Neuer Hackintosh (10.10.2)

Gibt es eigentlich fertige hackintosh zu kaufen, bei denen man einfach nur noch osx installieren braucht?
 
@woolie: Nein, das geht auch nicht - Es wurde in den USA eine Firma von Apple auch spektakulär aufgelöst. Deshalb…

@Zaophod: Alte VST: Ah, ok - dh da kann das OS ansich nichts dafür - wobei Crash liegt dann eher am Host. Dafür sind ja diese Scan-Routinen da, die in Logic und Ableton Live laufen, in Logic leider per Zwang und nicht wenn man selbst mal will.

@Dorimar: Core2Duo - okay, das würde ich eh auch nicht machen, wenn dann mind 4 Cores und hohe Frequenz, weil Plugins und Audio davon profitieren würden. Danke!
Man muss sich also die Patches besorgen - aber ab DA wird es wohl schwer das alles nochmal upzudaten ohne Bastel - oder kriegt man einen alten Hackintosh von 10.11 auf 10.12 und eben irgendwann auf 10.13 mit ein bisschen Zeug ohne großes Generv?

Stressig: Nun, auf dem Mac ist USB nicht stressig, vermutlich ein Chipsatz-Something? Ok - dann wird es eben doch haarig…
Dh - da muss man warten, bis sich die freiwilligen Leute da durchgeboxt haben, weil - genau dieses Gesuche und "nicht richtig klappen" ist ja eher nicht cool - was dann wohl doch dazu führen würde, dass man es eher nicht so gern mit neueren OS'es probiert bzw. wenn Apple gravierendere Dinge ändert - eher nicht, oder?

@all
Danke an euch - das sind tolle Infos aus der Praxis! Das finde ich wertvoll.
Kann mir aber auch nen Snow Leo Reverse-System vorstellen für alten Kram. Es gibt ein paar Sachen und Gründe, weshalb das. Wollte eigentlich ein Laptop dafür zurück legen, aber - am Ende vermisse ich es aktuell nicht. Das OS ist noch auf einer SSD, alte Pflegesachen und so. Aber - nunja. Vermutlich ist das nicht so wild.

kext ist PC - ob Mac, Win oder Linux - das ist ein HW-Ding und wir müssen damit leben. Deshalb der Hinweis - ohne das geht nicht viel bei neuerer HW.
USB ist essentiell für Musik - natürlich mind 2.0 aber heute eigentlich auch eher 3.0. Ist ja eigentlich kein großes Ding.
FW fänd ich verzichtbar. Ich hab zwar ein FW Interface, aber…
Es ist faktisch deperecated tech. Bisschen schade, aber wer soll es weiter führen außer Apple? Apple macht halt USB 3.1 superkonsequent. Ich rechne mit iMacs, die dasselbe Konzept haben. Alles all-in-one etc. Klar.
 
Man kann das ca. so runterbrechen: Kompatible Hardware = weniger Probleme beim installieren = weniger Probleme bei Updates.

Ich hab noch ein X58A Board mit Xeon w3680 mit Sierra laufen
Da hab ich aufgrund akuter Faulheit einen Sabrent USB Audio Schniepel für 6Euro Erworben, eine USB 3.0 Karte mit FL1100 Chipsatz für ca. n 20er und eine HP NC 360T dual Lan Karte für ca.40 Euro. Die Treiber dieser Hardware sind schon in OSX enthalten und man spart sich ne menge gefummel.
Meine AMD R9 280x Grafikkarte läuft auch out of the box ohne treiber. Das ist auch nur bei wenigen NV und AMD Karten der Fall da Apple ja sehr wenige Grafiklösungen verbaut und die meistens auf mobilen Chips basieren.
Da das Board auch kein SATA 3.0 unterstützt hab ich noch ne Asmedia ASM1061 Karte dazu gesteckt, von der ich auch booten kann. Da die onboard Schniepel nur max 250MB/sek zulassen, und es langsam schwer wird so "lahme" SSD's zu finden

Aber: der Erstaufwand ist erschlagend. Vorallem die zusammenhänge.... Als ich das erste mal ein Hack Forum besucht habe, wurden mir nur böhmische Dörfer und Bahnhöfe an den Kopf geworfen.
Wenns einmal durchkonfiguriert ist, und man dann so langsam weiss was man tut gehts dann schon fix von der Hand.
 
Die böhmischen Dörfer kenn ich gerade nur allzu gut. Mit guter Vorplanung und Erfahrungswerten sollte man die meisten Probleme erschlagen können. Das Ziel ist ja die 100% beider OS zu erreichen.

Ich versuche noch derzeit herauszufinden ob und wie man komplett auf drahtgebundene Eingabegeräte verzichten kann. Sobald ein OS gebootet wurde, steht Bluetooth zur Verfügung. Was ist im Bios? Was ist mit der OS Auswahl Oberfläche? Manche verwenden Bluetooth Dongles mit HID Proxy Mode. Ich will aber was fest verbaut haben.

Manche Mainboards haben Bluetooth schon onboard. Dann gibts ja die Quelle noch hier: http://www.osxwifi.com/

Wenn ich alles zusammen habe, kann ich ja mal die Teileliste posten inkl. Treiber und Anpassungen.
 
Sobald ein OS gebootet wurde, steht Bluetooth zur Verfügung. Was ist im Bios? Was ist mit der OS Auswahl Oberfläche?
Sollte funktionieren solang man nicht wie ich noch ein Legacy Bios auf der Platine hat. Mit Uefi sollten Drahtlosdongles etc. eigentlich kein Problem sein, aber mangels drahloser Hardware hab ich's noch nicht getestet.

Manche verwenden Bluetooth Dongles mit HID Proxy Mode. Ich will aber was fest verbaut haben.
hmmm, für USB KeyDongle würd ich dann sowas nehmen: http://www.netzwerkartikel.de/USB-2...I/25966.html?gclid=CJ2ys6HbpdECFeoK0wodPBwKgw
Aber ob das für ein BT Dongle sinnvoll ist....

Wenn ich alles zusammen habe, kann ich ja mal die Teileliste posten inkl. Treiber und Anpassungen.
Ja mach mal :)
 
Ich kannte als deutschen Anbieter noch PearC.de. Aber das ist schon ein paar Jahre her und unter dem Namen habe ich nichts mehr gefunden. Deshalb hatte ich gefragt. Könnte ja sein, dass es da jemand gibt der das so nebenbei macht und es geschafft hat unterm Radar von Apple zu bleiben...
 
Apple versucht ja Hackintoshs zu unterbinden. Es werden im OS ja entsprechende Vorkehrungen getroffen (SMC Abfrage bzw. FakeSMC). Es gab zum Glück immer Lücken die man nutzen konnte. Bei den Spielekonsolen oder iPhones zum Beispiel, ist es mittlerweile immer schwieriger geworden Exploits, Lücken usw. zu finden. Wenn Apple da mehr Energie aufwenden würde, könnte die Hackintosch Bewegung zum erliegen kommen. Wenn man nur bestimmte Anbieter zuläßt, mit entsprechenden Brandings in der Hardware, Root Key Encryption des OS usw. Würde mich auch nicht wundern wenn Apple da nicht diverse Anstrengungen schon abgewogen hat. Letztendlich wird sich da aber auch ins eigene Fleisch geschnitten, denn ein Hackintosh User greift ja womöglich dann auch auf Apple Produkte zurück. Klar ohne Support und Gewähr, aber gekauft wurde es ja trotzdem (meistens zumindest).
 
In seltenen Fällen, kann/könnte ein Hackintosh ggf. sogar der bessere (im Sinne von: leistungsorientierter) Weg, als der mächtigste original Mac sein.
Ich kenne jemanden, der seine CAD Software (es geht hier explizit um 3D-BIM realtime-Berechnungen, die grössenteils durch die GPU erfolgen) auf dem max. ausgelegten schwarzen Pro-Eimer (Kosten um € 12.000,-) nicht flüssig fahren kann, weil die Vektoren durch die interne/n Grafikkarte/n nicht so effizient berechnet werden, wie z.B. auf einer nVidia Quadro M6000 (oder der günstigeren Variante = GTX 1080). Lösung wäre z.B. zurück auf Win .. da die Software + Hardware jedoch bereits gekauft sind, bleibt dieser bei OSX.
 
Kann schon, nur mit der Einschränkung, dass es nicht klappen könnte und großem Gebastel mit der HW und nach einem Jahr hat man eben ein "altes OS". Das ist leider so, dass Apple nunmal sehr oft Updates um des Updates Willen macht, ich halte von dieser Sache wenig, denn ein OS sollte reif sein und dann kommen, egal wann das ist. Dennoch sind die Subupdates immer schon sinnvoll gewesen, die größeren Sprünge haben neue Features und Änderungen.

Und genau diese sind ja auch der Grund für die heftige Bindung der Entwickler an Nachzieh-Druck und so weiter, der ganze Kram ist systemimmanent.
Aber - genau deshalb ist ein HAckintosh sowas wie eine Einmaleinrichtung, weil es eben keine Updates gibt, nicht mal kleinere - wenn ich das richtig sehe. Das ist auch logisch, da diese eben OS Bestandteile im 2fel sogar umbauen und das kann HW halt betreffen.

Ergo - Neu wird das nie sein sondern eher bewährt und dann macht man mit dem Ding bis er auseinander fällt.

Große Chance ist aber: Genau diese Ecke bedienen ja MPs schonmal, die werden in der Produktion einfach hochbeansprucht und dann nach 3-5 Jahren - nächstes Dingens.
 
Moogulator schrieb:
Aber - genau deshalb ist ein HAckintosh sowas wie eine Einmaleinrichtung, weil es eben keine Updates gibt, nicht mal kleinere - wenn ich das richtig sehe.

Während ich das Update auf "benannte" Versionen nicht mache, schluckt der Hackintosh kleinere Updates problemlos. Also wenn der App Store sagt: Update zu Sicherheit und Stabilität gefunden (oder wie auch immer Apple das nennt), habe ich das immer mitgenommen, ging.
 
DANKE!! Genau das wollte ich wissen.

Große Update - no
Kleine Updates - go

Und wenn ich das oben ebenfalls richtig deute, so ist es eher nicht so einfach ganz neue OS Versionen zu verwenden, da es eben eine Zeit braucht, bis die angepasst sind - bzw. man eben die passenden Komponenten daraufhin geprüft hat, damit man eben nicht das Falsche kauft (HW) - so ganz beliebig geht es dann ja leider nicht.

Speziell bei "läuft das Motu an FW oder TB noch"-Fragen ist das halt sehr wichtig.
Und FW ist ansich bereit tot. Wird also mittelfristig schon vom Markt verschwinden.
 
Yup, so könnte man es sagen.

Die meisten Hersteller liefern schon für Sierra keine Firewire Treiber mehr. Meine Profire 610 läuft nur bis El Capitan

Thunderbolt is auch sehr heikel, da Apple selber nur den von Intel hergestellten Alpine Ridge chip für TB verbaut, der ist nicht grad günstig, somit nicht sehr oft auf Mainboards vorhanden. Ob und wie das läuft kann ich leider aufgrund fehlernder TB Hardware nicht sagen.
 
Ein weiterer Grund beim Bewähreten zu bleiben, statt sofort auf ein anderes OS umzusteigen, nur weil es neu ist.
 
@Moogulator
Code:
Dafür sind ja diese Scan-Routinen da, die in Logic und Ableton Live laufen, in Logic leider per Zwang und nicht wenn man selbst mal will.
Für Logic kann man das ausmachen oder durch eine ältere, moderate Version ersetzen, guck mal nach /usr/bin/auvaltool
Zur Not hätt ich da auch noch die entspanntere 10.7.-Version

@Dorimar & @alphabeam
Könnt ihr mir ne Liste empfehlen welcher PC, vorzugsweise Laptop, zu kaufen ist damit man nur den Minimal-Frickelaufwand hat?
Und welches OS diesbzgl. die beste Idee ist? Wäre für alles ab & inkl. 10.10. offen…
 
Befürchte, so minimal wie du denkst ist es leider nicht. Das hängt mit viel Gegenprüfen zusammen, welche Elemente laufen und welche nicht.

Logic alt habe ich auch, aber ich arbeite ja längst mit neuem Zeug. Bei mir wäre das reine Altkompatibelität. Alte Editoren und Kram laufen lassen, als Produktivmaschine trau ich sowas nicht genug, das ist ja ein Ding was man eh einfrieren muss und ich bin eher ein Freund Fortschritt. Man kann auch gelegentlich mal auf Dinge verzichten etc.

Deshalb hab ich es auch nicht gemacht sondern mich einfach angepasst. Verstehe aber aktuell am meisten, weshalb man sich einen bastelt. Apples Preise eben. Und Leistung der Pro-Serien. Bei mir wärs halt nur um den alten Kram zu machen, wenn 32Bit rausfällt, was erst nach High Sierra passieren wird.
 
rblok schrieb:
@Moogulator
Code:
Könnt ihr mir ne Liste empfehlen welcher PC, vorzugsweise Laptop, zu kaufen ist damit man nur den Minimal-Frickelaufwand hat?
Und welches OS diesbzgl. die beste Idee ist? Wäre für alles ab & inkl. 10.10. offen…[/quote]

was so alles geht..

[url]http://osxarena.com/2015/09/hardware-compatibility-list-for-hackintosh-mac-os-x/[/url]
 
Cool, danke. Ich hatte gehofft das es irgendwo ne Liste mit Komplettsystemen gibt. So Komponentenkram hat ich schon gefunden. Mir fehlt im PC-Bereich tatsächlich auch die Kompentenz um zu entscheiden ob Board A mit GPU B und CPU D leistungsstärker ist als eine andere Kombi.
 
Moogulator schrieb:
DANKE!! Genau das wollte ich wissen.

Große Update - no
Kleine Updates - go

So einfach und schlimm ist es auch nicht. Wenn man Clover als Bootloader nutzt, sind große Updates möglich und keine Raketenwissenschaft. Ich traue mich da nur nicht ran, weil es auf Yosemite so wunderbar rund läuft z.Zt. - sollte ein neues Update von z.B. Cubase ein neues OS fordern, ginge das auch. Clover ist dein Freund!
 
Yosemite ist allerdings echt von den neueren das schlechteste gewesen - nach meiner Nutzererfahrung. Das hing auch mit der HW zusammen (MP Käsereibe, GraKa zu langsam, ersetzt)
 
Die sind alle schrecklich, mit diesem 0,001% Großwildjagd Browser und Toast to Toast Funktion, nicht zu vergessen die aufgezwungene Augenscharfstell-option
 
Sry das ist kein Bashing, sondern Realität.. hab mal vor x Jahren Hackintosh installiert.. danach kam die Frage auf wozu... habe es dann wieder gelöscht...
Ach ja, Installation ist kein Hexenwerk.
 
Peter hates Jazz schrieb:
Sry das ist kein Bashing, sondern Realität.. hab mal vor x Jahren Hackintosh installiert.. danach kam die Frage auf wozu... habe es dann wieder gelöscht...
Ach ja, Installation ist kein Hexenwerk.

Viele Menschen fragen sich bereits im Vorfeld ihrer Handlungen "wozu?" Ich halte dieses Vorgehen für gar nicht mal so schlecht. Und "Sry das ist kein Bashing, sondern Realität" wird dereinst von staunenden Generationen als prototypisches Beispiel dafür gesehen werden, wie das damals war, als das Internet an den Nerven von wohlerzogenen Menschen gezehrt hat.
 
Es ist reines Bashing -"alles von Apple, Microsoft" ist doof. Das sollte schon begründet werden, dann wäre es fundiert und könnte anderen Helfen in Bezug auf HAckintosch bauen. Wäre also lieb zu sagen, was du wie gemacht hast, damit es funktioniert, dann würde das helfen. Lass doch andere bitte entscheiden, ob etwas gut oder schlecht ist. Ich zB fände das Prima. Meine Tendenz ginge dazu 2 oder 3 OS Xen zu installieren und booten zu können - ist das eigentlich möglich? 10.68 ZB, ideal sogar ein OS 9.21 und ein Mavericks oder so? Wenn ja, wie genau? Mich interessiert das konkrete Hexenwerk auf einem Hackintosh.
 


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