Neu

Vielleicht blöde Frage aber ….? Batteriewechsel Halterung

Guten Abend oder besser Guten Morgen !

Ich möchte demnächst mehrere Batterien in Geräten wechseln und es sind alle vom gleichen Typ ( gelb mit den 3 Beinchen).
Leider habe ich nur einen Anbieter gefunden der möchte pro Stück 7€ + Versand. Naja wenn man da mal angenommen 10 Stück braucht kostet das ne Menge. Eigentlich ist es ja im Grunde genommen nur CR2032 und die kostet meist 1€ pro Stück. Ich würde gerne eine passende Batteriehalterung einbauen ,wo man dann nur diese CR2032 einstecken muß.
Ich habe aber immer nur Halterungen mit 2 Beinchen oder 2 Kontakten gesehen. Gibt es denn so eine Knopfzellenhalterung mit 3 Beinchen für horizontalen Einbau ?
Für Vertikalen Einbau gibts welche aber die lassen sich nur schlecht löten denke ich.
Danke euch.

Erol

IMG_0961.webp
 
  • #12
Ist vielleicht der Schmodder von 'nem Kondensator gewesen ;)
 
  • #13
Ich spekulier ja drauf dass im Fall der Fälle das Gehäuse die Säure blockt.
Ich habe aus irgendeinem Synth oder Drumcomputer tatsächlich mal eine Knopfzelle geholt, die oxydiert war. Da war rund um die Dichtung
alles weiss oxydiert, aber zum Glück nix auf die Platine ausgelaufen. Bitte fragt nicht nach dem genauen Typ des Instrumentes, ich hatte auch keine Nerven
da ein Foto zu schiessen. Wollte halt einfach die Schrottbatterie wechseln.
Die besten Erfahrungen von der Haltbarkeit hab ich mit Duracell hier gemacht.
Die Billig-Knopfzellen vom Grabbeltisch habe ich als wenig langlebig und ausdauernd erlebt. Aber in den meisten Synths halten die Dinger normalerweise 10-15 Jahre oder länger nach meiner Erfahrung. Jedenfalls die CR9032 Batterien.

Die schlimmsten Erfahrungen hab ich übrigens mit Mignon oder AA-Batterien von Camelion gemacht. Die haben mir meinen Korg Mini-Kaossilator und noch
ein Gerät fast zerstört, weil da soviel ausgelaufen war. Da hilft übrigens Essig oder Essig-Essenz mit Wattestäbchen, um den Batterierotz zu neutralisieren.
Und danach mit ISO-Propanol Alkohol den Essig wieder abwischen nicht vergessen. Oft musste ich auch kratzen, entweder mit Skalpell oder mit
einem Glasfaserstift. Oder Radiergummi-Stift funktioniert auch schonmal.

---------
Zu den stehenden Haltern die hier verlinkt sind :
- Die habe ich noch nie verbaut, immer nur liegend umgebaut, und wenn es nicht anders ging, hier noch die Beine vom Halter verbogen oder verlängert.
Oder neue Löcher in die Platine gebohrt, wenn es nur eine einschichtige Platine war und genug Platz war.

Die stehenden Halter brauchen doch mehr Platz in der Höhe. In vielen Gehäusen, die ich aufgeschraubt habe, war da wenig Platz nach oben hin.
Vor allem bei Rackmodulen.
- Wenn die Platine kopfüber montiert ist, was auch schonmal vorkommt, dann sehe ich das Risiko, dass bei so einer Fassung bei Erschütterungen,
vor allem beim Transport, da eine Batterie evtl. sich selbstständig machen könnte. Natürlich nur, wenn die Fassung Kopf steht.
 
  • #14
Möglicherweise verwechsle ichs, aber ich meine, ich hätte aus nem JV90 ne stark oxidierte 2032 geholt
Nichts ist unmöglich. Toyota. Spass beiseite, in vielen Kameras und sonstigen Geräten, die ich so gebraucht an Land gezogen habe, nicht wenige im Übrigen, haben solche oder ähnliche Zellen drinnen und bei keiner gab es ein Auslaufen, nur so ein weisslicher Belag entlang des Spaltes, wo die beiden Pole getrennt sind. Doof sind Batterien in Kameras (Hallo Nikon F801S) oder Blitzen, die laufen aus und bringen Kummer und Sorgen.
 
  • #15
Gibt keine blöden Fragen ...

Die Knopfzelle - Metallodermata (Metallhäuter) Innerhalb der Domäne der Technobiota bildet die Knopfzelle eine eigene Ordnung.

Die Knopfzelle ist eng mit deren Schwesterklade, der gemeinen Mignon-Zelle (Cylindrocystis vulgaris) verwandt und geht auf ein evolutionäres Alter von 225-230 Mio Jahren zurück. Der Unterschied: Während die Mignon-Zelle im Laufe der Evolution eine längliche, phallische Form entwickelte, um in Fernbedienungen zu parasitieren, entschied sich die Knopfzelle (Discococcus lithium-argentum) für die radialsymmetrische Kompression zu einem Nischendasein in Synthesizern, Effektgeräten und Sequencern. Sie besitzt eine extrem harte, metallische Zellwand (Exoskelett) und einen flüssigen bis gelförmigen Protoplasten aus Lithium-Elektrolyt und ist damit perfekt an die metallurge Umgebung ihres Habitats angepasst, leidet aber wie alle Zellbasierten Lebensformen unter einer energetischen und evolutionären Endlichkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ^
M.i.a.u.: micromoog
  • #16
Oha! Jetzt kann ich bei jedem speicherbaren Synth an nichts anderes mehr denken.
Willkommen im Battery-Jurasic-Park.

Hätte es Vorteile vor die Speicherbattetie noch einen Fluxkompensator davor zu schalten?

Und fällt die Speicherbatterie im Korg Polysix unter die Gattung „Siffilos vulgäres“?
 
Zuletzt bearbeitet:

Zurück
Oben