Ausgabe 34, Synthesizer-Magazin und 2 Kilo Gips

In jedem guten Fleischfachgeschäft - Mehr drin, mehr drauf.
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Maschinen

Elektron Octatrack - Bericht (kein "Test")
Akai Miniak
Schippmann Filter VCFo2
Teenage Engineering OP1 - Workstation mit Radio und Boxhandschuhen
Roland Jupiter 50 - Kleiner Jupiter 80 - Digital ist besser?
Casio heute / gestern: XW-P1 vs. VZ10m - Casio macht Lauflicht!
Eventide - Geräte für die Nutzung auf dem Fußboden

Weichmaschinen

Audulus Modular mit Apfelgeschmack
Beepstreet (=>Sunrizer) - the making of: Impaktor App
Sugar Bytes Cyclop - Synthesizer im Flugsimulator Look und WobbeLFOs
Izotope Iris
Ableton Libraries Check

Arbeiter und ihre Maschinen
FM Workshop mit dem Blofeld

Menschen
D.I.M. - Andy Meid - Interview
Soldout
Andreas Baaden

http://www.synthesizer-magazin.de
kommt 21.9.2012 in gute Haushaltungen mit Maschinenzimmer.
Abonnenten in Rhythmischen Verbindungen werden bevorzugt.
Gute Lage, 2 Zimmer Küche Bad
Komm mir nich' mit Windmühlen!
 
Wir sagen nicht wie viele und auch nicht "viele". Das stimmt. Es geht da ein bisschen mehr um "über das Teil sprechen", wenn ich das mal so sagen darf. Ist ja schon eine Weile auf dem Markt…
 
Bin mal auf den Audulus Bericht gespannt. Habe die App zwar schon ne Weile auf der Platte komme, aber irgendwie nicht dazu das Teil mal richtig zu testen.
 
island schrieb:
Aha, das Teil hat Oszillatoren und Ihr sagt nicht viele :selfhammer: komische Idee ;-)

Einer der Gründe weshalb ich das nicht mehr brauchte. Manche regen sich immer auf wenn der Begriff "früher" genannt wird.....
Früher wäre sowas vom Lektor nicht freigegeben worden - heute spart man sich den Lektor UND Inhalte ;-)
"Alles so schön bunt hier", das reicht für (viel zu) viele.
 
Ich will ja nichts sagen, aber - das Mag ist noch gar nicht raus, der Hinweis mit den Oszillatoren sagt, dass dies keine Testbericht ist sondern ein Bericht über die Nutzung und mit Elektron bzw. Nutzern sehr nahe Elektrons "Umfeld" selbst.

Früher hat es solche Berichte ebenfalls schon gegeben. Und wir haben es alle gewusst und niemand hat es verhindert. Auch die damaligen Lektoren schauten diesem Schauspiel. Wir schauen, was ihr nach dem lesen gesagt haben worden wird. Im 3.Future während der Verlaufsform im Präsenz bei gleichzeitiger Zermalmung eines Violoncello. So schön bunt hier gibbet nich im Mag. Klare Worte.

Schmutzarbeit ist wahre Arbeit.
Wahre Arbeit, Wahrer Lohn.
 
Ich mag euer Magazin!
Vorweg geschickt: Ist trotz meinem folgenden Gemotze das beste deutschsprachige Syntie Magazin (glaub ich).

In der aktuellen Ausgabe gibt es aber (im Bezug auf digitales) so einiges was mich verwundert:

Der Casio VZ Artikel erzählt z.B. voller Begeisterung den ganzen Artikel lang, dass die CZ Serie ja Filter hat. Das ist zumindest eine Mindermeinung...

Die meisten Quellen behaupten eigentlich, dass man eigentlich die Amplitude und/oder Form der aus ein paar Linien bestehenden Wellenform, die durch einen Sinusshaper geschickt wird verdreht. Das klingt zwar dann auch fast wie ein Filter, aber ist halt doch was anderes.

Naja, der Artikel geht ja eigentlich auch um die VZ Serie ...

Schön wäre auch, wenn das Blofeld FM Tutorial das eine oder andere Routing verraten hätte, bei einigen hab ich nämlich keine Ahnung wie man die hinkriegen soll.

So wird z.B. gesagt, dass es möglich ist "zwei oder drei Oszillatoren auf einen wirken zu lassen". Mit dem normalen Modulationspfad geht für Filter und Oszis aber nur eine FM Quelle. Da kann man sich zwar glaube ich mit LFOs als Modulatoren rumschummeln, in einem Tutorial, wo eingangs noch jeder Knopfdruck beschrieben wird ist das aber schon eine gewisse Abstraktionsleistung (vor allem weil an dieser Stelle noch keine LFOs als FM Quelle beschrieben sind).

Die finale Monsterkette ...->Filter 1->Filter 2 ist für mich leider nicht nachvollziehbar. Wenn ich nicht irgendein Update verpasst habe sind die Ausgänge der Filter nämlich nicht als FM Quellen verfügbar.

Insgesamt bin ich mir jetzt nicht so sicher ob der Moogulator irgendwann ins Tagträumen verfallen ist, oder ob ich einfach was total triviales übersehen habe, was gar nicht erklärt werden muss.

Zumindest eine Anmerkung zur Kombination von Wavetable und FM wäre zumindest für Einsteiger auch schön gewesen. Da kommt nämlich erstaunlich viel Leben in die Bude.

Sonst: Macht der Blofeld eigentlich lineare FM oder Phasenmodulation? Meiner ist grade nicht zuhause, sollte sich aber beim Feedback feststellen lassen. Wenn der Pitch stabil bleibt ist es vermutlich PM.

FM mit Noise macht Noise ist auch ein bisschen pauschal...

Im Izotope Iris Artikel hätte ich auch noch gerne gewusst, was das Ding eigentlich tut. Ich weiß nun, dass man mehrere Sample Laden kann, das es Timestretching gibt und dass man in der Spektralsicht Zeug markieren kann und dass dann was mit dem Klang passiert.

Das ist schön, noch schöner wäre es aber in einem doch insgesamt an Nerds gerichteten Magazin gewesen, das eine oder andere Wort drüber zu verlieren, was das Markieren denn so tut (außer: dann klingts halt anders).

Insgesamt nicht meine Lieblingsausgabe. Im großen und ganzen trotzdem: Weiter so!
Man merkt halt noch ein bisschen, dass die Autoren eher aus der Analogecke kommen. Drum mehr digitale Bildung! (das klingt irgendwie falsch...)
 
Mein erster Synthesizer war ein FM Synthesizer. Viel Samplerkram, heute verwende ich auf der Bühne zB nur digitale Teile. Soviel zu "aus der analogen Ecke".

Da steht nirgends begeistert was von Filtern, es steht im Casio XW P1 sicher etwas über Filter, die einen bestimmten Charakter haben.
die CZ Serie hatte eine Abteilung namens DCF, dies ist für den Benutzer "wie ein Filter" zu nutzen.
Jedenfalls hatte ich keine Begeisterung da hineininterpretiert,.. es ist allerdings so, dass diese Synthesizer den meisten nicht so bekannt sind und deshalb hilft es auch einige Dinge zunächst einfach zu schildern.
diese Filter sind ein wichtiges Element, wenn man zB Ringmod einsetzt, die CZs könnten sonst kaum besonders komplexe Klänge erzeugen. Ich stimme aber zu, dass ich erwähnt haben sollte, dass dies keine "filter im herkömmlichen Sinne" sind (und deshalb auch keine Resonanz etc.)
Das ist nur angerissen.

Die Komplexität der Synthese am besten über bekannte Begriffe zu beschreiben und wir haben sehr sehr viele Leser, die diesen Analoghintergrund haben.

routing: Wurde sequentiell erklärt, einfach von oben bis unten durcharbeiten, ganz stur, dann die Tipps auslassen, dann sollte es klappen.

Achja: Die Aussichten, was man noch machen KÖNNTE sind verwirrend? Das ist ein guter Input. Das ließe sich auch anders darstellen.
Filter FM ist möglich, ernsthaft. Ist auch beschrieben, wie man da vor gehen sollte. Allerdings nur ein mal, nicht ganz so Schritt-Für-Schritt, weil diese Schreibweise den Artikel auch sehr lang gemacht hätte.

die Idee ist natürlich ein einfaches Patch zu machen und einige Möglichkeiten aufzuzeigen, die anregen sollen, das Patch noch etwas auszudehnen. Das wird dann nur angerissen, während der Hauptsound, um den es geht einfach aufgebaut wird mit jedem Bedienschritt. Das war die Idee dahinter.

Ggf. wäre es einfacher, erst nur den Klang vollständig aufzubauen und DANN Verfeinerungen zu schildern und ggf. sogar wie und KEINE Hinweise auf wildere Modulationen zu machen? Das wäre eine interessante Sache, zu erfahren, was dir und anderen Lesern lieber ist.

Das wird dann gern berücksichtigt.
 
Erstmal vielen Dank für die flotte Antwort.

Nach deiner Erklärung macht es durchaus Sinn für einen großen Teil der Leserschaft das Ding im CZ als Filter zu bezeichnen. Als jemand der eher aus der Nerd / "wissen woll wie Dinge funktionieren" Ecke kommt fällt man da halt erst mal kurz vom Stuhl. Evtl. nächstes mal mit einem Halbsatz erwähnen.

Sorry für die falsche Einschätzung, dass das Digitalwissen bei euch nicht da ist. Ihr solltet nur evtl. in Zukunft dran denken dass auch der eine oder andere Digital-Fanboy euer Magazin ließt und die (pädagogisch sinnvollen) Abbildungen von allem auf das analoge äquivalent gelegentlich (falsch) als Unwissen interpretiert werden können.

Der Blofeld Artikel war über weite Strecken schon gut, nur bei der Erklärung der Möglichkeiten wurden halt zwei Dinge erwähnt, die meiner Meinung nach NICHT gehen. Ich lasse mich da natürlich (im Forum oder einer späteren Magazinausgabe) belehren, dass ich falsch liege:

1. FM eines Oszis durch zwei Oszis geht meines Wissens nach nicht. Da muss man dann LFO tricksen. Das kam etwas falsch rüber.

2. Filter FM geht natürlich. Was glaube ich nicht geht ist den Filter als FM QUELLE für den anderen Filter oder einen Oszi zu nutzen. Wäre ziemlich cool wenn das ginge.

Ich habe aber auch durchaus was gelernt, z.B. hatte ich total vergessen, dass die LFOs voll keytracken.
Insofern also besten Dank.
 
Gerne, die Erwartungen sind uns natürlich auch nicht vollstämdig bekannt. Daher sind so Beuträge wie deiner sehr hilfreich für die Zukunft, war dafür in alten Ausgaben sehr vorsichtig.

lfo geht als Quelle und du kannst immerhin für 2 verschiedene Oscs die gleiche Modquelle angeben.
Es ist auch möglich über Verknüpfungen und Fake Quellen Modulation zu erhalten.

Denke aber genrell, sollte lieber ein Thema dann ohne zu viel 'das könnte man noch machen' Blah sein und dann lieber einen eigenen Beitrag dazu, bzw anders strukturieren, damit es so besser erkennbar ist.
Die Quelle für Filter Fm durch einen durch Fm Modulierten Osc ist ja bereits eine 3fach Fm, oder nicht? Do würde ich es aufbauen, daher kannst du osc1 an 2 an 3 hängen und dann Filter fm jeweils von zb Osc 3 machen, der ja schon den Vorgängern moduliert wird und dazu ist nun das Zweite Filter zb parallel als Empfänger für Osc Fm 2 auch nutzbar. Das ist schon was, sicher nicht full Fm, schonwegen der aramges, aber machbar ist es schon weit über den VA status hinaus, denn das soll der Artikel zeigen, Va kann auch weit mehr als nur subtraktiv.

Die LFOs haben natürlich de Besonderheit, dass du sehr genau unter 2.6kHeinz bleiben musst, damit das wirklich ein Tracking ist, aber als Fixed Fm ist es allemal ok,
De Evs sind natürlich auch begrenzt gegenüber Fm Synths, aber immerhin 4 Envs und ggf. andere Quellen, die sich als Ramp misbrauchen lassen oder doppelnutzen lassen, zb durch Verknüpfung wtc.
 
Der Test des Schippmann VCF-02 aus der CS-8-Serie hätte auch den Titel "Verpasste Chance" tragen können, denn um eine solche handelt es sich hier. Beispiele? Gerne:

- Der Verpackung sowie dem "mechanischen Aufbau" widmet der Autor 30 Zeilen. Die "hochwertige Platine" ist ihm später im Text erneut 2 Zeilen wert. Wie man dagegen an den zweistufigen Tastern des Filters die teilweise dreistufig schaltbaren Filtertypen wählt, und wie diese auf den Tastern dargestellt werden – wie also eine der zentralen Neuerung des Moduls bedient wird! – ist ihm dagegen keine einzige Zeile wert.

- Ebenso stillschweigend übergeht Autor bei seiner ansonsten wortreichen Beschreibung des mechanischen Aufbaus – wie auch bei dem Gespräch mit dem Entwickler – den offenbar vergossenen Teil der Platine. Oder worum handelt es sich bei dieser cremefarbenen, zweiten Platine in dem Bild links auf Seite 14? Denn für den potentiellen Interessenten dieses nicht ganz günstigen Moduls wäre es ja durchaus gut zu wissen, ob dieser Teil des Moduls repariert werden kann, oder – da vergossen – im Reparaturfall ein Ersatzteil besorgt werden muss, was in der Zukunft ja durchaus ein Problem werden könnte. Als warnende Beispiel seien die überaus aufwändigen bis unmöglichen Reparaturen der vergossenen Submodule des ARP2600 oder der vergossenen Stimmenplatinen des Roland Juno-106 erwähnt.

- Der Autor freut sich über die zwei Audio-Eingänge des Filters, die "jeweils mit einem Attentuator [sic!] versehen [sind], was … Multiples (Verteiler-Steckfeld) einspart." Mal abgesehen davon, dass es "Attenuator" heisst: Das Modul, das durch die zwei misch- und pegelbaren Audioeingänge eingespart wird, ist eine zweikanalige Mischstufe, kein Multiple. Oder möchte Herr Michel dem Leser nahelegen, Multiples zum Mischen von Signalen zu nutzen?

- Der Autor erwähnt, dass die "CV-Eingänge für die Filterfrequenz auch invertiert abgegriffen werden können". Tatsächlich? Ein "Abgriff" bedeutet, dass ein Signal wieder aus dem System herausgeführt werden kann und daher an anderer Stelle im System wieder Verwendung finden kann. Dagegen haben die CV1- und CV2-Eingänge ganz schlicht jeweils einen Schalter, um das anliegende Steuerspannungssignal zu invertieren.

- Der Autor schreibt, dass die Schaltschwellen der Filtertypen bei "0 V, 2 V und 3 V" lägen. Laut den Bildern im Text liegen sie bei 0V, 1V und 3V. Der Entwickler spricht im Interview dagegen von "0, +1 und -1", ohne eine Angabe der Einheit. Was stimmt, und wie passt das alles zusammen?

- Was genau meint der Autor mit diesem Satz aus dem Absatz "Musikalischer Nutzen": "Hier zeigt sich der CV1-Regler als sehr nützliches Werkzeug. Er regelt nicht nur den absoluten Pegel, sondern auch den dynamischen Bereich der gesamten Aussteuerung." Was soll das bedeuten? Ist der CV1-Regler mehr als ein Abschwächer für den Eingang CV1? Wenn ja, was genau macht er?

Bei aller Bewunderung dafür, ein solches Magazin überhaupt auf die Beine zu stellen und über die Jahre am Leben zu halten: Autor und Lektorat erwecken mit diesem Artikel nicht gerade den Eindruck, sonderlich bei der Sache gewesen zu sein.
 
Nach der sehr spannenden Ausgabe 33 enthält Ausgabe 34 für mich persönlich weniger Interessantes. Jupiter 50 und Casio ... ?!? Der FM-Artikel sticht positiv heraus. Aber er ist für meinen Geschmack zu sehr auf den Blofeld bezogen. Hätte man das nicht etwas allgemeiner gestalten können für diejenigen, die eben keinen Blofeld haben?

Warum ist zu keinem der momentanen Aufreger-Themen etwas enthalten? Was ist mit dem Minibrute? Wieso gibt es keinen investigativen Journalismus, der mal aufdeckt, was eigentlich bei Waldorf läuft? Was sind die Hintergründe zu Zarenbourg, Sledge und Pulse 2? Das würde ich doch wirklich sehr gerne wissen. Und wohin steuert DSI?

Was ist mit den sonst immer so interessanten Artikeln zur Synth-Historie?
 
serge schrieb:
Autor und Lektorat erwecken mit diesem Artikel nicht gerade den Eindruck, sonderlich bei der Sache gewesen zu sein.
Das geht mir mehr und mehr auf die Nerven. Ich rege mich mehr über den Schreibstil auf, als mich über das eigentliche Magazin zu freuen. Teilweise habe ich schon keine Lust mehr etwas zu lesen.
Da denkt man nicht nur einmal über die Kündigung nach ...
:?
 
Wir bemerken, dass bis zu einer Woche vergeht, bis die Hefte verteilt sind, darauf haben wir wenig Einfluss. Falls Hefte nach dieser Woche noch nicht da sind, bitte per Mail beim Verlag (nicht bei mir, ich hab weder Listen noch Heftlager) bitte nachfragen. Wir haben leider die gleichen Probleme wie die anderen auch. Ich habe meine kürzlich bekommen. Bisher meist sogar oft nach allen anderen.

Was die Synth angeht hängt das sehr stark vom Support der Firmen und mit unserem pers Umfeld zusammen, ich zb habe keinen DSI. Daher kann ich auch keinen Workshop dazu schreiben.

Bei uns ist der pers. Einsatz erheblich von Bedeutung bei dem, was da ist.
 
profis sind das nicht. habe das analog-sonderheft schon vor 1 monat bestellt und bezahlt; bis dato nix - auch kein synth mag.

na ja, geduld ist eben eine schöne sache und gut-ding-braucht-weile. :floet: :floet:
 
so lang darf das nicht dauern, bitte mal Mail, es kommt immer mal vor, dass irgendwas nicht ankommt oder Post nicht zuverlässig, das hat nichts mit Nichtprofi zu tun, das passiert seit ich Zeitungen kenne ALLEN Zeitungen, auch der Hörzu.
 
Zur Abwechslung - sorry - mal ne gute Nachricht:
Trotz Am-Arsch-der-Welt-Status kam mein Mag heute an.
 
Dachte ich wohn an dieser Stelle, die du da bezeichnest. Jedenfalls war das meist so.
Ich sage mal - Post-Eintüten und Versand plus Postweg - das ist der mysteriöse Teil, den wir nicht perfekt einschätzen können.
 
BIn jetzt erst gestern abend dazugekommen das Mag mal in Ruhe in die Hand zu nehmen. Wie leider so oft: Interviews interessant, Technikteil äußerst mühsam.

Hat eigentlich irgendjemandem anderes ausser mir auch den Eindruck, dass der (mir sonst unbekannte) Autor der Eventideeffekt-Berichte irgendwie gar keine Ahnung von garnix in unserem Metier hat?
Ist das ein übriggebliebener Reichsrundfunkanstaltsingenieur in Rente oder was? Lächerlichste Erklärungen, was das ist (aus der Erinnerung zitiert: "das ist nicht analog, da werkelt ein digitaler[!] DSP im Inneren" ... [Loriot] Ach! [/Loriot]); er hat keine Ahnung von den eigentlichen Qualitätskategorien solcher Effektgeräte (eineinhalb Spalten zum Rauschabstand als erwähnenswerten Aspekt samt - vermutlich mühsam erstellter - Grafik im Test abzudrucken ist ganz nebenbei ein Armutszeugnis für den Redakteur), er hat keine Ahnung von relevanten Aspekten des Einsatzes der Geräte (und damit meine ich nicht nur die Nichtlesbarkeit eines von ihm gelobten LCD-Displays auf der Bühne im Vergleich zu den von ihm kritisierten aber super im Dunklen lesbaren LED-Dot-Anzeigen), und ganz übel: er hat zT keine Ahnung von den technischen Hintergründen (Ja, liebe Synmag'ler: Phasereffekte werden einfach NICHT mit Delays erzeugt).
Die Berichte könnten genauso über ein Alesis Microverb von vor 15 Jahren geschrieben worden sein. Da wird doch keine einzige Zeile den Geräten gerecht.

Was soll das?

Naja, wenigstens hat er leidlich versucht eine Textstruktur zu etablieren, was man von den restlichen Synmagartikeln nicht behaupten kann.
 


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