t.bone SC 150 Wechselkapsel-Mikrophon und GZ 400 Grenzfläche

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von ppg360, 15. Juni 2006.

  1. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Hallo allerseits,

    ich trage mich mit dem Gedanken, mir ein paar Mikros aus dem, ähem, unteren Preissegment zuzulegen, die ich für ein paar speziellere Anwendungen benötige. Daher gezielt meine Frage zu den beiden genannten Typen: Hat jemand Erfahrungswerte mit diesen Mikros gemacht, was Verarbeitung, Klang und allgemeine Qualität angeht? Taugen die Wechselkapsel-Mikros was, und wie gut ist die Grenzfläche?

    Kennt jemand die Fame-Kleinmembran-Kondensatormikrophone mit den Wechselkapseln? Die liegen preislich in einem ähnlichem Bereich, wären für mich daher auch interessant (gibt´s auch als Stereopaar), allerdings kaufe ich wegen des beschissenen Service und der absolut inkompetenten Verkäufer nicht gerne beim Store (nur, wenn es sich nicht umgehen läßt).

    Bitte keine Vorschläge, welche Mikros ich ansonsten lieber nehmen sollte, da nur diese o. g. Typen meinen Anwendungskriterien (Jecklinscheibe bzw. raumakustische Abnahmen) entsprechen. Auch Querverweise im Sinne von "kauf Dir lieber xy von Neumann" oder so sind nicht sehr hilfreich, da Neumann und Konsorten von vorneherein nicht auf meiner Liste stehen; schließlich bin ich nicht Onkel Dagobert und habe noch nicht mein tägliches Geldbad genommen.

    Ach ja, und den AKG D99C Kunstkopf "Harry" bzw. die Schwestermodelle von Sennheiser bzw. OKM suche ich auch noch :).

    Danke für Infos,

    Stephen.
     
  2. Ermac

    Ermac Tach

    Hallo Stephen,

    ich habe seit einem Monat ein GZ400. Die Frage ist nun, welche "spezielle Anwendung" Du planst! WIr haben dieses und noch ein drei mal so teures Sennheiser Mikro gekauft um damit eine basedrum aufzunehmen. Das Ergebnis war deutlich: das GZ400 kam mit dem Pegel gar nicht klar und hat sich mit Verzerrungen bedankt.

    Zu Hause habe ich damit dann mein Klavier aufgenommen, dabei ergab sich ähnliches. Für laute Pegel ist das Mikro einfach nicht gebaut.

    Ich habe es trotzdem behalten, jetzt liegt es am Boden eines Ikea Geschirrabtropfhalters aus Metall. Das dengelt vielleicht wenn man da drauf herum haut... nach Gitarrenverzerrer und Pitchshifter merkt man die Verzerrung auch nicht mehr so doll. Für so was ist das Ding also durchaus geeigent.

    Es grüßt,
    Martin
     
  3. ppg360

    ppg360 fummdich-fummdich-ratata

    Danke für die Info, Martin!

    Gut, für laute Signale wollte ich es nicht unbedingt einsetzen, sondern eher zur Abnahme von Raumakustik bzw. von Schallereignissen, die sonst wirklich schwer zu mikrophonieren wären. Auch für Field Recordings könnte ich es mir recht spannend vorstellen bzw. ein Stereopärchen davon, die -- mit entsprechendem Abstand auseinander plaziert -- zur Abnahme von ambienten Schallereignissen verwendet werden. Für Klavier wollte ich eh was anderes nehmen (Jecklin-Scheibe), sodaß das GZ-400 wohl eher im Raum als Akustik"sammler" denn als Hauptmikro zum Einsatz käme.

    Stephen
     

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