Neu

Wie nennt man so eine 10 kanal EQ bank / terminal und was gibt es da.

Palindrom

e. g. u.
Nichts desdo trotz möchte ich mir etwas schönes zwischen der MPC und dem rechner stellen.
- ich muss an knöpfen drehen können -

Bisher sollte es ein 500system werden mit 10x gleichen EQ - (teuer)

Jetzt habe ich so etwas entdeckt: Wie aus einem mischpult herausgeschnitten!

10x.webp

Wie nennt man so etwas - Ich frage damit ich gezielter suchen kann.

Oder hat jemand vorschläge? THX!
 
Channel strip, also Kanalzug, wenn es ein Mischpult Kanal zum Beispiel im 19 Zoll Format ist. Oder parametric EQ, wenn es parametrische EQs sind. Vielleicht gibt es einen noch besseren Namen dafür, dass mehrere Kanalzüge bzw. EQs in einer Box untergebracht sind.
Die meisten Produkte sind anscheinend eher modular, wie ADT toolmod oder das 500er Format.
 
Günstiger kommst du, wenn du ein gutes Mischpult nimmst, dass parametrische EQs hat, dann ist das gleich im Workflow integriert und du brauchst nichts stöpseln. Den Rest an EQing kann man in der DAW machen oder mit Filtern (z.B. in der MPC).
Was mit den guten analogen EQs manchmal “besser” geht als Digital ist das Boosten von Frequenzen, zum Beispiel bei Bass oder der Bassdrum. Wobei die neuen digitalen EQs das mittlerweile auch für die meisten Zwecke gut genug oder besser als günstige EQs können. Daran muss man dann gegebenenfalls mehr rumtweaken und mehrere Plugins hintereinander stacken damit es passt. Aber das macht man besser nicht beim Erstellen der Idee, sondern besser beim Feinschliff. Sonst hört man sich seinen Kram zu lange in der Endlosschleife an und der Spaß und Flow ist weg.
Schaue besser dass du erstmal die Idee als Konzept schnell aufbaust mit eher einfachen Elementen die noch nicht perfekt sind (sounds können zum Beispiel noch komplett getauscht werden) und dann erst ins Detail gehen und in der Schleife hören, EQen, usw.
Für das Grundgerüst reichen die EQs von einem guten Mischpult dicke aus. Frequenzen aufräumen, Lautstärken Feinabstimmern, Komprimieren, das muss man alles bei der Erstellung des Grundgerüsts nicht machen.

Wenn man dann einen Track fertig hat kann man dann mit den Settings weiterarbeiten beim nächsten Track, also EQs usw. so eingestellt lassen und die gleichen Spuren für ähnliche Sounds nehmen. Dann gehts beim 2ten mal schneller das Grundgerüst zu bauen.
Vorteil der Trennung ist, dass man sich das nicht so schnell überhört und die Idee im Mittelpunkt steht, nicht die Technik, sodass die Tracks weniger technisch kopflastig (technisch verspielt) werden. Ich mache das mal so, mal so, wie ich gerade lust habe. Beim technischen Rumspielen kommen oft gute Sachen raus, aber das werden meist keine Tracks, eher Jams. Auch gut, macht auch Spaß und dass ist dabei dann auch das Ziel und nicht eine musikalische Idee in einem Track auszuarbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:

ps: Auch in diesem thraed wird wissen zusammen getragen!
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Kick
Ich will sowas haben! Tut mir leid für dich!
So war das nicht gemeint. Ich habe selbst nach so etwas gesucht und nicht viel gefunden. Mir persönlich war das zu teuer. Das kannst Du natürlich anders sehen und das kaufen. Das ist sicherlich gut und robust und direkt bestellbar. Ich will das gar nicht schlecht machen, weil es sicherlich gut ist.
Manchmal gibt es Kanalzüge aus Mischpulten in ein Rack umgebaut als Channelstrips, also mehrere in eine Kiste mit Netzteil umverpackt. Als Kompromiss kann man sich ein Mischpult mir Inserts holen und die zusätzlichen parametrischen EQs in Form von parametrischen Rack EQs einschleifen oder direkt in die Signalkette zwischen das Gerät und das Mischpult schalten. Das mache ich beides. Das braucht Dir also nicht leid tun.
Von ADT gab es glaube ich auch mal nicht-modulare Racks mit mehreren EQs, deshalb hatte ich ADT genannt. Die neue Serie gibt es anscheinend nur modular?
Meist sind solche Rack und Module Auskopplungen aus Mischpulten, praktisch das gleiche nur anders verpackt. Deshalb macht es Sinn auch Mischpulte anzuschauen. Allerdings sind diese dann meist viel zu groß. Als Zwischenlösung basteln sich deshalb manche einzelne Channelstrips ins Rack, vor allem wenn das Mischpult sowieso modular ist/war.
Da kann man also bei den ganzen Premium-Mischpultherstellern schauen, ob die auch Racks mit ihren EQs anbieten. So war ursprünglich das 500er Format entstanden, weil viele User gerne verschiedene EQs und Preamps mischen wollten und sich nicht mehrere Mischpulte hinstellen wollten oder nur paar Kanäle brauchten, die kleinsten großen Konsolen schon zu groß waren und man trotzdem den “großen” Sound haben möchte usw.
Fraglich ist, ob man x von den gleichen EQs von dem gleichen Anbieter haben möchte. Dann ist das Format, alles in einer Box ohne Modulität, vermutlich besser. Viel günstiger scheint es anscheinend nicht zu sein, leider.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Palindrom
Digital oder analog? Digital wäre z.B. Eventide H9000 zu nennen. Der Vorteil wäre, dass man weitere Effekte anwenden könnte.
 
  • #10
analog nehme ich dazu meinen A&H Mischer, ist bereits vorhanden, braucht aber Platz.

Ich denke @Palindrom hat seinen A&H GL2 noch? Da sind mMn. gute EQs drin.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Palindrom
  • #11
Digital würde man auch mit einem Wing weit kommen. Nicht der “Beste” sound aber massig EQs, FX usw., die zum Beispiel locker mit dem MX400 Niveau mithalten können. TC Electronics lässt grüßen (z.B. VSS3). Routing ist sehr flexibel, dadurch jedoch nicht optimal für einen guten “flow”. Das grundsätzliche Routing sollte man da vorbereitet haben.
Alle Standard FX in ausreichend guter Qualität sind da drin, channelstrips verschiedener Färbung. Das macht viel Rack-Equipment der Mittelklasse obsolete, weshalb denke ich auch deren Preise gefallen sind, vor allem von Live Rigs der Mittelklasse bis hin zum Finalizer (miltiband compression usw.).
Könnte man als Aternative zu einer DAW mit FX verstehen.
Mit der Oberklasse wie den genannten EQs wird das nicht mithalten können. Die kann man ja dann bei Bedarf, wenn es um den Feinschliff geht, in die Kanäle einschleifen und braucht die dann gegebenenfalls nicht für so viele Kanäle.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #12
analog nehme ich dazu meinen A&H Mischer, ist bereits vorhanden, braucht aber Platz.

Ich denke @Palindrom hat seinen A&H GL2 noch? Da sind mMn. gute EQs drin.
Ja die A&H EQs in den früheren Pulten sind gut, deshalb habe ich auch ein A&H Mischpult. Bei den neueren A&H weiss ich es nicht, da noch nicht gehört. Mackie verschwurbelt bei den Preamps die Sounds miteinander und komprimiert leicht, bei den älteren Pulten, deshalb nehme ich die auch oft, aber weniger wegen den EQs, die sind gut zum groben formen mit nicht allzuviel gain, oder als Zerre wie ein Bodentreter. Das ist gut für den gewissen sound und Verschmelzung und recht günstig. Ist aber gar keine Alternative für so ein High-End EQ Rack.
Für den Sound, den Du willst frage ich mich, ob dafür solche High-End EQs vorteilhaft sind? Vielleicht kommst Du mit anderen sogar günstigeren Mitteln leichter da hin? Teurer und technisch besser ist nicht unbedingt auch besser/einfacher für ein angestrebtes Ziel. Letzlich musst Du das selbst wissen. Es ist auch in Ordnung ein Tool zu kaufen weil man das Tool cool findet. Ob es dann auch nützlich/zielführend in der Verwendung ist, kann man davon trennen. Längerfristig ist es jedoch dann gegebenenfalls nicht so zielführend bzw. eher dem Zufall überlassen, ob es längerfristig Verwendung und Freude findet.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #13
Ja die A&H EQs in den früheren Pulten sind gut, deshalb habe ich auch ein A&H Mischpult. Bei den neueren A&H weiss ich es nicht, da noch nicht gehört.
same here, ich finde die EQs in allen meinen A&H Teilen, analog und digital sehr gut. Ich habe selbst GL, Zed und QU, in Gemeinschaft noch SQ und entfernt verwandt noch eine DiGiCo S31.
 
  • #14
same here, ich finde die EQs in allen meinen A&H Teilen, analog und digital sehr gut. Ich habe selbst GL, Zed und QU, in Gemeinschaft noch SQ und entfernt verwandt noch eine DiGiCo S31.
Bei mir Wizzard und GS3. Die sind eher sauber und es gibt weniger glue und weniger Übersprechen der Preamps als bei Mackie (den alten). Abgesehen von den besseren EQs bei A&H, sodass man da mehr EQ reindrehen kann (gain). Die Kanäle sind da auch einzelne Leiterplatten, was sicherlich hilft die Kanäle zu trennen im Zusammenhang mit dem besseren Netzteil, sodass ein Kanal, wenn er mehr zieht nicht die anderen Kanäle beeinflusst. Wobei das Übersprechen und die Verzerrung beim Mackie je nach Anwendungszweck der Vorteil sein kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #16
analog nehme ich dazu meinen A&H Mischer, ist bereits vorhanden, braucht aber Platz.

Ich denke @Palindrom hat seinen A&H GL2 noch? Da sind mMn. gute EQs drin.
Ich mag den GL2 - auch die Filter - denke aber das die eher analytisch sind - im vergleich zum "breiten" Trident 80B, der musikalisch ist...
Da ich ja sowieso in der box lande und dort das analytische mache - suche ich eher etwas musiklisch/färbendes.

Das beispiel oben in dem bild ist ein SSL Clone - also auch eher neutral/ anaylytisch - oder!?
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: claudio
  • #17
Ich wollte auch ein paar mehr voll-parametrische EQs (Breite einstellbar) und das geht relativ günstig mit nem Wing bzw A&H Digitalpult oder mit Rack-EQs. High End dann mit Premium EQ Racks, wovon leider nicht allzu viele zu existieren scheinen im Multi-Channel Format (nicht modular), weil viele User gerne mehrere verschiedene EQs mit verschiedenem Charakter haben wollen anstelle viele gleichen. Modular gibts sehr viele, auch in Sonderformaten, ADT und SSL zum Beispiel. Die kennst du vermutlich schon, weil du ja 500er Module hast/hattest usw.
 
  • #18
"Hast" :-)

@C0r€
Ich entschuldige mich bei Dir wenn ich dir mit meinen threads auf´n keks gehe - Ich gelobe besserung!
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: C0r€
  • #19
Die Kanäle sind da auch einzelne Leiterplatten
das ist bei allen A&H Analogmischern, vom kleinsten bis zum grössten so, was ich sehr begrüsse. Diese Modularität macht die Schlitten vom kleinen 10 Kanaler bis zum 56 Kanaltrümmer sehr wartungsfreundlich und man kann einen defekten Kanal ganz einfach ziehen, ersetzen oder fixen. Der einzige Nachteil der Modularität neben dem erhöhten Gewicht ist, dass man eine gefühlte unendliche Menge an Schrauben lösen muss um an ein Modul heranzukommen.

Die A&H Digitalpulte sind nicht modular. Das macht auch Sinn, denn ein Digimischer ist grob gesagt ein stark parallelisierter FPGA Rechner mit angehängter haptischer Peripherie.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: C0r€
  • #22
Ok, die frage ist nur wieweit man diesem "CLONE" trauen kann!?
Na ja, die Frage ist doch erstmal, ob man dem Verkäufer trauen kann. Wenn ich mir die Anzeige so durchlese, dann hätte ich da Fragen.
Zumal das Teil auch auf anderen eher nicht vertrauenswürdigen Plattformen auftaucht:

Man findet über das eigentliche Produkt relativ wenig bis gar nichts im Netz. Deshalb wäre ich da exterm vorsichtig und würde das auch nur vor Ort testen und abholen.

Gelegentlich werden auch mal SSL X-Racks gefüllt mit dem XR425 verkauft oder eben einzeln. Oder vielleicht von LInk Audio:

Ansonsten hilft nur sparen für 10 originale SSLs im 500er-Format.
 

News

Zurück
Oben