Amazona.de: Geht’s noch?

Möchtest du, dass deine Beiträge ungefragt von Amazona.de für deren Zwecke verwendet werden?

  • Klar, ich freu' mich darüber.

    Stimmen: 15 13,6%
  • Keine Ahnung, ist auch egal.

    Stimmen: 17 15,5%
  • Nein, geht gar nicht.

    Stimmen: 78 70,9%

  • Umfrageteilnehmer
    110
Ich nutze Firefox und habe Ghostery eingebunden, trotzdem bekomme ich keine erneuten Cookie-Nachfragen. Wenn ich im Cookie-Speicher nachgucke, sind dort eine Reihe von Cookies abgelegt:


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Ich bin dafür, dass alle datensammelabhängigen Dienstleister eine Wertangabe zu den gesammelten Daten darstellt.

Als mündiger Verbraucher (ich glaube da fängt der Witz schon an) hat man ja gar keine Transparenz zwischen Wert und Gegenwert.
Ein fiktives Beispiel: das Zurverfügungstellen eines mobilen Messangerdienstes zum Preis meiner Daten im Wert von 150 EUR im Monat.
Wäre gespannt, wie viele dann noch WhatsApp nutzen.
 
Ich nutze Firefox und habe Ghostery eingebunden, trotzdem bekomme ich keine erneuten Cookie-Nachfragen. Wenn ich im Cookie-Speicher nachgucke, sind dort eine Reihe von Cookies abgelegt:


Anhang anzeigen 218697

Andere Webseite, gleiches Spiel:
mhh..
nutze auch firefox.
eventuell liegt es an ghostery.??
bekomme jedenfalls auch immer die abfrage.
( nur u block)

da es aber wohl beschwerden innerhalb der beiträge (auf amazona) gab,
denke ich das ist ein problem der webseite, bzw. der programmierung.
 
Ich bin dafür, dass alle datensammelabhängigen Dienstleister eine Wertangabe zu den gesammelten Daten darstellt.

Als mündiger Verbraucher (ich glaube da fängt der Witz schon an) hat man ja gar keine Transparenz zwischen Wert und Gegenwert.
Ein fiktives Beispiel: das Zurverfügungstellen eines mobilen Messangerdienstes zum Preis meiner Daten im Wert von 150 EUR im Monat.
Wäre gespannt, wie viele dann noch WhatsApp nutzen.

Mehr Bürokratie wagen.

Ich bin dafür, Tracking, Targeted Advertising und den ganzen Mist einfach zu verbieten.
 
Also ich habe keinerlei Probleme mit dieser Seite. Evtl. liegt es auch daran, dass ich einen Pi-Hole im Hintergrund zu laufen habe?
Völlig Stressfrei die Seite und ohne Werbung. :)
 
Auch keine Probleme mit Firefox und Amazona. Wenn ich "Cookies beim Beenden löschen" anhabe, dann frägt Amazona jedesmal, wenn nicht, dann nicht
Ghostery hat keinen Effekt darauf
 
Ich bin dafür, dass alle datensammelabhängigen Dienstleister eine Wertangabe zu den gesammelten Daten darstellt.

Als mündiger Verbraucher (ich glaube da fängt der Witz schon an) hat man ja gar keine Transparenz zwischen Wert und Gegenwert.
Ein fiktives Beispiel: das Zurverfügungstellen eines mobilen Messangerdienstes zum Preis meiner Daten im Wert von 150 EUR im Monat.
Wäre gespannt, wie viele dann noch WhatsApp nutzen.
Das werden Dir viele Webseiten gar nicht sagen können. Nicht jede Webseite trackt die Benutzer, um das zu monetarisieren. Teilweise geht es nur darum herauszufinden, welche Bereiche der Webseiten viel genutzt werden und welche nicht, ob die Zugriffe aus Kampagnen auch in etwa dem entspricht, was ihnen von Kampagnen-Dienstleistern in Rechnung gestellt wird, mit welchen Auflösungen und Browsern die Nutzer unterwegs sind, um die Webseiten dahingehend zu optimieren, usw.
 
Mehr Bürokratie wagen.

Ich bin dafür, Tracking, Targeted Advertising und den ganzen Mist einfach zu verbieten.

Verbote und diese durchzusetzen ist auch Bürokratie.
Letztlich handelt es sich ja bei den web-basierten Dienstleistungen, welche über reines Datensammeln finanziert werden auch um eine Art Tauschgeschäft. Aber bei jedem anderen Handel besteht eine Pflicht zur Preisdeklaration. Warum das in dem konkreten Fall übergangen wird ist schon erklärungsbedürftig
Das werden Dir viele Webseiten gar nicht sagen können. Nicht jede Webseite trackt die Benutzer, um das zu monetarisieren. Teilweise geht es nur darum herauszufinden, welche Bereiche der Webseiten viel genutzt werden und welche nicht, ob die Zugriffe aus Kampagnen auch in etwa dem entspricht, was ihnen von Kampagnen-Dienstleistern in Rechnung gestellt wird, mit welchen Auflösungen und Browsern die Nutzer unterwegs sind, um die Webseiten dahingehend zu optimieren, usw.

Wenn Webseiten letztlich nur die Relevanz Ihrer Seiten auswerten, aber die Daten nicht monetarisieren, dann steht eben bei der Cookie-Abfrage ein Preisschild von 0 EUR. Das kann man dann schon sagen.

Ich finde es schon interessant die Werthaltigkeit meiner Daten und die Verknüpfung derer zu erfahren. Und ob sich das jeweilige Tauschgeschäft damit für mich fair bepreist ist.
 
Es ist häufig dann doch etwas komplizierter, als hier zu vereinfacht dargestellt wird.

Eure Daten werden von den Webseitenbetreibern längst nicht so intensiv genutzt, wie hier gemutmaßt wird. Die europäische Gesetzgebung (verschärft noch in DE) hat das Ganze so verkompliziert, dass selbst kleinste Seiten - wenn sie nur eine Schriftart von Google nutzen - schon einen Consent-Banner einziehen müssen.
Die Nutzerauswertung erfolgt eigentlich immer - zumindest bei den Projekten, die ich kenne - anonymisiert. Bei der Datenerfassung geht es höchstens darum zu wissen, welche Artikel (oder Produkte, wenn ich das mal auf meinen Shop beziehe) gut funktionieren und welche nicht. Eure persönlichen Daten sind egal und abgesehen von demographischen Hochrechnungen auch nicht verfügbar.

Es ist egal, ob der Käufer w/m, alt/jung, wasauchimmer ist, weil sich die Seiten ohnehin schon in einer thematischen Nische bewegen. Das Gleiche gilt auch für die Werbetreibenden und unterscheidet sich damit grundlegend von Massenprodukten wie etwa Handcremes, die bei ihrer Werbeplanung deutlich schärfer in Zielgruppen segmentieren müssen - allein schon, um Anzeigenkampagnen entsprechend zu optimieren. Das ist in der Musikbranche in dieser Form aber nicht der Fall, soweit mir das bekannt ist. Denn hier liegt die Segmentierung schon ein paar Schritte davor. Und auch das erfolgt seltenst über Buyer Persona etc. Jedenfalls war das nie ein Thema bei sämtlichen Produkten, die ich in meinem Leben hin zur Markteinführung begleiten durfte. Da geht es eher um Kosten, Features, Design etc. Manchmal ist man eher erschrocken, wie unprofessionell das aus reiner Lehr-Marketing-Sicht läuft. Andererseits ist das aber das Erfrischende an unserer Branche und das, was ich auch so schätze.
Etwas anders dürfte es bei Remarketing-Kampagnen sein, die euch durchaus mal ähnliche Produkte ausspielen, wenn ihr euch Dinge in einem Shop angesehen habt. Aber auch hier spielt das Produkt die zentrale Rolle und nicht eure persönlichen Eigenschaften. Das könnt ihr aber recht easy mit Consent-Bannern abwehren.

Warum also das Ganze? Das müsst ihr Google und die EU fragen. Denn bei so simplen Dingen wie einer YouTube-Einbettung, Nutzung von Google-Schriften usw. findet immer ein Austausch hin zu den Google-Servern statt. D.h.: Eigentlicher Buh-Mann sind hier häufig nicht die Seitenbetreiber selbst, sondern Google und die Unfähigkeit, unserer Gesetzgeber, der Sache Herr zu werden.

Warum setzt man nicht auf andere Videoseiten / Dienste etc.?
Hier gibt es mehrere Gründe:
1. Ist Reichweite in den meisten Fällen natürlich wichtig. Wenn man z.B. Videos produziert und diese einsetzt, will man nicht, dass diese einen erheblichen Startnachteil haben, weil man sie auf einem Nischenserver parkt. Auch hier gibt es noch Verknüpfungen bei der Google-Suche, die Videoinhalte auf YT bevorzugen. Ich ziehe meinen Hut vor den Idealisten, die das trotzdem durchziehen. Wirtschaftlich wäre das häufig aber leider Selbstmord. Vielleicht klappt das in einer Zukunft, wenn sich Patreon-Modelle durchsetzen. Würde ich auch besser finden.
2. Die Auswahl an DSGVO-konformen Alternativen ist tatsächlich relativ klein. Dabei decken diese dann auch nur einen gewissen Teil ab und spätestens bei einer YT, SoundCloud, etc-Einbindung benötigt man wieder die Consent-Abfrage.

Dass Werbung nervt, kann ich auch verstehen. Finde es allerdings auch schräg, dass man voraussetzt, die Infrastuktur immer für lau abzugreifen (Server, Programmierer, Plugins, Tests, Workshops, Videos etc. kostet auch alles Geld), sich dann aber auch allem gegenüber verwehrt, was dem Seitenbetreiber hilft. Das ist natürlich immer die persönliche Entscheidung und ich finde, dass das über den Consent auch genügend abgedeckt wird. Andere Publisher wie z.B. Spiegel, Zeit, SZ setzen ja schon lange auf Bezahlschranken oder eine erzwungene Werbeeinwilligung.
Da finde ich Lösungen wie hier oder bei Gearnews, Amazona etc. schon deutlich zuvorkommender.


(Edit und Nachtrag): Meine Antwort zielte auf die letzten Kommentare hier ab. Das Problem im Eingangsposting, ob Inhalte von hier einfach ohne zu fragen, woanders eingesetzt werden, finde ich nicht so cool und würde das wohl immer auch mit demjenigen absprechen, der den Post abgesetzt hat. Streng genommen könnte man natürlich sagen, Pech gehabt, da öffentlicher Raum. Und so wird das mittlerweile ja häufig gehandhabt.
Persönlich würde ich aber immer erst fragen, ob das ok ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe beschlossen, mich nicht mehr über AMAZONA aufzuregen und habe daher mit sofortiger Wirkung meinen Account gelöscht.

Mir reicht's hier, ich geh' jetzt! / Vollidiotenclub. (Blixa Bargeld)

Stephen
 
Und das nach nur fast acht Jahren, die der ursprüngliche Thread nun schon alt ist...

Wenn ich eines bin, dann leidensfähig -- und ich mache immer wieder den Fehler, davon auszugehen, daß sich bei manchen Leuten doch noch der graue Denkpudding in Bewegung setzt.

Aber wie schon der (hoffentlich) selige Cosmic Hoffmann wußte:

Denken hat was mit Intelligenz zu tun, und bei euch Brüdern bin ich mir nicht sicher, ob ihr schonmal davon gehört habt.

Stephen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde es schon interessant die Werthaltigkeit meiner Daten und die Verknüpfung derer zu erfahren. Und ob sich das jeweilige Tauschgeschäft damit für mich fair bepreist ist.

der gesetzgeber hat ja - zumindest in kanada und in der EU - versucht, zwischen solchen und solchen cookies zu unterscheiden bzw. die diensteanbieter in der praxis letztlich dazu gebracht, selbst die rubriken verschiedener cookies in den einverständnisnervensägendialogen zu erstellen. (garkeine/wieder verlassen / erforderlich / anonyme datenerhebung für interne zwecke / tracking oder marketingzwecke), aber das löst das problem, nur halb, es gauktelt letztlich nur informationelle selbstbestimmung vor.

denn natürlich kann ich eine seite so programmieren, dass es aus technischen gründen zweingen erforderlich sein wird, dass ich dich facebook-tracke, und wenn ich erst mal weiß welche limonade du am liebsten magst, dann verkaufe ich natürlich auch diese daten weiter und du weißt davon im zweifel einfach nichts.

ebenfalls nicht vergessen darf man, dass es diensteanbieter gibt, die überhaupt nur davon leben datenklau und letztlich faktisch markt-, verbraucher- und gesellschaftsanalyse zu betreiben, und dass man auf diese dienste verzichten oder für sie bezahlen müsste wenn man das komplett ablehnt, und es sie irgendwann nicht mehr gäbe, wenn die massen das auch so machen.

wozu das gut sein soll, dass youtube, google-suche & co mir 100 mal pro tag die "waves plug-ins" empfehlen, die ich seit 25 jahren bereits legal besitze, später nachprogrammiert habe, und was ich sowieso alles nicht mitbekomme, da ich adblocker und hostslisten benutze, wäre immer die falsche frage.

denn es geht dabei nie um den einzelnen, sondern um die masse - oder gar nur um den durchschnitt, den median, oder auch nur potentielle zusammenhänge und möglichkeiten, deren warhschienlichkeit etwas höher ist als eine andere (nutella eher in haushalten, die auch einen account by toys are us haben, werbung für demokratische parteien in der sächsischen schweiz sinnlos usw.)

das thema "tracking" fängt heute schon mit handy apps oder KFZ an, die deinen standort irgendwohin weiterleiten. denn vom überwiegenden aufenthaltsort kann man innerhalb von millisekunden auf wohnort und arbeitsplatz und damit tendenziell auch auf einkommensgruppe und verbrauchsverhalten schließen.
jetzt muss man nur noch den kunden dazu bekommen in einer anderen app, mit der man irgendwie in verbindung steht, seine identität preiszugeben oder die personalausweiskopie-datenbank der telekom knacken und schon sind es nicht nur personenbezogene daten, sondern man weiß sogar wer wer ist.
 
Ich habe beschlossen, mich nicht mehr über AMAZONA aufzuregen und habe daher mit sofortiger Wirkung meinen Account gelöscht.

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Stephen
Schade eigentlich... fand Deine Beiträge - ähnlich wie hier im Forum - immer recht authentisch, meistens amüsant und zuweilen sogar hilfreich. Ich kann ja bekanntlich den "Chef" bzw. Gründer von amazona.de überhaupt nicht ab... für mich die Gegenthese von Authentizität & Glaubwürdigkeit. Da wird mir einfach ein bisken zu sehr auf die vermeintliche Unabhängigkeit bei den Tests sowie im Hinblick auf einige Hersteller gepocht. Wenn man ein bisschen recherchiert, wird recht schnell die eindeutig enge geschäftliche Verbindung zu Thomann klar... so viel dann zum Thema "Unabhängigkeit". Drauf geschissen...

Darüber hinaus herrscht auf amazona.de ein gewisser Hang zur massiven Steuerung der Kommentare... solche mit deutlicher Kritik werden flotter gelöscht, als Lucky Luke schießen kann. Na ja... was sich darüber hinaus dort so alles an Redakteurinen und Redakteuren "rumtreibt" und teilweise an Senf verzapft möchte ich an dieser Stelle nicht weiter kommentieren. Es gibt dort ein paar alte Hasen und tatsächliche Profis... deren Tests sowie Interviews sind lesenswert, evtl. der letzte Grund, warum ich mich da noch blicken lasse.

Über eine Löschung meines Accounts könnte ich trotzdem nachdenken... ich sammele keinen lächerlichen AHU Punkte ;-)
 
das thema "tracking" fängt heute schon mit handy apps oder KFZ an, die deinen standort irgendwohin weiterleiten. denn vom überwiegenden aufenthaltsort kann man innerhalb von millisekunden auf wohnort und arbeitsplatz und damit tendenziell auch auf einkommensgruppe und verbrauchsverhalten schließen.
noch mit analogen fensterhebern..:)
(allerdings funkt das handy ja auch aus dem auto..)
egon-hh-024.jpg
 
ich bin auf amazon auch extrem angepisst. habe unter dem interview mit bobeats in einem kommentar geschrieben, dass die covid-pandemie nicht vorbei ist und es nicht so toll finde, wenn influencer in einem interview das gegenteil behaupten. der kommentar wurde nicht veröffentlicht, auf nachfrage beim „chef“ kam eine - gelinde gesagt - unwirsche antwort. habe ihn darauf gefragt, an wen ich mich wenden muss, um meinen account dsgvo-konform löschen zu lassen. darauf wurde mein account gesperrt, ich habe keine bestätigung der löschung erhalten! meine mails an amazona blieben unbeantwortet 3 wochen, jetzt warte ich seit einer woche auf eine antwort vom thomann-datenschutzbeauftragten, der für die amazona seite zuständig ist!
finde dieses verhalten sehr strange & unwürdig. war über 10,jahre mitglied. echt lächerlich.
 
ich bin auf amazon auch extrem angepisst. habe unter dem interview mit bobeats in einem kommentar geschrieben, dass die covid-pandemie nicht vorbei ist und es nicht so toll finde, wenn influencer in einem interview das gegenteil behaupten. der kommentar wurde nicht veröffentlicht, auf nachfrage beim „chef“ kam eine - gelinde gesagt - unwirsche antwort. habe ihn darauf gefragt, an wen ich mich wenden muss, um meinen account dsgvo-konform löschen zu lassen. darauf wurde mein account gesperrt, ich habe keine bestätigung der löschung erhalten! meine mails an amazona blieben unbeantwortet 3 wochen, jetzt warte ich seit einer woche auf eine antwort vom thomann-datenschutzbeauftragten, der für die amazona seite zuständig ist!
finde dieses verhalten sehr strange & unwürdig. war über 10,jahre mitglied. echt lächerlich.
Wahnsinn... finde ich recht mutig von amazona.de. Gemäß DSGVO gibt es da klare Vorgaben - wenn Du die Freunde ärgern willst, verlangst Du a) Auskunft über die gespeicherten persönlichen Daten und b) die unmittelbare Löschung eben dieser Daten inkl. Überlassung eines belastbaren Löschprotokolls. Mache das am besten "oldschool" schriftlich und setze eine Frist für die Antwort (14 Werktage dürften für beide Parteien als zumutbar gelten).
 
Wie, kein Iggy Pop mehr dort, der mahnend die Stinkefinger erhebt...?!

Nein, denen habe ich zum letzten Mal den Stinkefinger gezeigt -- ich halte es für ehrenrührig, wenn unangekündigt und ohne jedwede Erklärung einfach Beiträge, die sachlich, neutral und ohne jeglichen Angriff verfaßt wurden (und mit sechs positiven Reaktionen seitens der Leser versehen), gelöscht werden. Und das mehrfach -- da könnte ich glatt paranoid werden und glauben, da hätte es jemand auf mich abgesehen (von einem Typen, der sich kackdoofdreist ppg360 nennt und meinen Forumsavatar zitiert, mal ganz abgesehen). Diesem Treiben wurde trotz Bitte meinerseits nicht Abhilfe geleistet, da man das nicht könne.

Aha.

Diese Art von faschistoider Kleingeistigkeit, gepaart mit Großmannssucht seitens der Redaktion, bin ich nicht bereit zu unterstützen.

Zensur, Zensur, rund um die Uhr.

Schade eigentlich... fand Deine Beiträge - ähnlich wie hier im Forum - immer recht authentisch, meistens amüsant und zuweilen sogar hilfreich.

Danke.

Im Idealfall gebe ich Denkanstöße. Oder nerve bis zur Besinnungslosigkeit, bis vielleicht mal der Denkpudding zu blubbern beginnt.

Ich kann ja bekanntlich den "Chef" bzw. Gründer von amazona.de überhaupt nicht ab... für mich die Gegenthese von Authentizität & Glaubwürdigkeit.

Der von so manchen Leuten liebevoll Gummipeter genannte Herr, der immer grantelt?

Da wird mir einfach ein bisken zu sehr auf die vermeintliche Unabhängigkeit bei den Tests sowie im Hinblick auf einige Hersteller gepocht. Wenn man ein bisschen recherchiert, wird recht schnell die eindeutig enge geschäftliche Verbindung zu Thomann klar... so viel dann zum Thema "Unabhängigkeit". Drauf geschissen...

Das ist schlußendlich eine Werbagentur, die dem Kunden den Arsch buttert, weil der Kunde viel Geld hineinsteckt -- wenn da Beiträge wegzensiert werden, weil irgendwelche Leute meinen, in scheißebraunen Gewässern fischen zu müssen, kann ich das nachvollziehen. Da arten aber zuweilen Diskussionsstränge in einem Maße aus, daß ich mich frage, wo da die Moderation bleibt -- nein, da dürfen bestimmte Leute ihr Unwesen treiben und werden nicht in ihre Schranken gewiesen. Bei diesem Messen mit zweierlei Maß muß ich mich doch fragen, ob da System hinter steckt.

Wenn einfach jemand anderer Meinung ist und diese Meinung differenziert vertritt, habe ich kein Verständnis für Zensur -- und erst recht nicht für selbstgerecht-großkotziges Auftreten von kleinen Männern in den besten Jahren, die meinen, sie müßten jetzt ein bißchen Macht spielen lassen.

Sandkastenrocker vom Förmchen MC. Lächerlich.

Darüber hinaus herrscht auf amazona.de ein gewisser Hang zur massiven Steuerung der Kommentare...

Bei der SED nannte man das Winkelemente, bei der APO Jubelperser.

solche mit deutlicher Kritik werden flotter gelöscht, als Lucky Luke schießen kann. Na ja...

Leute haben nur so viel Macht, wie man ihnen gibt. Das einzige Mittel, was hilft, ist, ihnen diese Macht zu entziehen, indem man ihnen nicht mehr zuarbeitet -- weder als Redakteur, noch als Endkunde, der die Inhalte schlucken und Traffic generieren soll.

was sich darüber hinaus dort so alles an Redakteurinen und Redakteuren "rumtreibt" und teilweise an Senf verzapft möchte ich an dieser Stelle nicht weiter kommentieren.

Daß sich diese Leute dort als Redakteure herumtreiben dürfen und diejenigen, die inhaltlich, fachlich und journalistisch etwas auf dem Kasten hatten, dort nicht mehr tätig sind, dürfte seine Gründe haben -- es sind keine Einzelfälle, sondern eine größere Anzahl von Beitragenden, die mittlerweile nicht mehr dort aktiv sind. Es legt ein beredtes Zeugnis von der Verzweiflung der Verantwortlichen ab, daß Schreiberlinge, die des Schreibens nicht kundig sind, sich dort Redakteure nennen dürfen und der Blödsinn, der dort verzapft wird, mir gegenüber auf Nachfrage vom Chef als authentisch und realisitsches Abbild der Zielgruppe bezeichnet wird.

Dafür sind die Schreibschafe in der Regel so dämlich, daß sie gar nicht merken, wie ihre eigene Eitelkeit (Ich lese mich, also bin ich) gegen sie verwendet wird. Solche Redakteure braucht ein Onlinemagazin, das Zensur von Inhalte ganz groß auf seinen Fahnen hat, denn merke: Jede Publikation bekommt die Schreiberlinge (und die Rezipienten), die sie verdient.

Es gibt dort ein paar alte Hasen und tatsächliche Profis... deren Tests sowie Interviews sind lesenswert, evtl. der letzte Grund, warum ich mich da noch blicken lasse.

Die alten Hasen und Profis sind wahrscheinlich froh, irgendwo ein Outlet gefunden zu haben, wo sie von früher vor'm Krieg erzählen können -- und sich die Rente ein wenig aufbessern.

Und selbst denen reißt irgendwann der Geduldsfaden -- bei Bernd Kistenmachers Blog findet sich auch etwas zu diesem Thema. Nicht, daß ich mit Kistenmacher etwas anfangen kann, aber wo Bernd Recht hat, hat er Recht.

Über eine Löschung meines Accounts könnte ich trotzdem nachdenken... ich sammele keinen lächerlichen AHU Punkte ;-)

Sollte man konsequent durchziehen -- je weniger dort aktiv sind, desto schwieriger dürfte es werden, Content zu generieren und Clickbait zu erzeugen. Von Cookie Performance mal ganz zu schweigen.

Die leben schließlich vom Traffic, und wenn keiner mehr da ist...?

ich bin auf amazon auch extrem angepisst. habe unter dem interview mit bobeats in einem kommentar geschrieben, dass die covid-pandemie nicht vorbei ist und es nicht so toll finde, wenn influencer in einem interview das gegenteil behaupten. der kommentar wurde nicht veröffentlicht, auf nachfrage beim „chef“ kam eine - gelinde gesagt - unwirsche antwort. habe ihn darauf gefragt, an wen ich mich wenden muss, um meinen account dsgvo-konform löschen zu lassen. darauf wurde mein account gesperrt, ich habe keine bestätigung der löschung erhalten! meine mails an amazona blieben unbeantwortet 3 wochen, jetzt warte ich seit einer woche auf eine antwort vom thomann-datenschutzbeauftragten, der für die amazona seite zuständig ist!
finde dieses verhalten sehr strange & unwürdig. war über 10,jahre mitglied. echt lächerlich.

Das läßt tief blicken.

Weg mit Jubel und Leck Arsch.

Wahnsinn... finde ich recht mutig von amazona.de. Gemäß DSGVO gibt es da klare Vorgaben - wenn Du die Freunde ärgern willst, verlangst Du a) Auskunft über die gespeicherten persönlichen Daten und b) die unmittelbare Löschung eben dieser Daten inkl. Überlassung eines belastbaren Löschprotokolls. Mache das am besten "oldschool" schriftlich und setze eine Frist für die Antwort (14 Werktage dürften für beide Parteien als zumutbar gelten).

Das würde ich machen, alleine schon, um denen den Tag zu versauen und rumzunerven -- die Leute kommen mit solchen raktiken nur deshalb durch, weil keiner was unternimmt und sie aktiv in ihre Schranken weist.

Stephen
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer meint, ungerecht behandelt worden zu sein und etwas aufzuarbeiten zu müssen, möge sich mit seiner Reklamation an die höhergestellte Stelle wenden, helfe da gerne mit der Nennung einer Kontaktperson.
wenn, wie in meinem fall, weder die amazona-redaktion nach der kommentarlosen schließung meines accounts, noch die /der datenschutzbeauftragte von thomann auf anfragen reagiert (also die höheren stellen…), halte ich das für durchaus öffentlich kritisierungswürdig. das forum hier wurde auch nicht immer von thomann subventioniert & ich fände es eigentlich schön, wenn es wieder in „userhand“ wäre. ich wäre auch bereit, hier im sequencer forum einen monatlichen beitrag zu zahlen, wenn es genug andere auch tun würden & sich sequencer.de so finanzieren könnte.
 


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