lilak schrieb:
es wurde behauptet, daß die qualität (bzw. dynamik) von spuren beeinträchtigt wird, wenn man in ableton live über den master geht...
ich wiederhole hier nur was mir ein spezialist geraten hat, der den ganzen tag sich darüber gedanken macht wie man digital den besten sound erzeugt. macht aber voll sinn weil ja die masterspur dynamisch anders funkionieren muss als eine normale audiospur. ich nehme an da ist so ein art limiter drin da der effekt vor allem bei maximiertem pegel auftritt.
in dem fall ist der hinweis nur von interesse für leute, die analog summieren und die gehen ohnehin einzeln aus dem interface... oder wohin gedenkst du die einzelnen spuren zu schicken, wenn sie in der summe eine art limiter im master brauchen?
das ist wieder die alte geschichte hören gegen messen. mit dem gleichen argument wurde jahrelang behauptet dass 16bit/44khz ALLES hörbare perfekt abbildet und deshalb 24/48 reine esoterik sei. wenn jemand keine ohren hat muss er eben rechnen!
nein, ist es nicht... es gibt viele dinge, die ich als voodoo bezeichnen würde, aber ich kann es nicht beweisen. in dem fall lasse ich den gläubigen ihre meinung.
ein erfolgreicher nulltest ist hingegen ein beweis, wer sich dagegen argumentativ wehren möchte, hat keine guten karten.
portishead sind meine produzentenidole, die drei platten sind sounddesign meilensteine. da ist alles jahrelang aufs wesentliche reduziert und dann optimiert .. und live funktioniert das dann auch noch sehr gut.
portishead sind auch für mich großartige musiker und der sound ist hervorragend... wenn man so klingen möchte wie portishead!
die third ist extrem unkonventionell gemischt und ich bezweifle doch stark, daß der sound für die meisten produzenten als erstrebenswert erachtet wird.
also ich mag das, aber ich möchte trotzdem nicht so klingen... zumal ich auch keine beth gibbons aus dem ärmel schütteln kann.
darum brauch ich auch kein
Tascam-tapedeck und recorde trotzdem guten gewissens mit protools, selbst wenn portishead das für ihren sound unpassend finden.