Waldorf Iridium - Desktop-Synthesizer (aktuelle Firmware: V2.5.2)

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    2020 digital iridium polyphon waldorf waldorf iridium
Hyde

Hyde

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Kann man jemand genauer erklären, was an dem Sound nicht so gefällt? Auch bezüglich der Frage: "kann man mehr ausser Ambient machen" -> Woher kommen die vermeindlichen "Beschränkungen". Spontan hätte ich halt gesagt, dass sich -eban aufgrund der Granular Elemente- Ambient Musik einfach am besten anpasst, weil man dort die Vorteile und Klangcharkeristik diese Synthese Art am besten zur Geltung kommt. Ich habe baue diese Vermutung nur auf meinem minimalen Erfahrungen mit Granular auf und lasse mich total gerne eines besseren belehren :)

@bonanzabiker : Was genau meinst du mit "...Selbst wenn ich nur einen Oszi benutze wird mir das schnell zu viel um das in nem Track unterzubringen"? Zu viel Aufgrund der komplexen Bedienung oder ist das klanglich etwas nicht so optimal?

Der Iridium ist aktuell aufgrund der Granular Synthese und Wavetables ziemlich weit oben auf meiner Liste. Bei Wavetables habe ich nur meinen Virus TI und bei Granular habe ich so gar nix :) Was wären denn die Alternativen in dem Bereich?
 
ollo

ollo

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bei Granular habe ich so gar nix :) Was wären denn die Alternativen in dem Bereich?
Tasty Chips GR1

Ansonsten ist das etwas, was am Computer oder auf dem I-Pad am besten geht. Ich habe Padshop von Steinberg seit es den gibt, mittlerweile ist die neue Version ja generell bei Cubase dabei, das Teil ist wirklich super und macht sehr viel Spaß. Beim I-Pad kenne ich mich nicht aus, da gibt es aber auch einiges an Granularsachen. Für NI Reaktor gibt es auch einiges.
 
K

Kai´s me

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Hallo!
"Beschränkungen" auf Ambientsounds gib es nur, wenn man unbedingt ewig lange Sounds mit ewig langen Hüllkurven und ewig langem Hall benutzt. Dann kann man auch aus der Klospülung "Ambient" kreieren. Das ist ja ganz toll, hat der Iridium aber echt nicht (nur) verdient. Er ist sehr vielfältig im Sound und entsprechend vielfältig einsetzbar. Als kleinen Eindruck könnte man sich die Demos von Soundanbietern wie Kurt Ader auf Waldorfmusic anhören. Entsprechend der verwendeten Musik ist er halt auch vielseitig verwendbar. Wenn man aber immer in jedem Sound die komplette Matrix einsetzen möchte, wirds wie mit jedem vergleichbaren Synth schwierig... Muss man Das? Generell ist er recht edel von filigran bis fett oder "dreckig", aber immer auch etwas "eckig" nach Waldorf-Art, darüber sollte man sich klar sein, ist halt digital.
 
bonanzabiker

bonanzabiker

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Kann man jemand genauer erklären, was an dem Sound nicht so gefällt? Auch bezüglich der Frage: "kann man mehr ausser Ambient machen" -> Woher kommen die vermeindlichen "Beschränkungen". Spontan hätte ich halt gesagt, dass sich -eban aufgrund der Granular Elemente- Ambient Musik einfach am besten anpasst, weil man dort die Vorteile und Klangcharkeristik diese Synthese Art am besten zur Geltung kommt. Ich habe baue diese Vermutung nur auf meinem minimalen Erfahrungen mit Granular auf und lasse mich total gerne eines besseren belehren :)

@bonanzabiker : Was genau meinst du mit "...Selbst wenn ich nur einen Oszi benutze wird mir das schnell zu viel um das in nem Track unterzubringen"? Zu viel Aufgrund der komplexen Bedienung oder ist das klanglich etwas nicht so optimal?

Der Iridium ist aktuell aufgrund der Granular Synthese und Wavetables ziemlich weit oben auf meiner Liste. Bei Wavetables habe ich nur meinen Virus TI und bei Granular habe ich so gar nix :) Was wären denn die Alternativen in dem Bereich?
Bedienung ist im großen und ganzen sehr gut gelöst, da gibt es nicht viel zu meckern, FM zb. ist ein bisschen fummelig, allerdings hat das natürlich auch sehr viele Parameter. Die Pads ohne Velocity fand ich auch ein bisschen doof. Aber alles kein Dealbreaker.

Es ist eher der Klang gewesen, wenn man ein bisschen rumspielt wurde das halt schnell viel, man kann ja den normalen Oszi schon bis zu 8 mal detuned oder auch nicht layern. Dann noch Effekte etc. Und dann hat man erst 1 von 3 Oszillatoren benutzt. Das ist eigentlich kein Nachteil, aber ich tendiere dann eben dazu viel hinzuzufügen und am Ende klingt es zwar gut, ist aber als einzelne Instrumentenspur kaum noch zu verwenden da es viel zu mächtig ist. Aber Spaß macht das schon. Und es geht ja auch anders. Außerdem ist der gesamte Klang zwar sehr gut, aber hat mir jetzt nicht dieses emotionale wow beschert, das ich bei manchen Geräten einfach bekomme, ist aber sicher Geschmackssache.
Hab ihn zurückgeschickt, aber vermisse ihn doch. Wären 2k Euro nicht einigermaßen viel Geld für mich, dann hätte ich den sicher behalten. Aber so bekomme ich dafür eben auch mehrere andere Geräte, die kann ich dann auch layern, so denke ich da. Und das Granular hat mich jetzt nicht so umgehauen dass ich das unbedingt bräuchte. Aber sollte es irgendwann mal nen Pricedrop geben oder "günstig" gebraucht, würde ich den schon nochmal gern haben. Denke kein Synth hat diese Möglichkeiten.
 
Horn

Horn

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Man kann den Klang eines so komplexen Synthesizers wie Iridium oder Quantum nicht anhand von Videos im Internet beurteilen. Das geht einfach nicht. Sprüche wie "kann nur Ambient" oder "klingt irgendwie digital" oder "kann alles auch mein iPad" sind vollkommener Unsinn. Klar wird das, wenn man sich selbst an einen solchen Synthesizer setzt und dann ausprobiert, ob man die eigenen Klangvorstellungen damit realisieren kann oder nicht.

Ich kann auch nicht von dem Bild eines Dachstuhls auf die Qualität des Zimmermannswerkzeugs schließen. Ich muss das Werkzeug selbst in die Hand nehmen, um seine Qualität zu beurteilen.
 
bonanzabiker

bonanzabiker

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Man kann den Klang eines so komplexen Synthesizers wie Iridium oder Quantum nicht anhand von Videos im Internet beurteilen. Das geht einfach nicht. Sprüche wie "kann nur Ambient" oder "klingt irgendwie digital" oder "kann alles auch mein iPad" sind vollkommener Unsinn. Klar wird das, wenn man sich selbst an einen solchen Synthesizer setzt und dann ausprobiert, ob man die eigenen Klangvorstellungen damit realisieren kann oder nicht.

Ich kann auch nicht von dem Bild eines Dachstuhls auf die Qualität des Zimmermannswerkzeugs schließen. Ich muss das Werkzeug selbst in die Hand nehmen, um seine Qualität zu beurteilen.
Genau so ist das, ich fand es am besten mit den integrierten Bitcrusher und Distortion und den Dirty-Filtern, daran merkt man vielleicht ein bisschen was mir gefällt. Er kann sicher eine riesen Palette abdecken, nicht nur Ambient. Damit kann ich nämlich nichts anfangen. Ich mag es eher leicht rauh und dreckig, und die Musik, die ich mag ist 80s 90s 00s Elektro, HipHop, Techno, also eigentlich vieles was da elektronisch produziert wurde, aber kein Ambient oder Chillzeug. Also eher Sachen, die nicht so überfett klingen wie Heute. Auch das geht sicher mit Iridium. Braucht man aber eben nicht, gabs ja damals nicht.
Ich mache auch kein Mastering oder sowas, nur Hobby-Jams. Und bin auch kein Pro, sprich für euch kann sich das alles komplett anders darstellen.

Ich will nicht wissen, wieviele Leute mehrere Synthesizer haben und damit nicht umgehen können.
Und ich gehe davon aus, dass die meisten Iridium Käufer schon einigermassen Erfahrung haben und wissen wie man damit umgeht.
 
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Sulitjelma

Sulitjelma

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Für den FM-Bereich mag das (mit dem nicht umgehen können) für mich sogar zutreffen, was aber nicht an FM generell liegt.....
 
Summa

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Bei Wavetables habe ich nur meinen Virus TI und bei Granular habe ich so gar nix :) Was wären denn die Alternativen in dem Bereich?
Der TI kann die Wavetables aber per Granular Synthese Funktionen verbiegen.

Und ich gehe davon aus, dass die meisten Iridium Käufer schon einigermassen Erfahrung haben und wissen wie man damit umgeht.
Wir haben hier im Forum (grob geschätzt) 80% Preset User, die maximal die Sounds ein klein wenig anpassen. Dem Profi-Musiker fehlt für mehr die Zeit - wenn er wirklich gut verdient hat er dafür seine Leute, ansonsten kauft er sich hier und da frische Soundbänke. Für Hobbyisten ist so ein Synths vielleicht auch einfach nur Statussymbol, nicht jeder der 'nen Sportwagen in der Garage hat ist auch ein guter Rennfahrer :wegrenn:
 
Horn

Horn

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Wir haben hier im Forum (grob geschätzt) 80% Preset User, die maximal die Sounds ein klein wenig anpassen.
Woran absolut nichts Verwerfliches ist bzw. wäre. Aber die Zahl ist viel zu hoch geschätzt, schließlich gibt es hier auch eine Menge Leute, die Modularsysteme oder Analogsynths einsetzen, die gar keine Presets haben.
 
Hyde

Hyde

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Der TI kann die Wavetables aber per Granular Synthese Funktionen verbiegen.
Danke für den Hinweise, ist mir bekannt. Nur ist es für mich doch einen unterschied ob ich ein Wavetable verbiege, oder eben ein eigenes (und ggfs. längeres) sample damit bearbeite. Ich habe neulich zum ersten mal FORM ausprobiert und fand es wirklich interessant wie ich ein Gesangs Sample verändern konnte. Und das ist ja kein Vergleich zu den Möglichkeiten beim Virus.

PS: suuuuper off topic: Sind die waves einer wavetable eigentlich single cycle oder können die auch komplexere und vor allem längere samples sein? Erst durch das Kommentar von Summa bin ich darauf gekommen, dass ich mir darüber nie wirklich gedanken gemacht habe, wie die eigentlich erstellt werden...
 
Summa

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Woran absolut nichts Verwerfliches ist bzw. wäre. Aber die Zahl ist viel zu hoch geschätzt, schließlich gibt es hier auch eine Menge Leute, die Modularsysteme oder Analogsynths einsetzen, die gar keine Presets haben.
So ein einfach gestrickter Analogsynth ist ja auch irgendwie nur sowas wie ein Preset :wegrenn:
 
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Sabrewulf

Sabrewulf

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Ich bin ein großer Waldorf Fan und als es hieß der Quantum hat ein Analoges Filter fand ich diesen Weg wie Damals beim Wave und Microwave 1 grandios.
Als es dann hieß es kommt die kleinere und etwas günstigere Version vom Quantum, der Iridium war ich guter Dinge und vorab sehr begeistert. Diese Begeisterung hielt aber nur von kurzer Dauer, bis ich erfahren habe, dass der Iridium ein Totalschaden ist.
Denn das wichtigste was der große Bruder Quantum besitzt fehlt dem Iridium.
Das Analoge Filter !!!
Und somit für mich eine absolute Fehlbildung von Waldorf. Ein Totalschaden.
Unbrauchbar. Denn genau wegen dem Analogem Filter das die neue und moderne Waldorf Soundtechnik aufwertet und den letzten warmen Schliff gibt würde ich überhaupt einen Quantum kaufen.
Und dieses absolut wichtigste Detail wurde im Iridium einfach weggelassen.
Wow. Somit ist der Iridium ein Stück Hardware mit etwas aufgebohrter Nave Technik. Aber der Sound unterscheidet dich kaum, denn der Unterschied wurde weggelassen.

Wie kann man sowas weglassen ?
Mit Analogem Filter hätt ich ihn echt gekauft.
Aber ohne ist er für mich wertlos.

Da komm ich mit meinem Blofeld, Rocket, Pulse 2, Largo, Nave, Virus, Pigments 2 und Carbon Electra weiter.

Das Analoge Filter hätte die Welt verändert.
So ist es eine weitere Digitale Kackkiste von Waldorf die genauso steril und eindimensional klingt wie der Kyra.
Wow Waldorf. Voll verkackt.
 
Horn

Horn

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So ein einfach gestrickter Analogynth ist ja auch irgendwie nur sowas wie ein Preset :wegrenn:
Das stimmt schon. Aber die Modularsysteme, die hier einige benutzen, können schon verdammt komplex werden. Ich meine, Du solltest etwas vorsichtiger sein mit Deinem Urteil über die Fähigkeiten der anderen Leute hier.

Allerdings verstehe ich Dich so, dass Du andeuten möchtest, nur die wenigsten Synthesizer-Besitzer seien in der Lage, einen voll-umfänglichen Klangbau-Werkzeugkasten wie den Quantum/Iridium wenigstens einigermaßen umfänglich zu nutzen. Wenn Du das damit sagen wolltest, stimme ich zu und nehme mich da auch selbst nicht aus. Nach meinem Eindruck geht mit dem Iridium im Prinzip alles. Die Frage ist nur, ob man mit etwas spezialisierteteren Werkzeugen nicht einfacher zum Ziel kommt. Es hat ja Gründe, warum weit mehr populäre Musik mit den ollen Roland Junos und SHs produziert wurde als mit - sagen wir mal einem Q - und das gilt sicher erst recht für Quantum/Iridium.
 
Horn

Horn

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Denn das wichtigste was der große Bruder Quantum besitzt fehlt dem Iridium.
Das Analoge Filter !!!
Das sehen aber viele hier anders - mich selbst eingeschlossen. Waldorf hat seit jeher immer großartige digitale Filter geliefert - in allen Synths seit dem Microwave II/XT. Da vermisst man nun wirklich keine analogen Filter. Schon erst recht nicht, wenn das Signal-Routing dadurch flexibler wird und es 16 statt 8 Stimmen gibt.
 
Summa

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Das stimmt schon. Aber die Modularsysteme, die hier einige benutzen, können schon verdammt komplex werden.
Es fiebst und zwitschert so schön, ist es mein Kurwellenradio oder hab' ich vergessen mein Modularsystem auszuschalten ;-) Das klingt dann doch recht oft nach klanglichen Zufallsfunden.
 
Horn

Horn

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Es fiebst und zwitschert so schön, ist es mein Kurwellenradio oder hab' ich vergessen mein Modularsystem auszuschalten ;-) Das klingt dann doch recht oft nach klanglichen Zufallsfunden.
Ja, das stimmt allerdings. Ich dachte aber, das sei bei der Musik, die die Leute damit machen, so gewollt.
 
Summa

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Ja, das stimmt allerdings. Ich dachte aber, das sei bei der Musik, die die Leute damit machen, so gewollt.
Der Zufallsfaktor ist wahrscheinlich so gewollt, ich denke bei den Patches selbst wird das nicht immer der Fall sein.
 
Horn

Horn

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Der Zufallsfaktor ist wahrscheinlich so gewollt, ich denke bei den Patches selbst wird das nicht immer der Fall sein.
Hm. Mir geht jedenfalls nichts mehr auf den Senkel, als wenn irgendetwas im kreativen Prozess vom Zufall abhängt. Deswegen mag ich "sauber" klingende Synths. Ich will nicht mit Schwurbeln kämpfen oder mit VCOs, die sich unkontrolliert verstimmen oder mit all den anderen Sachen, die manche Leute für den "Charakter" eines Synths x oder y halten. Schon allein deswegen mag ich Presets auch eigentlich nicht, denn wenn man Presets nutzt, muss man stundenlang suchen und ob man das findet, was man braucht, hängt wiederum vom Zufall ab. Mein Ehrgeiz ist eigentlich, vorab kalkulieren zu können, was ich einstellen muss, damit es so und so klingt. Schon bei Wavetable-Synthe stört mich das Suchen nach der passenden Wellenform ungemein.

Andererseits: Wenn ich ein Preset kenne, das genau zu dem passt, was ich will, dann nehme ich das. Schamlos. Kurz Vibrato und Filter und Effekte anpassen und dann ab damit. Warum sollte ich eine Arbeit noch einmal machen, die jemand anders schon für mich gemacht hat, nur um sagen zu können "Ich nutze grundsätzlich nie Presets" ... Bei mir ist das insgesamt so 50:50, denke ich.
 
Winglad

Winglad

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Ich will nicht mit Schwurbeln kämpfen oder mit VCOs, die sich unkontrolliert verstimmen oder mit all den anderen Sachen, die manche Leute für den "Charakter" eines Synths x oder y halten
Sowas von Zustimmung! Habe es, glaube ich, schon mal irgendwo hier erwähnt... Du kaufst Dir einen Morgan (Auto, nicht Synthesizer) und die Instrumente beschlagen im Herbst, Winter und Frühjahr, und du wirst regelmäßig naß bei Regen, trotz geschlossenem Dach.
Wenn du dich beschwerst, erklären dir das die Leute als „Charakter“ dieses Autos...

Brauch ich nicht. Und ich weiß, andere schwelgen darin.
Dann lieber einen Porsche, der funktioniert und dich nicht mit allzu viel „Charakter“ nervt...

Ich hab nur den Iridium und keinen Quantum, kann also die akustische Differenz zwischen den analogen und digitalen Filtern nicht selbst beurteilen. Aber ich lese auch immer wieder, daß es dem geneigten User recht schwer fällt, selbige Filter auseinander zu halten.
Also hab ich rund 2000 Euro und einige Kubikzentimeter Raum gespart und bin ein glücklicher Iridium-User...

(P.S.: Ich habe einen Morgan, aber der ganze oben erwähnte Shit nervt mich trotzdem. Nur so zur Erklärung...)

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Die Luftschlitze auf der Motorhaube sind halt durch NICHTS zu ersetzen. Dann werd ich halt bei Regen naß...
 
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K

Kai´s me

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"Mir geht jedenfalls nichts mehr auf den Senkel, als wenn irgendetwas im kreativen Prozess vom Zufall abhängt".
Mir gefällt grade der kreative Zufall, wenn er sich durch übersichtlich Benutzerführung halbwegs nachvollziehen und reproduzieren lässt, beispielsweise auch durch Speicherbarkeit. Deshalb liegen mir Modulare nicht besonders. Oder "reine" Klaviere, auch wenn da vielleicht Saiten abkleben oder sonst wie modifizieren klangverändernd wirken könnte. Trotzdem kann mir auch eine gelungene Improvisation auf dem Piano sehr viel Spaß bereiten. So hat halt Jeder seine Vorlieben.

Habe übrigens auch einen Morgan 1:8 (von Winner).
 
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Zeitfraktur

Zeitfraktur

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Mir geht jedenfalls nichts mehr auf den Senkel, als wenn irgendetwas im kreativen Prozess vom Zufall abhängt. Deswegen mag ich "sauber" klingende Synths
Ich mag Zufall. Durch Fehler und mehr oder weniger kontrolliert stattfindende Ereignisse entsteht Neues. Gutes, als auch Schlechtes. Inspiration.
Endlose Suchen in denen man hängen bleibt sind wiederum in der Tat kontraproduktive Zeitfresser, ja.

Zum Thema Presets (wie auch Samples) lege ich mir oft Favoriten an, d.h. gehe mehr oder weniger schnell Factory Presets durch und lege gute, interessante/inspirierende zur Seite, d.h. in meine Bank. Oft editiere ich dabei manche/einige nach meinem Geschmack oder auf meine Bedürfnisse hin. Das darf nicht in einer endlosen Auswahl enden, aber je nach Synth 10-100 halte ich eine gute Basis.
(Andererseits ändert sich der Geschmack/Bedarf auch mal, und ich wundere mich nach Jahren über so manche Auswahl, oder finde dann auch beim schnellen Durchsteppen der Verworfenen doch eine Perle.)

Fazit: eine gute Mischung aus Planung/Vorbereitung und Zufall :)

PS: Iridium gefällt mir nach den ersten Tagen soweit schon mal meinen Erwartungen entsprechend sehr gut 😎

Gruss
Sascha
 
harry-tuttle

harry-tuttle

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Also ich habe den Iridium jetzt ne Woche da und muss sagen der Funke ist bei mir nicht so übergesprungen. Klar die Möglichkeiten sind schon toll aber klanglich ist das irgendwie nicht so meins im gesamten. Selbst wenn ich nur einen Oszi benutze wird mir das schnell zu viel um das in nem Track unterzubringen. Vielleicht liegt es auch an den Filtern oder einfach an mir, ich weiß es nicht. Irgendwas ist da. Wenn man nur den Iridium alleine betreibt passt das schon, z.b. für so Cinema Atmo Sounds und sowas bestimmt sehr gut geeignet.
Fuer mich persoenlich waren die ersten 200 Presets gefuehlt 90-95% "Muell" , d.h. musikalisch/spielerisch nicht zu verwenden. Viel zu viel FX, Atmos Sounds, etc. tragen sicherlich zu dem Eindruck bei, dass man damit im Vergleich z.b. zu einem Virus oder Prophet eher wenig anfangen kann. Aber die Sounds der 5% die musikalisch daherkamen (vor allem mit "BT") waren dafuer magisch :weich: D.h. durch zusaetzliches abdrehen von ein oder zwei Oszillatoren und etwas Filter Cutoff Einstellungen klangen die dann nicht nur aehnlich wie bereits oft gehoerte Klassiker, aber irgendwie frisch/neu/mit irgendeiner "Waldorf-Eigenheit"... Der Synth klingt imo sehr gut und kann richtig beeindruckende Sounds, aber unter den vielen eher langweiligen "Fx-Hall"-Presets muss man da schon gezielt suchen. Gefuehlt erinnert mich der Gesamt-Sound so an Daft Punk Discovery (z.b. "Lead W" Preset) , oder Random Access Memory, also immer irgendwie Hifi, futuristisch, Tronesque digital maessig, oder auch trashpunkig, aber nie "billig" oder in sich nervig, sondern von dieser Sorte auf hoechstem Niveau (think Neuromancer, William Gibsons "Burning Chrome" , zumindest der Startbildschirm kommt bei mir so rueber ;-)
 
Voodoo

Voodoo

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Ich war anfänglich mit den Presets auch nicht ganz glücklich. Aber man sollte die vielleicht auch als Einladung zum Schrauben verstehen.
Viele Preset entwickeln ihre Magie erst, wenn man die Knöppe dreht. So Dinge wie zu viel Hall oder zu viel Breite sind doch in einer Sekunde raus gedreht.
Der OsciMixer und Filter ist immer direkt im Zugriff, und die Effekte sind auch nur 1,2 Tastendrücke entfernt.
Viele Presets stellen sich ganz anders da, wenn man einfach mal schraubt.
Meine eigenen Presets mache ich mittlerweile häufig auch so, dass sie sich erst mit Knöppedrehen entwickeln. Da kann es auch sein, dass ein Preset nach Aufruf keinen Ton erzeugt, weil z.B. das Filter zu ist oder der Mixer alles auf 0 hat.

Ich finde genau, das ist auch der Riesenvorteil ggü. Ipad / VSTi usw. Durch den direkten Zugriff auf viele Parameter gleichzeitig spielt man ein solches Gerät ganz anders. Das kann man mit nur Maus oder nur Touch so nicht abbilden.
Der Iridium/Quantum sendet auch jede Änderung via Midi, so dass das Ganze auch perfekt aufgezeichnet werden kann.

Man kann sicherlich Controller an Ipad und VSti hängen. Aber die muss man anlernen. Das macht nur wenig Spass. Selbst wenn man es nur einmal machen muss.
Die Hardware schaltet man ein und kann sofort loslegen.
Für diesen Vorteil und die Haptik insgesamt ist es mir persönlich auch egal, wenn der Computer gleiches oder mehr für weniger Geld kann.
Solche Geräte inspirieren nicht nur durch ihre Möglichkeiten oder Presets, sondern auch durch die direkte Bedienung.
 
bonanzabiker

bonanzabiker

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Fuer mich persoenlich waren die ersten 200 Presets gefuehlt 90-95% "Muell" , d.h. musikalisch/spielerisch nicht zu verwenden. Viel zu viel FX, Atmos Sounds, etc. tragen sicherlich zu dem Eindruck bei, dass man damit im Vergleich z.b. zu einem Virus oder Prophet eher wenig anfangen kann. Aber die Sounds der 5% die musikalisch daherkamen (vor allem mit "BT") waren dafuer magisch :weich: D.h. durch zusaetzliches abdrehen von ein oder zwei Oszillatoren und etwas Filter Cutoff Einstellungen klangen die dann nicht nur aehnlich wie bereits oft gehoerte Klassiker, aber irgendwie frisch/neu/mit irgendeiner "Waldorf-Eigenheit"... Der Synth klingt imo sehr gut und kann richtig beeindruckende Sounds, aber unter den vielen eher langweiligen "Fx-Hall"-Presets muss man da schon gezielt suchen. Gefuehlt erinnert mich der Gesamt-Sound so an Daft Punk Discovery (z.b. "Lead W" Preset) , oder Random Access Memory, also immer irgendwie Hifi, futuristisch, Tronesque digital maessig, oder auch trashpunkig, aber nie "billig" oder in sich nervig, sondern von dieser Sorte auf hoechstem Niveau (think Neuromancer, William Gibsons "Burning Chrome" , zumindest der Startbildschirm kommt bei mir so rueber ;-)
Ein paar Presets hab ich mal durchgezappt, aber zu 99 Prozent bin ich vom Init gestartet. Vielleicht gefiel mir einfach diese Waldorf Eigenheit nicht so. Bei mir stand aber auch der Blofeld länger rum, selten benutzt.
 
6Slash9

6Slash9

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Ich bin ein großer Waldorf Fan und als es hieß der Quantum hat ein Analoges Filter fand ich diesen Weg wie Damals beim Wave und Microwave 1 grandios.
Als es dann hieß es kommt die kleinere und etwas günstigere Version vom Quantum, der Iridium war ich guter Dinge und vorab sehr begeistert. Diese Begeisterung hielt aber nur von kurzer Dauer, bis ich erfahren habe, dass der Iridium ein Totalschaden ist.
Denn das wichtigste was der große Bruder Quantum besitzt fehlt dem Iridium.
Das Analoge Filter !!!
Und somit für mich eine absolute Fehlbildung von Waldorf. Ein Totalschaden.
Unbrauchbar. Denn genau wegen dem Analogem Filter das die neue und moderne Waldorf Soundtechnik aufwertet und den letzten warmen Schliff gibt würde ich überhaupt einen Quantum kaufen.
Und dieses absolut wichtigste Detail wurde im Iridium einfach weggelassen.
Wow. Somit ist der Iridium ein Stück Hardware mit etwas aufgebohrter Nave Technik. Aber der Sound unterscheidet dich kaum, denn der Unterschied wurde weggelassen.

Wie kann man sowas weglassen ?
Mit Analogem Filter hätt ich ihn echt gekauft.
Aber ohne ist er für mich wertlos.

Da komm ich mit meinem Blofeld, Rocket, Pulse 2, Largo, Nave, Virus, Pigments 2 und Carbon Electra weiter.

Das Analoge Filter hätte die Welt verändert.
So ist es eine weitere Digitale Kackkiste von Waldorf die genauso steril und eindimensional klingt wie der Kyra.
Wow Waldorf. Voll verkackt.
Das ganze Konzept des im Quantum verbauten analogen Filters war komplett vergeigt - weswegen fast die gesamte Forengemeinde ja auch von Anfang an nach einer Version ohne die analogen Filter rief...
Also die sind im Iridium mal kein Verlust, denn den Charakter, den die analogen Filter (samt folgendem analogen Signalpfad im Gegensatz zum unsinnigen Insertkonzept des Quantums...)
einst der Microwave 1 gaben, sucht man beim Quantum vergebens...
 
Xenox.AFL

Xenox.AFL

Xenox
Mit vergeigt meinst du was? Die klingen nicht oder was meinst du genau? Filter sind immer Sache des Geschmacks, wie immer, der eine mag den der andere nicht, dann gibt es Synthies wo man sagt, das einem der Sound Grundsätzlich total zusagt, mir ist das z.B. egal ob analoge oder digitale Filter, der Klang entscheidet am Ende des Tages und ich habe beim Quantum oder auch Iridium bisher nicht das Gefühl gehabt, beim antesten leider nur, das ich einen analogen haben müsste...

Das ist einfach nur gefasel der Industrie das analoge "wärmer" klingen, vielleicht sind meine Ohren aber auch schon so kaputt das ich das nicht hören kann oder auch nicht hören will...

Das der Quantum/Iridium ein Totalschaden ist, nur wegen dem Filter, halte ich für zu übertrieben, der kann schon was... Die Frage ist immer, was ihr erwartet, machnal zu viel vielleicht und manchmal muss man sich auch Fragen, für was der Synth gebaut wurde, wenn ich manchmal im Yamaha Forum lese was die alles in dem Montage haben wollen, sage ich immer, ihr habt es nicht verstanden. Der Montage ist nämlich ein Synth und KEINE workstation, das man man natürlich auch klar Kommunizieren damit die Leute nicht zu viel erwarten.

Frank
 
 


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