
 
Auf jeden Fall spannend Deine Suche, weil ich ähnliche Wege gegangen bin.

Wie gesagt, bei mir war es dann das Perkons Voice. Es kann ja viel mehr als einen Sound zu machen, weil man die Patches per CV blitzschnell umschalten kann. Natürlich dennoch nur einen Sound pro Step. Und von außen kommt man an die Parameter per CV ran - oder man tweakt am Gerät. Für mich toll.
 
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M.i.a.u.: Wellenschlag und Kavenzmann
  • #10
Ich war heute bei Schneidersladen - einfach immer wieder ein megageiler Ort für Freunde der Synthese - und konnte dort u.a. den 6m0d6, den Octa Nano und diverse andere Module ausprobieren.
Den Erica LXR-02 habe ich im Standalone Case mal angetestet. Für das Perkons Voice war leider keine Zeit mehr...

Auf Anhieb hat leider jedes Gerät seine Vor- und Nachteile.
Das LXR-02 ist durch die digitale Engine super flexibel und kann tatsächlich klanglich sehr viel. Die dadurch natürlich bedingte menülastige Bedienung ist aber sehr clever gelöst. Leider gibt es entweder das Standalone Gerät mit Sequencer und Midi, aber ganz ohne analoge Trigger oder CV-Eingänge. Oder halt das Modul mit Trigger, Accent und CV-Eingängen - aber eben ohne Midi.
Die Bedienung ist grundsätzlich bei beiden gleich und die Soundengines auch. Ich fand in der kurzen Zeit die erreichbare klangliche Vielfalt unglaublich und nicht störend digital. Wirklich toll! Von klassisch bis komplett verstörend läßt sich dort alles relativ schnell basteln.
Aber man muss oft zwischen den Parametern hin- und herspringen und hat dadurch recht viel Menüarbeit. Nicht wirklich hands-on.
Dafür ein komplettes Stand-alone Drum Maschinchen mit sehr flexibler Klangerzeugung und durchdachter Bedienung.

Das 6m0d6 ist prinzipiell nah an der 606 und entsprechend unaufgeregt - gerade bei der Bassdrum. Hier ist unbedingt noch FX hintendran angesagt. Super flexibel sind die Sounds auch nicht, v.a. die Toms haben mich etwas enttäuscht. Aber die dynamischen Möglichkeiten des Moduls über Accent, Velocity und Trigger konnte ich nicht vollständig testen. Diese Modul will intensiv getestet und kreativ genutzt werden. Es kann nur Teil eines Systems sein.

Insofern bin ich nicht wirklich weiter gekommen...
 
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M.i.a.u.: Solar Chrome
  • #11
Ich war heute bei Schneidersladen - einfach immer wieder ein megageiler Ort für Freunde der Synthese - und konnte dort u.a. den 6m0d6, den Octa Nano und diverse andere Module ausprobieren.
Den Erica LXR-02 habe ich im Standalone Case mal angetestet. Für das Perkons Voice war leider keine Zeit mehr...

Auf Anhieb hat leider jedes Gerät seine Vor- und Nachteile.
Das LXR-02 ist durch die digitale Engine super flexibel und kann tatsächlich klanglich sehr viel. Die dadurch natürlich bedingte menülastige Bedienung ist aber sehr clever gelöst. Leider gibt es entweder das Standalone Gerät mit Sequencer und Midi, aber ganz ohne analoge Trigger oder CV-Eingänge. Oder halt das Modul mit Trigger, Accent und CV-Eingängen - aber eben ohne Midi.
Die Bedienung ist grundsätzlich bei beiden gleich und die Soundengines auch. Ich fand in der kurzen Zeit die erreichbare klangliche Vielfalt unglaublich und nicht störend digital. Wirklich toll! Von klassisch bis komplett verstörend läßt sich dort alles relativ schnell basteln.
Aber man muss oft zwischen den Parametern hin- und herspringen und hat dadurch recht viel Menüarbeit. Nicht wirklich hands-on.
Dafür ein komplettes Stand-alone Drum Maschinchen mit sehr flexibler Klangerzeugung und durchdachter Bedienung.

Das 6m0d6 ist prinzipiell nah an der 606 und entsprechend unaufgeregt - gerade bei der Bassdrum. Hier ist unbedingt noch FX hintendran angesagt. Super flexibel sind die Sounds auch nicht, v.a. die Toms haben mich etwas enttäuscht. Aber die dynamischen Möglichkeiten des Moduls über Accent, Velocity und Trigger konnte ich nicht vollständig testen. Diese Modul will intensiv getestet und kreativ genutzt werden. Es kann nur Teil eines Systems sein.

Insofern bin ich nicht wirklich weiter gekommen...

Naja, da fiel mir klassischerweise der Vermona DRM ein oder da kleine Bruder von MAM.
Muss man aber suchen. Oder halt irgendwas Jomox. Der ist aber mehr Drummachine, als DrumSYNTH.
Mich stört das ja auch immer.

Für FM-Drums geht auch der Elektron Model Cycles recht gut und ist mehr hands-on als der LXR-02. Ich mag den ganz gern. Mein absoluter Favorit ist aber der Waldorf Rack Attack, weil der irgendwie alles macht und kann. Über den Electra One-Controller kann ich den recht gut programmieren - am Gerät ist es mit der typischen Waldorf-Matrix etwas mühselig. Der A4 von Elektron macht auch sehr schöne Drums und liegt bedienmäßig irgendwo dazwischen.

Richtige Drumsynths sind eher selten und muss man suchen.
Ich liebe die Dinger aber auch!
 

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